Super gute Geschichte, spannend zu lesen.
Nur die Namen haben mich sehr gefordert. Was ist Stadt, was ist Mensch.
Es war kein wtf-Ende aber eines, womit man leben kann.
Ob ich es als Thriller empfehlen würde? Ich weiß nicht.
Da haben mich andere mich einem krasseren Ende mehr gecatched.
Für den Nordseeurlaub aber sehr atmosphärisch :D
Wie soll ich’s sagen…? Ich hab halt einfach mehr erwartet… 🙃
Oft ist es schwer nach einem guten Buch ein Buch zu finden, welches ebenso gut ist und einen nicht „enttäuscht“…
Dafür kann ja oft das Buch nichts, sondern es liegt eben an der Erwartung gegenüber des Folgebuches… oder geht es nur mir so? 🙈
Auf jeden Fall war es nun mal wieder bei mir soweit…
Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, gerade weil mich der Klappentext ziemlich neugierig gemacht hat.
Doch immer wieder kamen Momente wie „boah immer noch nicht die Hälfte?“ oder „nun komm wo bleibt da die Spannung?!“
Daher kann ich leider dem ganzen Buch nur 2 Sterne geben… die Grundidee top! Doch ehe es mal spannend wurde … nun ja. 🫠
Immer wieder springt der Leser zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her, was an sich ja auch wirklich immer gut ist.
Ich mag ja persönlich so etwas total… aber nicht wenn nur die Vergangenheit spannend ist und maximal 2 Seiten beträgt, während die anderen Kapitel bezüglich der Gegenwart dafür oft an die 10 Seiten und mehr betragen! 🙄
Auch fand ich ziemlich offensichtlich, worauf das Ende hinausläuft… und vor allem auch das der Leser mit einigen Fragezeichen zu eigenen Charakteren zurückgelassen wird, hinterlässt bei mir keinen „Wow ich brauche mehr“ Moment…
Vielleicht klären sich die Fragezeichen ja in den weiteren Bänden auf, jedoch erstmal ohne mich! 🤓
Verschwiegen ist der erste Teil der Reihe um die Polizistin Elsa, die in Island spielt.
Elsa zieht aus Reykjavik zurück in ihre kleine Heimatstadt, wo sie direkt einen Mord aufklären muss.
Dieser Krimi ist relativ ruhig und unaufgeregt, er war aber gut zu lesen und vor allem die Charaktere haben mir gut gefallen. Sie waren vielschichtig und interessant und im Laufe der Geschichte kommen immer neue Entwicklungen und Verstrickungen zur Sprache.
Die Geschehnisse bleiben trotz einiger Anspielungen lange im Dunkeln, alles scheint verwoben und dadurch bleibt es durchgehend spannend, ohne dass es blutig oder rasant wird.
Auch wenn mir dieser Fall gut gefallen hat, gab es teilweise doch kleine Längen, die es meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte.
Und die vielen Namen und Personen, die auftauchen, musste ich erstmal sortieren.
Aber dann bin ich gut in das Geschehen eingetaucht.
Zudem mag ich die Atmosphäre der isländischen Krimis.
Im Großen und Ganzen hat mir dieser Auftakt gut gefallen und ich werde weiterverfolgen, wie es mit Elma und ihren Kollegen weitergeht.
Dies war für mich tatsächlich der erste Krimi, der in Island spielt. Der Schreibstil ist super spannend, psychologisch gut ausgearbeitet und lässt sich flüssig lesen. Auch die Beschreibungen von Natur und Stadt waren stimmig, die Pläne der Umgebung vorne und hinten haben zusätzlich geholfen, sich zurechtzufinden. Ein bisschen Schwierigkeiten hatte ich am Anfang mit den landestypischen Namen, aber das hat sich im Laufe des Buchs gelegt.
Die Protagonisten sind sehr sympathisch mit Ihren ganzen Ecken und Kanten, der Fall hat es definitiv in sich. Bis zum Schluss war ich mir bezüglich Täter und Motiv überhaupt nicht sicher. Die Autorin hat hier einen sehr spannenden ersten Band einer Reihe vorgelegt und ich werde die weiteren Teile sicher auch bald lesen. Klare Leseempfehlung von mir!
Eine spannende Geschichte, die mich von Anfang an gefesselt hat. In kurzen Rückblenden, kombiniert mit Aktuellem entwickelt sich die Geschichte nachbund nach und offenbart ein Geheimnis, dass bis in die Gegenwart reicht.
Innerhalb kurzer Zeit habe ich die drei „Island-Krimis“ von Eva Björg Ægisdóttir durchgelesen. Ich bin ja ein Skandinavienfan und da passte der Zufallsfund sehr gut.
