
Ein Buch wie ein Autounfall! 🫣
Ein abgelegenes Dorf im Norden von Teneriffa. Die namenlose Ich-Erzählerin verbringt die Sommerferien mit ihrer besten Freundin Isora. Während die Mädchen durch die Gegend stromern, versuchen ihre Familien über die Runden zu kommen. Die beiden Mädchen stehen kurz vor der Pubertät und beschäftigen sich immer mehr mit ihrem Körper, mit Sexualität und mit ihren Gefühlen. Im Laufe des Sommers verändert sich ihre Beziehung: Sie entwickeln sich unterschiedlich weiter und ihre enge Freundschaft beginnt zu bröckeln. Hui, was für eine Lektüre. Ein Buch von meinen 24für2026 und schon seit einiger Zeit auf meinem Sub. Leider konnte mich die Geschichte so gar nicht abholen. Erst habe ich gedacht ihr hätte die Message nicht verstanden. Aber nach einiger Recherche kann ich mit ruhigen Gewissen sagen: Doch habe ich. Aber die Umsätzung hat mir überhaupt nicht gefallen. Vielleicht lag es an der sehr rotzigen, vulgären Sprache. Vielleicht aber auch daran, dass das Konzept „Coming-of-age“-Roman bei ca 11jährigen Mädchen bei mir nicht zieht. In einem Moment bohren die beiden sich in der Nase und im nächsten wird masturbiert. Ich weiß ja nicht. Braucht man glaub ich nicht wirklich. Und viel mehr passiert hier leider auch nicht. Die Eltern beider Mädchen sind entweder emotional abwesend oder abwesend weil arbeitend. Man weiß nichts mit sich anzufangen, mobbt ein paar andere Kinder oder fummelt an sich herum. Der Schluss und die emotionale Entfremdung der beiden kam dann recht plötzlich. Ein Glück für mich, denn viel mehr hätte ich davon auch nicht mehr lesen mögen. Eins habe ich auf jeden Fall gelernt: zwischen rotzig-frech und rotzig-vulgär gibt es nur eine ganz schmale Linie und leider stand ich diesmal auf der falschen Seite.






















