Wenn Bücher nicht willkommen sind Schönes Buch ohne happy end
"Die Buchhandlung" Inhalt: Florence Green hat den Traum einer eigenen Buchhandlung in Hardborough, einem kleinen englischen Städtchen an der Nordseeküste Englands. Sie verhandelt mit dem Filialleiter der Bank, bekommt den Kredit, bestellt die ersten Bücher und eröffnet im Old House ihren Buchladen. Doch von Anfang an hat Florence einige Hürden zu überwinden. Im Old House gibt es einen Klopfer (Poltergeist), der regelmäßig sein Unwesen treibt und auch die Gemeinde, die seit vielen Jahren keine Buchhandlung mehr hatte, nachdem in der letzten eine Tragödie geschah, ist überaus skeptisch. Florence lässt sich nicht unterkriegen und führt ihr Geschäft mit Leidenschaft. Wird sie sämtliche Skepsis aus dem Weg räumen können? Fazit Laut Penelope Fitzgerald ist "Die Buchhandlung" ihr zweiter, richtiger Roman. Ihre Leser*innen schätzen sie für ihren Humor und ihre Art, die Gegend in der die Geschichte spielt, kurz, aber prägnant zu beschreiben. Im Buch lernt man Florence Green kennen, eine intelligente, herzliche Frau mittleren Alters. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, da Frau Fitzgerald sie sehr authentisch dargestellt hat. Florence ist bald nicht mehr nur Protagonistin, sondern eine Freundin, die man in schlechten Zeiten trösten und bei falschen Entscheidungen "schimpfen" möchte. Nicht nur Florence war eine authentische Person, sondern alle Figuren wurden von Penelope Fitzgerald mit viel Liebe zum Detail entworfen. Sei es die grässliche Mrs. Gamart, der verschrobene alte Mr. Brundish oder das kleine Mädchen Christine Gipping. Über sämtliche Seiten bis zum letzten Satz steckt das Buch voller Emotionen und Überraschungen, mit dem Ausgang der Geschichte hätte ich nicht gerechnet. Ich gebe eine Leseempfehlung und bewerte das Buch "Die Buchhandlung" mit 4 🌟








