6. Mai
Rating:4

Göttlich respektlos und herrlich bissig ✝️

„Gott bewahre“ ist ein Buch, bei dem man sich zwischendurch des Öfteren fragt, ob man gerade lachen darf – und es dann einfach trotzdem tut. John Niven schert sich nämlich herzlich wenig um religiöse Befindlichkeiten und haut mit einer herrlich überspitzten, teils ziemlich derben Sprache einfach alles raus, was ihm (oder besser gesagt Gott) so durch den Kopf geht. Die Idee allein ist schon genial: Gott kommentiert höchstpersönlich nach einem "kurzen" Angelurlaub das zwischenzeitlich entstandene Chaos auf der Erde – inklusive der verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen. Und das macht er nicht etwa sanft und weise, sondern genervt, sarkastisch und mit einer ordentlichen Portion „Was zur Hölle macht ihr da eigentlich?!“. Neu anzufangen ist zu stressig, daher wird Jesus kurzerhand wieder zurück auf die Erde geschickt und findet sich in New York wieder . Besonders stark sind die völlig absurden, aber urkomischen Darstellungen: Jesus, der sich plötzlich nur noch „J. C.“ nennt, als Rock Musiker einen Road Trip quer durch die USA unternimmt und lieber über das Gras im Himmel philosophiert, Apostel, die ihre Kreuzigungen vergleichen wie alte Kriegsgeschichten, oder Gott selbst, der sich über Moses’ Version der 10 Gebote aufregt, als hätte jemand seine WhatsApp-Nachricht komplett missverstanden. Das alles ist oft gnadenlos überzogen, manchmal geschmacklich hart an der Grenze, aber eben genau deshalb auch so verdammt witzig. Niven trifft mit seinem Humor regelmäßig ins Schwarze, auch wenn nicht jeder Gag zündet. Ein Stern Abzug, weil es stellenweise vielleicht etwas zu drüber ist und der Humor nicht für jeden funktioniert. Wer aber schwarzen Humor, Sarkasmus und respektlose Religionssatire mag, wird hier definitiv seinen Spaß haben.

Gott bewahre
Gott bewahreby John NivenHeyne
3. Apr.
Rating:4.5

Das Buch will provozieren und macht dies meisterhaft! Mit humoristischen Absurdität gespickt, wird der Menschheit doch auch rabiat die moralischen Abgründe verdeutlicht. Die Sprache ist dabei bewusst derb und so manche Passage gewollt unangenehm.

Gott bewahre
Gott bewahreby John NivenHeyne
18. Dez.
Rating:4

John Niven ist einfach der King

Wie immer herrlich dunkler Humor an einigen Stellen und mehrere „Oha darf man das so?“ Passagen, garniert mit „So kann man das auch sehen, eigentlich hat er Recht“. Ich war etwas enttäuscht als Teil 2 begann. Und sich irgendwie über das Thema der Story an sich. Ich dachte, die Geschichte spielt hauptsächlich am Schauplatz von Teil 1 und dreht sich auch um diesen. Der Klappentext ist da eher verwirrend. Daher der Stern Abzug. Dennoch war die Geschichte sehr unterhaltend und John Niven kennt sich einfach hervorragend aus in diesem Milieu (Kill Your Friends).

