Gutes Thema, schlechte Umsetzung
Oha, was hätte man aus diesem tollen Thema - falsche Fakten aus der Geschichte - alles machen können! Ich liebe solche Bücher und kann von interessanten und unglaublichen Fakten nie genug bekommen, daher habe ich dieses Buch per Onleihe gelesen. Und bin enttäuscht! Man merkt der Autorin fast bei jedem Satz an, wie frustriert sie davon ist, sich ständig gegen Besserwisser durchsetzen zu müssen. Nur - was kann der/die Leser*in dafür? Sich ständig wiederholende Sätze wie "...wie man durch ein paar Klicks im Internet leicht feststellen kann" zeigen mir, dass das Buch ihrer Meinung nach überflüssig ist, warum hat sie es dann geschrieben? Und wenn das "Fake" sich nur darauf bezieht, dass diese Geschichte sich nicht wie angenommen im Mittelalter, sondern ganz genau im Jahr 13hundertirgendwas zugetragen hat, habe ich das Gefühl, dass hier um des Schreibens willen etwas geschrieben wurde. Am Ende gibt sie noch weitere Themen, die die Leser*innen selbst recherchieren können und oha, ganz am Ende versteckt gibt es dann einen ellenlangen Abschnitt mit Quellenangaben. Und da frage ich mich: Was will die Autorin mir damit sagen? Wie gesagt, es sind interessante Fakten dabei, aufgrund des Schreibstils habe ich zum Ende hin nur noch quergelesen, da ich keine Bock auf den Frust der Autorin hatte.



















