Nach einem etwas langwierigem Anfang, zog das Buch einen in einen Bann, bei dem man nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Während man durch die Seiten fliegt, regt das Buch auch sehr zum nachdenken an. Große Empfehlung!
"Ich möchte lieber nicht!
Die sehr kurze aber nicht weniger eindrucksvolle Erzählung des inzwischen berühmten Autoren Herman Melville, besticht durch ihre Einfachheit und gleichzeitige schonungslose Konsequenz. Wir haben es hier mit einer Person zu tun, die sich nach und nach komplett verweigert, Bartleby, der Schreiber. Diesem Menschen zu begegnen, ist so überaus dramatisch, dass es tief in uns wehtun muss. Erzählt wird die Geschichte aber aus der ersten Person von einem Notar, bei dem Bartleby angestellt ist. Aus dieser Perspektive heraus wird der Leser mit der typischen Reaktion konfrontiert, welche ein Verhalten der Verweigerung mit seinen Mitmenschen macht. Dem überaus mitfühlenden und verantwortungsbewussten Erzähler und somit auch uns wird so ein Spiegel vorgehalten, der eindringlicher nicht sein könnte. Das Bemerkenswerte an dieser Geschichte liegt nach meinem Eindruck an der Einfachheit, an der schieren Reinheit, die keine Ausschmückung bedarf, uns aber dadurch direkt ins Herz trifft und eine Fülle an Emotionen, aber auch Gedanken auszulösen vermag. Dieses Buch kann wohl niemanden kalt lassen. Der inzwischen über 170 Jahre alten Geschichte, erst letztes Jahr von Karl-Heinz Ott neu übersetzt liegt in meiner Ausgabe ein überaus interessanter Anhang über die Bedeutung und die Reaktionen aus der Literatur und Politik bei, die wieder genau dies tut, zu dokumentieren, wie Gesellschaft von damals bis zum heutigen Tag auf das Phänomen der Verweigerung reagiert und so diesem alten Werk eine ungeahnte Lebendigkeit einhaucht. Für mich ein überaus tiefes Erlebnis, welches ich jedem ans Herz lege, der wissen will, was uns Menschen motiviert, etwas zu tun und was wir tun oder lassen können/müssen, wenn es sich dauerhaft nicht richtig anfühlt.
Mhm… zuerst mal: Der Text liest sich kurz und flott, was sicher am gehobenen, aber angenehmen Schreibstil liegt. Scheint ja aus dem 19. Jahrhundert zu stammen, wurde aber erst Ende der 1990er entdeckt. Die Idee selbst fand ich gar nicht schlecht. Bartleby als Fehler im System, den man lieber loswerden will, anstatt wirklich zu versuchen, ihn zu verstehen. Die Symbolik ist klar, und das gilt ja heute noch. Dafür schon mal zwei Sterne. Beim dritten Stern bin ich mir nicht so sicher. Die Figuren haben mich nicht wirklich gepackt oder wirkten logisch. Der Protagonist empfindet viel Mitleid für Bartleby, okay, aber andere hätten längst versucht, ihn zu kündigen oder aus dem Büro zu entfernen. Wenn von Anfang an konsequent gehandelt worden wäre, hätte die Geschichte eigentlich gar nicht stattfinden müssen. Genau das macht für mich einen Teil der Handlung konstruiert und plotgetrieben. Die Nebenfiguren sind eher Statisten. Das Ende fand ich zudem vorhersehbar und irgendwie unbefriedigend. Über Bartleby selbst erfährt man kaum etwas. Plötzlich ist er da, sagt „Ich möchte lieber nicht“, und plötzlich ist er tot. Warum er sich weigert, bleibt völlig offen. Dass er ständig nur wiederholt, was andere sagen, hat mich stellenweise genervt, aber das ist wohl Absicht. Hinten im Buch gab es noch ein Nachwort, das ich übersprungen habe. Von den 120 Seiten waren 60 die Geschichte, was mir gereicht hat. Positiv ist das Cover wirklich schön. Alles in allem würde ich wohl eher 2,5 bis 3 Sterne vergeben.
