17. Sept.
Rating:4

Das ist jetzt schon der zweite Roman den ich gelesen habe, der sich mit einem außergewöhnlichen Abschnitt im Leben von Agatha Christie beschäftigt. Im Jahr 1926 hat ihr Mann Colonel Christie eine Affäre, es folgt eine Auseinandersetzung zwischen den Eheleuten und Agatha Christie verschwindet von einem Tag auf den anderen. Man findet ihr Auto verlassen am Straßenrand, 11 Tage später findet man sie in einem Hotel wo sie sich unter dem Namen der Geliebten ihres Mannes eingemietet hat. Sie sagt sie erinnert sich an nichts und Zeit ihres Lebens verrät sie nie was passiert ist. Ich fand das immer sehr spannend. Der Roman nimmt diese wahre Geschichte und spinnt ein "was wäre wenn". Niemand weiß was passiert ist und es ist auf keinen Fall das passiert, das Buch ist auf jeden Fall sehr offensichtlich fiktion, aber es ist doch spannend sich den wilden Gedanken hinzugeben. Ich hab die ersten 100 Seiten nur sehr widerwillig gelesen, denn nicht Agatha erzählt die Geschichte, sondern die Geliebte von Colonel Archie (in dem Buch heißt sie Nan o'Dea, in Wirklichkeit hieß sie aber anders). Das war mir erst mal sehr unsympathisch, ich wollte das Agatha die Hauptperson war, ich wollte nicht mit der Geliebten symapthisieren, das hat mir den Einstieg schwer gemacht. Ich Hab das Buch auch fast einen Monat nicht mehr angefasst, aber angefangene Bücher sitzen vorwurfsvoll auf dem Regal, also hab ich es zu ende gelesen. Und obwohl ich Nan hassen wollte seh ich mich jetzt am Ende des Buches leider dazu außerstande. Es ist eine ganz tragische Geschichte, es gibt, ganz in Christies bester Manier einen kleinen Mordfall, Menschen die lieben und nicht zusammen sein können, jede Menge angsty moments und das Ende ist auf der einen Seite befriedigend, auf der anderen Seite reißt es einem diverse Organe raus. Es ist ein gutes Buch, wenn man mal davon absieht, dass mit der wahren Geschichte viel Schindluder getrieben wurde, aber es hat mich nicht glücklich gemacht. Aber ich mochte es. Wenn das Sinn ergibt. 4/5

Die Affäre Agatha Christie
Die Affäre Agatha Christieby Nina de de GramontInsel Verlag
17. Sept.
Rating:4

Das ist jetzt schon der zweite Roman den ich gelesen habe, der sich mit einem außergewöhnlichen Abschnitt im Leben von Agatha Christie beschäftigt. Im Jahr 1926 hat ihr Mann Colonel Christie eine Affäre, es folgt eine Auseinandersetzung zwischen den Eheleuten und Agatha Christie verschwindet von einem Tag auf den anderen. Man findet ihr Auto verlassen am Straßenrand, 11 Tage später findet man sie in einem Hotel wo sie sich unter dem Namen der Geliebten ihres Mannes eingemietet hat. Sie sagt sie erinnert sich an nichts und Zeit ihres Lebens verrät sie nie was passiert ist. Ich fand das immer sehr spannend. Der Roman nimmt diese wahre Geschichte und spinnt ein "was wäre wenn". Niemand weiß was passiert ist und es ist auf keinen Fall das passiert, das Buch ist auf jeden Fall sehr offensichtlich fiktion, aber es ist doch spannend sich den wilden Gedanken hinzugeben. Ich hab die ersten 100 Seiten nur sehr widerwillig gelesen, denn nicht Agatha erzählt die Geschichte, sondern die Geliebte von Colonel Archie (in dem Buch heißt sie Nan o'Dea, in Wirklichkeit hieß sie aber anders). Das war mir erst mal sehr unsympathisch, ich wollte das Agatha die Hauptperson war, ich wollte nicht mit der Geliebten symapthisieren, das hat mir den Einstieg schwer gemacht. Ich Hab das Buch auch fast einen Monat nicht mehr angefasst, aber angefangene Bücher sitzen vorwurfsvoll auf dem Regal, also hab ich es zu ende gelesen. Und obwohl ich Nan hassen wollte seh ich mich jetzt am Ende des Buches leider dazu außerstande. Es ist eine ganz tragische Geschichte, es gibt, ganz in Christies bester Manier einen kleinen Mordfall, Menschen die lieben und nicht zusammen sein können, jede Menge angsty moments und das Ende ist auf der einen Seite befriedigend, auf der anderen Seite reißt es einem diverse Organe raus. Es ist ein gutes Buch, wenn man mal davon absieht, dass mit der wahren Geschichte viel Schindluder getrieben wurde, aber es hat mich nicht glücklich gemacht. Aber ich mochte es. Wenn das Sinn ergibt. 4/5

Die Affäre Agatha Christie
Die Affäre Agatha Christieby Nina de de GramontInsel Verlag
9. Juli
Rating:4.5

Anders als erwartet… Geschickte Verknüpfung von Realität und Fiktion!

