10. März
Ein Buch wie ein Autounfall! 🫣
Rating:2

Ein Buch wie ein Autounfall! 🫣

Ein abgelegenes Dorf im Norden von Teneriffa. Die namenlose Ich-Erzählerin verbringt die Sommerferien mit ihrer besten Freundin Isora. Während die Mädchen durch die Gegend stromern, versuchen ihre Familien über die Runden zu kommen. Die beiden Mädchen stehen kurz vor der Pubertät und beschäftigen sich immer mehr mit ihrem Körper, mit Sexualität und mit ihren Gefühlen. Im Laufe des Sommers verändert sich ihre Beziehung: Sie entwickeln sich unterschiedlich weiter und ihre enge Freundschaft beginnt zu bröckeln. Hui, was für eine Lektüre. Ein Buch von meinen 24für2026 und schon seit einiger Zeit auf meinem Sub. Leider konnte mich die Geschichte so gar nicht abholen. Erst habe ich gedacht ihr hätte die Message nicht verstanden. Aber nach einiger Recherche kann ich mit ruhigen Gewissen sagen: Doch habe ich. Aber die Umsätzung hat mir überhaupt nicht gefallen. Vielleicht lag es an der sehr rotzigen, vulgären Sprache. Vielleicht aber auch daran, dass das Konzept „Coming-of-age“-Roman bei ca 11jährigen Mädchen bei mir nicht zieht. In einem Moment bohren die beiden sich in der Nase und im nächsten wird masturbiert. Ich weiß ja nicht. Braucht man glaub ich nicht wirklich. Und viel mehr passiert hier leider auch nicht. Die Eltern beider Mädchen sind entweder emotional abwesend oder abwesend weil arbeitend. Man weiß nichts mit sich anzufangen, mobbt ein paar andere Kinder oder fummelt an sich herum. Der Schluss und die emotionale Entfremdung der beiden kam dann recht plötzlich. Ein Glück für mich, denn viel mehr hätte ich davon auch nicht mehr lesen mögen. Eins habe ich auf jeden Fall gelernt: zwischen rotzig-frech und rotzig-vulgär gibt es nur eine ganz schmale Linie und leider stand ich diesmal auf der falschen Seite.

So forsch, so furchtlos
So forsch, so furchtlosby Andrea AbreuKiepenheuer & Witsch
11. Nov.
Rating:4

Shit!

So nennt Isora ihre Freundin, die Ich-Erzählerin. Und das ist etwas Gutes. Weil Scheißen etwas Gutes ist. Essstörungen, sexuelle Lust, ohne genau zu wissen, was das ist, Eifersucht, Neid, Vertrauensverlust. Alles kommt auf den Tisch. Ehrlich, sprachlich roh und teilweise eklig erzählt Abreu hier von dieser besonderen Mädchenfreundschaft in einem Bergdorf auf Teneriffa. 💩🌋😢

So forsch, so furchtlos
So forsch, so furchtlosby Andrea AbreuKiepenheuer & Witsch
30. Sept.
So forsch, so furchtlos, so vulgär
Rating:3

So forsch, so furchtlos, so vulgär

Das Auffälligste an „So forsch, so furchtlos“ ist der Sprechstil: roh, vulgär und direkt. Erzählt wird die Freundschaft zweier Mädchen im Übergang zur Pubertät – mit Essstörungen, Ungleichgewichten in ihrer Beziehung und der Entdeckung der eigenen Sexualität. Die Sprache ist intensiv, manchmal schon zu heftig, sodass ich mich gefragt habe, ob Zehnjährige wirklich so miteinander reden. Vieles wirkt überzeichnet, aber gerade das macht vielleicht auch die Wirkung des Romans aus: Andrea Abreu zeigt, wie chaotisch, widersprüchlich und verletzend Freundschaft und Erwachsenwerden in diesem Alter sein können. Manches hat mich zum Schmunzeln gebracht, anderes war mir zu derb oder anstrengend. Am Ende blieb für mich ein ambivalenter Eindruck – mutig und schonungslos, aber nicht durchgängig überzeugend.

So forsch, so furchtlos
So forsch, so furchtlosby Andrea AbreuKiepenheuer & Witsch
19. Sept.
Rating:4.5

Wirklich forsch und furchtlos erzählt Andrea Abreu von einer intensiven Mädchenfreundschaft in der Pubertät, von zwei Freundinnen, die auf Teneriffa leben und trotzdem nicht an den Strand kommen, nur sich haben und einen Alltag geprägt von Matronen und Langeweile. Abreu nimmt kein Blatt vor den Mund, lässt schonungslos und sprachgewaltig die Gedanken und Gefühle aus den Mündern der 10-Jährigen platzen, als gäbe es kein Morgen. Zentrales Thema ist das sexuelle Erwachen, dass sich seine Bahnen jenseits romantischer Filmvorgaben bricht. Das kann irritierend sein und manch eine*r mag es abstoßend finden. Mich hat's erreicht und berührt.