Die Reihe beginnt mit dem Krimi „Verschwiegen“. Der Titel passt gut, geht es doch um Konflikte, über die ein dicker Teppich gelegt wurde, damit diese weder in der Familie noch Öffentlichkeit in irgendeiner Form bekannt werden:
Eine Leiche wird am Leuchtturm gefunden. Während der Ort am Anfang noch hoffte, es handle sich um „irgendeine Unbekannte“, stellt sich heraus, dass der Mord nur die Spitze des sprichwörtlichen Eisberges ist.
Ich mag, wie die Autorin mit den Perspektiven spielt, wenn es auch bei mir immer eine Gratwanderung ist. Wenn mir zu viel herumgesprungen wird und ich irgendwann nicht mehr weiß, in welchem Jahrzehnt ich mich befinde und mit wem ich gerade das Vergnügen habe, schalte ich gerne ab. Die Autorin nutzt dabei durchaus auch das Unwissen des Lesers aus, doch nicht übertrieben oder reißerisch. Mich riss der Perspektivwechsel nicht aus dem Lesefluss, was mir kürzlich bei einem Fantasybuch passierte.
In dem Buch werden mehrere schwierige Themen behandelt und dies war teilweise nicht immer einfach zu lesen. Doch ich hatte nicht den Eindruck, dass die Autorin dieses Leid und diese Verbrechen genussvoll ausgekostet hat bis zum letzten Blutstropfen. Gerade dieses Gleichgewicht machte den Krimi (oder Thriller?) für mich reizvoll.
Die Spannung fehlte etwas, aber weglegen wollte ich es dann auch nicht. Vielleicht liegt es daran. dass ich Island liebe und schon mehrmals da war. Interessant wäre es wie es mit den Probanden weitergeht, vlt kommt da was in den Fortsetzungen. Teil 2 werde ich trotzdem noch lesen und wenn dueser besser wird, dann auch die anderen. Ansonsten wars dass dann für mich.
Genial! Klare Empfehlung für alle Liebhaber:innen nordischer Krimis!
Ich bin ja ein großer Fan von allen nordischen Thrillern/Krimis und so kam ich natürlich auch auf Eva Björg Ægisdóttir. Beinahe hätte ich das Buch nicht gelesen 🤯 Ursprünglich habe ich es in der Bücherei ausgeliehen und dachte dann aber, dass es vielleicht doch nicht so spannend ist. Falsch gedacht!
Wir begleiten die Polizistin Elma, die in einer kleinen Stadt in Island einen Mord aufklärt. Dabei erfahren wir viel über die Vergangenheit - sowohl von Elma als auch von unserem Mordopfer.
Ich habe das Buch innerhalb von 24 Stunden gelesen. Es war richtig toll, eine große Empfehlung und Band 2 habe ich mir natürlich auch gleich runtergeladen 🥰
Atmosphärisch, spannend und tiefgründig – Island in all seinen Facetten.
„Verschwiegen“ von Eva Björg Ægisdóttir ist ein intensiver, vielschichtiger Islandkrimi, der vor allem durch seine leise Spannung und seine starke Ermittlerin überzeugt. Kommissarin Elma steht im Zentrum einer Geschichte, in der ein scheinbar friedlicher Ort seine dunklen Seiten zeigt.
Nach ihrer Rückkehr in die Heimatstadt Akranes muss Elma sich nicht nur in ihrem alten Leben zurechtfinden, sondern auch einen rätselhaften Todesfall aufklären, der tief in die Vergangenheit reicht. Die Autorin verbindet dabei gekonnt psychologische Tiefe mit der rauen isländischen Atmosphäre – man spürt die Kälte, das Meer und das Schweigen der Menschen.
Elma ist eine wunderbar unaufgeregte, realistische Ermittlerin: klug, empathisch, aber auch innerlich zerrissen. Gerade das macht sie so greifbar. Der Fall entwickelt sich ruhig, aber fesselnd, und hält bis zum Ende emotionale Spannung.
Ein beeindruckend stimmungsvoller Auftakt mit einer starken Ermittlerin und feinem Gespür für menschliche Abgründe – nichts für Action-Fans, aber ein Muss für Liebhaber nordischer Krimis.
Mein erstes Buch von Eva Björg Aegisdottir und sicher nicht das letzte! Gut aufgebaute Story mit immer wieder Wendungen und Überraschungen. Ich mag die düsteren Islandkrimis
Die vielen Isländischen Namen haben mir den Einstieg in die Geschichte nicht so leicht gemacht. Zur Mitte hin auch etwas in die Länge gezogen. Das letzte Drittel habe ich dann heute in einem Rutsch fertig gelesen, so schlecht war es dann wohl doch nicht😉
Ich mochte die Story . Spannend aufgebaut und angenehm zu lesen, das Ende kam mir dann etwas zu abrupt. Kein absoluter Knaller, aber auf jeden Fall lesenswert!