Gott bewahre
Gott bewahreby John NivenHeyne
7. Dez.
Rating:3

„Seid lieb!“

Das Buch, ca. 15 Jahre alt, ist wirklich furchtbar gealtert. Immer wieder werden Schwule „Schwuchteln“ genannt, als wär das eine völlig normale Bezeichnung 🙅🏻‍♀️ Auf Seite 52 kommt dann die zweite Frau vor. Auch sie ist Sekretärin. Auch sie ist wunderschön. Gott, wie mich das langweilt 😑 Jesus‘ Love Interest ist nett, aber vor allem gutaussehend 🙄 Die Sprache ist sehr derb, es gibt auf jeder zweiten Seiten ein „Arschloch“ oder einen „Wichser“, etwas oder jemand ist „beschissen“ oder „verfickt“. ABER! Das Ende ist tatsächlich ziemlich tragisch und hat mich berührt! Und tatsächlich gefällt mir die Botschaft, die Jesus unter die Menschen bringen will: Seid lieb! Folgende Szene zu Anfang des Buchs war sehr lustig: Gott war 400 Erdenjahre im Urlaub und wird jetzt von seinen Leuten darüber aufgeklärt, was er alles verpasst hat. »Kreationismus?«, fragt Gott. »Was ist das?« »Also«, sagt Andreas kichernd, »da unten gibt's diese Vollspacken, also größtenteils in Amerika, die haben so dermaßen einen an der Klatsche, dass es fast schon wieder cool ist. Zieht Euch das mal rein, Ihr werdet es nicht fassen: Diese Vollidioten glauben doch tatsächlich, die Welt wäre erst zehntausend Jahre alt. Sie haben das Alter von jedem dieser Clowns in der Bibel genommen und dann bis zu Adam und Eva alles zusammen-addiert. So haben sie das beschissene Alter der Erde berechnet. Zehn. Tausend. Jahre.« Gott bricht in schallendes Gelächter aus. »Aber ... aber ... was ist mit den Versteinerungen?«, fragt Gott, mit Mühe Seine Stimme zurückgewinnend. »Die Fossilien? Haben sie die Radiokarbonmethode noch nicht entdeckt?« »Haben sie, haben sie«, sagt Matthäus. Selbst er heult vor Lachen. »Aber«, gluckst Andreas, »jetzt zieht Euch das rein: Die Kreationisten sagen, Ihr hättet die Erde bereits bei der Schöpfung mit spezifischen Alterungsmerkmalen ausgestattet, damit die Leute denken, sie wäre älter, als sie ist!« »АНННААННАААН|« Gott, der sich nun vor Lachen nicht mehr halten kann, trommelt mit der Faust auf den Tisch. »Du meinst, ich habe ihr einen ... einen trendy Antik-Look verpasst?« Alle schreien vor Lachen. Schließlich hievt sich Gott wieder in Seinen Sessel. »Oh, mein Gott, oh Mann. Das ... das ist zu schön, um wahr zu sein.« »Ich weiß!«, stimmt Ihm Matthäus zu. »Dass so viele von ihnen darauf abfahren, hättet Ihr Euch vermutlich nicht träumen lassen, oder?« »Wie meinst du das?«, fragt Gott, immer noch kichernd, während Er sich die Tränen abwischt. »Nun ja, laut einiger ziemlich stichhaltiger Erhebungen liegt die Zahl der Amerikaner, die an den Kreationismus glauben, bei 40 bis 45 Prozent der Bevölkerung,« Gott hört auf zu lachen. »Was?«, fragt Er, jetzt sehr leise. »Ja«, sagt Matthäus. »Sie lehren es sogar in den Schulen.« »Sie bringen diese Scheiße«, sagt Gott langsam und beißt sich dabei auf die Unterlippe, »ihren Kindern bei?« »Ähm, ja.« »WILLST DU MICH VERARSCHEN?!« Gott schlägt alles kurz und klein.

Gott bewahre
Gott bewahreby John NivenHeyne
28. Aug.
Ich hab es innerhalb eines Tages durchgelesen. Die Grundstory hat mich sofort gefangen und es begann auch recht amüsant, wenn auch ein einigen Stellen starke Sprache genutzt wurde. Nach dem ersten Drittel wusste ich nicht so recht, ob ich das Buch sehr amüsant oder eher schockierend fand. Man merkte dann auch recht bald, dass der Autor tief in der Musikwelt verwurzelt ist. Jemandem, der darin nicht so bewandert ist, können die vielen Anspielungen und Beschreibungen zu viel werden bzw. nicht viel zum Inhalt beitragen. 
Inhaltlich ging das Buch schließlich in eine Richtung, die ich zunächst nicht erwartet hatte. Die teilweise gehaltvollen Schilderungen holten mich nicht ab. Nichtsdestotrotz ist es ein unterhaltsames Buch mit einer tollen Grundidee und ich bereuhe nicht, es gelesen zu haben.
Rating:3

