Jeff Menapace Das Spiel - Opfer HEYNE Autor: Jeff Menapace, geboren in Philadelphia, verbringt seine meiste Zeit damit, Bücher zu schreiben und sich Horrorfilme anzusehen. Mit seiner Spiel-Trilogie wird er in Amerika als neuer Stern am Horror-Himmel gefeiert. Er liebt Martial Arts, die 3 Stooges und ist überzeugt davon, dass The Texas Chainsaw Massacre von 1974 der größte Film aller Zeiten ist. (Quelle: HEYNE) Patrick ist mit seiner Familie auf den Weg in die Ferien. Als er an einer Tankstelle anhält; um zu tanken, trifft er auf Arty. Arty erzählt, dass er ebenfalls auf den Weg in die Ferien sei. Im weiteren Verlauf des Gespräches finden beide heraus das sie von derselben Uni kommen, weshalb Arty die Tankfüllung bezahlt. Als die beiden sich verabschiedet haben und Patrick wieder im Auto sitzt, gibt er seiner Frau gegenüber zu, dass Arty merkwürdig war. Dies sollte sich im Verlauf der Ferien als wahr herausstellen. Das Buch besteht aus insgesamt 76 Kapiteln, die alle lediglich durch eine Zahl zu Beginn des Kapitels gekennzeichnet werden. Hin und wieder finden wir unter der Kapitelangabe noch weitere Angaben wie zum Beispiel eine Jahreszahl. Dies hilft dem Leser dabei, die Story zeitlich einzuordnen, da es im Laufe des Buches auch Szenen aus der Vergangenheit gibt. Der Anfang des Buches liest sich dabei wie die typische Handlung aus einem Horrorfilm, dies sollte bei der Thematik auch nicht weiter wundern, denn das Buch ist nicht gerade leichte Kost. So merkt der Leser recht schnell, was für perfide Pläne die Hauptpersonen im Schilde führen. Diese Szenen werden dann auch sehr detailliert beschrieben, was der Vorstellung zusätzlich unter die Arme greift. Die Charaktere werden sehr gut eingeführt und im Laufe der Story werden einige Charaktere sogar noch genauer beleuchtet, was dem Leser die Gründe für deren Handlungen erklärt. Das Ende des Buches hält dann eine kleine Überraschung offen, auf die ich hier nicht genauer eingehen möchte. Die Story des Buches ist in sich abgeschlossen, hat jedoch auch einen leicht offenen Hauch. Was aber auch nicht wundern sollte, da es noch zwei Nachfolger geben soll. Cover: Die Hauptfarbe des Covers ist ein vergilbtes Weiß. Auf der oberen rechten Ecke sehen wir ein Teil einer Holzplatte, auf der eine blutige Schere liegt. Das Blut der Schere ist dabei in Hochglanz gedruckt und unterscheidet sich optisch wie auch haptisch vom Rest des Covers. Auch der Titel hebt sich optisch und auch haptisch sehr gut ab, denn dieser ist ebenfalls in Hochglanz gedruckt und wurde zusätzlich noch etwas hervorgehoben. Der Titel des Buches ist auch in der Handlung Programm, denn dort geht es auch um ein perfides und krankes Spiel. Fazit: Es handelt sich bei dem Buch um ein wirklich gelungenes Werk. Gerade in dem Genre ist es nicht immer leicht, den Leser in die gewünschte Stimmung zu bekommen. Dies schafft der Autor aber von Beginn an, weshalb man das Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen möchte. Auch der Preis, für ein solches Buch ist unschlagbar, weshalb ich am Ende auf 5/5 Sterne komme. Klappentext: Am idyllischen Crescent Lake im amerikanischen Hinterland ist die Welt noch in Ordnung. Vor der Kulisse des malerischen Sees findet sich in wild-romantischer Umgebung eine Siedlung von Ferienhütten. Hier will die Familie Lambert ihr Wochenende verbringen: Mit Fischen, Barbecue und Freizeitspielen. Auch die beiden Fannelli-Brüder haben sich zum See aufgemacht. Auch sie möchten das Wochenende genießen. Auf ihre Art. Mit Spielen. Bösen Spielen. Und ihre Mitspieler haben sie schon auserkoren … (Quelle: HEYNE) Autor: Jeff Menapace Titel: Das Spiel - Opfer Verlag: HEYNE Genre: Thriller Seiten: 400 Preis: 9,99 ISBN: 978-3-453-67707-4 http://wurm200.blogspot.de/
Bei weitem nicht so hardcore wie ich erwartet hatte. Hat aber trotzdem Spaß gemacht und war gut und zügig zu lesen.