Zu Beginn musste ich mich etwas an den Schreibstil gewöhnen, danach liess es sich dann aber sehr flüssig lesen. Agatha Christie hat mir als eine der Protagonistinnen gut gefallen, vorallem mit Hinblick darauf, dass sie wirklich gelebt hat. Die Zeit nach dem ersten Weltkrieg wird gut beschrieben, vorallem Nan‘s Erlebnisse im Kloster lassen einen sprachlos und wütend zurück. Finde den Klappentext des Buches nicht ganz passend zur Geschichte, dieser lässt eher einen Krimi erwarten, was es aber an sich nicht ist. Wo sich Agahta Christie aufhält wird für den Leser relativ bald geklärt. Dennoch gab es einige Verläufe und Verknüpfungen, die ich so nicht erwartet hätte. Hat mich gut unterhalten! 4 .5 ⭐️

Die Affäre Agatha Christie
Die Affäre Agatha Christieby Nina de de GramontInsel Verlag
6. März
Rating:3

This was a strange mix of real occurrences and fictional add-ons that did not sit well with me. This is not an interpretation nor some kind of detective- and/or guesswork, rather it felt exploitative of the real "Christie Affair". I think the fictional parts would have been better off as a standalone novel,not embedded in the actual events of Agatha Christies life

Die Affäre Agatha Christie
Die Affäre Agatha Christieby Nina de de GramontInsel Verlag
27. Jan.
⭐️⭐️⭐️⭐️ 

In diesem Roman geht es nicht nur um die11 Tage im Dezember 1926, in denen die berühmte Schriftstellerin spurlos verschwunden war, sondern auch um ein dunkles Kapitel der englischen und irischen Geschichte: die Heime für ledige Mütter, wie sie zum Teil in Klöstern betrieben wurden.
Rating:4

⭐️⭐️⭐️⭐️ In diesem Roman geht es nicht nur um die11 Tage im Dezember 1926, in denen die berühmte Schriftstellerin spurlos verschwunden war, sondern auch um ein dunkles Kapitel der englischen und irischen Geschichte: die Heime für ledige Mütter, wie sie zum Teil in Klöstern betrieben wurden.

Da aus dem Klappentext dieser zweite, fast schon dominante Handlungsstrang kaum hervorgeht, möchte ich auf diese Thematik gern hinweisen. Denn Nans Geschichte ist in diesem Buch ebenso präsent wie die der titelgebenden Agatha Christie. In der ersten Hälfte des Buches hat mich der Schreibstil manchmal etwas verwirrt. Denn das Buch ist aus Nans Perspektive geschrieben, sie erzählt den Lesern in der Ich-Perspektive, wie es dazu kam, dass sie die Geliebte von Agatha Christies Ehemann wurde. Da es aber Passagen gibt, in denen Agathas Gedanken und Gefühle beschrieben wurden, war dieses Konstrukt für mich etwas merkwürdig zu lesen. Ich bin immer wieder daran hängen geblieben, woher Nan weiß wie Agatha sich zu einem bestimmten Zeitpunkt gefühlt hat oder warum sie wie gehandelt hat. Das Buch ist spannend, ohne Frage, und es erzählt zudem von einem tragischen Stück irischer Geschichte. Dennoch hat mich das Buch aufgrund der Erzählweise nicht ganz so gepackt, wie ich gehofft hatte.

Die Affäre Agatha Christie
Die Affäre Agatha Christieby Nina de de GramontInsel Verlag
27. Sept.
Rating:4

First thing first... dont go in this book thinking you'll only read about Mrs Christie. It gets frustrating as you get to read of someone else's story more than that but soon enough you'll start empathizing and maybe even love them as a character... and from then on there is a GREAT mystery, a lot of gasps, heartbreaks and just wonderful writing!

Die Affäre Agatha Christie
Die Affäre Agatha Christieby Nina de de GramontInsel Verlag