Wie immer ein tolles, kleines Buch mit dem Meisterdetektiv. Schön geschrieben, die Charaktere sind gut überlegt und ausgefeilt. Wie immer bin ich nicht auf den Täter gekommen. Ein halber Stern wird abgezogen, weil es teilweise etwas verwirrend war, wer nun gerade spricht ist wo die Charaktere sich befinden. Ob es am Layout des Verlages oder an Mrs Christie liegt weiß ich nicht.
Dem Klappentext zu urteilen handelt es sich hier wiederum um einen sehr interessanten Fall oder sollte ich hier lieber sagen Fälle? Immerhin geschieht nicht nur ein Mord und Poirot ist der festen Überzeugung, dass beide in Zusammenhang stehen oder täuscht er sich? Wie der Name schon sagt, ist das Buch selbst in drei verschiedene Akte unterteilt. In den ersten geschehen die Morde, im Mittelteil wird ermittelt und im dritten Akt wird nach und nach die Auflösung herbeigeführt. Oder geleitet? Oder konstruiert? Um ehrlich zu sein, kann ich das bei diesem Buch nicht genau sagen. Denn die Auflösung ließ mich nicht nur sehr enttäuscht, sondern auch unglaublich fassungslos zurück. Das liegt nicht unbedingt an Poirots Art und Weise die Fälle zu klären, sondern wie die Morde im Zusammenhang stehen, welches Motiv sich dahinter verbirgt und was genau geschehen ist. Es war einfach ein bisschen zu viel und was mich genau hieran stört kann ich nicht sagen, ohne die Auflösung zu verraten. Die Ausdrucksweise fand ich dieses Mal auch wieder sehr harsch. Entweder sind die Frauen in diesem Buch unglaublich hässlich oder aber so schön, dass die Männer dieser in Scharen hinterherlaufen müssen. Ebenso wurde das Frauenbild hier so dargestellt, dass diese viel öfters ihre Männer töten, als anders herum – ist dem wirklich so? Nun….Überlegen wir mal, warum das so ist

Der Einstieg war holprig, Poirot betrat spät die „Bühne“ und die Auflösung war früh zu erahnen.
╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞 Ein glamouröser Gastgeber, mysteriöse Todesfälle und eine junge Frau, die felsenfest an ein Verbrechen glaubt. In diesem Kriminalfall entwickelt sich die Geschichte wie auf einer Theaterbühne mit vielen Andeutungen und großen Gesten. 🍴 Erster Akt: Ein geselliges Dinner bis einer der Gäste tot zusammenbricht. Ein tragischer Zufall oder ist es mehr? Der Gastgeber Sir Charles Cartwright liebt nicht nur das Rampenlicht, sondern scheint bald selbst Teil eines Dramas zu sein, das größer ist als jede Bühne. 💀 Zweiter Akt: Ein weiterer Mord erschüttert die Gesellschaft. Gerüchte entstehen, Verdächtigungen werden geäußert. Die Liste möglicher Täter wächst. Doch eins ist klar: Hier stimmt etwas ganz und gar nicht. 🕵️ Dritter Akt: Endlich! Hercule Poirot betritt die Bühne. War das Verbrechen ein perfides Spiel? Und kann der Meisterdetektiv das tödliche Rätsel lösen bevor es zu spät ist? Auch wenn auf dem Buch „Ein Fall für Hercule Poirot“ steht, habe ich ihn wirklich erst spät als Figur wahrgenommen. Bis dahin dominieren viele Figuren die Handlung. Anfangs bin ich nur schwer reingekommen, habe Abschnitte doppelt gelesen. Vielleicht lag es an der Vielzahl an Figuren oder am fehlenden Spannungsaufbau zu Beginn. Mein früher Verdacht hat sich leider bestätigt. Das hat der Auflösung etwas die Spannung genommen. ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧 Der Einstieg war holprig, Poirot betrat spät die „Bühne“ und die Auflösung war früh zu erahnen. ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚 3 / 5 ⭐️ Liebste Grüße 📚📖 Jeanette
Für mich der bisher schwächste Christie weil er meine Erwartungen gar nicht erfüllen konnte. Es steht Poirot drauf ist aber kaum welcher drin. Und ich hab diesen Ermittler inzwischen sehr in mein Leserinnenherz eingeschlossen und deswegen war es eben doch enttäuschend dann nur so wenig Seiten mit ihm erlesen zu können. Auch weil die anderen ermittelnden Personen mich nicht reizen konnten. Die Geschichte und der Fall plätschernden zu langsam für mich dahin. Es war natürlich grandios geschrieben und an sich auch irgendwie spannend auf eine eigene Art aber eben doch nicht das was ich erwartet hatte und deswegen natürlich ein toller Krimi aber für mich bisher der schwächste Poirot, ist ja auch kaum zu erwähnen so selten wie er in Erscheinung getreten ist.