Elmar kehrt in ihre Heimatstadt als Polizistin zurück. Es ist ein kleiner Ort, wo jeder jeden kennt. Ganz in der Nähe wird eine Leiche befunden und sie übernimmt die Ermittlungen mit ihren Kollegen. Um den Täter zu ermitteln muss sie tief in die Vergangenheit des Ortes zurück blicken. Denn die Geschehnisse von damals haben immer noch Auswirkungen in der Gegenwart.
Es ist ein spannendener erster Teil seiner Serie. Mir hat das Buch sehr gut gefallen
Die Story ist komplex und es git sehr spannende spannende Charaktäre, die nach und nach an Substanz gewinnen. Einige Motive und die in die Vergangenheit gerichteten Erzählungen war mir entweder zu viel oder zu wenig, was aber definitiv aufgrund des Ende des Buches so beabsichtigt war. Empfehlenswert wenn man klassische Krimis mit ineinander verzahnten Geschichten mag.
gut zu lesen, bis auf die Namen
Schluß veschwommen
Die Geschichte ist gut und etwas spannend.
Schön ist auch, dass es nur eine aktuelle Leiche gibt.
Die Spannung liegt in der Recherche
Der Schluß ist allerdings sehr schwammig und unklar
„In der Kleinstadt Akranes wird die Leiche einer Frau am Leuchtturm gefunden. Polizistin Elma, die nach einer Trennung in ihre Heimat zurückgekehrt ist, übernimmt den Fall. Die Ermittlungen decken dunkle Geheimnisse aus der Kindheit der Toten und lang verdrängte Verbrechen auf, die das soziale Gefüge des Ortes erschüttern.“
Sehr nordisch und streckenweise lang wie die Nächte am winterlichen Polarkreis. Gute Dramaturgie und unerwartete Wendungen reichen nicht um mich zu begeistern.
Skandinavische Krimis sind ja immer so eine Sache, entweder man mag sie oder eben nicht. Ich für meinen Teil mag besonders die Atmosphäre in den Büchern immer sehr gerne.
Verschwiegen ist der 1. Band einer bisher 3-teiligen Reihe. Nummer 4 erscheint bereits im Januar 2025.
Bei neuen Reihen muss man sich ja immer erstmal mit allen Personen und den Gegenbenheiten vertraut machen. Dies fiel mir hier aber sehr leicht. Elma mochte ich von Anfang an sehr gerne und auch alle anderen Protagonisten haben mir gut gefallen. Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit den isländischen Namen, das ging nach einer Weile aber besser.
Der Fall an sich war gut aufgebaut und schön erzählt. An sich war es eher ein ruhiger Krimi, aber dennoch wurde es nicht langweilig und zumindest bei mir ist der nordische Flair angekommen.
Das Ende hat mir dann auch gut gefallen. Die Auflösung habe ich zum Teil so erahnt, zum Teil wurde ich aber auch überrascht. Besonders der private Teil von Elma hat mir sehr gut gefallen und ich bin gespannt wie es mit ihr weitergeht.
Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen.
Das Cover und der Klapptext schienen vielversprechend. Der Inhalt war letztendlich jedoch zäh, ich habe mich regelrecht durchgequält und ewig für das Buch gebraucht.
Die Thema rund um Kindesmissbrauch ist überhaupt nichts, worüber ich in einem Krimi lesen möchte..
Noch dazu war die Story einfach nur verwirrend. Immer wieder neue Namen und Sichtweisen.. dabei bleiben die Charaktere leider grau und allesamt unsympathisch.
Ich konnte dem Buch wirklich nichts abgewinnen, deswegen nur ein Stern.
Ein solider Krimi. Die Ermittlungen liefen sehr schleppend, dafür bekam man einiges an Infos
über das Privatleben der Ermittler. Die kurzen Ausschnitte aus der Vergangenheit hatten es allerdings ganz schön in sich.
Anfangs hatte ich noch Schwierigkeiten mit der Fülle an Charakteren, die ohne große Einführung kapitelweise hinzu kamen. Doch schnell fügten sich die Fäden zusammen und die Spannung nahm überhand. Ich mochte auch sehr das Ermittlerpaar und bleibe an der Serie dran.
Für mich war das Ganze ein bisschen zwiegespalten.
