Das war ein einziger Fiebertraum, der mir aber erstaunlich gut gefallen hat 😂 ist aber sicher nicht für jeden was. Wir haben hier ganz viel Situationskomik, die mich komplett abgeholt hat.
Der Klappentext sagt gar nicht so viel aus über den Inhalt. Die Protagonistin ist nur im weitesten Sinne "Babysitterin" - sie passt nämlich lediglich auf das Haus ihrer Freunde auf, und eines Nachts bekommt sie Besuch von einem nackten Mann. Und an der Stelle beginnt das Massaker. Aber Alice ist nur bedingt Opfer! 😂
Das Buch ist geschrieben aus der Ich-Perspektive. Alice hat sozusagen niedergeschrieben, was ihr alles in dieser verrückten Nacht passiert ist. Und das ist einiges, da sie sich mit ihren Aktionen immer tiefer reinreitet 😂
Andrea von Leseblick und ich haben uns wieder einem Laymon gewidmet und was soll ich sagen, der Beste war es nicht, hat aber abermals alle Erwartungen an diesen Autor erfüllt.
Wir bekommen von Alice eine sehr abgedrehte und verrückte Nacht beschrieben und wie sie versucht alle Wogen wieder zu ihren Gunsten zu glätten.
Ja tatsächlich war es auch wirklich nicht mehr Inhalt. Wir haben wieder sehr oft mit dem Kopf geschüttelt, uns über Gespräche aufgeregt und über diverse, abstruse und völlig irrsinnige Handlungen amüsiert. Die Kapitel sind kurz, warten mit einem Cliffhanger am Ende auf dich und die große Schrift lässt dich die Seiten im Nu weg lesen. Man kann hier nicht das Non plus Ultra an literarischer Finesse oder gar sinnvolle und bodenständige Handlung erwarten. Laymon ist bekannt für seine absolut sinnfreien und einsilbigen Dialoge, perverse, frauenverachtende und sexuelle Einschübe und getoppt wird alles mit ganz viel Blut, Mord und Totschlag. Niveau müsst ihr leider woanders suchen, aber wer sich, ähnlich wie Trash-TV, mit hirnlosen Situationen unterhalten möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Aber wie es eben auch mit stumpfsinnigen Formaten im Fernsehen ist, so ist es auch hier. Stellenweise ist man einfach zu müde oder genervt sich das Ganze anzutun und aus dem Grund haben wir diesmal etwas länger gebraucht. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Wir lesen das sicherlich nicht um uns zu bilden, sondern um einfach wieder in eine völlig verrückte Welt geworfen zu werden, die einen nur unterhalten soll. Nichts Schweres für den Feierabend, sondern nur abschalten und berieseln lassen.
Schlussendlich nicht der beste Laymon, den ich gelesen habe, aber wieder Einer weg vom Sub.
Ein Albtraum, wie angekündigt, ABER...
(ich hoffe, die Rezi macht euch soviel Spaß beim Lesen, wie mir beim Schreiben^^)
Ich denke, es wird einige Leser unter meinen Lesern geben, die bereits Laymon-Bücher gelesen haben. Ab und zu, und nun gab es eine längere Pause, verabrede ich mich mit July und wir lesen ein Werk gemeinsam. Dieses Mal habe ich die Entscheidung getroffen, da "Nacht" Teil meiner SuB-Abbau-Challenge ist/war.
Die Überschrift der Inhaltsangabe lautet: ein buchgewordener Albtraum und ja, dass sind die 544 Seiten wirklich, ABER wisst ihr, ich kann dieses Buch "schlecht" bewerten, da mache ich jetzt am Anfang meiner Rezension kein Geheimnis draus, aber dennoch war es irgendwie ein Genuss^^
Eben gerade, als ich anfing, diese Rezension zu verfassen, fiel mir das Wort Babysitterin in der Inhaltsangabe auf. Die Frage, die ich mir sofort gestellt habe, ist, wo waren die Babys im Buch? Die Kinder des befreundeten Paares waren eigentlich mit im Urlaub^^ Also, ich bezeichne die liebe Alice lieber als Housesitterin ihrer Freunde, die sind nämlich in einen Familienurlaub gefahren und Alice darf von ihrer kleinen Wohnung über der Garage in die Familienvilla mit Pool ziehen.
Gesagt, getan. Im Nachhinein hätte man sagen müssen, Alice hätte lieber in ihrem Zimmer bleiben sollen, dann wären sehr sehr viele Dinge nicht schief gegangen.
Ich merke jetzt schon, dass ich diese Rezension feiere.
Ich könnte eigentlich hinter jedem Satz einen Lachsmiley packen.
Alice, die eigentlich gar nicht Alice heißt, ist eines "Nacht(s)" mit einem fremden, nackten Mann konfrontiert, der im hauseigenen Pool ihrer Freunde schwimmt.
Die erste Emotion ist Angst und gefühlt sind dabei alle ihre Synapsen im Hirn ausgefallen.