Agatha Christie bleibt ihrem einzigartigen Stil treu, und "Tragödie in drei Akten" hat mich erneut in seinen Bann gezogen. Der besondere Touch der Christie-Romane ist zum großen Teil gegeben, allerdings muss ich sagen, dass ich es sehr schade fand, dass der unvergleichliche Hercule Poirot erstaunlicherweise nur relativ wenig in diesem Buch enthalten ist. Poirot taucht nur zu Beginn und zum Ende der Geschichte auf, was für mich als großer Poirot-Fan etwas enttäuschend war. Der Fall selbst ist jedoch spannend und passt hervorragend zum Titel. In dieser Geschichte ermittelt eher ein Trio, und einer von ihnen ist ein Schauspieler, was eine interessante Dynamik in die Handlung bringt. Der Originaltitel "Nikotin" spoilert zwar die Mordwaffe, aber das wird recht schnell am Anfang des Buches klar, sodass der Spannungsbogen trotzdem erhalten bleibt. Christies fesselnder Schreibstil, der feine britische Humor, die interessanten Charaktere und die komplexen Mordfälle machen auch dieses Buch zu einem wahren Lesevergnügen. In unserer Leserunde hatten wir zwar ein paar richtige Riecher, aber eine komplette Auflösung – wer es getan hat, wie und vor allem warum – blieb uns auch hier wieder verborgen. Aber genau das ist es, was ich so an Christies Büchern liebe: Das Miträtseln und die Spannung bis zur letzten Seite. Das Ziel, den Fall komplett zu lösen, habe ich nie. Es ist die Unterhaltung, die mich beim Lesen und Miträtseln fesselt, und "Tragödie in drei Akten" hat dieses Ziel voll und ganz erreicht. Trotz der geringeren Präsenz von Poirot hat mich das Buch durch seine spannende Handlung und die typische Christie-Atmosphäre begeistert. Ein Muss für jeden Krimi-Fan und ein weiterer Beweis für Christies Meisterschaft im Schreiben packender Detektivgeschichten.
Ich liebe Christie’s Poirot. Aber hier war mir ein bisschen zu wenig Poirot enthalten. Leid kommt er erst ab gut der Hälfte des Buches ins Spiel. Es ist zwar nicht unüblich, dass er sich in den Büchern erst später dazugesellt, aber ein bisschen mehr von den schrulligen Mann hätten nicht geschadet. Trotzdem sehr lesenswert.

Vorhang auf für die Tragödie in drei Akten: Erster Akt - es sind Gäste geladen, aber nicht irgendwo, es findet eine Dinnerparty im Haus des Schauspielers Sir Charles Cartwright, dem "Crow's nest" statt. Als der örtliche Pfarrer noch vor dem Dinner plötzlich verstirbt, geht man erst von einem natürlichen Tod aus. Aber ein erster Verdacht ist gesät. Zweiter Akt - als auch kurze Zeit später der Arzt Sir Bartholomew Strange auf seinem Landsitz unter den gleichen Umständen verstirbt, ist es gewiss: es ist Mord und es muss zwischen den beiden Morden ein Zusammenhang bestehen. Es folgt der Auftritt Hercule Poirots bei den Ermittlungen. Dritter Akt - unser allseits beliebter Privatdetektiv enthüllt die Wahrheit über den Mörder und seine "Generalprobe". Der Vorhang fällt, Applaus!






