Das war wieder ein richtig guter Laymon, ich hatte viel Spaß bei der Geschichte.
Sie las sich flüssig und schnell, die. Charaktere waren gut erzählt.
Es gab viel Blut und kranke Seelen, doch auch ein wenig Romantik und natürlich darf bei Laymon die Abartigkeit mancher Charaktere nicht fehlen. Sex ist wie immer auch ein Thema gewesen, doch hier passte alles wieder wunderbar zusammen.
Für mich war dieser Laymon immer wieder ein Genuß.
Ich kann die Geschichte guten Gewissens weiter empfehlen.
Mal wieder ein Laymon, den ich fast binnen einem Tag gelesen habe, da "Die Klinge" eher zu seinen kürzer gehaltenen Romanen zu zählen ist. Wie schon gewohnt, bekommt man es hier in Form von Albert mit einem gnadenlos-durchgedrehten Charakter zu tun, der keine Skrupel kennt und nur fürs Töten lebt, nachdem er unappetitliche Dinge mit seinen Opfern anstellt.
Aber es treten auch zahlreiche Nebencharaktere auf, die zum Schluss alle aufeinandertreffen und die Handlung somit in einer Art Showdown mündet.
Laymon ist nichts für zarte Gemüter, aber ich lese seine Bücher sehr gern, da sie zwar gewalttätig, sexlastig und auch menschenunwürdig sind, aber so überspitzt, dass es schon wieder lustig ist und Spaß macht. Daher hat mir auch "Die Klinge" wieder unterhaltsame Stunden beschert.
Wie sagt Andrea immer so schön: "wir wollen Laymon und wir haben Laymon..."
Das Erlebnis war wie immer eine Mischung aus Ekel, viel Spice und noch mehr Brüsten... Schon in den ersten hundert Seiten werden wir von einer Flut an Mord und Totschlag überwältigt. Dabei bleibt kein Tier oder ähnliches verschont. Gespickt mit viel Sex, Phantasien und etwas Dialog, rutschen wir damit bis zum Schluss...
Schreibstil ist schlicht und lässt sich schnell weglesen und Spannung ,naja gut, bissl schon.
Der Schluß war für mich das Highlight!
Im Vergleich zu seinen anderen Büchern ist dieses hier regelrecht harmlos. Man ist von Laymon härteren Lesestoff gewöhnt, kommt aber dank der spannenden Geschichte trotzdem auf seine Kosten.
Es ist ein gut geschriebenes Buch, mit interessanten Charakteren. Jedoch mit einem schwachen Inhalt.
Bitte nicht vor dem Lesen den Klappentext durchlesen. Es verdirbt einiges.
Es tut mir im Herzen weh, so schlecht Richard Laymon zu bewerten. Vor allem, ist das nicht das schlechteste Buch von ihm.
Vorneweg. Ein Stern habe ich für die Buchbeschreibung/Klappentext abgezogen.
Lesen die Leute die Bücher überhaupt davor richtig durch?
„In Kalifornien kreuzt sein Weg das Schicksal einer Gruppe junger Intellektueller. Auf einer Halloweenparty treffen alle zusammen - das Blutbad beginnt ...“
Man stellt sich, nach dem durchlesen, sofort ein Blutbad und Gemetzel vor. Pustekuchen.
1) Die „Gruppe“ besteht aus zweien, die einen betrunkenen Heim bringen (Lehrer und angehender Bibliothekar - sehr intellektuell)
2) Es passiert alles im Haus des Betrunkenen, nach dem die Party schon längst vorbei war
Drei Leute sind kein Blutbad (vor allem, wenn die meisten überleben) und zu Hause ist nicht auf einer Halloweenparty.
Hier wurden einfach meine Erwartungen nicht erfüllt. Ich habe mich auf den beschriebenen Höhepunkt gefreut, stattdessen ist dieser gar nicht vorgefallen.
Im Großen und Ganzen ist das Buch gut geschrieben und einfach zu lesen (im positiven Sinne, man fällt leicht in den Flow).
Die Geschichte von dem Killer ist 1A - viel Gewalt und eine typische Laymon Figur.
Die Geschichten von den Lehrern sind zum größten Teil unnötig. Auch wenn, diese interessant geschrieben sind, bringen sie nichts bis wenig der Haupthandlung bei.
Am Ende kommt das Gefühl hoch, dass der ganze Roman nur für die letzten 10 Seiten geschrieben wurde.
Die größte Enttäuschung war für mich tatsächlich die Beschreibung. Diese hat meine Einstellung zum Buch geprägt und leider nicht erfüllt.