Ein Hoch auf die E-Akte
Großartig, surreal, kafkaesk. „Ich möchte lieber nicht“ - Bartleby, der zunächst einfache Aufgaben und später die lebenswichtige Dinge verweigert. Ein Text von 1853, jedoch so hochaktuell und bedeutungsschwer. Großartig geschrieben. Ein sanfter Protest, dessen ganze Dimension der Leser erst erahnt, als es zu spät ist.

★★★★★ (5/5)
Bartleby, der Schreiber ist eine dieser Erzählungen, die sich jeder eindeutigen Deutung entziehen – und gerade darin ihre Stärke haben. Äußerlich geschieht wenig: Ein Anwalt stellt einen neuen Schreiber ein, dieser arbeitet zunächst, verweigert dann zunehmend jede Tätigkeit und zieht sich schließlich vollständig aus der Welt zurück. Doch diese Schlichtheit ist trügerisch. Bartlebys berühmter Satz – „Ich ziehe vor, lieber nicht…“ – ist kein Protest, keine Rebellion, nicht einmal ein klares Nein. Er ist höflich, ruhig, fast harmlos formuliert und wirkt doch zerstörerisch auf jede Form von Ordnung. Bartleby argumentiert nicht, erklärt sich nicht, rechtfertigt nichts. Er entzieht sich. Und genau das macht ihn so beunruhigend. Besonders interessant ist dabei weniger Bartleby selbst als der Erzähler: ein liberaler, scheinbar humaner Anwalt, der helfen möchte, solange Hilfe kontrollierbar bleibt. Seine Toleranz endet dort, wo Bartleby sich nicht mehr einordnen lässt. Melville zeigt damit sehr präzise die Grenzen eines Humanismus, der auf Funktionalität beruht. Die Atmosphäre der Erzählung ist kalt, statisch, von Mauern, Paravents und Blicken ins Leere geprägt. Alles wirkt abgeschlossen, ohne Ausweg. Bartleby erscheint weniger als psychologisch erklärbare Figur, sondern eher als Störung im System – fast wie eine existenzielle Leerstelle. Das Werk gibt keine Antworten und bietet keinen Trost. Es erklärt Bartleby nicht, sondern lässt ihn stehen. Gerade dadurch entfaltet der Text eine nachhaltige Wirkung. Man legt ihn aus der Hand, ohne wirklich sagen zu können, worum es ging – aber mit dem Gefühl, dass etwas Wesentliches berührt wurde.

Ein Klassiker der Verweigerung – für Kafka-Fans ein Muss
Das Cover ist ein echter Hingucker – schlicht, aber stilvoll, und es passt wunderbar zur geheimnisvollen Atmosphäre des Textes. Doch was steckt hinter diesem Klassiker? Melvilles Bartleby, der Schreiber erzählt die Geschichte eines Büroangestellten, der sich weigert, eine ihm zugewiesene Aufgabe zu erfüllen – mit dem berühmten Satz: „Ich möchte lieber nicht.“ Der Arbeitgeber steht fassungslos vor dieser passiven Rebellion. Die Erzählung ist skurril und rätselhaft. Was macht dieses Buch zu einem Klassiker? Vielleicht gerade die Tatsache, dass es sich jeder eindeutigen Interpretation entzieht. Es ist eine Geschichte über Macht, Freiheit, Isolation – und über das stille Nein zu einer Welt, die nur Funktionieren kennt. Wer den Stil von Kafka mag, wird hier viel Wiedererkennbares finden: die Bürokratie, die Sprachlosigkeit, das Unbehagen. Ist das grosse Literatur? Ich weiss es nicht.
Ein Mensch, der sich allem entzieht. Stück für Stück. Und dann diese ewiglichen Mauern, dunkelrot, die B. beschaut und beschaut und man Seite für Seite auf Erkenntnis, auf Erlösung, auf etwas -irgendetwas!- hofft, das er mit einem teilen wird, ja, teilen muss. Dann, während man ihn begleitet, gelangt man selbst unweigerlich an diese Backsteinmauer, die dicker zu werden scheint, je tiefer man in die Geschichte eintaucht. B., abseits der Gesellschaft, schält sich aus den Häuten des Lebens - lebt er oder ist er oder??

