
Der Regen - Angst regnet über Bixby
Richard Laymons „Der Regen“ beginnt mit einem ungewöhnlichen, fast surrealen Ereignis: Schwarzer, warmer Regen fällt über die Kleinstadt Bixby und verändert alles. Die Spannung wird sofort aufgebaut: Niemand ist sicher, Nachbarn und Freunde verhalten sich plötzlich bedrohlich, und die Grenze zwischen Realität und Albtraum verschwimmt. Die Charaktere sind ein vielfältiger Mix. Einige sind tiefgründig und glaubwürdig, andere wirken eher skizzenhaft, doch zusammen ergeben sie ein stimmiges Bild der verfallenden Stadt. Gerade ihre unterschiedlichen Reaktionen auf das Chaos treiben die Handlung voran und halten das Tempo hoch. Das Ende wirkt etwas abrupt und lässt manche Fragen offen. Dennoch passt diese Unschärfe zur düsteren und chaotischen Stimmung des Buches, die sich konsequent durch die Handlung zieht. Jede Szene treibt den Leser weiter, oft ohne Atempausen, was das Gefühl eines echten Horrorthrills verstärkt. Gleichzeitig bleibt der Stil zugänglich und gut lesbar. Alles in allem ist „Der Regen“ ein intensiver Horrorroman, der ungewöhnliche Ideen, hohe Spannung und drastische Szenen verbindet. Wer intensive, packende und etwas unheimliche Geschichten liebt, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Von mir 8 von 10 P.










