7. Juni
Rating:5

Was ist das für ein höllisch guter Trip gewesen dieses Buch. Wir begleiten vier Drogenkonsumenten, Barris, Luckman, Donna und Bob (der ein Undercover Agent ist und Fred heißt) durch die ersten 12 Kapitel von einer komischen Situation zur nächsten. Treffen andere absurde Menschen und lauschen lustig komischen Konversationen. Erinnert sich noch jemand an Fear and Loathing in Las Vegas? Dieser Roman von Philip K. Dick ist kein Science Fiction Werk, wobei einige winzige Elemente vorkommen, ich erwähne nur den "Jedermann-Anzug". Ich würde sagen er ist eher eine groteske Milieustudie? Wie erwähnt sind die ersten 12 Kapitel eigentlich ziemlich lustig, irgendwie, und ich würde sagen ab Kapitel 13 von 17 wird es nur noch depressiv und traurig. Der Roman ist z.T. Autobiographisch und die Nachbemerkungen des Autors sind mir echt unter die Haut gegangen, alles so hoffnungslos und sinnlos. Ich habe sogar den Film danach gesehen und war überrascht wie akkurat er z.T. war. Klar, einige Zeitfehler oder Weglassen von Infos gab es schon, aber er war wirklich nahe am Buch. Der Roman ist auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung!

Der dunkle Schirm
Der dunkle Schirmby Philip K. DickHeyne
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