Ich habe das Buch vom Heyne Verlag als Rezensionsexemplar. Nochmals vielen Dank dafür. Nachdem ich die beiden vorherigen Bände verschlungen habe, habe ich mich nun sehr gefreut, etwas mehr über Luke zu erfahren, der zuvor nur eine Nebenrolle gespielt, mir aber trotzdem schon sympathisch gewesen ist. Da er aber immer sehr distanziert war und ich nie in seinen Kopf schauen konnte, kam es mir sehr gelegen, es in diesem Roman zu können. Er hat eine schlimme Kindheit hinter sich und lässt daher niemanden an sich ran und wahrt zu allen Personen Distanz. Doch dann trifft er Violet und vom ersten Moment fühlt er sich zu ihr angezogen. Er probiert zwar, sie sich immer wieder aus dem Kopf zu schlagen, jedoch ohne Erfolg. Violet ist ebenfalls etwas sehr, sehr schlimmes in der Vergangenheit zugestoßen, weshalb auch sie kein einfaches Leben hat, denn sie kämpft immer noch mit ihren Erinnerungen und möchte ebenfalls niemanden an sich ran lassen, da sie die Erfahrung gemacht hat, dass jeder der in ihr Leben tritt, sie früher oder später eh wieder verlässt. Doch als sie Luke trifft, beginnt mit der Zeit ihre Fassade zu bröckeln und es entsteht eine Liebe zwischen den Beiden, gegen die sie sich zuerst wehren, aber schließlich müssen sie der Tatsache ins Gesicht sehen, dass sie nicht ohne einander können. Doch dann werden sie von ihrer Vergangenheit eingeholt, die alles zerstört. Auch in diesem Buch habe ich sehr den angenehmen Schreibstil der Autorin genossen, denn sie erzählt unheimlich schön und leicht, sodass auch dieses Buch sich leicht verschlingen ließ. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich die beiden ersten Bänden "nur" mit 4 Sternen bewertet habe, denn der dritte Band hat diese noch übertroffen. Leider konnte ich es nicht ganz lassen, Violet mit Callie und Luke mit Kayden zu vergleichen, aber ihre Liebesgeschichte hat mir einfach noch besser gefallen, als die von ihren Vorgängern. Was mir ebenfalls gut gefallen hat ist, dass auch Seth, Callies bester Freund, mit seinem Freund Greyson wieder vorkam. Ich habe Seth in den ersten beiden Büchern total geliebt, weil er so ein wunderbarer Freund für Callie war und seine spontanen und verrückten Ideen einfach super cool waren. In diesem Buch kam er mir ein wenig zickig rüber, aber dafür konnte ich seinen Freund Greyson etwas besser kennen lernen, welcher genau so lieb ist wie Seth es in den ersten beiden Büchern war. Womit ich wirklich nicht gerechnet hätte, war das Ende, welches wirklich erst in aller letzter Sekunde eine Wendung nahm. Ich habe mir zwar schon recht schnell gedacht, dass eine solche Situation eintreffen wird, jedoch war ich recht sprachlos, als diese dann das Ende des Buches füllte und ich blieb mit einem großen Fragezeichen zurück. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass die Reihe mit diesem Teil vorbei ist, doch nun frage ich mich, ob es nicht doch noch einen vierten Teil geben wird, denn es ist einfach noch soviel offen und ich würde mich sehr über noch eine weitere Fortsetzung freuen. Alles in allem fand ich dieses Buch super! Es war spannend, fesselnd, traurig, dramatisch und einfach nur zum verlieben.
