Vampirherz ist ein Band voller Entwicklung, überraschender Wendungen und starker Beziehungen. Besonders Butch wächst hier über sich hinaus – und genau das bleibt hängen.
Mit Vampirherz geht die Geschichte rund um Butch und Marissa weiter und dieser Band zeigt ganz klar: Butch ist längst nicht der, für den er sich gehalten hat. Seine Entwicklung nimmt hier eine entscheidende Wendung. Auf eine ganz besondere, fast schon selbstlose Art entscheidet er sich, der Bruderschaft zu dienen und genau das macht ihn für mich noch stärker als Figur. Seine „Gabe“ erreicht dabei einen Höhepunkt, der nicht nur ihn selbst überfordert, sondern auch Aufmerksamkeit von Seiten auf sich zieht, mit denen man so nicht gerechnet hätte. Die Wendungen sind teilweise echt überraschend. Auch Marissa macht endlich einen wichtigen Schritt: Sie beginnt, ihren eigenen Weg zu gehen. Weg von Erwartungen, hin zu mehr Selbstbestimmung und genau das tut ihrer Figur richtig gut. Die Beziehung zwischen Butch und Marissa ist geprägt von Höhen und Tiefen, von Zweifel, Entwicklung und echter Nähe. Für mich sind sie ein starkes Paar, gerade weil es bei ihnen nicht einfach glatt läuft. Was aber fast noch mehr heraussticht, ist die Verbindung zwischen Butch und Vishous. Diese Bromance ist intensiv, tief und manchmal schwer zu greifen. Man merkt, da ist mehr als nur Freundschaft, irgendetwas, das man noch nicht ganz versteht. Und genau das macht es so spannend, weil man automatisch anfängt zu spekulieren, was wirklich dahintersteckt. Vishous selbst kämpft weiterhin mit seiner Hellsichtigkeit und droht daran zu zerbrechen. Gleichzeitig bringt er aber auch immer wieder diesen trockenen, oft schwarzen Humor rein, der dem ganzen Band eine besondere Note gibt. Neben all der Action, dem Spice und Drama gibt es diesmal auch überraschend viele humorvolle Momente und genau diese Mischung macht das Buch wieder so rund.






