Die Story habe ich gut, dich hatte ich Schwierigkeiten die ganzen Charaktere auseinander zuhalten. Dadurch kamen häufiger mal Fragezeichen bei mir auf, die ich nicht gehabt hätte, wenn ich die Figuren besser verstehen hätte
Leider nicht soviel Island und Spannung wie versprochen. Der Anfang war gut. Danach sehr langatmig, was die Lust auf das Weiterlesen stark gemindert hat. Keine Empfehlung von mir.
Spannend und überraschend – ein starkes Debüt
Worum geht’s?
Als die Polizistin Elma in ihre frühere Heimatstadt Akranes zurückkommt, dachte sie, in einen ruhigen Arbeitsalltag zu starten. Doch schon kurz nach ihrer Rückkehr wird die Leiche einer Frau gefunden und die Ereignisse danach bringen Geheimnisse ans Licht, die in dem Ort, in dem jeder jeden kennt, keiner erwartet hätte.
Meine Meinung:
Eva Björg Aegisdottir gelingt mit ihrem Island-Krimi „Verschwiegen“ ein wirklich starkes und überraschendes Debüt. Ich mag isländische Krimis und Thriller allgemein schon wegen der düsteren Stimmung, die diese immer heraufbeschwören. Dieser Krimi ist jedoch nochmals anders. Wir erleben den – manchmal eintönigen aber eben auch realistischen – Alltag der Protagonisten mit und dennoch ist die ganze Zeit eine unterschwellige Spannung vorhanden, welche die Nerven der LeserInnen unaufhörlich reizt. Und auch ihr Erzählstil regt die Fantasie an. Immer wieder lesen wir Einschübe aus der Vergangenheit, die Gänsehaut hervorrufen und doch viele Möglichkeiten offenlassen, Möglichkeiten, von denen eine erschreckender und entsetzlicher ist, als die andere.
Mit der Polizistin Elma haben wir eine Hauptdarstellerin, über die ich gerne noch mehr erfahren möchte. Wir lesen viel über sie, aber erfahren doch nicht alles. Schön finde ich auch immer wieder die privaten Treffen mit ihrer Familie. Das macht das Buch besonders authentisch. Den Alltag zu erleben. Und obwohl es immer wieder auch solche Einschübe gibt, die mit dem Fall an sich nichts zu tun haben, stört es dennoch nicht, sondern im Gegenteil: Das hat mir das Buch noch sympathischer gemacht und die Protagonisten noch nähergebracht. Genauso Elmas Kollegen Hördur und Saevar. Normale Menschen, komplett dem Leben entnommen und dadurch für sich absolut einzigartig.
Und ich denke, dass es genau diese Mischung ist, die für mich das Buch zu einem ganz besonderen Debüt gemacht haben. Diese Einfachheit, die Alltäglichkeit des Normalen gemischt mit der psychologischen Finesse und dem Fall selbst, der einen ständig irgendwie auf Spannung hält. Dazu ein Ort, in dem niemand dem anderen auf die Füße treten will, was die Ermittlungen erschwert. Mögliche Kinderpornografie. Ein Fall, der weit in die Vergangenheit zurückgeht und durch das Ende die Möglichkeit hat, noch weit in die Zukunft zu reichen. Die Art von Eva Björg Aegisdottir zu Schreiben war für mich besonders und außergewöhnlich und die Autorin hat auf ebendiese Art einen ganz besonderen Thrill hervorgerufen, von dem man mehr möchte. Ohne ins Detail zu gehen, hat sie doch alles gesagt. Ich möchte die Hauptprotagonisten näher kennenlernen, erfahren wie es mit den Nebenpersonen weitergeht. Wer weiß die Wahrheit? Was ist die Wahrheit? Und wird diese jemals vollständig ans Licht kommen? Ich bin jetzt schon gespannt auf die Fortsetzung und kann dieses Buch allen empfehlen, die wie ich dem Charme isländischer Krimis und Thriller verfallen sind!
Fazit:
Mit „Verschwiegen“ schreibt Eva Björg Aegisdottir ein wirklich außergewöhnliches Debüt. Ohne viele Worte sagt sie doch alles. Vielleicht sogar noch mehr, da ihre Art zu Schreiben die Fantasie der LeserInnen anheizt und auf wirklich dunkle Wege schickt. Absolut gekonnt hat sie das Alltägliche in ihre Geschichte mit eingebracht und psychologische Hochspannung geschaffen, dabei die Szenerie Islands gekonnt mit eingesetzt und mit der Verknüpfung all dieser Teile sowie den Rückblicken in die Vergangenheit eine Stimmung erschaffen, die düster, emotional und mitreißend ist und unterschwellig die ganze Zeit über eine psychologische Hochspannung erzeugt und aufrechtgehalten hat. Dann noch die Protagonisten, die die Authentizität noch verstärkt haben und über die ich unbedingt mehr wissen möchte.