So forsch, so furchtlos
So forsch, so furchtlosby Andrea AbreuKiepenheuer & Witsch
22. Aug.
Rating:3

Interessant. Gleichzeitig ist die Erzählerin so jung und doch schon frühreif. Mein größtes Problem mit dem Buch war, dass sich die Geschichte viel weiter in der Vergangenheit angefühlt hat. Der Gameboy beispielsweise hat mich ganz aus der Geschichte gebracht weil sich alles so nach Dorf in den 60er 70ern angefühlt hat. War vielleicht auch beabsichtigt. Zudem war mir der Anteil an sexuellem Erwachen zu groß.

So forsch, so furchtlos
So forsch, so furchtlosby Andrea AbreuKiepenheuer & Witsch
6. Jan.
Rating:4

Ein Sommer auf Teneriffa oder wie 2 junge Mädchen einen Sommer in ihrer Heimat erleben

Im Mittelpunkt des Romans von Andrea Abreu steht die Ich-Erzählerin und ihre gleichaltrige Freundin Isora. Die beiden Freundinnen verbindet eine durch und durch toxische Beziehung. Isora lebt bei ihrer Großmutter und ihrer Tante, da die Mutter schon lange nicht mehr lebt. Ein Vater wird nicht erwähnt. Isora ist 10 oder 11 Jahre alt und zeigt stark ausgeprägte narzisstische Züge und manipuliert die Ich-Erzählerin, die die Abhängige in der Beziehung ist. Neben dem Thema toxische Beziehung geht es auch um Essstörung geht aus auch, körperliche Misshandlung und eine versuchte Vergewaltigung. Die Sprache des Romans ist teils sehr vulgär und gewöhnungsbedürftig. Menschen mit psychischen Problemen oder selbst erlebten Traumata sollten sich gut überlegen, ob sie diesen Roman lesen möchten.

So forsch, so furchtlos
So forsch, so furchtlosby Andrea AbreuKiepenheuer & Witsch
27. Okt.
Rating:3

War ok, aber mehr auch nicht

Puh, was war das?! 😅 Andrea Abreus Ich-Erzählerin schildert in sehr direkten und unblumigen Worten einen Sommer ihrer Kindheit und die sich verstärkende Liebe/Abhängigkeit zu Isora, ihrer besten Freundin. Das Potenzial für eine spannende Geschichte war auf jeden Fall da, wurde aber im wahrsten Sinne unter einem 💩 begraben. Die Fäkalsprache hat das Lesevergnügen doch ziemlich deutlich getrübt 😅

So forsch, so furchtlos
So forsch, so furchtlosby Andrea AbreuKiepenheuer & Witsch
30. März
Geistig unterdurchschnittliches Niveau.
Rating:2

Geistig unterdurchschnittliches Niveau.

Ich habe in meinem Leben bereits eine ganze Menge Bücher gelesen, die mir nicht gefallen haben. Dieses reiht sich nahtlos ein. Die Geschichte handelt von zwei zehnjährigen Freundinnen, die auf Teneriffa aufwachsen. Ohne viel nennenswerte Handlung plätschert ihr Leben dahin. Von allem gelangweilt entdecken die früh pubertären und perspektivlosen Mädchen sich selbst und machen erste sexuelle Erfahrungen. Die allseits so hervorgehoben (obszöne) Sprache - nonstop gespickt mit Schimpfwörtern - soll dabei wohl cool oder hip daher kommen. Möglicherweise bin ich für diese Form der Ausdrucksweise zu alt, ich fand sie schlichtweg asozial und für das Alter der Mädchen unpassend, wie auch die gesamte Handlung. Positiv ist zu erwähnen, dass das Buch sehr dünn ist, sonst hätte ich es sicher abgebrochen. Mein Fazit: Den Hype darum kann ich persönlich in keinster Weise nachvollziehen.

So forsch, so furchtlos
So forsch, so furchtlosby Andrea AbreuKiepenheuer & Witsch
11. Jan.
Rating:3

Eine Freundschaft mit Höhen und Tiefen

Die beiden Freundinnen und Protagonistinnen leben isoliert in einem spanischen Dorf. Zusammen mit den teils antiquierten Lebensansichten der Bewohner stellt dies eine gelungene Kulisse dar, in der sich die Fantasie der beiden Freundinnen entfaltet - und Abgründe öffnet. Die Freundschaft hat durchaus toxische und gewaltvolle Seiten, denen sich sowohl der dominante als auch unterwürfige Part jedoch nicht entziehen kann. Insgesamt interessante Ansätze und Themen (z.B. Essstörungen, Entdeckung der Sexualität…), die teilweise aber leider nicht ganz rund abgeschlossen wurden. Das Ende kam etwas dramatisierend daher, als solle unbedingt noch ein Schreckmoment konstruiert werden.

