Henry Gee ist sehr gut darin Dinge so zu beschreiben, dass es einem fast so vorkommt, man hat die verschiedenen Lebewesen vor sich stehen und erfähre die verschiedensten Ereignisse hautnah.
Es gibt ein paar Fehler (in einen der früheren Kapitel verwechselt er Gliederfüßer und Kopffüßer), aber es ist immer noch ein wunderbares Buch.
Interessanter read mit vielen Fachbegriffen/ Artnamen die sich aber nicht direkt zuordnen lassen
An sich hat mir das Buch ganz gut gefallen. Die Grafiken zu Beginn mancher Kapitel gaben eine schöne zeitliche Einordnung. Ich denke jedoch, dass es sehr davon profitiert hätte, ein paar Bilder einzubinden. Ich musste viele Dinge googeln, um mir überhaupt etwas darunter vorstellen zu können. Dadurch entstanden dann Momente wie: „Ah, der Tiktaalik ist also das Tier aus diesem einen Meme.“
Außerdem gab es andere Tiere, die man eigentlich kennt, die aber anhand der Beschreibungen nicht richtig greifbar wurden, Bilder hätten hier sehr geholfen. Trotzdem war es insgesamt sehr interessant zu lesen, wie alles entstanden ist. An manchen Stellen fühlte ich mich sehr an meine alten Botanik- oder Zoologievorlesungen zurückversetzt, (was mir gut gefallen hat).
Ich würde das Buch weiterempfehlen, wenn man bereit ist, die „Extra Meile“ zu gehen und die jeweiligen Artnamen zu googeln, um sich ein besseres Bild zu machen.