5 Sterne von mir für dieses gelungene Debüt – ich bin jetzt schon voll gespannter Vorfreude auf den zweiten Teil!
Jeder hat Geheimnisse
„Sich in Erinnerung rufen, dass wahre Bosheit nicht in dunklen Ecken lauerte, sondern in den Menschen selbst.“
Mit „Verschwiegen“ zeigt Eva Björg Ægisdóttir, dass jeder Geheimnisse hat, die einen das ganze Leben begleiten werden.
Mache nehmen sie mit ins Grab und manche kommen nicht drumherum die Wahrheit zu sagen.
Zugegeben, ich war am Anfang des Krimis doch etwas verwirrt und musste erstmal für mich herausfinden, wer mit wem wie verbunden oder verwandt ist. Denn das war etwas unübersichtlich. Wenn man allerdings weiß, wer mit wem wie zusammenhängt, dann ergibt alles einen Sinn, so wie die kurzen Ausschnitte aus der Vergangenheit, die einen guten Wechsel zwischen der Gegenwart und dem was war, geschaffen haben.
Insgesamt ist der ganze Krimi spannend und packend aufgebaut, sodass es zwischendurch immer wieder kleine aha-Momente gibt und am Ende Fragen offenbleiben.
Der Schreibstil trägt dazu bei, dass alles sehr authentisch wirkt. Man hat direkt dieses besondere Kleinstadtgefühl und möchte am liebsten selbst nach Akranes reisen und alle Orte, an denen etwas passiert ist, besuchen.
Der Fakt, dass jeder jeden kennt, macht das Ganze noch brisanter, denn man sollte meinen, dass somit auch jeder alles über jeden weiß. Doch wie gesagt, jeder hat seine Geheimnisse. Selbst Kommissarin Elma, von der man als Leser dachte, man weiß alles über sie, erzählt nicht immer die Wahrheit.
Dieses Buch lässt schlussendlich viele Fragen offen, sodass viel Potential für den nächsten Band bleibt.
Ich werde gerne nach Akranes zurückkehren um mehr über die Motive der Bewohner zu erfahren und mit Elma und ihren Kollegen zu ermitteln.
Eine Empfehlung für alle, die psychologische Finesse lieben und sich mitreißen lassen wollen.
Was ist eine Lüge und wer erzählt die Wahrheit?
Ein tolles gut! Gut geschrieben, an keiner Stelle langweilig oder langatmig! Während des lesens bin ich ständig auf verschiedene Fährten geraten, aber das Ende hielt dann doch noch eine Überraschung bereit! Das Buch hatte alles was ich in diesem Genre erwarte.
Ich werde den nächsten Teil mit Sicherheit lesen und freue mich schon darauf!
Hey ..... Ich muss sagen ich bin ja ein Großer Krimi Fan und ich liebe dieses Buch sehr....
Der Fall war sehr spannend und ich wusste erst auf den Letzten Seiten wer es war ... Und was auch super aufgebaut die Story... Ich liebe auch die Charaktere und ich liebe die Islander einfach ... Wie sie so drauf sind und leben fassiniert mich einfach immer wieder...
Für alle Krimi Fans eine riesige Empfehlung 🐞
Meinung: Dies war mein erstes Buch der Autorin, und ich bin überzeugt, dass es nicht mein letztes sein wird. Die Geschichte entfaltet sich in zwei fesselnden Erzählsträngen: Der erste Strang gewährt Einblicke aus der Perspektive eines Kindes in der Vergangenheit, während der andere die Ereignisse in der Gegenwart beleuchtet. Die Autorin hat geschickt Rückblenden integriert, die die Handlung auf raffinierte Weise vertiefen.
Zu Beginn hatte ich meine kleinen Schwierigkeiten mit den Namen, da ich nicht immer sofort zuordnen konnte, wer mit wem in Verbindung stand. Doch je weiter ich in die Geschichte eintauchte, desto klarer wurden die Verbindungen und desto mehr fesselte mich die Handlung. Der Schreibstil ist flüssig und locker, was das Lesevergnügen zusätzlich steigert. Die Charaktere sind authentisch dargestellt, wobei Elma besonders hervorsticht. Ihre Sympathie und die sorgfältige Darstellung ihres Privatlebens verleihen der Geschichte eine zusätzliche Dimension.