Meine Gedanken zum Buch: Erneut ein Sorensen Buch auf das ich nach dem Ende von Teil 2 total gespannt war. Nicht nur, weil ich Luke schon in der Geschichte von Callie und Kayden ganz gerne mochte, sondern auch, weil es am Ende des letzten Buches Enthüllungen zum Tod seiner Schwester gab. Als ich das Buch jedoch dann angefangen habe zu lesen, merkt man rasch, dass das Hauptproblem und seine schlimme Vergangenheit nicht (nur) auf dem Tod seiner Schwester beruhen, sondern auf das Verhalten seiner Mutter. Es wird nicht ganz genau geschildert, was seine Mutter alles mit ihm als Kind angestellt hat. Zuerst dachte ich, sie hätte sich an ihm vergriffen, aber das wird aus dem Text nie deutlich, sondern es handelt meist von den Drogenproblemen seiner Mutter. Und davon, dass er Dinge für sie tun musste, und die Kontrolle abgab. Seitdem gibt er sie nicht mehr ab, und möchte einfach nur innerlich taub sein, nichts denken, im Kopf hören oder Herzen fühlen. Im Gegenzug gibt es Violet, ihr Schicksal ist noch um einiges tragischer und keines dass ich irgendjemanden wünschen würde. Nach außen hin benimmt sie sich manchmal ziemlich fies, abweisend und eben wie ein Bitch, aber das ist nur ihre Mauer, ihre Sicherungsvorkehrung, um das Leben zu meistern und nicht an ihrer Vergangenheit zu zerbrechen. Es kommt, wie es abzusehen war und die beiden laufen sich mehrmals über den Weg und finden in dem anderen genau das, was sie schon immer gebraucht, auch wenn sie nicht danach gesucht haben. Ich finde solche Geschichten einfach immer total berührend und emotional mitreißend, auch wenn vielleicht nicht so viel Action oder Wendungen in der Geschichte passieren und man schon oft vorher weiß was kommt. Aber das stört mich nicht im Geringsten und ich konnte rasch eine Verbindung zu den beiden aufbauen. Generell muss man aber sagen, dass es keine wohlfühl-Geschichte ist, sondern eher total traurig und depressiv macht, aber trotzdem – ich beneide Sorensen und wie sie schreibt, ist toll. Kurz, prägnant und dabei kitzelt sie perfekt die düstere Stimmung und später die großen Gefühle heraus. Ich bin die erste Zeit im Buch nur auf der Couch gesessen und habe mir gedacht „soooo will ich auch schreiben können. *verflixt und zugenäht* ^^ Daher ja, ich konnte rasch eine Verbindung zu den Figuren aufbauen, weil sie mir einfach unglaublich leid tun, und ich sie daher nur trösten und das Beste für sie will. Oder zumindest dabei sein, wie sie sich gegenseitig helfen und sich eine Stütze sind. Ich mochte die Geschichte, die Charaktere und auch die Handlung und den Schreibstil, der einfach zu lesen war und wodurch ich das Buch fast an einem Abend in einem Rutsch gelesen habe, was ich sonst sehr selten schaffe. <3 Was ich nicht so toll fand, war wie Seth zu Violet war und dass es immer sooo depressive, komplett verkorkste, selbstzerstörerische Typen sind. Sicher, Luke hat eine Menge durchgemacht und das erklärt auch zum Teil sein Verhalten, aber teilweise war er mit seiner ständigen Sauferei und dem ‚ich muss eine Braut flachlegen‘- Getue schon zu viel und besonders zu frauenfeindlich. Zum Glück wurde das gegen Ende besser, aber ich fürchte, dass es nochmal aufkommt, wenn Teil 4 und 5 folgen. Wobei ich nicht verstehe, warum es pro Pärchen immer so viele Teile gibt? Würden nicht zwei Bände reichen, um alles erzählt zu haben? Aber nein, da würde doch das Drama fehlen. Und Obwohl ich Sorensens Bücher und Schreibstil mag, baut sie mir oft schon zu viele und zu langen Dramen ein, die zu erdrücken sind… hier müsste sie meiner Meinung nach etwas auf die Bremse drücken, dann wäre es perfekt. :) Das Ende war leider für mich nicht ganz überraschend, das mit der Mutter oder wie es dann zwischen ihnen beiden gekommen ist. Und obwohl es absehbar war, tat es mir furchtbar leid und hat ein trauriges Gefühl hinterlassen, als man die letzte Seite zugeschlagen hat. Aber das ist nun mal typisch bei Sorensen und daher muss man auch schnell weiterlesen, da es doch ein offenes Ende ist, bei dem man sofort das nächste Buch in den Händen halten möchte. Es hat zwar die Stimmung im Buch etwas getrübt, aber dennoch bleibe ich ein Fan von ihr. Cover: Hier gefällt mir das Cover eigentlich ganz gut und passt auch zur Stimmung und den Covern der anderen Bücher in den der Reihe. Gut gewählt.. All in all: Eine erdrückende, depressive Liebesgeschichte, die nichts für zartbesaitete Leser ist. Dennoch konnte es nicht nur traurige Szenen präsentieren, sondern hat in den schönen Momenten ebenfalls mein Herz berührt. Ein weiteres Must-Read für Sorensen Fans oder Contemporary Romance/ New adult Fans, die auch mit dunkleren, düstereren Geschichten kein Problem haben. Mehr dazu auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/10/02/rezension-violet-luke-fureinander-bestimmt/
Eine tolle Fortsetzung der Reihe! Luke und Violet haben mich von Anfang an als Charaktere sehr fasziniert und jetzt ihre Geschichte lesen zu können ist super! Der Cliffhanger am Ende ist echt heavy, ich war wirklich geschockt und kann es kaum abwarten weiter zu lesen!!!