»Ach, wir glauben, dass es in der Welt fröhlich zugeht, weil alles Glück zum Licht drängt; weil das Elend sich aber im Dunkeln verbirgt, glauben wir, dass es kein Elend gibt.«
Geschildert wird eine Amtsstube eines Notars an der Wall Street und dessen Schreibern, die alle als Figuren mit Eigenarten geschildert werden. Doch keiner, nicht der nur vormittags leistungsfähige Turkey, nicht der ehrgeizige und unter Verdauungsproblemen leidende Nippers und schon gar nicht der minderjährige Ginger Nut sind so interessant wie Bartleby, der Schreiber, der seinem Job tadellos und mit großem Ehrgeiz nachkommt, aber alle anderen Tätigkeiten, wie das Abgleichen seiner Abschriften, mit den Worten „Ich möchte lieber nicht“ vehement ablehnt. Dabei lässt er sich auf keine Diskussion ein, sondern beharrt wiederholend auf seinem Ausspruch. Irgendwann hört er sogar mit seiner eigentlichen Arbeit auf. Trotz allem bleibt der Notar geduldig und gutmütig, obwohl Bartleby sich Sachen herausnimmt, die er bei keinem anderen geduldet hätte. Ist Bartleby‘s Verhalten also eine Revolution im Stillen, eine friedliche Verweigerung? Im beigefügten Essay „Vom Drang, das Rätsel zu lösen“ des Übersetzers Karl-Heinz Ott werden verschiedene Ansätze zur Deutung dargelegt und die Ähnlichkeit zu Kafkas Werk dargelegt, was durchaus einleuchtend ist, da die Situation mit Bartleby für den Notar schier ausweglos erscheint. Ganz egal, was er macht, ob er ihm mit Mitgefühl oder Entschlossenheit entgegnet, Bartleby möchte lieber nichts. Besonders die genaue, nicht selten zum Schmunzeln animierende Zeichnung der Figuren und die stilvolle Sprache haben dazu geführt, dass ich diesen dünnen Klassiker mit Freude gelesen habe. Umso erstaunter war ich, dass dieser Text – 1853 in einer Zeitschrift veröffentlicht – erstmals 1946 auf Deutsch erschienen ist und noch später überhaupt Anerkennung gefunden hat und trotz dessen über 150 Jahre, immer noch – oder jetzt erst recht – aktuell ist. Von mir eine große Empfehlung für diese Erzählung!
Das war äußerst kurios zu lesen. Habe eine Weile gebraucht, einzuordnen, was ich davon halten soll. Nihilistisch. Zunächst dachte ich, dass es in seiner fehlenden Dynamik und Auswegslosigkeit, mir keine rechten Packstellen liefert. Ein unversöhnliches Buch. Es als reine Kritik an der Entmenschlichung der Arbeitswelt zu lesen ist mir zu dürftig. Was soll das? Der Mantel hat für die meiste Irritation gesorgt. Ich versuche mal den Spieß umzudrehen und behaupte, Bartleby hätte Prozesstreiber sein und für eine wahrhafte Veränderung stehen können. Bartleby benötigt keine Hilfe, er ist das Hilfsangebot, das nur angenommen und dynamisch verarbeitet, selber mit sich Versöhnung gefunden hätte. Scheinsoziales Verhalten. Scheinempathie. Ich löse äußerlich Probleme. Neuer Mantel. Werfe Geld drauf. Symptombehandlung statt Ursachenforschung. Eine Gesellschaft die sieht ohne hinzusehen, zu verstehen. Bartleby als Problem das gelöst werden muss. Wenn