Die Auflösung erwies sich für mich als überraschend und unvorhersehbar, was meinen Gesamteindruck des Buches positiv verstärkte. Insgesamt kann ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen
..die namen (nein, nicht die nachnamen) waren anfangs doch etwas herausfordernd für mich, so dass ich zwischendurch wünschte eine legende angelegt zu haben, aber sobald ich den durchblick hatte gings.
der aufbau war transparent genug um früh auf die lösung kommen zu können und spannend genug es dennoch nicht langweilig zu finden. zweite teil ist bestellt.
Aufgrund der vielen Figuren und Perspektiven habe ich etwas gebraucht, um in die Handlung zu kommen. Auch das Ende hat mich nicht restlos überzeugt und ging mir etwas zu schnell - mir wäre ein umfassenderes Ende lieber gewesen; dafür hätte man auf die ein oder andere unnötige Länge zu Beginn verzichten können.
Instagram/ reado: lesen_mit_jonas
Eva Björg Ægisdóttir - ,,Verschwiegen"
Ein Krimi aus dem dunklen und kalten Island. Der Debütroman von ,,Ægisdóttir" spielt in ihrer Heimatstadt ,,Akranes".
Unsere Protagonistin ist die Polizistin ,,Elma". Sie ist, nach dem Ende ihrer Beziehung, aus Reykjavík wieder in ihre nahe gelegene Heimat nach Akranes gezogen. Es ist ein kleiner, beschaulicher Ort, wo jeder jeden kennt. Die Polizeiarbeit ist auch anfangs eher unspektakulär für unsere noch relativ junge Polizistin. Mit ihren Kollegen versteht sie sich ziemlich gut und ist froh, wieder näher bei ihren Eltern zu sein.
Der kleine Ort steht kopf, als eine zu Beginn unbekannte Frau tot am alten Leuchtturm gefunden wird. Die Ermittlungen werden aufgenommen, aber der Fall scheint völlig undurchsichtig zu sein, bis die Vergangenheit des Opfers mehr in den Fokus gerügt wird.
Ich bin bis jetzt noch kein großer Krimi-Leser gewesen, aber dieses Buch könnte mich zu einem machen. Die Geschichte ist schlüssig und spannend erzählt. Kein einziger Charakter ist eindimensional beschrieben. Jede Person wird sehr gut beleuchtet, besonders ,,Elma" und ihre Kollegen, sowie das Opfer und die Verdächtigen werden sehr gut beschrieben. Es gibt niemals schwarz und weiß. Jeder hat gute, sowie schlechte Eigenschaften und jeder hat auch ein kleineres oder größeres emotionales Päckchen mit sich zu tragen. Zwischen der Polizeiarbeit und dem normalen Alltag der Hauptpersonen, gibt es immer wieder Rückblenden auf das Leben des Opfers dieses Falls, welche im Jahr 1989 beginnen.
Der Roman baut sich relativ langsam auf, was aber in jedem Falle den Charakterbeschreibungen zugutekommt. Nach und nach nimmt der Fall immer mehr an Fahrt auf. Großer Pluspunkt sind die Beschreibungen der Landschaft. Es wird schnell klar, dass die Autorin im Ort aufgewachsen ist und somit weiß, über welche Landschaft sie schreibt.
Ein wirklich starkes Debüt mit großartiger Handlung, gut ausgearbeiteten Charakteren und tollen Landschaftsbeschreibungen.
Der zweite Teil wird auf jeden Fall gelesen.
Mit „Verschwiegen“ von Eva Björg Aegisdottir habe ich eine neue Autorin und Krimiserie für mich entdeckt, die ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde.
Mit der Polizistin Elma ist eine wirklich sympathische Figur gelungen. Elma kehrt in ihre Heimatstadt Akranes zurück um einen Neuanfang zu wagen. Gleich ihr erster Fall hat es ordentlich in sich. Eine Frau wird tot aufgefunden. Was auf den ersten Blick als Unfall mit Fahrerflucht durchgehen könnte, entpuppt sich zu einem vielschichtigen Drama voller Abgründe und Geheimnisse.
„Verschwiegen“ ist kein blutrünstiger Krimi, hier stehen eher persönliche Tragödien und deren Folgen im Vordergrund. Die Charaktere sind voller Facetten und nicht stereotyp als gut oder böse einzuordnen, wodurch die Figuren sehr realitätsnah wirken. Insbesondere Elisabeth, die wir durch Rückblenden näher kennenlernen, entpuppt sich sich im Verlauf der Handlung als weit mehr als nur ein Mordopfer.
Obwohl sich der Schreibstil der Autorin flüssig und angenehm liest, ist es insbesondere am Anfang wichtig, dass man mit voller Konzentration bei der Sache ist. Ich habe das Buch außerhalb meiner gewohnten Leseumgebung begonnen und hatte zunächst etwas Schwierigkeiten, die vielen Personen auseinander zu halten und Zusammenhänge zu erkennen, vor allem, da die isländischen Namen teilweise etwas schwierig sind und es nicht immer sofort ersichtlich ist, ob es sich um Männer oder Frauen handelt.
