
Ich habe dieses Buch gestartet und gedacht, es werde eat pray love mässig. Es hat solche Vibes, aber die Thematik war eine andere, und zwar Trauerbewältigung mit Geocaching. Das ist, wenn man wandern geht und so kleine Blechbüchsen orten soll, je schneller desto besser. Durch Zufall treffen Wren und Marshall aufeinander und beschliessen, die Suche gemeinsam fortzusetzen. Mir hat die Dynamik der Beiden sehr gefallen sowie die Schreibart. Es hat auf mich manchmal poetisch gewirkt, aber auch Wrens Worte und Ideen waren sehr klar. Die Reise der Beiden ist aus Erinnerungen gespickt und die Auflösung sowie der Leidensweg habe ich sehr gut nachempfunden und verstanden. Mich hat das Buch sehr begeistert in seiner Geschichte und Auflösung und ich habe mich darin richtig verloren.

