Tolles Buch mit vielen griechischen Namen auf jeden Fall aber auch sehr blutrünstig.
Was soll ich sagen? Dieses Buch hat mich regelrecht verschlungen und gleichzeitig erschüttert. 🤯 Baricco wagt sich hier zum ersten Mal an die griechische Mythologie – und zwar mitten hinein ins Herz des trojanischen Krieges. 🏺⚔️ Von Beginn an spürt man die Wucht der Worte: Jeder Protagonist – sei es Hektor, Achill oder Agamemnon – kommt zu Wort. Man erfährt ihre Gedanken, ihre Ängste, ihre Wut, ihre Sehnsucht. Und gleichzeitig wird kein Detail verschwiegen: Lanzen, die durch Körper dringen, Herzen, die durchbohrt werden, und Kämpfe, bei denen man förmlich das Klirren der Waffen hört. 🩸🔪 Das ist nichts für Zartbesaitete, aber genau diese kompromisslose Ehrlichkeit macht das Werk so eindringlich. Ich hatte beim Lesen tatsächlich das Gefühl, die glänzenden Rüstungen vor Augen zu haben – als würde das Sonnenlicht direkt auf Achills Helm blitzen. ☀️🛡️ Und das Donnern der Waffen… ich konnte es fast hören! Es war, als würde man selbst zwischen den Fronten stehen und Zeuge dieser uralten, grausamen, aber auch faszinierenden Geschichte werden. Natürlich kommt auch Achills treuer Gefährte Patroklos zu Wort – und ja, auch sein tragisches Ende bleibt uns nicht erspart. 😔💔 Gerade diese Szenen haben mich tief berührt, weil sie die brutale Grausamkeit des Krieges, aber auch die tiefe menschliche Nähe der Figuren zeigen. 👉 Wer Probleme mit drastischen Schilderungen von Gewalt und Tod hat, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Aber für jemanden wie mich, der Mythologie liebt, war es ein absoluter Hochgenuss. Nicht wegen des Blutes – sondern wegen der unglaublichen Sprachgewalt, der bildhaften Darstellung und der Art, wie Baricco diese uralten Mythen zum Leben erweckt. ✨ Ich bin begeistert und schon voller Vorfreude auf mein nächstes Buch von ihm: „Der Sohn des Arril“. Mal sehen, welche Welten und Geschichten mich dort erwarten… 📖💫


