11. Mai
Rating:4

Ein heißer Sommer in dem oberflächliche Freudschaften entstehen und zerbrechen. Tratsch und Klatsch in einer Kleinstadt auf einer Insel, die Faszination im Reichtum, Luxus und Überfluss zu leben Mittendrin Coco, die verschwindet, ein Haus, das nuederbrennt und Geheimnisse um die neue hinzugezogen, superreichen Richards, die niemand kennt und die viele Eigenheiten mitbringen. Dann gibt es auch Ed, den Sheriff der Stadt, der unmittelbar vor der Pension steht, und dessen Familie. Er macht es sich zur Aufgabe das Verschwinden von Coco zu klären, da diese auch mit seiner Tochter gut bekannt ist. Die Geschichte hat alles, was man für eine locker, leichte, interessante Sommerunterhaltung braucht. Wunderschöne Landschaftsbilder, , Clubs, Sonne und Strand. Aber auch interessante Charaktere, die widersprüchliche Eigenschaften mitbringen, aber auch ehrlich, hilfsbereit, verletzlich und liebevoll sind. Mir gefielen besonders die Frauen, die vorgeben Freindinnen zu sein und doch so zickig miteinander umgehen. Auch die sozialen Verpflechtungen, Konflikten, Manipulationen und Gruppenbildungen werden nachvollziehbar dargestellt. Eine sehr gute Beschreibung einer sozialen Gruppendynamik. Der Schreibstil vermittelt den Eindruch mittendrin zu sein und man folgt neugierig den Entwicklungen. Während die Ermittlungen chronologisch erzählt wird, beinhalten die Kapitel dazwischen die Vorgeschichte bis zum Verschwinden. Das hält die Spannung hoch und das Interesse am Fortgang der Geschichte wach, auch wenn es sich ein klein wenig in die Länge zieht. bis die einzelnen Stränge ein Bild ergeben. Ich habe das Buch gehört. Marlen Ulonska spricht deutlich, versteht es Spannung aufzubauen und Gefühle angemessen auszudrücken. Man verliert trotz der vielfältigen Handlungsstränge und Personen nie den Überblick. Ein schönes Sommerbuch, mit leichten Party-Längen, das sich prima hören lässt, fesselnd, unterhaltsam, abwechslungsreich.

Der letzte Sommer auf Nantucket
Der letzte Sommer auf Nantucketby Elin HilderbrandAtlantik Verlag
11. Apr.
Rating:4.5

Ein spannender Sommerroman mit viel Glamour, Drama und einem fesselnden Geheimnis. Perfekt für zwischendurch – leicht zu lesen, aber trotzdem mit genug Spannung, um dran zu bleiben.

„Der letzte Sommer auf Nantucket“ von Elin Hilderbrand hat mich direkt in Sommerstimmung versetzt – auch wenn hinter der glänzenden Fassade einiges im Argen liegt. Im Mittelpunkt steht Coco, die voller Träume auf Nantucket ankommt und als Assistentin der wohlhabenden Richardsons in eine Welt aus Luxus, Partys und High Society eintaucht. Gleichzeitig begleitet man Polizeichef Ed, der kurz vor dem Ruhestand steht – bis ein Brand alles verändert: Das Anwesen der Richardsons geht in Flammen auf und Coco verschwindet spurlos. Während nach außen hin alles weiterläuft, beginnt hinter den Kulissen die Suche nach der Wahrheit. Was mir besonders gefallen hat: Trotz vieler Figuren und Perspektiven schafft es Elin Hilderbrand, dass man nie den Überblick verliert. Die Zeitsprünge wirken stimmig und tragen total zur Spannung bei – ich wollte einfach unbedingt wissen, was mit Coco passiert ist. Ja, die Handlung ist teilweise ziemlich dramatisch zugespitzt und man ahnt, dass es kein leichtes Ende geben wird. Aber genau das macht den Reiz aus: dieses unterschwellige Gefühl, dass hinter dem perfekten Sommer etwas Dunkles lauert. Für mich eine richtig gute Mischung aus Sommerfeeling, Drama und Spannung – ideal für zwischendurch oder als Einstieg in die warme Jahreszeit.

Der letzte Sommer auf Nantucket
Der letzte Sommer auf Nantucketby Elin HilderbrandAtlantik Verlag