21. Juni
Rating:3.5

In der Buchhandlung wurde mir das Buch schmackhaft gemacht, weil es das Pseudonym von Joël Dicker sein soll. Da mir der Fall Harry Quebert super gefallen hat, war ich neugierig. Die Story war interessant und tiefgründig. Man liest überwiegend aus der Sicht der Frau von Marceau, aber auch durch das Manuskript des letzten Buches entstehen zunächst viele Fragezeichen um die Beziehung und Freundschaften. War unterhaltsam, aber nicht überaus spannend.

Das letzte Buch von Marceau Miller
Das letzte Buch von Marceau Millerby Marceau MillerInsel Verlag
12. Juni
Rating:4

Sehr spannend

Das letzte Buch von Marceau Miller ist ein erfrischend anderer Krimi, der mit einer ganz besonderen Erzählform punktet. Die Geschichte beginnt als harmonische Familienidylle am Genfer See, doch nach einem vermeintlichen Unglück gerät alles aus den Fugen und eine rasante Schnitzeljagd beginnt. Das Buch arbeitet mit zwei extrem spannenden Erzählsträngen: Einer spielt im Jetzt und dreht sich um das Verschwinden und den Tod des Autors Marceau Miller. Der zweite Strang beleuchtet die Vergangenheit: Das Verschwinden seiner Schwester vor 20 Jahren und den Flugzeugabsturz seines Vaters. Genial gelöst ist hierbei der Perspektivenwechsel zwischen Marceau selbst, seiner Frau und deren Freundin. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, und dank cleverer Cliffhanger nach jedem Kapitel mag man das Buch kaum aus der Hand legen. Die Figuren sind facettenreich gezeichnet, und auch wenn manche Wendungen gegen Ende fast ein wenig unrealistisch wirken, tut das dem Lesespaß keinen Abbruch. Neben der packenden Story besticht der Roman durch die wunderschönen, atmosphärischen Beschreibungen der Natur rund um den Genfer See, die perfekt zum idyllischen Cover passen. Ein packendes und kurzweiliges Vergnügen, das bis zur letzten Seite in Atem hält und am Ende eine spannende Frage aufwirft: Wer ist eigentlich der wahre Autor dieses Werks? Große Leseempfehlung!

Das letzte Buch von Marceau Miller
Das letzte Buch von Marceau Millerby Marceau MillerInsel Verlag
12. Juni
Rating:5

