Todesfluch liefert starke Emotionen, wichtige Antworten und überraschende Wendungen. Vishous’ Geschichte geht tief und bleibt hängen.
Mit Black Dagger 10 – Todesfluch steht Vishous endlich komplett im Mittelpunkt und dieser Band hat es emotional wirklich in sich. Im Fokus stehen V und Jane… und allein die Tatsache, dass Jane ein Mensch ist, bringt von Anfang an Probleme mit sich. Man merkt sofort: Das kann nicht einfach werden. Und genau diese Spannung zieht sich durch die ganze Geschichte. Was diesen Band aber besonders stark macht, ist der tiefe Einblick in Vishous’ Vergangenheit. Wir erfahren, wer seine Eltern sind, was er durchmachen musste und warum er zu dem geworden ist, der er heute ist. Das ist teilweise wirklich heftig und emotional und erklärt so viel von seinem Verhalten, seiner Härte und seinen inneren Kämpfen. Auch das Thema seiner Weitsicht wird endlich aufgegriffen. Man bekommt Antworten, gleichzeitig aber auch neue Fragen und genau das hält die Spannung oben. Dazu kommen erste Andeutungen rund um das Thema „Bruder“, bei dem man schon merkt: Da wird sich innerhalb der Bruderschaft noch einiges verändern. Ein weiteres großes Thema ist die Jungfrau der Schrift. Was man hier erfährt, ist emotional, überraschend und teilweise kaum zu greifen – das hat mich echt getroffen. Ich sage es ehrlich: Für mich ist es ein ReRead, daher kannte ich vieles schon. Aber wenn man dieses Buch zum ersten Mal liest, dieser Plottwist wird euch komplett unvorbereitet treffen. Da sieht man einfach, wie gut die Geschichte aufgebaut ist. Am Ende ist es genau das, was diese Reihe für mich ausmacht: Ich bin komplett drin. Ich leide mit der Bruderschaft, ich freue mich mit ihnen, ich bin emotional voll involviert.




















