Schöne kitschige Geschichte, perfekt für den Urlaub. Das Thema mit Zeug horten vs minimalistisch Leben interessiert mich außerdem sehr und es war richtig toll da mal einen Roman darüber zu lesen.
Sehr aufmerksam und liebevoll geschrieben
Auf keinen Fall möchte Heather so werden wie ihre Mutter - deswegen ist ihre Wohnung minimalistisch und ordentlich. Aber da ist dieses eine Zimmer in ihrer Wohnung, in dem sie kistenweise Dinge weggeschlossen hat, die ihre Mutter ihr vermacht hat und eine Kommode in der Heather ihre ganz eigene Sammlung verbirgt. Ein Wasserrohrbruch zwingt sie dazu, sich mit dem Zimmer und seinem Inhalt auseinanderzusetzen und so tauchen plötzlich verdrängte Erinnerungen auf, die nun endlich verarbeitet werden wollen. Ein Stöberfund - wie sollte es anders sein - ist „Die Sammlerin der Erinnerungen“ von Fiona Lucas (Übersetzung: Claudia Feldmann). Das Cover und der Klappentext haben mich zum Kauf verleitet und ich muss sagen, dieser Roman hat es in sich. Heather hat viel erlebt und durchgemacht, es aber nie verarbeitet. Ihr Leben ist unglücklich, ihre Beziehungen zu anderen Menschen sind schwierig und eigentlich hat sie sich daran gewöhnt. Es war nicht so leicht, sich mit Heather gemeinsam ihrer Vergangenheit zu stellen und es hat mir stellenweise das Herz gebrochen. Unvorstellbar, was alles passiert ist. Und doch war es mir stellenweise zu emotionslos, der Kontext ein wenig zu verschwommen. Ich kann nur sagen, dass diese Story tief berührt, sie spricht eine Thematik an, von der ich bisher noch nicht so gelesen habe und es ist sehr spannend, frustrierend, aufrüttelnd und erschreckend - eingebettet in eine emotional anspruchsvolle Geschichte, die sich manchmal etwas schwer anfühlte, aber immer super interessant erzählt war. Mal was ganz Anderes, sehr gelungen und sehr liebevoll und aufmerksam geschrieben. Für mich ein Roman, der überraschend, aufrichtig und intensiv daherkommt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen! Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️
Am Anfang habe ich mich sehr schwer getan mit der Geschichte und dem Schreibstil der Autorin. Ab Seite 150 wurde es besser. Die Geschichte selber war berührend. Wie kommt man damit zurecht das die Mutter ein Messie ist? Schwierig!
Ein nettes Buch für zwischendurch aber leider nichts besonderes. Habe etwas mehr erwartet nach dem Klappentext.
Die Protagonistin war mir leider von Anfang an unsympathisch und ich war mehrfach kurz davor, das Buch abzubrechen. Die Liebesgeschichte wirkte steif und war in meinen Augen überflüssig, ohne hätte das Buch vielleicht sogar besser gefallen.
Diese Geschichte hat mein Herz berührt.Wunderschön.😍