Sternebewertung fiktiv

Kann man einem Menschen nach seinem Tod noch vertrauen oder auf das erlebte noch positiv blicken, wenn ein Lüge aufgedeckt wird? Genau diese Frage stellt Das letzte Buch von Marceau Miller und hat mich damit von der ersten bis zur letzten Seite gepackt. Schon der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht. Ein erfolgreicher Bestsellerautor stirbt bei einem Freeclimbing-Ausflug. Ein tragischer Unfall? Suizid? Oder doch Mord? Was zunächst wie ein klassischer Spannungsroman beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Geschichte voller Geheimnisse, Lügen und überraschender Wendungen. Sarah und Marceau führen nach außen das perfekte Leben. Sie haben eine Familie gegründet, sind finanziell abgesichert und von einem langjährigen Freundeskreis umgeben. Doch über allem liegt der Schatten eines tragischen Unglücks aus der Vergangenheit. Der Tod von Marceaus Schwester hat tiefe Wunden hinterlassen, über die nie wirklich gesprochen wurde. Schuldgefühle, Verlust und unausgesprochene Wahrheiten begleiten die Figuren bis in die Gegenwart. Als Sarah nach einer Hausparty bemerkt, dass ihr Mann verschwunden ist, ahnt sie noch nicht, dass wenige Stunden später seine Leiche gefunden wird. Alles deutet auf einen Kletterunfall hin. Dabei hatte Marceau ihr vor Jahren versprochen, das gefährliche Freeclimbing aufzugeben. Dann trifft ein Brief einer Bank ein. Ein Schließfach. Ein unveröffentlichtes Manuskript. Und ein persönlicher Abschiedsbrief ihres Mannes. Ab diesem Moment entwickelt der Roman eine enorme Sogwirkung. Mit jeder Seite öffnen sich neue Türen, und hinter jeder Wahrheit wartet bereits die nächste Lüge. Ich wollte ständig wissen, was tatsächlich passiert ist. War es ein Unfall? Hat Marceau etwas verschwiegen? Oder steckt hinter seinem Tod etwas völlig anderes? Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre. Immer wieder werden Hinweise eingestreut, die neue Fragen aufwerfen. Die Spannung bleibt dabei konstant hoch, und mehrere Plot-Twists haben mich tatsächlich überrascht. Sarah war für mich allerdings ein schwieriger Charakter. Oft erschien sie impulsiv, ungeduldig und von ihrer Wut geleitet. Mehr als einmal habe ich mich gefragt, warum sie bestimmte Entscheidungen trifft. Gleichzeitig konnte ich ihre Verzweiflung nachvollziehen. Schließlich erfährt sie nicht nur, dass ihr Mann offenbar jahrelang gelogen hat, sondern muss auch ihr gesamtes gemeinsames Leben neu bewerten. Gerade diese Ambivalenz macht die Geschichte so interessant. Die Figuren sind nicht perfekt. Sie handeln emotional, machen Fehler und tragen ihre eigenen Verletzungen mit sich herum. Der Schreibstil erinnert stellenweise tatsächlich an die Romane von Joël Dicker. Kurze Kapitel, viele Wendungen und eine Erzählweise, die dafür sorgt, dass man immer noch ein Kapitel weiterlesen möchte. Für mich war das definitiv ein Buch mit hohem Suchtfaktor. Ein temporeicher Spannungsroman über Verlust, Verrat, Freundschaft und die Frage, wie gut wir die Menschen wirklich kennen, die wir lieben. Welchen Autor vermutet ihr hinter der Geschichte?

Das letzte Buch von Marceau Miller
Das letzte Buch von Marceau Millerby Marceau MillerInsel Verlag
31. Mai
Rating:5