Ich hab es innerhalb eines Tages durchgelesen. Die Grundstory hat mich sofort gefangen und es begann auch recht amüsant, wenn auch ein einigen Stellen starke Sprache genutzt wurde. Nach dem ersten Drittel wusste ich nicht so recht, ob ich das Buch sehr amüsant oder eher schockierend fand. Man merkte dann auch recht bald, dass der Autor tief in der Musikwelt verwurzelt ist. Jemandem, der darin nicht so bewandert ist, können die vielen Anspielungen und Beschreibungen zu viel werden bzw. nicht viel zum Inhalt beitragen. Inhaltlich ging das Buch schließlich in eine Richtung, die ich zunächst nicht erwartet hatte. Die teilweise gehaltvollen Schilderungen holten mich nicht ab. Nichtsdestotrotz ist es ein unterhaltsames Buch mit einer tollen Grundidee und ich bereuhe nicht, es gelesen zu haben.

Gott bewahre
Gott bewahreby John NivenHeyne
10. Apr.
Denn sie wissen nicht, was sie tun.
Rating:5

Denn sie wissen nicht, was sie tun.

Ich hatte schon viel Gutes über John Niven gehört und dies war mein erstes Buch von ihm. Ich bin begeistert! Ja, sprachlich hätte man sicher das ein oder andere Schimpfwort weglassen können, aber auch das zeigt eben, dass es darauf nicht ankommt. Ich mag die Idee und finde es ziemlich schlau, wie das Ende gelöst ist (denn es bestand große Enttäuschungsgefahr 😄). Irritierenderweise ist mir auch ein Britney-Spears-Zitat aus dem Buch hängen geblieben, aber das würde vielleicht ein bisschen spoilern. Wer auf riesige, lebensverändernde Erkenntnisse hofft, der wartet vermutlich vergeblich. Denn die wichtigste Botschaft steht schon im Klappentext: SEID LIEB.

Gott bewahre
Gott bewahreby John NivenHeyne
17. Dez.
Rating:4

Sehr schöne Botschaft, das sollten alle selbsternannten "Christ:innen" (vor allem die gesamte amerikanische Bevölkerung) wirklich dringend lesen, dabei scharfer Humor - einen Stern Abzug weil es mir zwischendurch zu graphic/brutal war, und mir die Fettfeindlichkeit (trotz logischer Begründung) zu unnötig runtermachend und beleidigend war.

Gott bewahre
Gott bewahreby John NivenHeyne
4. Dez.
Rating:4

Gott ist sauer...

Wunderbar ironisches, sympathisches und kurzweiliges Buch. Die Geschichte klang so absurd, dass ich einfach zugreifen musste. Ich habe es nicht bereut. Die Lektüre macht großen Spaß und sicherlich spricht das Buch einige Wahrheiten an. Die Relegionskritik hätte für mein dafürhalten aber deutlich schärfer ausfallen dürfen. Dafür werden andere Nebenkriegsschauplätze eröffnet (z.B. Kritik an der allgemeinen Konsumorientierung, die Abgründe des Musik und Showbuisiness, Bigotterie und Doppelmoral) Und ich darf auch nicht auslassen, dass an manchen Stellen dann doch auf Logik zugunsten eines guten Gags verzichtet wurde. Aber das ist in Ordnung. Man kann das Buch nichtsdestotrotz genießen. Ich nehme es immer gerne zur Hand :)

Gott bewahre
Gott bewahreby John NivenHeyne
22. Nov.
Rating:5

Super lustige Geschichte, die zwar ein paar Längen hat, aber da konnte ich drüber weg sehen. Ich musste wirklich oft laut lachen, während ich das Buch gelesen habe. Einige kritisieren hier die derbe Sprache und den sehr schwarzen Humor. Ich fand es genau richtig für die Geschichte und erwarte bei John Niven auch nichts anderes. Wer schon andere Bücher von John Niven oder Irvine Welsh gelesen hat und mochte, wird hier nicht enttäuscht.

