Camilla Trinchieri - Toskanisches Verhängnis Eigentlich will Ex-Cop Nico Doyle in der Toskana nur gut essen, Wein trinken und seine Ruhe haben. Doch als ein Dorfbewohner tot aufgefunden wird, steckt er plötzlich mitten in einem Mordfall. Zwischen Dolce Vita, Dorftratsch und alten Geheimnissen zeigt sich schnell: Hinter der idyllischen Fassade lauert mehr, als man denkt.
REZENSION📘 Da ich bereits den Vorgängerband gelesen habe und, wenn ich in der Heimat bin, sehr gerne auch passende Heimatlektüre lese, konnte ich an Toskanisches Verhängnis natürlich nicht vorbeigehen. Die Story ist interessant ausgearbeitet und mit einigen Tücken und Plots versehen, was das Ganze insgesamt gut lesbar macht. Leider hat mir der vorherige Band jedoch etwas besser gefallen, da er für mich deutlich spannender aufgebaut war. In diesen Band habe ich leider nur schwer hineingefunden, da die Spannung zu Beginn eher ausblieb. Zum Ende hin steigert sich das Ganze dann aber spürbar. Die Charaktere entwickeln sich auch hier weiter, was mir gut gefallen hat. Besonders die Beziehung des Kommissars zu seiner neuen Freundin verfolgt man in diesem Buch sehr gerne. Und der Hund an Nicos Seite zaubert einem ohnehin immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Insgesamt ist es ein sehr seichter, ruhiger Krimi. Wer italienische Vibes liebt, gerne in Gedanken in die Toskana abtaucht und vielleicht auch Freude daran hat, die im Buch enthaltenen Rezepte nachzukochen – die hier definitiv nicht zu kurz kommen – ist mit diesem Band genau richtig. Von mir daher eine gute 3/5 ⭐⭐⭐




