Bei diesem dünnen Büchlein handelt es sich um eine Anthologie von Texten rund um Bücher und Leseliebe. Es geht um das Glück wunderbarer Lesestunden und um Bücher, die ein Leben verändern können. Ob kurz oder länger, jeder Auszug beschäftigt sich mit der Literatur. Einige haben mir richtig gut gefallen wie zum Beispiel „Ein Haus voller Bücher“, „Ein Baum wächst in Brooklyn“ oder „Cliffhanger“, andere waren eher etwas langatmig und anstrengend zu lesen. Insgesamt aber eine abwechslungsreiche und kurzweilige Lektüre zwischen den Jahren. Vom Format her passt es auch in jede Tasche, wirklich praktisch für zwischendurch.
Ein kleines Büchlein das ich Mal an der Kasse im Buchläden entdeckt habe. Es sind Kurzgeschichten in denen es um's Lesen geht oder eben um Bücher.
Wie das so ist bei Kurzgeschichten: einige davon mag man, einige liegen einem nicht so.
Trotzdem war es ein nettes kleines Buch für Zwischendurch.
Ich habe gesehen daß es die Lektüre zwischen den Jahren schon öfter gab mit verschiedenen Themen. Ich muss dann Ende diesen Jahres mal die Augen offen halten.
„Zugleich fragte ich mich, wie Menschen, die diese Literatur nicht kennen, ihr nicht immer leichtes Leben ertrugen. Genügte es wirklich, Fußballspiele anzuschauen, Kreuzworträtsel zu lösen, mit Haustieren zu spielen, um Spaß zu haben und glücklich zu sein?“ (S. 91)
Bei diesem Buch handelt es sich um eines der niedlichen kleinen, das mit einer Größe von gerade mal 9,6 x 1,8 x 14,8 cm zwar auch in kleine Handtaschen passt, das ich vor allem aber als kleines Mitbringsel für Bücherfreunde nett finde. Doch ganz groß wird es natürlich, wenn es als Geschenk daher kommt und vielleicht sogar noch einen Gutschein der Lieblingsbuchhandlung im Gepäck hat.
Gesine Dammel hat in diesem Buch Geschichten zusammengestellt, die vom Glück wunderbarer Lesestunden und von Büchern erzählen, die ein Leben verändern können. Sie sind so unterschiedlich, wie die Autorinnen und Autoren, von denen sie stammen: Marcel Proust, Cara Nicoletti, Eugen Roth, Betty Smith, Claire Beyer, Hanns-Josef Ortheil, Amir Hassan Cheheltan, Cornelia Funke, Marco Lodoli, Thomas Bernhard, Ildikó von Kürthy, Erika Pluhar, Elke Heidenreich, Franziska Wolffheim, Ulrike Draesner, Petra Hartlieb, Ernst Penzholdt, Marie Luise Kaschnitz und Marco Lodoli.
Und so konnten sie mich mal mehr, manchmal aber auch etwas weniger begeistern. Doch insgesamt war es mir doch ein Fest auf diesen handlichen 160 Seiten so vieles rund ums Lesen und rund ums Thema Bücher zu finden.
„Im Bett soll man nur leichte und unterhaltende Lektüre zu sich nehmen sowie spannende und beruhigende, ferner ganz schwere, wissenschaftliche und frivole sowie mittelschwere und jede sonstige, andere Arten aber nicht.“ (S. 123)
Wusst ich’s doch