Gott bewahre
Gott bewahreby John NivenHeyne
5. Nov.
Rating:3

Als ich das erste Mal "Gott bewahre" von John Niven entdeckte, war ich hin und weg und kam aus dem Lachen nicht mehr raus. Die Inhaltsbeschreibung klang einfach zu göttich lustig. In diesem Buch macht der Autor klar, für was Amerika alles steht: Schwulenfeindlichkeiten, Geldgier und natürlich sentationsgeilheit, wo man über Verrückte herziehen kann. Dabei haben die Menschen komplett vergessen, was Gott predigt: SEID LIEB! Als Gott von seinem Angelunrlaub in den Himmel zurückkehrt, sind auf der Erde ettliche Jahre vergangen und Gott hat sich eine ganze Menge anzuschauen, wobei er in den Genuss von Faxgeräten und Computern kommt. Seine Assistentin Jeannie hat alles vorbereitet. Gott nimmt sich ein paar Stunden Zeit um sich die Welt anzuschauen. Die verschiedenen Religionen, die sich in Gottes Namen umbringen, Krieg, Umweltkatastrophen, Hasstirolen gegen andere Lebensformen und einiges mehr, was Ihm Kopfzerbrechen bereitet. Als Er seinen Sohn Jesus dazuruft um Satan einen Besuch abzustatten, kommt Gott nur zu einer Lösung. Er muss seinen Sohn auf die Erde schicken, damit er die Menschen wieder führt und SEID LIEB pedigen kann. JC, der am liebsten einen Joint nach dem nächsten raucht und mit Jimi Hendrix Gitarre spielt, ist alles andere als begeistert von dem Vorschlag, erklärt sich aber bereit dazu. Mitten in New York startet sein Erdenleben und schnell wird ihm klar, dass er Amerika nur da packen kann, wo es verdammt weh tut: In Casting-Shows! In dieses Buch habe ich sehr viel Erwartung gesteckt und die ersten Seiten waren auch ganz amüsant. Alle im Himmel sind aufgeregt, als Gott aus dem Urlaub zurückkommt. Dass man ihn nicht verärgern sollte, klang sehr lustig und die Vorstellung, wie Gott in einem typischen Angleroutfit aussehen würde, war geradezu herrlich. Doch dann kam die ordinäre Ausdrucksweise, wo sehr viel Fuck und Scheiße vorkam und ganz oft geflucht wurde. Anfangs ist es ja noch verdammt witzig, auch dass alles im Himmel so easy peasy gehandhabt wird, aber je länger das Buch dauert umso vorhersehbarer werden die Dialoge. Alles ist aufs extremste dargestellt und nach einer Weile auch gar nicht mehr lustig. Am witzigsten waren jedoch die Zusammentreffen mit Satan. Dass sich Gott in Schale wirft um mit einem gläsernen Aufzug durch die Höllenkreise hinab zu fahren um dann in einem Restaurant zu speisen, wo Adolf Hitler Kellner ist, ist einfach zu lächerlich, aber unglaublich komisch. Es war ein echt krasses Buch, was storymäßig nicht schlecht war, aber diese Extreme haben mir das Lesen nach einer Weile nicht mehr spaßig gemacht. Sehr, sehr klischeehaft, oft grausam und böse. Mehrere klassische Arme-Leute-Reiche-Leute Szenen. Vorallem die Darstellung von Americas Next Popstar war zu krass und die Charaktere nur verachtungswürdig. Ich konnte dem ganzen nichts abgewinnen. Was man stark gemerkt hat, waren die sehr detaillierten Gittarenszenen, die mich als Nicht-Musiker doch eher gelangweilt haben. Wenn dieses Buch eine Moral erzählt, dann ist es meiner Meinung nach folgende: Die Bösen gewinnen immer... Und die Guten erst, wenn es schon zu spät ist... Nur ein Amerikaner kann so ein Buch über Amerika schreiben. Das er nach der Veröffentlichung noch lebt, macht doch Mut. Es gibt also noch eine Welt, in der man seine Meinung sagen darf. Das ist doch toll. Fazit: Ungeschönt, aber sehr übertrieben fand ich die Erzählung in dem Buch "Gott bewahre" über die amerikanische Lebensweise. Wenn man mal lachen will ist es ein nettes Buch, aber jede Medaille hat eine Kehrseite und die hat mir dieses Buch schwer verdaulich gemacht. Für Fans, die gerne über andere lachen ist es sicherlich ein tolles Buch! ^^ Dass ich dieses Buch mit drei Sternen bewertet habe, hat folgende Gründe: Es ist eine verdammt originelle Story! Die Dialoge waren sehr oft schonungslos witzig und ich konnte das ein und andere Mal gut lachen! Und vorallem mag ich die Darstellung von Himmel und Hölle in diesem Buch.