Es kann einfach nicht so enden, ich muss morgen in die Buchhandlung...
oh mein Gott. dieses Ende. :0 bin fertig mit den nerven!!
Meine Meinung Die Geschichte Ich habe nun schon einige Bücher der Autorin gelesen und jedes Mal hatte ich das Gefühl, dass sie sich mit ihren Büchern selbst noch übertrifft. Bei dieser Geschichte hatte ich allerdings das Gefühl, dass Jessica Sorensen etwas geschaffen hat, dass sie noch nicht mal selbst übertreffen kann, da es schon perfekt ist. Diese Geschichte ist die realistischste, unverblümteste und ehrlichste Geschichte der Autorin. Jessica Sorensen hat mit dieser Geschichte alle meine Erwartungen übertroffen. Sie hat eine dramatische, romantische, ehrliche, realistische und berührende Geschichte erschaffen, die den Leser auch lange nach dem Ende noch in Erinnerung bleibt. Wer denkt, dass Jessica Sorensen nur kitschige und vorhersehbare Liebesgeschichten schreiben kann, sollte sich mit dieser Geschichte eines besseren belehren lassen. Ich habe selten eine Geschichte gelesen, die so gut mit der Schattenseite des Lebens umgeht wie diese. Dennoch muss ich sagen, dass ich der festen Überzeugung bin, dass es nicht unbedingt für jeden etwas ist, dass diese Geschichte Alkohol, Drogen und Gewalt beinhaltet. Für mich hat aber gerade das die Geschichte vervollständigt und perfektioniert, denn das Leben ist nicht perfekt. Die Charaktere Die beiden Protagonisten der Geschichten kennt man bereits aus den beiden Büchern über Callie und Kayden. Violet ist Callies Mitbewohnerin, die man in den beiden Büchern als abweisend, schlampig und leicht reizbar kennenlernt. Luke ist der beste Freund von Kayden, der sich seine Zeit damit vertreibt in Bars abzuhängen, sich voll laufen zu lassen und die Nächstbeste abzuschleppen. Man kann sagen, dass beide von ihrer Vergangenheit beherrscht werden und zerbrechliche und in gewisser Weise kaputte Charaktere sind. Sie mussten beide schon viel in ihrer Vergangenheit mitmachen und das hat sie verändert. Violet lässt kaum Menschen an sich heran, weil sie schon oft von anderen im Stich gelassen wurde. Um nicht verletzt zu werden gibt sie sich tough und stößt jeden Menschen von sich, der ihr auch nur ein bisschen zu nah kommt. Luke hat auch eine schreckliche Vergangenheit. Allerdings versucht er anders mit ihr umzugehen als Violet. Er geht regelmäßig in Bars, trinkt ordentlich Alkohol und schnappt sich dann das nächstbeste willige Mädchen. Ich mochte beide Charaktere sehr gerne und habe gerne meine Zeit mit ihnen verbracht. Besonders angenehm fand ich, dass sie nicht gleich all ihre Prinzipien über Bord geworden haben, als sie sich immer näher gekommen sind. Das hat die Geschichte noch viel realistischer gemacht. Der Schreibstil Ich weiß nicht wie oft ich bereits erwähnt habe, dass ich den Schreibstil von Jessica Sorensen liebe, aber jetzt nochmal ganz persönlich für euch: ICH LIEBE JESSICA SORENSENS SCHREIBSTIL! Diese Frau schafft es mit ihrem Schreibstil den Leser zu fesseln und das obwohl es in ihren Geschichten so gut wie nie Action gibt. Sie schafft es einfach mit ihrem gefühlvollen Schreibstil den Leser in die Geschichte hinein zu ziehen. Ihr Schreibstil strotzt wirklich nur so vor tiefen und