Sternebewertung fiktiv

Kann man einem Menschen nach seinem Tod noch vertrauen oder an als das erlebte noch positiv blicken? Genau diese Frage stellt Das letzte Buch von Marceau Miller und hat mich damit von der ersten bis zur letzten Seite gepackt. Schon der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht. Ein erfolgreicher Bestsellerautor stirbt bei einem Freeclimbing-Ausflug. Ein tragischer Unfall? Suizid? Oder doch Mord? Was zunächst wie ein klassischer Spannungsroman beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Geschichte voller Geheimnisse, Lügen und überraschender Wendungen. Sarah und Marceau führen nach außen das perfekte Leben. Sie haben eine Familie gegründet, sind finanziell abgesichert und von einem langjährigen Freundeskreis umgeben. Doch über allem liegt der Schatten eines tragischen Unglücks aus der Vergangenheit. Der Tod von Marceaus Schwester hat tiefe Wunden hinterlassen, über die nie wirklich gesprochen wurde. Schuldgefühle, Verlust und unausgesprochene Wahrheiten begleiten die Figuren bis in die Gegenwart. Als Sarah nach einer Hausparty bemerkt, dass ihr Mann verschwunden ist, ahnt sie noch nicht, dass wenige Stunden später seine Leiche gefunden wird. Alles deutet auf einen Kletterunfall hin. Dabei hatte Marceau ihr vor Jahren versprochen, das gefährliche Freeclimbing aufzugeben. Dann trifft ein Brief einer Bank ein. Ein Schließfach. Ein unveröffentlichtes Manuskript. Und ein persönlicher Abschiedsbrief ihres Mannes. Ab diesem Moment entwickelt der Roman eine enorme Sogwirkung. Mit jeder Seite öffnen sich neue Türen, und hinter jeder Wahrheit wartet bereits die nächste Lüge. Ich wollte ständig wissen, was tatsächlich passiert ist. War es ein Unfall? Hat Marceau etwas verschwiegen? Oder steckt hinter seinem Tod etwas völlig anderes? Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre. Immer wieder werden Hinweise eingestreut, die neue Fragen aufwerfen. Die Spannung bleibt dabei konstant hoch, und mehrere Plot-Twists haben mich tatsächlich überrascht. Sarah war für mich allerdings ein schwieriger Charakter. Oft erschien sie impulsiv, ungeduldig und von ihrer Wut geleitet. Mehr als einmal habe ich mich gefragt, warum sie bestimmte Entscheidungen trifft. Gleichzeitig konnte ich ihre Verzweiflung nachvollziehen. Schließlich erfährt sie nicht nur, dass ihr Mann offenbar jahrelang gelogen hat, sondern muss auch ihr gesamtes gemeinsames Leben neu bewerten. Gerade diese Ambivalenz macht die Geschichte so interessant. Die Figuren sind nicht perfekt. Sie handeln emotional, machen Fehler und tragen ihre eigenen Verletzungen mit sich herum. Der Schreibstil erinnert stellenweise tatsächlich an die Romane von Joël Dicker. Kurze Kapitel, viele Wendungen und eine Erzählweise, die dafür sorgt, dass man immer noch ein Kapitel weiterlesen möchte. Für mich war das definitiv ein Buch mit hohem Suchtfaktor. Ein temporeicher Spannungsroman über Verlust, Verrat, Freundschaft und die Frage, wie gut wir die Menschen wirklich kennen, die wir lieben.

Das letzte Buch von Marceau Miller
Das letzte Buch von Marceau Millerby Marceau MillerInsel Verlag
21. Mai
Rating:3.5

Schöner Schreibstil, ansonsten ganz nett, aber nichts Besonderes.

Das Buch hat mir so semi-gut gefallen. Der Anfang war sehr vielversprechend und besonders der Schreibstil war toll zu lesen. Sehr poetisch, an manchen Stellen vielleicht etwas ZU übertrieben. Aber das hat mich eigentlich nicht gestört. Die Trauer von Sarah war greifbar und hat mich stellenweise sehr berührt. Generell empfand ich die Charaktere als recht lebhaft, wobei ich bis zum Schluss nicht wirklich nachvollziehen konnte, weshalb Sarah ihre Kinder in ihrer Trauer so alleine lässt. Das hat sie für mich extrem unsympathisch gemacht. Aber gut, so wirklich sympathisch war mir hier eigentlich sowieso niemand. Das Ende empfand ich dann aber leider als recht unpassend zum ganzen restlichen Buch. Irgendwie plump und wird dem tollen Anfang nicht gerecht. Ich wüsste jetzt aber auch gar nicht, wie man es besser hätte machen können. Vielleicht liegt's auch an der Art Geschichte? Keine Ahnung. Insgesamt war das Buch ganz nett, aber nichts Besonderes. 3 Sterne von mir.

Das letzte Buch von Marceau Miller
Das letzte Buch von Marceau Millerby Marceau MillerInsel Verlag
17. Mai
Das Manuskript blieb nicht das einzige Geheimnis 👀
Rating:3

