Mary Annings und Elizabeth Philpot sind in der Paläontologie zwei bekannte Damen. Beide lebten Anfang des 19 Jahrhunderts im selben kleinen Dorf namens Lyme Regis. Dieser Ort ist eine wahre Fundgrube für verschiedenste Fossilien, wobei die bekanntesten wohl die Ichthyosaurier und Plesiosaurier sind, doch auch Ammoniten und Belemniten sind hier zu finden. Die beiden Frauen, aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, lernten sich 1830 kennen, nachdem Elizabeth von London nach Lyme Regis zog. Es entstand eine Freundschaft die half die Paläontologie weiterzuentwickeln.
Eine wahre Geschichte über zwei Frauen und ihre Leidenschaft für Fossilien, die keine Anerkennung für ihre Arbeit erfahren haben. Schöner Schreibstil, hab ich sehr gerne gelesen !

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Eins meiner absoluten Lieblingsbücher - auch nach 10 Jahren noch!
Vor fast 10 Jahren habe ich dieses Buch zum ersten Mal gelesen und seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen. Und dieses Jahr war es ENDLICH soweit: ich konnte den Schauplatz dieses Romans Lyme Regis besuchen und auf den Spuren von Mary Anning wandeln. Passend dazu habe ich das Buch noch einmal gelesen. Doch warum bin ich eigentlich so hellauf begeistert davon? Es geht hier um Fossilien und zwei Frauen, die ihrer Zeit weit voraus waren. Der Roman hat mich damals wie heute für dieses „verknöcherte“ Thema erwärmt und ich fand es total interessant, über die Anfänge der Paläontologie zu lesen. Eingebettet in einen herrlich unaufgeregten historischen Roman begleitet man die junge Mary Anning aus armen Verhältnissen und die 20 Jahre ältere Elizabeth Philpot aus besseren Londoner Kreisen durch ihre Lebensgeschichten, die eng miteinander verknüpft sind, aber in denen ihre Freundschaft immer wieder auf die Probe gestellt wird. Die Frauen verbindet die Liebe zu Fossilien. Bei der gut gebildeten Elizabeth standen von Anfang an wissenschaftliche Motive im Vordergrund. Mary liebt einfach ihre „Kuris“ (Kuriositäten), die allerdings Mittel zum Zweck waren, weil sie ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf der versteinerten Schmuckstücke an Sommergäste verdienen musste. Zudem sind beide Außenseiterinnen, die von den Einwohnern der Kleinstadt Lyme Regis misstrauisch beäugt werden. In dem Roman spiegelt sich zudem das Frauenbild des frühen 19. Jahrhunderts – so durfte Elizabeth trotz ihrer gesellschaftlichen Stellung zum Beispiel kaum den Fuß über die Schwelle der Londoner „Geologischen Gesellschaft“, einer Vereinigung von Wissenschaftlern, setzen. Mary Anning wurde erst spät die Ehre zuteil, dass sie als Finderin der in Museen ausgestellten Saurierskelette tatsächlich öffentlich genannt wurde. Heute kann man in Lyme Regis ein Museum besuchen, in dem Marys Wirken gewürdigt wird (und NATÜRLICH war ich dort!) Der Roman scheint exzellent recherchiert zu sein und besonders hervorzuheben ist auch, dass es mal kein typisch opulent erzählter Historienschmöker ist, sondern einfach eine dahinfließende Geschichte, in der die Sache (die Fossilien) absolut im Vordergrund stehen. Wer sich für die Lebensgeschichten dieser außergewöhnlichen Damen und ihren schweren Weg in die Kreise angesehener (männlicher) Wissenschaftler interessiert, der kommt an diesem Buch nicht vorbei. Es lohnt sich wirklich!
Mehr Steine als Spannung
Der Roman fokussiert stark auf Fossiliensuche und Fachbegriffen, die ich ständig gegoogelt habe, während zwischenmenschliche Beziehungen kaum Beachtung finden. Mir fehlte der Zugang, es war teils wirklich sehr langatmig.

„Ein wenig Jane Austen, die Landschaft von Rosamunde Pilcher und auch noch etwas über Geschichte lernen. Was will man mehr?“ Das und nicht viel mehr steht auf dem Klappentext des Romans „Zwei bemerkenswerte Frauen“ von Tracy Chevalier übersetzt von Anne Rademacher. Ja und dieser „Blurb“ (ich bin echt kein Fan von dem Begriff) trifft den Inhalt des Buches ziemlich gut. Ich habe es sehr genossen Elizabeth und Mary kennenzulernen und zusammen mit Ihnen Fossilen zu suchen, auf die große Liebe zu warten und ihren gegenseitigen Support zu spüren. Zwei Frauen, die Ihre Fähigkeiten und Leidenschaften, wenn auch nicht vollumfänglich, aber dennoch leben.
Schöne Geschichte auf wahrer Begebenheit...
Starke Geschichte über zwei mutige Frauen und das Thema Fossilien, über das ich bisher noch nichts wusste. Wunderschön und interessant erzählt.
3,5 Sterne = gut, würde ich weiter empfehlen Eine ganz zarte und ruhig erzählte Geschichte von zwei interessanten Frauen, die ihren Weg finden in einer von Männern dominierten Welt. Ich mochte besonders die Naturbeschreibungen und habe viel über Fossilien erfahren. Das Buch passte für mich jetzt super in die aktuelle Jahreszeit (Herbstbeginn), da genau die Atmosphäre, die auf dem Cover abgebildet ist auch so im Buch rüberkommt.
Love it!
Dieses Buch war ruhig, aber trotzdem voller Leben und das Ende, achhh <3 Ich mochte die beiden Charaktere und noch mehr, dass es sie wirklich gab! Gerne hätte ich Mary und Elizabeth kennengelernt und wäre gern mit ihnen durch den Strand gegangen, auf der Suche nach Fossilien. Das wäre Toll :) Dieses Buch bekommt von mir 4.5 Sterne!
It was a nice read. The story was interesting, especially because the protagonists really existed. I also learned something about the discovery of the first dinosaurs.