ehrlichen Emotionen, die den Leser mitreißen und zu Tränen rühren. Ich habe selten einen so gefühlvollen Schreibstil gelesen. Natürlich ist diese Geschichte wie alle ihre Bücher aus zwei Perspektiven erzählt und zwar aus zum Einen aus der Perspektive von Violet und zum Anderen aus der Perspektive von Luke. Die beiden "erzählen" ihre Geschichte in der personale Ich-Perspektive und wechseln sich während der Geschichte mit dem Erzählen ab. Allerdings hat Violet auf jeden Fall mehr Redezeit als Luke. Der Titel Ich finde, dass der Titel viel zu kitschig für die Geschichte ist, denn meiner Meinung nach lässt "Füreinander bestimmt" auf eine vorhersehbare und schnulzige Liebesgeschichte schließen, die nur so an der Oberfläche herum dümpelt und kein Tiefgang besitzt. Und diese Geschichte ist nun mal das genaue Gegenteil davon. Trotzdem finde ich die Idee der Autorin immer noch gut die Namen der Protagonisten mit in den Titel einfließen zu lassen. Das Cover Ich würde sagen, dass es sich hier bei um ein typisches Sorensen Cover handelt. Es besteht nämlich aus zwei Figuren, die die Protagonisten darstellen und sich in einer romantischen und höchstwahrscheinlich dramatischen Situation befinden. Ich finde, dass die beiden Personen auf dem Cover sehr gut zu Violet und Luke passen. Im Allgemeinen finde ich das Cover wirklich sehr schön. Mein Fazit "Füreinander bestimmt- Violet und Luke" von Jessica Sorensen ist das mit Abstand dramatischste und realistischste Buch der Autorin und eins der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Jessica Sorensen hat mit diesem Buch all ihre vorherigen Bücher übertroffen und etwas ganz besonderes geschaffen.
Meine Meinung Die Geschichte Ich habe nun schon einige Bücher der Autorin gelesen und jedes Mal hatte ich das Gefühl, dass sie sich mit ihren Büchern selbst noch übertrifft. Bei dieser Geschichte hatte ich allerdings das Gefühl, dass Jessica Sorensen etwas geschaffen hat, dass sie noch nicht mal selbst übertreffen kann, da es schon perfekt ist. Diese Geschichte ist die realistischste, unverblümteste und ehrlichste Geschichte der Autorin. Jessica Sorensen hat mit dieser Geschichte alle meine Erwartungen übertroffen. Sie hat eine dramatische, romantische, ehrliche, realistische und berührende Geschichte erschaffen, die den Leser auch lange nach dem Ende noch in Erinnerung bleibt. Wer denkt, dass Jessica Sorensen nur kitschige und vorhersehbare Liebesgeschichten schreiben kann, sollte sich mit dieser Geschichte eines besseren belehren lassen. Ich habe selten eine Geschichte gelesen, die so gut mit der Schattenseite des Lebens umgeht wie diese. Dennoch muss ich sagen, dass ich der festen Überzeugung bin, dass es nicht unbedingt für jeden etwas ist, dass diese Geschichte Alkohol, Drogen und Gewalt beinhaltet. Für mich hat aber gerade das die Geschichte vervollständigt und perfektioniert, denn das Leben ist nicht perfekt. Die Charaktere Die beiden Protagonisten der Geschichten kennt man bereits aus den beiden Büchern über Callie und Kayden. Violet ist Callies Mitbewohnerin, die man in den beiden Büchern als abweisend, schlampig und leicht reizbar kennenlernt. Luke ist der beste Freund von Kayden, der sich seine Zeit