Im Nachfolgenden spielen eine eingesaute Glasscheibe, ein mysteriöses Telefonat und ein Säbel die Hauptrollen. Fazit all dieser nicht zusammenpassenden Dinge: Alice hat eine Leiche im Vorgarten liegen und diese Leiche ist nicht der nackte, fremde Mann aus dem Pool.
Von der Story möchte ich zukünftigen Lesern gar nichts vorwegnehmen.
Aber ich kann euch gut und gerne verraten, dass Alice in dieser Nacht versucht, alle Spuren dieses Mordes zu vertuschen. Dabei allerdings 849 neue Spuren legt.
Sie rasselt von einem Übel ins Nächste und das auf 544 Seiten.
Als Leserinnen haben July und ich uns einerseits aufgeregt und die Augen ins Kopfinnere gerollt, andererseits haben wir köstlich gelacht.
Das Ende, wie sollte es anders kommen, war sowas von "over the top", aber gut.
Wir haben uns drauf geeinigt, dass es ein Laymon ist und wir mit naiven Protagonisten, vielen sexuellen Einwürfen und Sinnlostaten einfach leben müssen.
Fazit
Ein Buch, welches ich vom Inhalt, vom Verlauf und einfach von der Logik her nur mit zwei Sternen bewerten kann. Dennoch war es ein Genuss und ich weiß ganz sicher, dass ich mich noch in vielen Jahren an diese abstruse Geschichte erinnern werde.
#glasscheibe #säbel #dummheit
Also, wer 544 Seiten so locker nehmen kann, wie wir, darf es gerne lesen, aber es gibt bessere Werke des Autors!
Was für eine miese Nacht für Alice und was für eine absurde Geschichte.
Alles beginnt damit, dass Alice alleine im Haus ihrer Freunde ist und in der Nacht unerwünschten Besuch bekommt. Es wird auf jeden Fall eine ziemlich miese Nacht und der nächste Tag ist auch nicht besser.
Ich dachte eigentlich, dass das Buch ausschließlich in dem Haus spielt, aber so ist es nicht. Alice kommt in der Nacht ziemlich viel rum. Eine große Rolle spielt ein Säbel, mit dessen Einsatz wird nicht gegeizt. Sex spielt natürlich auch eine Rolle, aber mit den Frauen wird in dem Buch nicht gerade sanft umgegangen.
Ich wollte eigentlich keinen Laymon mehr lesen, aber als Mängelexemplar habe ich es mal mitgenommen. Es war genau wie ich erwartet habe. Brutal, obszön, übertrieben und einfach absurd. Es war so absurd, dass ich mich davon unterhalten lassen konnte, ohne irgendwas darin ernst zu nehmen. Für zimperliche Leser ist das Buch aber definitiv nichts.
Tatsächlich hatte es einen gewissen Sog und einen gewissen Unterhaltungswert, aber empfehlen würde ich von Laymon eigentlich nie was und ich glaube nicht, dass ich von ihm nochmal etwas lese.
Fing vielversprechend an aber die Story und vor allem die Entscheidungen der Protagonistin wurden zunehmend absurder.
Am meisten haben mich die sexuellen Fantasien und Handlungen zwischen dem ganzen eher sinnlosen Gemetzel gestört.
Abbruch bei ca der Hälfte des Buches …. konnt nimmer 🙂↕️
Auf jedenfall nicht sein bestes Werk aber auch nicht sein schlechtestes. Auf diese Geschichte war einfach nur so dumm, sorry aber das war für mich kein richtiger Laymon.
Ich war etwas enttäuscht, weil ich definitiv Besseres von Richard Laymon gewohnt bin.
Das Buch ist spannend geschrieben und es liest sich wirklich gut weg. Der Anfang war Klasse und atmosphärisch.
Warum mag ich die Story nun nicht?
Ich finde die Entscheidungen und Handlungen die die Hauptfigur trifft, einfach viel zu übertrieben und unrealistisch. Mit jeder Entscheidung macht sie es schlimmer und das nervte mich sehr schnell. Am Ende ging mir dann irgendwie alles "zu schnell".
Menschen, die diesem Buch mehr als 4 Sterne geben, sind entweder insane oder auf Drogen.
Da kann sich Fitzek für seinen nächsten Thriller auf jeden Fall noch die ein oder andere Inspro holen.
Also... was war denn das? Eigentlich mag ich Laymon als Autor wirklich sehr und ich hab das Buch extra ausgewählt um eine kleine Leseflaute zu überwinden weil ich davon ausgegangen bin, dass es spannend ist und sich schnell lesen lässt. Tja, da lag ich wohl falsch. Die Story war komplett an den Haaren herbeigezogen und die absolut unsympathisch Protagonistin hat einfach am Laufenden Band komplett unnachvollziehbar gehandelt! Musste mich leider durch das Buch quälen und bin wirklich froh dass es jetzt vorbei ist :D