Das Manuskript blieb nicht das einzige Geheimnis 👀

Die Geschichte hatte für mich eine wirklich spannende Prämisse: Ein berühmter Autor wird nach einem angeblichen „Kletterunfall“ tot aufgefunden, während sein Manuskript spurlos verschwunden ist. Besonders Sarahs Perspektive fand ich interessant, weil man durch ihre Gedanken immer mehr gemerkt hat, wie sehr sie beginnt, alles und jede*n zu hinterfragen. Dadurch entstand stellenweise fast das Gefühl eines Kriminalromans, als würde sie auf eigene Faust ermitteln. Allerdings hatte ich auch das Gefühl, dass man einige Figuren kaum richtig kennengelernt hat, was vermutlich zur geheimnisvollen Atmosphäre beitragen sollte, mich aber trotzdem etwas gestört hat. Der Schreibstil war auf Dauer leider nicht ganz meins, auch wenn sich das Buch insgesamt gut lesen ließ. Die Plots und Wendungen hingegen haben mir wirklich gefallen und die Geschichte für mich gut abgerundet.

Das letzte Buch von Marceau Miller
Das letzte Buch von Marceau Millerby Marceau MillerInsel Verlag
2. Mai
Rating:4

Gut, aber nicht 100% rund

Der Autor Marceau Miller, vermutlich 1978 geboren, schreibt über seinen eigenen Tod. Das Buch beginnt in seiner ich-Perspektive und wechselt schnell nach seinem Ableben in die Ich-Perspektive seiner Frau Sarah mit vereinzelten Einblicken in andere handelnde Personen. Sarah wird schnell nach Marceaus Tod klar, dass es kein Unfall war und, dass es ein Manuskript gibt, welches Marceau vor seinem Tod verfasst hat. Mit dem Wissen dieses Manuskripts, welches zunächst nicht auffindbar ist, kommt die Geschichte ins Rollen. Sarah ermittelt alleine, zeitweise gemeinsam mir dem alten Gendarmen Reynaud und sieht sie Ermittlungen prioritär, bis einiges ans Licht kommt. Die Figur Sarah hat mich leicht gestresst, der Wahnsinn der durch den Tod und die Verzweiflung hoch kommt ist mir zeitweise schwer gefallen - die anderen Hauptpersonen haben meiner Meinung nach dadurch an Tiefe verloren. Dennoch ein gutes Buch. So ganz verstehe ich das Spiel um Marceau Miller, der Autor und Hauptperson sein soll, nicht, aber das ist in Ordnung. Ich hatte kurz Joel Dicker in Verdacht :)

Das letzte Buch von Marceau Miller
Das letzte Buch von Marceau Millerby Marceau MillerInsel Verlag
30. Apr.
Rating:4

Und die Moral von der Geschichte….

Das letzte BUCH des Marceau Miller Die Sterne Bewertung ist mir diesmal schwer gefallen, da ich mehrfach nicht über die Party zu Anfang des Buches hinaus gekommen bin, dass hat mich also Zeit gekostet. Ich weiß nicht so genau, ob es am Buch lag oder an mir und auch an gutes Buch zur falschen Zeit. Ich habe das Buch weggelegt und nochmals angesetzt, aber dann da, wo ich vorher aufgehört habe, dann später weiter gelesen und das war richtig so. Denn dann ging’s los. Und ich war so auf der falschen Fährte. Irgendwann hat’s dann auch bei mir geklingelt und was ist das denn für eine tolle Geschichte und man fragt sich wirklich ob man den Menschen kennt, mit dem man zusammenlebt. Vermutlich nie wirklich, oder? Der Titel des Buches ist quasi Fakt, aber nur im Buch. Hoffe ich!! Und wer ist der Autor dessen Buch wir in Händen haben? Ich hab mal gelesen, er wäre ein Drehbuchautor. Also mir stellen sich da mehrere Fragen zum Buch und zum Autor real. Und gerade der Anfang auf der Party, also da wo ich Schwierigkeiten hatte, den sollte man ganz genau lesen und zum Beobachter werden. Obacht! Oder ist das gar Absicht? Bei diesem Buch gibt’s irgendwie nur Rätsel. Am Ende steht man da und denkt sich: Krass! Und gleichzeitig ist man entsetzt, weil hier wieder gezeigt wird, wie weit man sich sicher auch - ungewollt - der Moral entzieht. Man sieht aber auch die Hoffierung und Druck, den Marceau als Autor ausgesetzt ist. Das ist ebenso einen Scheinwelt wie in der Schauspielerei. Das Cover ist interessant, da der Autor des Buches irgendwie auch der Protagonist ist. Da vermischt sich das ein wenig. Und da steht Roman satt Krimi. Aldo ja, es ist ein Roman mit Manuskript Elementen. Verwirrend ist das Marceau selbst von seinem Fall von der Kletterwand spricht. Das ist doch alles verwirrend. Mein 1. Gedanke war übrigens das Marceau träumt und das alles gar nicht wirklich passiert. Also wirklich gut gemacht. Ich weiß nicht, was da zu Anfang gehakt hat, denn nach der Party geht’s ab und enthüllt nach und nach das letzte Manuskript.