Was ich sehr positiv finde ist, dass sich auch in der deutschen Übersetzung alle Personen in diesem Buch duzen. Dies ist ja in vielen nordischen Ländern so üblich, wird aber oft bei Übersetzungen an die deutsche Anrede angepasst. Ich finde die Du-Form viel authentischer und es gibt den Dialogen etwas viel freundlicheres und persönlicheres.
Außerdem mochte ich, dass „Verschwiegen“ bis zum Schluss undurchsichtig ist und sich tatsächlich erst auf den letzten Seiten enthüllt, was geschehen ist. Auch in Sachen Elma gibt es im Epilog nochmal eine überraschende Wendung.
Elma, ihre Familie und ihre Kollegen haben auf jeden Fall noch viel Potenzial und ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen in Band 2.
Die Polizistin Elma ist aus der Großstadt in ihr Heimatdorf Arkans zurückgekehrt und muss gleich einen rätzlehaften Mord aufdecken.
Ich habe mir von dem Buch einen typischen Skandi Krimi/Thriller erhofft. Der wurde auch zum Teil geliefert. Ich persönlich finde den Einstieg sehr schwer und gerade die ersten zwei Drittel des Buches plätscherten nur so vor sich hin. Das spannendste an dem Buch waren die Rückblenden rund um Elisabeth. Zum Ende nahm das Buch sehr schnell fahrt auf und war auch sehr spannend, hörte für meinen Geschmack aber auch ebenso abrupt auf. Was natürlich Raum für einen zweiten Band lässt, aber ich persönlich finde, gerade durch die anfangs langsame Erzählweise, hätte das Ende nicht so abrupt sein dürfen.
Alles in allem ein solides Buch und ich würde mir den zweiten Teil auch zulegen.
Mir fehlt bei solchen Büchern immer die Lautschrift. Und das Ende hat mich nicht zu 100% zufriedengestellt.
Die Beschreibung und das Cover haben mich gleich angesprochen und somit habe ich mich für das Rezensionsexemplar beworben. Und nicht bereut. Die Thematik im Krimi ist sehr ernst und somit ist der Fall ziemlich verzwickt. Ich muss sagen, dass ich tatsächlich falsch gelegen habe, mit dem, wer der Mörder ist. Der Schreibstil ist sehr angenehm, ich flog geradezu durch die Seiten. Dazu hat es mich sehr überrascht, dass in Island anscheinend alle per "Du" sind. Egal ob Jung oder Alt, Reich oder Arm, man spricht gleich per "Du". Die Ermittlerin ist mir ein wenig suspekt, da sie anscheinend viele Geheimnisse hat, von denen eins am Ende ein bisschen aufgelöst wird. Aber alleine wegen ihr und dem ganzen Zwischenmenschlichen, möchte ich die Reihe weiterverfolgen. Island als Szenerie ist auch wunderschön, besonders dieses kleine Dorf, in dem die Story spielt, ist sehr idyllisch. Trotzdem habe ich ein paar Minuspunkte, denn für mich gab es persönlich nicht die richtige Gerechtigkeit am Schluss und, was mich immer ärgert bei ausländischen Büchern: Es gibt nie eine Lautschrift für die fremden Buchstaben. Habe zum Teil nicht gewusst, wie ich die Namen aussprechen soll. Somit verbleibe ich bei 8/10 ⭐ und einer Leseempfehlung.
Das ruhige Tempo und die dichte Atmosphäre, die ich inzwischen mit Islandkrimis verbinde, finde ich sehr ansprechend. Da wird nicht mit billigen Schockeffekten gearbeitet, die Spannung glimmt langsam. Die Handlung ist komplex und interessant konstruiert; manches kann man sich zwar denken, aber nur insoweit, dass es der Geschichte einen soliden Rahmen gibt.
Das Ende hat mich allerdings enttäuscht. Zum einen fand ich das Verhalten eines beteiligten Charakters nicht glaubwürdig. Zum anderen wird manches nicht bis ins Letzte aufgeklärt und der Gerechtigkeit nicht wirklich Genüge getan. Es wirkte nach dem bisherigen ruhigen Tempo übereilt.
Die Charaktere erschienen mir anfangs schlüssig und interessant gezeichnet; mit Ermittlerin Elma wird auch eine sympathische Protagonistin eingeführt. Im Laufe des Buches werden manche Charaktere indes sehr auf bestimmte Charakterzüge reduziert, da hätte ich mir mehr Tiefgang und eine differenziertere Darstellung gewünscht. Manche Dialoge vermitteln auf eine künstlich gestellte Art Informationen, die mich nicht überzeugen konnte.