So forsch, so furchtlos
So forsch, so furchtlosby Andrea AbreuKiepenheuer & Witsch
19. Nov.
Post image
Rating:1

Meine Güte, was ein wirres Zeug! In dieser Geschichte soll es um Mädchenfreundschaft, um pubertären Wachstumsschmerz, um Liebe und Lust gehen. Also große, tiefe Themen, die wirklich viel hergeben. Und so war ich auch wirklich gespannt auf das Buch, zumal es dann noch mit kanarischem Setting aufwartet. Was ich dann bekam, war wirklich enttäuschend für mich. Ich habe beim Lesen eigentlich durchgehen einfach nur Ekel empfunden, da Andrea Abreu augenscheinlich unglaublich viel Spaß daran hat, über Körperabsonderungen, -gerüche und ähnlich schöne Themen zu schreiben. Sicherlich lässt diese Art viele Bilder in den Köpfen der Leser*innen entstehen, allerdings keine, auf die ich besonders viel Wert lege. Ich habe wirklich nicht verstanden, was der Roman mir geben soll und ich haben ihn nur wegen der sehr geringen Seitenzahl von nicht mal 200 Seiten bis zum Ende gelesen. Dafür habe ich jetzt allerdings auch sechs Wochen gebraucht und musste mich am Ende wirklich durchquälen. Ich bin froh, dass es vorbei ist und kann leider absolut keine Leseempfehlung aussprechen, wenn man nicht gerade auf Aneinanderreihungen von Obszönitäten und Schimpfwörtern steht.

So forsch, so furchtlos
So forsch, so furchtlosby Andrea AbreuKiepenheuer & Witsch
24. Aug.
Rating:3

• SO FORSCH, SO FURCHTLOS • Abreus kürzlich erschienenes Debüt ist eines dieser Bücher, bei denen sich die Geister scheiden. Von völliger Faszination bis hin zu Unverständis ist alles dabei. Natürlich musste ich mir selbst ein Bild von diesem Sensationserfolg aus dem Kiwi Verlag machen. I N H A L T: Ein Sommer auf Teneriffa: hoch im Norden der malerischen Insel leben zwei junge Mädchen, die eine tiefe Freundschaft verbindet. Fernab von den Touristen erleben sie einen Sommer voller Emotionen, Liebe und sexuellem Erwachen. Die Erzählerin versucht mit ihrer besten Freundin Isora Schritt zu halten, doch immer wieder fällt ihr auf, dass dies nicht möglich ist. M E I N U N G: Mädchenfreundschaften sind etwas besonderes, vor allem während der Pubertät. Abreu lässt ihre Protagonistinnen inmitten dieser neuen und teils schwierigen Phase aufleben und erzählt davon, wie sich das zarte Band der Freundschaft verändern kann. Der Titel beschreibt sehr, sehr gut den Inhalt. Die Sprache ist vulgär, die Themenauswahl forsch und Abreu scheut sich nicht auch unbequeme Situationen anzusprechen. Durch die Augen der Protagonistin kann. man ungefiltert die Lebensrealität einer Pubertierenden erfahren. Sexuelles Verlangen, Gewalt und soziale Verhältnisse spielen eine Rolle. Fernab der Touristen-Hotspots spielt sich das "normale" Leben ab. Spannend ist es das stärker werdende Ungleichgewicht der Mädchenfreundschaft zu beobachten. Natürlich spielt Eifersucht eine Rolle. Abreu ist mutig und erzählt polarisierend. Dieser Stil ist wirklich reine Geschmacksache. Das Ende der Handlung ist eine Überraschung. Ob Jugendliche wirklich so miteinander kommunizieren, weiß ich nicht. Letztendlich finde ich die Umsetzung thematisch durchaus interessant, sprachlich konnte mich Abreus Roman leider überzeugen. 📖 „So forsch, so furchtlos" ist ein typischer Coming-of-Age Roman, der die Mädchenfreundschaft zweier Freundinnen in den Mittelpunkt stellt. Abreus Umsetzung ist sprachlich gewaltig, teils vulgär und definitiv Geschmackssache!

So forsch, so furchtlos
So forsch, so furchtlosby Andrea AbreuKiepenheuer & Witsch