Gott bewahre
Gott bewahreby John NivenHeyne
2. Juli
Rating:5

Gott ist sauer...

~wurde vor längerer Zeit gelesen ~ Eine Satire über Gott und Jesus. Ein Buch darüber wie wir reagieren und Handeln wenn Jesus erneut auf die Erde kommen würde. Würden wir uns seiner kiffenden Komune aus friedlichkeit anschließen oder wieder ihn wieder aufs Kreuz legen? Wer weiß? Vielleicht würden wir ihm ja auch gar nicht glauben das er Jesus ist Tolle Satire die einen auch zum überlegen anregt

Gott bewahre
Gott bewahreby John NivenHeyne
23. Apr.
Rating:2

Nee. Das war nix für mich. Die Idee fand ich ganz gut, es schien auch witzig geschrieben zu sein, also her damit. Was bekam ich? Ein echt sprachlich unbrauchbares Buch (nichts gegen "derbe Sprache", aber das ist echt zu try hard), in dem es um Drogen geht (jaja, gehört dazu - aber so detailliert und viel?) und die Geschichte von Jesus bei America's idol geht (180 Seiten nur über seine Teilnahme? Come on.). Ich wollte es erst gar nicht weiterlesen, mich interessierte nicht mal, wie es aus geht. Ja okay, hab ich jetzt gelesen, aber hat mich nicht wirklich amüsiert oder bereichert. Schade.

Gott bewahre
Gott bewahreby John NivenHeyne
1. Feb.
Rating:5

Bei manchen Büchern sieht man das Cover, liest den Klappentest und muss sie unbedingt haben. Und dann stehen sie 9 (i.W. neun!) Jahre im Regal und warten geduldig, dass die richtige Zeit kommt. Und ich muss sagen: jetzt, genau jetzt ist die richtige Zeit für diese bitterböse Religions- und Gesellschaftssatire. Gott ist sauer, da macht er einmal eine Woche Urlaub und was passiert? In den 400 Jahren, die sein Urlaub auf Erden gedauert hat, drehen die Menschen durch. Revolutionen, Weltkriege, Umweltverschmutzung, falsche Auslegung der Bibel…. Alles ist schief gegangen. Und so schickt Gott seine Geheimwaffe auf die Erde zurück: Jesus, der viel lieber im Himmel mit Jimi Hendrix Gitarre spielt und Gras raucht, soll die Menschen auf den rechten Pfad bringen und sie an das einzige (1) Gebot, das von Gott kam, erinnern: Seid lieb! . Und so erleben wir die Leidensgeschichte ein weiteres Mal, mit einem Jesus, der zwar keine Wunder vollbringt, aber die Ausgestoßenen, Junkies, Prostituierte, Kriegsveteranen, HIV-Positive um sich schart und als Musiker bei einer Casting-Show mitmacht, um Gottes Botschaft zu verkünden. Und natürlich das bigotte Treiben der Menschen, v.a. in den USA zu verurteilen. Gott bewahre hat mich tatsächlich tief beeindruckt: so witzig das Buch mit seinen Anklängen an Monty Python auch ist, es lässt einen traurig und nachdenklich zurück, so bitterböse treffend und doch liebevoll erzählt ist es. Und es erinnert uns daran, was es heißt, Mensch zu sein. Mein Fazit: Absolut lesenswert! Zumindest, wenn man nicht blind an die Bibel und die Lehren der christlichen Kirchen glaubt. Und nicht vergessen: seid lieb!

Gott bewahre
Gott bewahreby John NivenHeyne