ich die gängigen Interpretationen und Lesarten des Buches betrachte, hat Melville hier die Finger in der Wunde oder besser die Faust ziemlich tief in unseren Ärschen stecken. Mein erster Impuls war natürlich auch ihn zu problematisieren oder ihn rein als Symbol der Entfremdung zur Arbeitswelt zu lesen. Viel cooler finde ich es Bartleby, die Person, sein Erscheinen als Ereignis, das nicht genutzt wurde zu lesen. Kein offener Blick für Kairos. Fleißig aktiv wuselnd weiter, rational dem „weil man es so macht“ die Opfer dargebracht, ohne etwas zu bewirken. Flucht vor dem Widerstand, der Störung des Systems, statt ihn als Möglichkeit für Veränderung zu begreifen. Das was stört, ist der Schlüssel. Grüße an Slavoj Žižek
"Na, Mira? Bereit die Rezension zu schreiben?" "Ja...aber ich möchte lieber nicht." "Du möchtest nicht?" "Lieber nicht." Bücher wie "Bartleby, der Schreiber" erinnern mich daran, warum ich Literatur studiere. Wo sonst hätte ich je eine Geschichte wie diese gelesen? Bei diesem Büchlein handelt es sich um die neue Ausgabe von Melvilles Kurzgeschichte, die er erstmals 1853 veröffentlichte. In meiner Ausgabe gibt es sogar Bilder dazu. Diese Bilder sind total abstrakt und haben mich anfangs irritiert - danach gewöhnte ich mich aber daran und am Ende machte es sogar richtig Spaß, mir die dazu noch anzusehen. Die Geschichte inklusive den Bildern hatte nur so um die 80 Seiten und das auch nur, weil die Seiten ein eher kleines Format haben. Die Geschichte hab ich also innerhalb eines Abends verschlungen. Mit dem Schreibstil hatte ich gerade zu Beginn zu kämpfen. Die Sätze sind stellenweise total verschachtelt und man merkt halt, dass die Geschichte nicht erst gestern herauskam. Sobald ich mich aber daran gewöhnt habe, gefiel der Stil mir fast schon. Die Handlung fand ich total cool. Ich wusste durch meine Vorlesungen schon ungefähr, worum es geht, aber eben nicht genau. Und vor allem dachte ich nicht, dass mich die Geschichte so zum Lachen bringen könnte. Allein die Vorstellung: Du hast einen neuen Mitarbeiter, der zu Beginn ganz fleißig ist, irgendwann zu allem aber nur noch sagt: "Lieber nicht!". Egal worum es geht! Bei allem antwortet er mit "Lieber nicht!". Die ganze Situation ist einfach nur unglaublich absurd und ich wüsste auch gar nicht, wie ich reagieren würde, wenn ich Bartlebys Chefin wäre. Allerdings juckt es mich jetzt in den Fingern, das mal im echten Leben auszuprobieren. Also, jetzt nicht in der Arbeit und auch nicht in der Uni. Ich wüsste ehrlich gesagt gar nicht, wo ich das ausprobieren könnte. Aber ich will das unbedingt ausprobieren. Oder zuschauen, wie das jemand anders ausprobiert. Okay, die zweite Variante gefällt mir fast besser, da ist weniger Risiko für mich dabei. Also? Wer von euch opfert sich? Mein Fazit? Super coole Geschichte! Daumen hoch!
Seltsamer Klassiker
Kurze, schräge Geschichte von Moby-Dick-Autor Melville. Natürlich wunderbar geschrieben, aber sehr unbefriedigend.