Das letzte Buch von Marceau Miller
Das letzte Buch von Marceau Millerby Marceau MillerInsel Verlag
27. Apr.
Rating:4

Ungewöhnliche Prämisse: der Name des Autors ist identisch mit dem des Protagonisten Marceau Miller, ebenfalls Schriftsteller, der am Genfersee in den Tod stürzt. Unfall oder Mord? Seine Witwe Sarah sucht nach Antworten, eine wichtige Rolle spielt das offenbar verschwundene Manuskript seines letzten Buches. Spannend zu lesen, zuweilen waren mir die ausführlichen, metaphorisch anmutenden Landschaftsbeschreibungen zu langatmig, auch das Verhalten der Protagonisten teilweise anstrengend und schwer nachvollziehbar. Fazit: ein Krimi der etwas anderen Art, der sich Zeit nimmt und dessen Lektüre sich lohnt.

Das letzte Buch von Marceau Miller
Das letzte Buch von Marceau Millerby Marceau MillerInsel Verlag
27. Apr.
Ein Krimiroman mit Sogwirkung (und Fernweh-Vibes)
Rating:4

Ein Krimiroman mit Sogwirkung (und Fernweh-Vibes)

"Das letzte Buch von Marceau Miller" ist definitiv nicht nur ein Roman, sondern vielmehr ein Krimiroman. Und noch dazu ein sehr vielschichtiger, den ich echt gern und schnell gelesen habe. Der Bestsellerautor Marceau Miller wird tot am Fuß einer Felswand am Genfer See gefunden. Zurück bleiben seine fassungslose Frau Sarah und seine zwei Kinder. Sarah ist relativ schnell davon überzeugt, dass sein Absturz kein Unfall war, sondern Mord. Und sie setzt alles daran, die Beweise dafür zu finden. Damit das gelingt, wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum einen aus der von Sarah, aber auch teilweise aus der von Marceau in Form seiner Manuskripte. Und es kommt noch eine weitere Person zu Wort, bei der relativ schnell klar wird, dass auch sie mit drin hängt. Ich fand das Buch durchaus spannend, zumal die Streifzüge durch die Schweizer Berge und Wälder massives Fernweh bei mir ausgelöst haben. Der Aufbau der Geschichte hat eine regelrechte Sogwirkung entfacht, mit der Auflösung habe ich definitiv nicht gerechnet. Sprachlich habe ich ein bisschen gebraucht, um reinzukommen. Aber das kenne ich durchaus von Büchern, die aus dem Französischen übersetzt werden. Tolle Arbeit von Thomas Brovot!