Dieses Buch wurde mir von einer Freundin geschenkt, da sie es zu brutal fand und deshalb abgebrochen hat. Da ich auf sämtlichen Horror stehe, war ich neugierig auf die Brutalität. Das Buch fängt wie ein typisches Horrobuch an. Eine Familie macht einen Wochenendausflug und wird dabei von zwei verrückten ins Visier gefasst. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Die der Familie und die der Mörder. Die Kapitel sind knapp aber gut gegliedert. Der Text ist flüssig und einfach zu lesen. Die Protagonisten sind zwar sympathisch aber haben ihre Momente zum Aufregen. Als Beispiel: erscheinen sie mir viel zu sorglos, wenn man bedenkt, dass sie zwei kleine Kinder haben. Jedoch ist so ein Verhalten typisch für ein Horrorbuch und in dem Fall überhaupt nicht störend. Was die Brutalität angeht, habe ich schon „schlimmeres“ gelesen. An einen Jack Ketchum, Bryan Smith oder Richard Laymon kommt es nicht ran. Jedoch erwarten hier den Leser trotzdem einige Leichen und psychopathische Bösewichte. Zusammengefasst, ist es ein solides Horrorbuch mit allen seinen typischen Elementen, das jedoch an der richtigen/perversen/psychopatischen Brutalität nur kratzt. Es ist zwar in dem Genre nichts Neues aber dennoch sehr gut geschrieben. Eine Empfehlung wert.
Inhalt: Die Familie Lambert macht sich auf an den Crescent Lake, um ein erholsames Wochenende voller Spiel, Spaß und Freude zu genießen. Die Farelli-Brüder möchten ebenfalls eine vergnügliche Zeit verbringen. Ihre Mitspieler haben sie sich bereits ausgesucht: die Lamberts. Nur dass beide Familien nicht die gleiche Art von Spiel im Sinn haben ... Meine Meinung: Wer muss bei der Beschreibung nicht an den (die) Film(e) Funny Games denken? Ich definitiv und genau deswegen war ich so neugierig auf das Buch. Psychopathen treffen auf Familie und wollen ein Spiel spielen … Da steckt doch enorm viel Potenzial dahinter. Viel Thrill, viel Gemetzel, hach, mein blutrünstiges Herz schlug ganz schnell. Schon nach wenigen Seiten war ich voll dabei, denn Jeff Menapace schreibt sehr flüssig und unheimlich mitreißend. Er hat interessante Charaktere kreiirt, und endlich mal ein Paar, das nicht nach vielen Ehejahren die Nase voll von einander hat, sondern noch frisch verliebt agiert. Und gleich zu Beginn treffen Patrick und Amy auf Arty, einem Penn-State-Fan, der ihnen eine Ladung Sprit spendiert. Nett, oder? Nur ist niemand auf der Welt einfach nur nett. Ab da nimmt das Unheil seinen Lauf und manches Mal wäre ich wirklich gerne ins Buch geklettert und hätte Patrick mal so richtig durchgeschüttelt. Bei all den seltsamen Vorkomnissen, die sich häuften, hätte ich schon längst Reißaus genommen. Notfalls auch von meinem Mann, wenn der das nicht verstanden hätte. So baut sich nach und nach Spannung auf und man weiß genau, was kommen wird - kann aber nicht anders, als eine Seite nach der anderen umzublättern. Gut gelungen finde ich, dass nicht nur die Lamberts ihre Sichtweise der Geschichte schildern, sondern man auch Arty und Jim Farelli bei ihren Planungen über die Schulter schauen lässt - und dabei in kranke Gehirne blickt. Die beiden sind sehr interessant (wie alle Psychopathen irgendwie) und besonders das Machtgefüge zwischen den beiden fand ich gut geschildert. Das einzige, was meinen Blutdurst etwas enttäuscht hat, war, dass eigentlich dennoch relativ wenig wirklich passierte. Ein paar Vorkommnisse, die definitiv ein Gefühl der Beklemmung erzeugten, aber erst gegen Ende geht es richtig zur Sache. Und dass dann aber leider etwas überstürzt. Vom Showdown war ich sehr enttäuscht, hatte einen richtigen Knall erwartet. So ist der Thriller mehr auf Thrill statt auf Grauen ausgelegt, wo ich etwas anderes erwartet hatte, und die Story auch definitiv etwas mehr Grauen vertragen hätte. Nur das Ende, das ist sowas von nach meinem Geschmack. So müssen solche Bücher enden und nicht anders. Dafür gibt's sogar ein Extrasternchen. Man liest und liest und liest (in meinem Fall war das Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen) und dann schließt man das Buch doch mit einem Lächeln. Fazit: Anders als erwartet
Spannend, blutig und brutal. Ein toller Horrorroman, der es wirklich in sich hat und mit einem starken Ende überzeugen kann.
