„Bleibt in Kontakt mit Menschen, die anders denken. Wir brauchen Kontakt, um die Tür in der Brandmauer offen zu halten.“
Ich mache mir schon länger Gedanken darüber, wie wir Menschen wieder mehr aufeinander zugehen können. Im Moment erlebe ich eine Umwelt, in der oft nicht mehr miteinander diskutiert wird, sondern Meinungen als alternativlos angesehen und anderen aufgedrückt werden. Sicherlich kann man sich nicht mit jedem Menschen unterhalten, insbesondere wenn Menschen stark rechtsextremistische Meinungen vertreten. Das Buch zeigt jedoch auf, dass viele die AfD nicht aufgrund einer rechtsextremistischen Haltung sondern aufgrund von Existenzängsten und Unzufriedenheit wählen, welche die AfD aufgreift, weitere Ängste schürt und Rassismus propagiert anstatt demokratische und menschenwürdige Lösungen anzubieten. Das Buch ist ein Aufruf, wieder mehr auf diese Menschen zuzugehen anstatt sie ebenfalls nur in eine Schublade zu stecken mit der wir uns nicht beschäftigen wollen. Obwohl ich mich sehr wohl in meiner linken Bubble fühle, hat mir das Buch gezeigt, dass ich mehr und sachlich mit Andersdenkenden (und ja, das bedeutet wohl zwangsläufig auch mit AfD Wähler:innen) sprechen muss, wozu mir jetzt Dank des Buches die Faktengrundlage geschenkt wurde.

















