Das letzte Buch von Marceau Miller
Das letzte Buch von Marceau Millerby Marceau MillerInsel Verlag
23. Apr.
Rating:3.5

Alles ist mit allem verbunden, aber wie? Mit 40 Jahren verunglückt der erfolgreich Schriftsteller beim Klettern an einer Felsenwand am Genfer See. Die Geschichte startet mit seinen Gedanken während des Absturzes. Seine Frau erzählt die Geschichte weiter. Sie lebt am See und betreibt eine Vermietungsagentur von Booten. Das Paar hat zwei halbwüchsige Kinder. Als am Tag nach einer Feier Marceau verschwunden ist, sucht ihn seine Frau. Daraus entwickelt sich eine spannende Geschichte um alte Schuld, Vertrauenssache, Betrug und vielem anderen. Der erste Teil wird von Sarah erzählt, im zweiten Teil hören wir Karen, ihre beste Freundin, wie sie die Ereignisse wahrnimmt, was sie verbindet und von den Auswirkungen der Vergangenheit. Auch die weiteren Personen der alten Klicke werden vorgestellt. Die Erzählstimmen wechseln sich dann ab. Erste Zweifel, Fragen, Mißtrauen tauchen auf. Und dann erzählt Marceau und die Spannung steigt. Es hat mich sehr berührt, wie die Frau ihren Mann sucht, ihre Gefühle, Überlegungen, Fragen, die Tage danach, wie das Leben weiter gehen muss. Das wird nüchtern, unaufgeregt, beobachtend und dennoch voll Gefühl erzählt. Man fühlt sich eingebunden, leidet und trauert mit. Und dann tauchen Fragen auf, die unterschwellig Spannung aufbauen. Freundschaft, Loyalität, Vertrauen werden in Frage gestellt und nach der Wahrheit gesucht. Je weiter sich der Fall entwickelt, um so größer wird der Spannungsbogen. Psychologisch gut aufgebaut, verwirrt sich die Geschichte um eine Freundesklicke immer mehr um dann allmählich alles aufzudecken. Dies erfolgt überraschend und doch logisch. Ich konnte diesem Hörbuch sehr gut folgen. Die beiden Sprecher haben mit Gefühl, gut verständlich und angenehm gesprochen. Das hat mir gut gefallen.

Das letzte Buch von Marceau Miller
Das letzte Buch von Marceau Millerby Marceau MillerInsel Verlag
21. Apr.
Rating:5

Wahnsinnig Spannend

„Das letzte Buch von Marceau Miller“ handelt von einem berühmten Schriftsteller und seiner Frau, die versucht, die Umstände seines Todes aufzudecken. Allein schon der Titel des Buchs wirft Fragen auf und hängt unmittelbar mit der Geschichte zusammen. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt und die Spannung wurde immer weiter aufgebaut. Durch die kurzen Kapitel und den flüssigen Schreibstil ließ sich das Buch sehr schnell lesen. Ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Umsetzung der Geschichte finde ich sehr gelungen. Immer wieder werden kleine Hinweise geliefert. Das Cover strahlt eine trügerische Ruhe aus. Genau so stelle ich mir dir Landschaft am Genfer See vor. Insgesamt gefiel mir das Buch also sehr gut. Es ist für mich ein Lese-Highlight gewesen. Wer auf spannende Romane mit mysteriösen Verstrickungen und einem Blick in die Vergangenheit sucht, ist hier genau richtig.

Das letzte Buch von Marceau Miller
Das letzte Buch von Marceau Millerby Marceau MillerInsel Verlag
20. Apr.
Rating:5

Außergewöhnlich, rasant und spannend!

Ein erfolgreicher Schriftsteller kommt unter mysteriösen Umständen ums Leben. Während die Polizei von einem tragischen Unfall ausgeht, ist seine Frau überzeugt, dass mehr dahintersteckt – und beginnt, selbst zu ermitteln. Unerwartete Hilfe erhält sie dabei ausgerechnet von ihrem verstorbenen Mann selbst: in Form seines letzten Manuskriptes. Es ist „Das letzte Buch von Marceau Miller“… Eine außergewöhnliche Idee, packend umgesetzt, stilistisch fein und mit einem spannenden Finale. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen – absolut empfehlenswert!

Das letzte Buch von Marceau Miller
Das letzte Buch von Marceau Millerby Marceau MillerInsel Verlag