*Inhalt* Am idyllischen Crescent Lake im amerikanischen Hinterland ist die Welt noch in Ordnung. Vor der Kulisse des malerischen Sees findet sich in wild-romantischer Umgebung eine Siedlung von Ferienhütten. Hier will die Familie Lambert ihr Wochenende verbringen: Mit Fischen, Barbecue und Freizeitspielen. Auch die beiden Farelli-Brüder haben sich zum See aufgemacht. Auch sie möchten das Wochenende genießen. Auf ihre Art. Mit Spielen. Bösen Spielen. Und ihre Mitspieler haben sie schon auserkoren … (Kurzbeschreibung von www.amazon.de) *Infos zum Buch* Seitenzahl: 400 Seiten Verlag: Heyne Verlag Preis: 9,99 € (Taschenbuch) / 8,99€ (Ebook) Erscheinungsdatum: 11.07.2016 *Infos zum Autor* Jeff Menapace, geboren in Philadelphia, verbringt seine meiste Zeit damit, Bücher zu schreiben und sich Horrorfilme anzusehen. Mit seiner Spiel-Trilogie wird er in Amerika als neuer Stern am Horror-Himmel gefeiert. Er liebt Martial Arts, die 3 Stooges und ist überzeugt davon, dass The Texas Chainsaw Massacre von 1974 der größte Film aller Zeiten ist. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de) *Erster Satz des Buches* "Patrick war sich ziemlich sicher, dass der weiße Pontiac ihnen folgte." *Fazit* "Das Spiel - Opfer" ist der erste Teil einer Trilogie von Jeff Menapace. Da ich ab und an gerne einen guten Thriller lese und mich die Thematik sofort ansprach, freute ich mich schon auf die Lektüre. Ein guter Thriller muss 3 Dinge mitbringen: Spannung, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen kann, eine mitreißende Geschichte, die mir Gänsehaut bereitet und überzeugende Charaktere. Als ich mit diesem Roman begann, war ich mir noch etwas unsicher, ob diese 3 Kriterien auch erfüllt werden würden, denn es dauerte verhältnismäßig lange, bis sich etwas wirklich spektakuläres ereignete. So nach und nach machte dies die Lektüre aber dann sogar noch etwas spannender, denn das drohende Unheil war allgegenwärtig spürbar und führte dazu, dass meine Nerven bis zum zerreißen gespannt waren. Patrick und Amy sind ein ganz normales Ehepaar, welches sich nichts weiter wünscht, als mit ihren Kindern ein ruhiges Wochenende am See zu verbringen - und erleben die wohl schlimmsten Stunden ihres Lebens. Ich konnte mich nicht nur unglaublich gut in das Ehepaar hineinversetzen, sondern erlebte auch ihr Misstrauen und ihre Angst förmlich mit, sodass ich stellenweise hochaufmerksam im Bett saß und das Buch förmlich verschlungen habe - jedoch nicht ohne eine gehörige Portion Gänsehaut. Auch wenn die Geschichte etwas braucht, um wirklich in Fahrt zu kommen, so war sie nicht nur besonders spannend, sondern häufig auch sehr blutrünstig - allerdings nicht so sehr, wie ich es auf Grund einiger anderer Rezensionen erwartet hätte. Dennoch ist dies absolut kein Manko und es fehlt keineswegs an Perversitäten oder Action, beides ist ausreichend vorhanden. Der Schreibstil ist fesselnd, gut verständlich und die Kapitel sind in einer angenehmen Länge angelegt. Insgesamt kann ich dieses Buch jedem Thriller - Fan empfehlen, der es gerne etwas blutiger mag und der Lust hat, das Buch mit einer gewaltigen "Ganzkörper-Gänsehaut" zu beenden. Wertung: 5 von 5 Sternen!
Ja, die Charaktere sind krank im Kopf und das Buch hat sein Genre definitiv verdient, aber der erste Teil wirkt wie ein "Funny Games" Abklatsch und der zweite Teil ist einfach so lala, mit einem inkonsequenten Ende... da hilft auch der letzte Abschnitt nicht mehr. [Details gibts in der kommenden Kritik]