Tragischer Held „Ich möchte lieber nicht.“ Diesem nur vier Wörter umfassenden Satz entspringt eine selten erlebte (literarische) Traurigkeit auf der einen, humorvoll-groteske Verweigerungshaltung auf der anderen Seite. Seit kurzem gehört dieser Satz zu denen, die ich mein Lebtag nicht mehr vergessen werde. Hermann Melville kennen die meisten von uns als Autor von „Moby Dick“. Mit „Bartleby, der Schreibgehilfe“ hat er aber zwei Jahre später eine Kurzgeschichte veröffentlicht, die ebenso zum Kanon der Weltliteratur gehört und nun in einer quietschgelben und farbenfrohen Version im Penguin-Verlag erschienen ist (übersetzt von Elisabeth Schnack und mit einem Nachwort von H. M. Compagnon versehen, der die Erzählung und Bartleby in den literatur-(historischen) Kontext stellt). Erzählt wird die Geschichte eines tragischen Helden und dem ersten verewigten und auch sympathischen „Arbeitsverweigerer“ der Literatur, der aber auch Mitleidempfinden auslöst. Der Ich-Erzähler, ein New Yorker Anwalt Mitte des 19. Jahrhunderts erzählt rückblickend die Geschichte seines Angestellten Bartleby, den er auf Grund höherer Arbeitsbelastung eingestellt hat. Von vornherein „glänzt“ Bartleby durch seine pflichtbewusste Arbeitsweise, seine kaum wahrnehmbare Anwesenheit (ja, hört sich kurios an, ist aber so). Doch dann... …fällt der bereits oben zitierte Satz. Und es beginnt eine tragikomische Odyssee, in der sich die Lage immer weiter zuspitzt, bis sie in einer Tragödie endet, die so nicht abzusehen war. Während andere literarische Figuren, nach denen Bücher oder Geschichten benannt sind (Oliver Twist, Nikolas Nickleby etc.) „episch“ breit ausgelegt sind, bedarf es hier nur gut 80 Seiten, um alles (oder nichts) über das Leben des Bartleby zu erfahren. So oder so: ich habe ein klares Bild von Bartleby vor Augen, bringe ihm den tiefsten Respekt entgegen (ich wünschte mir gelegentlich, ich hätte auch diese notwendige „Durchschlagskraft“, um meiner Vorgesetzten ein „Ich möchte lieber nicht.“ entgegenzuschmettern, damit sie evtl. versteht – ach, lassen wir das *g*) und habe genauso viel Mitleid mit ihm. Die Erzählung wird meine Stammbibliothek in jedem Fall nicht mehr verlassen :-). Somit ganz klare 5* und eine zeitlose Leseempfehlung! ©kingofmusic
Eine ungewöhnlich ruhige Geschichte...
...über einen Kopisten, der nach und nach seinen Chef mit seiner Stuten Art zur Verzweiflung bringt. Absurde Komik und pointierte Sprache verspricht der Klappentext, treffender kann man es nicht ausdrücken!
Wer sich kritisch mit dem Arbeitsfetisch unserer Zeit auseinandersetzt und sich entsprechende Lektüre zu Gemüte führt, wird früher oder später auf den Namen Bartleby stoßen - so auch ich. Bartleby gilt schließlich als DER Arbeitsverweigerer schlechthin und entsprechend war meine Erwartungshaltung hoch. Die Handlung entfaltet sich langsam und gemächlich aus Erzählperspektive des Besitzers einer Kanzlei, in der Bartleby als Kopist beschäftigt ist. Genauso langsam und gemächlich endet das Buch und entspricht so in seiner Unaufgeregtheit ganz der Natur Bartlebys. Die Erzählung lässt Fragen offen und wird mich auch noch gedanklich einige Tage begleiten.
Fesselnd. Interessanter Gedanke - wir sind der Herr unserer Freiheit.
It took me a great deal of reflection before I could write anything about Bartleby, the Scrivener by Melville. Narrated by an elderly lawyer and commissioner, this short story deals with Bartleby, a scrivener who used to work between the desolate skyscrapers in Wall Street. Beware, we are talking Wall Street in the late 19th century. Instilled with quiet diligence and persistence, Bartleby first delivers reliable work, which mainly comprises tirelessly copying presentations. After some time, he refuses to conduct any further task by giving his rejecting line "I would prefer not to". He lives in the office and resists any help by the elderly lawyer, including a juicy severance pay. No friends, no family, barely anything to eat, Bartleby continues his life in the office until he is sent to jail. There he keeps on resisting any sort of communication or food intake. Sadly, Bartleby dies of refusal of life. All we get to know about Bartleby besides the above is that he previously used to work in a dead letter office. I was long torn between the thoughts, whether Bartleby was stoic and devoted to ennui or actually courageous and authentic. But, I came to digest the fact that we have a character that is marked by passive resistance to the system and courage by refusing help and food. I will keep on thinking about Bartleby on many more occasions. One thing I can be assured of is that I am mindfully accepting my own as well as other people´s preferences to live life. IG: @nilguen_reads
Read this for my American Short Fiction class.



















