Hatte etwas anderes erwartet
Der Klappentext versprach eine witzige Story rund um eine Sexualtherapie-Praxis. Leider bekommt man das nur auf den ersten 20-30 Seiten. Der Rest war eine Liebesgeschichte, wo noch Demenz, alleinerziehendes Elternteil und Autorenschaft untergebracht wurde. Leider aber nicht das was ich erwartet hatte, daher war ich ein wenig enttäuscht. Das waren ja auch alles keine uninteressanten Themen, aber ich wollte eher in die Therapiegeschichte reintauchen und die war wirklich nur eine Randnotiz. Hinzu kam, dass die Story auch eher zäh vorrang ging. Was nicht dazu führte, dass ich wirklich Lust hatte weiterzulesen. Ich fand auch die Protas nicht so wirklich interessant. Josch war mit seinem Agieren eher komisch. Ich fand halt diesem Hinter-dem-Rücken einfach ein Nogo und dass Toni einfach ihren demenzkranken Vater bei einem Wildfremden einziehen ließ, fand ich sehr merkwürdig. Die witzigste Figur war Horst und seine Liebe zur Musik. Wobei ich mich auch fragte, warum die Autorin, die Sache mit dem unbekannten Geschwisterkind nur anteaserte und dann nicht weiterverfolgte. Mein Fazit: Die Geschichte war nicht schlecht, aber halt komplett anders als Cover und vor allem Klappentext suggeriert.