damit vertreibt in Bars abzuhängen, sich voll laufen zu lassen und die Nächstbeste abzuschleppen. Man kann sagen, dass beide von ihrer Vergangenheit beherrscht werden und zerbrechliche und in gewisser Weise kaputte Charaktere sind. Sie mussten beide schon viel in ihrer Vergangenheit mitmachen und das hat sie verändert. Violet lässt kaum Menschen an sich heran, weil sie schon oft von anderen im Stich gelassen wurde. Um nicht verletzt zu werden gibt sie sich tough und stößt jeden Menschen von sich, der ihr auch nur ein bisschen zu nah kommt. Luke hat auch eine schreckliche Vergangenheit. Allerdings versucht er anders mit ihr umzugehen als Violet. Er geht regelmäßig in Bars, trinkt ordentlich Alkohol und schnappt sich dann das nächstbeste willige Mädchen. Ich mochte beide Charaktere sehr gerne und habe gerne meine Zeit mit ihnen verbracht. Besonders angenehm fand ich, dass sie nicht gleich all ihre Prinzipien über Bord geworden haben, als sie sich immer näher gekommen sind. Das hat die Geschichte noch viel realistischer gemacht. Der Schreibstil Ich weiß nicht wie oft ich bereits erwähnt habe, dass ich den Schreibstil von Jessica Sorensen liebe, aber jetzt nochmal ganz persönlich für euch: ICH LIEBE JESSICA SORENSENS SCHREIBSTIL! Diese Frau schafft es mit ihrem Schreibstil den Leser zu fesseln und das obwohl es in ihren Geschichten so gut wie nie Action gibt. Sie schafft es einfach mit ihrem gefühlvollen Schreibstil den Leser in die Geschichte hinein zu ziehen. Ihr Schreibstil strotzt wirklich nur so vor tiefen und ehrlichen Emotionen, die den Leser mitreißen und zu Tränen rühren. Ich habe selten einen so gefühlvollen Schreibstil gelesen. Natürlich ist diese Geschichte wie alle ihre Bücher aus zwei Perspektiven erzählt und zwar aus zum Einen aus der Perspektive von Violet und zum Anderen aus der Perspektive von Luke. Die beiden "erzählen" ihre Geschichte in der personale Ich-Perspektive und wechseln sich während der Geschichte mit dem Erzählen ab. Allerdings hat Violet auf jeden Fall mehr Redezeit als Luke. Der Titel Ich finde, dass der Titel viel zu kitschig für die Geschichte ist, denn meiner Meinung nach lässt "Füreinander bestimmt" auf eine vorhersehbare und schnulzige Liebesgeschichte schließen, die nur so an der Oberfläche herum dümpelt und kein Tiefgang besitzt. Und diese Geschichte ist nun mal das genaue Gegenteil davon. Trotzdem finde ich die Idee der Autorin immer noch gut die Namen der Protagonisten mit in den Titel einfließen zu lassen. Das Cover Ich würde sagen, dass es sich hier bei um ein typisches Sorensen Cover handelt. Es besteht nämlich aus zwei Figuren, die die Protagonisten darstellen und sich in einer romantischen und höchstwahrscheinlich dramatischen Situation befinden. Ich finde, dass die beiden Personen auf dem Cover sehr gut zu Violet und Luke passen. Im Allgemeinen finde ich das Cover wirklich sehr schön. Mein Fazit "Füreinander bestimmt- Violet und Luke" von Jessica Sorensen ist das mit Abstand dramatischste und realistischste Buch der Autorin und eins der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Jessica Sorensen hat mit diesem Buch all ihre vorherigen Bücher übertroffen und etwas ganz besonderes geschaffen.