Die Polizeiarbeit ist zunehmend schlampig, was allerdings nicht Elmas Schuld ist – die ermittelt so solide, wie es ihr ohne echte Unterstützung möglich ist. Man will sich wohl nicht anlegen mit den Urgesteinen des Ortes… Das passt zwar dazu, dass wir hier in einer Kleinstadt sind, wo jeder jeden kennt; ich fühlte mich beim Lesen dennoch frustriert und hätte mir eine fundiertere Ermittlungsarbeit gewünscht. In meinen Augen ist Elma als Charakter nicht stark genug, um diesen Aspekt der Geschichte im Alleingang zu tragen.
Die Sprache fand ich durchwachsen: Mal ist sie klar und schlicht, dabei jedoch ausdrucksstark, dann wiederum wirkte sie auf mich banal und oberflächlich. Vieles wird aufgelistet, ohne es die Lesenden selber erleben zu lassen.
»Hörður hatte viele gute Eigenschaften. Er war einfallsreich, aufmerksam und besaß eine angenehme Ausstrahlung.«
(Zitat)
Insgesamt ist »Verschwiegen« für mich ein Krimi mit guten Ansätzen, aber auch deutlichen Schwächen.
Isländische Familiengeheimnisse
Polizistin Elma kehrt nach dem Ende einer langjährigen Beziehung aus Reykjavik in den kleinen Ort Akranes zurück. Hier ist alles eher ruhig und beschaulich, jeder kennt jeden. Doch dann erschüttert der Fund einer ermordeten Frau in der Nähe des Leuchtturms das ruhige Dorfleben. Auch sie ist in Akranes aufgewachsen, doch hatte sie alle Brücken hinter sich abgebrochen. Was führte Elisabeth zurück in den ihr verhassten Heimatort und was führte zu ihrem gewaltsamen Tod? Die Ermittlungen führen Elma und ihre Kollegen zurück in die Vergangenheit und zu einem Geheimnis, das Kinderseelen und Familien zerstört.
Verschwiegen ist ein ruhig erzählter, psychologisch gut durchdachter Krimi, dessen Spannungsborgen sich langsam entwickelt. Die Atmosphäre ist bedrückend und nicht zuletzt auch durch die immer wieder durchschimmernden privaten Probleme Elmas immer wieder traurig. In eingestreuten Rückblenden werden die Hintergründe des Mordes nach und nach enthüllt und die Geschichte so langsam aber stetig vorangetrieben. Interessant sind auch die Einblicke in das isländische Leben. Einzig die vielen schwierigen Namen haben es mir manchmal ein wenig schwer gemacht, der Handlung zu folgen. Man kann jetzt schon auf Band 2, der im Herbst erscheinen wird, gespannt sein.
Mein Fazit: ruhiger, gut durchdachter Island-Krimi. Lesenswert.
Anfangs sind die vielen Perspektivwechsel sehr verwirrend. Wer jedoch am Ball bleibt und aufmerksam liest bekommt einen spannend-düsteren Krimi, bei dem nichts ist wie es scheint.
Ein fesselnder Auftakt
"Verschwiegen" ist der Auftakt einer Serie rund um die Ermittlerin Elma in der isländischen Stadt Akranes. Die Autorin Eva Björg Ægisdóttir lebt selbst dort und kann sich dementsprechend gut in die Umgebung einfühlen.
Eine Frau wird ermordet im Wasser am Leuchtturm aufgefunden. Das ist nun direkt der erste Fall für Elma, nachdem sie zurück in ihre Geburtsstadt gezogen ist. Sie selbst wollte vieles verdrängen und muss sich nun doch der Vergangenheit und Menschen aus dieser stellen. Denn einige davon scheinen ein Motiv zu haben.
Die Geschichte ist an sich spannend und ich wollte auch unbedingt wissen, wie es ausgeht. Doch hatte ich am Anfang etwas Probleme mit den Namen und das vor allem so viele Namen/Protagonisten vorkommen. Ich hatte zwischendurch Probleme mir zu merken wer wer ist und was die Person mit der Geschichte zu tun hatte.
Der Schreibstil selbst ist klar und kurzweilig. Was hier nicht zu finden ist, sind Blut und Gewaltbeschreibungen. Es ist ein "seichter" Krimi, der an der Auflösung interessiert ist und nicht an der detailreichen Beschreibung von Morden.
Das Ende war an sich schlüssig und auch für den Leser recht gut zu entschlüsseln.
Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten und ich werde sicher auch den folgenden Teil lesen.