Meine Gedanken zum Buch: Erneut ein Sorensen Buch auf das ich nach dem Ende von Teil 2 total gespannt war. Nicht nur, weil ich Luke schon in der Geschichte von Callie und Kayden ganz gerne mochte, sondern auch, weil es am Ende des letzten Buches Enthüllungen zum Tod seiner Schwester gab. Als ich das Buch jedoch dann angefangen habe zu lesen, merkt man rasch, dass das Hauptproblem und seine schlimme Vergangenheit nicht (nur) auf dem Tod seiner Schwester beruhen, sondern auf das Verhalten seiner Mutter. Es wird nicht ganz genau geschildert, was seine Mutter alles mit ihm als Kind angestellt hat. Zuerst dachte ich, sie hätte sich an ihm vergriffen, aber das wird aus dem Text nie deutlich, sondern es handelt meist von den Drogenproblemen seiner Mutter. Und davon, dass er Dinge für sie tun musste, und die Kontrolle abgab. Seitdem gibt er sie nicht mehr ab, und möchte einfach nur innerlich taub sein, nichts denken, im Kopf hören oder Herzen fühlen. Im Gegenzug gibt es Violet, ihr Schicksal ist noch um einiges tragischer und keines dass ich irgendjemanden wünschen würde. Nach außen hin benimmt sie sich manchmal ziemlich fies, abweisend und eben wie ein Bitch, aber das ist nur ihre Mauer, ihre Sicherungsvorkehrung, um das Leben zu meistern und nicht an ihrer Vergangenheit zu zerbrechen. Es kommt, wie es abzusehen war und die beiden laufen sich mehrmals über den Weg und finden in dem anderen genau das, was sie schon immer gebraucht, auch wenn sie nicht danach gesucht haben. Ich finde solche Geschichten einfach immer total berührend und emotional mitreißend, auch wenn vielleicht nicht so viel Action oder Wendungen in der Geschichte passieren und man schon oft vorher weiß was kommt. Aber das stört mich nicht im Geringsten und ich konnte rasch eine Verbindung zu den beiden aufbauen. Generell muss man aber sagen, dass es keine wohlfühl-Geschichte ist, sondern eher total traurig und depressiv macht, aber trotzdem – ich beneide Sorensen und wie sie schreibt, ist toll. Kurz, prägnant und dabei kitzelt sie perfekt die düstere Stimmung und später die großen Gefühle heraus. Ich bin die erste Zeit im Buch nur auf der Couch gesessen und habe mir gedacht „soooo will ich auch schreiben können. *verflixt und zugenäht* ^^ Daher ja, ich konnte rasch eine Verbindung zu den Figuren aufbauen, weil sie mir einfach unglaublich leid tun, und ich sie daher nur trösten und das Beste für sie will. Oder zumindest dabei sein, wie sie sich gegenseitig helfen und sich eine Stütze sind. Ich mochte die Geschichte, die Charaktere und auch die Handlung und den Schreibstil, der einfach zu lesen war und wodurch ich das Buch fast an einem Abend in einem Rutsch gelesen habe, was ich sonst sehr selten schaffe. <3 Was ich nicht so toll fand, war wie Seth zu Violet war und dass es immer sooo depressive, komplett verkorkste, selbstzerstörerische Typen sind. Sicher, Luke hat eine Menge durchgemacht und das erklärt auch zum Teil sein Verhalten, aber teilweise war er mit seiner ständigen Sauferei und dem ‚ich muss eine Braut flachlegen‘- Getue schon zu viel und besonders zu frauenfeindlich. Zum Glück wurde das gegen Ende besser, aber ich fürchte, dass es nochmal aufkommt, wenn Teil 4 und 5 folgen. Wobei ich nicht verstehe, warum es pro Pärchen immer so viele Teile gibt? Würden nicht zwei Bände reichen, um alles erzählt zu haben? Aber nein, da würde doch das Drama fehlen. Und Obwohl ich Sorensens Bücher und Schreibstil mag, baut sie mir oft schon zu viele und zu langen Dramen ein, die zu erdrücken sind… hier müsste sie meiner Meinung nach etwas auf die Bremse drücken, dann wäre es perfekt. :) Das Ende war leider für mich nicht ganz überraschend, das mit der Mutter oder wie es dann zwischen ihnen beiden gekommen ist. Und obwohl es absehbar war, tat es mir furchtbar leid und hat ein trauriges Gefühl hinterlassen, als man die letzte Seite zugeschlagen hat. Aber das ist nun mal typisch bei Sorensen und daher muss man auch schnell weiterlesen, da es doch ein offenes Ende ist, bei dem man sofort das nächste Buch in den Händen halten möchte. Es hat zwar die Stimmung im Buch etwas getrübt, aber dennoch bleibe ich ein Fan von ihr. Cover: Hier gefällt mir das Cover eigentlich ganz gut und passt auch zur Stimmung und den Covern der anderen Bücher in den der Reihe. Gut gewählt.. All in all: Eine erdrückende, depressive Liebesgeschichte, die nichts für zartbesaitete Leser ist. Dennoch konnte es nicht nur traurige Szenen präsentieren, sondern hat in den schönen Momenten ebenfalls mein Herz berührt. Ein weiteres Must-Read für Sorensen Fans oder Contemporary Romance/ New adult Fans, die auch mit dunkleren, düstereren Geschichten kein Problem haben. Mehr dazu auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/10/02/rezension-violet-luke-fureinander-bestimmt/








