31. Dez.
Rating:4

Eine Art Biografie von einem der wichtigsten Männer Amerikas. Der Befreier schlechthin. Im Prinzip kennt wohl jeder sein Ende. Er saß im Theater und wurde erschossen. Doch wie wurde er zu dem Mann, den viele als den 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika kennen? Sein Weg wurde von Tragödien gezeichnet. Der große Mann mit einem guten Herzen. Nachdem Lincolns Mutter starb, erfuhr der kleine Abe das es Vampire gab. Also machte er es sich zur Aufgabe alle zu töten. Besonders jene, die sich an die Sklaven vergangen haben ... Doch dann lernt er Henry kennen. Er rettete Abe das Leben. Doch war Henry selbst ein Vampir. Was nun? Auf seinen Reisen lernte Lincoln #EdgarAllenPoe kennen. Ein kleiner Mann mit viel schwarzer Poesie. Wenn man die Vampire weg lässt, ist es geschichtlich tatsächlich überwiegend korrekt. Aber ob es solche Tagebücher gab, ist natürlich fraglich. Aber es war trotzdem eine gute Vampir-Geschichte.

Abraham Lincoln - Vampirjäger
Abraham Lincoln - Vampirjägerby Seth Grahame-SmithHeyne
21. Dez.
Rating:5

Inhalt: Abraham Lincoln, 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, ist ein Held. Nicht nur, weil er die Sklaverei abgeschafft, sondern weil er uns alle vor einer grossen Katastrophe bewahrt hat. Er war es, der Amerika von den Vampiren befreite... Meine Meinung: Ich gehöre, wenn ich denn das überhaupt zugeben darf, nicht zu den grossen Anhängern der Vampir-Romane. Vielleicht, weil ich als hauptsächlich tagaktiver Mensch keinerlei Interesse an einem Leben in der Dunkelheit habe und mich auch nicht nur von Blut ernähren möchte. Oder in der Sonne glitzern. Dennoch faszinierte mich der Gedanke an Abe Lincoln als Vampirjäger. Lincoln ist sowieso eine jener grossen Figuren, zu denen man automatisch aufschaut. Amerikaner oder nicht. Und die Idee, wie der Präsident mit seiner Axt Vampire köpft - doch, das könnte mir gefallen. Und das tat es dann auch. Mehr als ich je erwartet hätte. Dieses Buch war um Längen besser, als ich ursprünglich (vielleicht auch vom Film beeinflusst) erwartet hatte. Der Vampirjäger Abe hat mich so sehr begeistert, dass ich aktuell sogar eine realitätsnähere Biographie von Abraham Lincoln lese. Die Geschichte beginnt mit der Rahmenhandlung von Grahame-Smith selbst. Wie er sein Leben führte, dann plötzlich ein Paket erhielt, in welchem sich Lincolns geheimes Tagebuch befand. Aufgrund dieses Tagebuches erzählt uns Seth Grahame-Smith dann die wahre Geschichte von Abraham Lincoln. Wie er sich hocharbeitete, auf Vampire traf und beschloss, diese zu töten. Wie Abe Henry kennenlernte, der sein Mentor wurde. Und was die Vampire damit zu tun hatten, dass Abraham Lincoln der 16. Präsident Amerikas wurde... Grahame-Smiths Stil ist sehr flüssig und kompakt, das Buch liest sich weg wie nichts. Und trotzdem schafft es der Autor, durch die Sprache das Gefühl der damaligen Zeit auferstehen zu lassen. Er erzählt vom Werdegang seiner Figuren und betrachtet auch Familie und Freunde Lincolns. Es werden Briefe abgedruckt, Auszüge aus Lincolns Tagebuch und sogar Bilder findet man. So macht das Lesen richtig Spass. Denn alles zusammen ergibt ein stimmiges Bild und regt zum Weiterlesen an. Die Mischung aus Biographie und Fantasy ist damit sehr gut geglückt. Denn dass man viel über Abraham Lincoln erfährt, kann man nicht abstreiten. Grahame-Smith hat sehr gut recherchiert, was ich durch die aktuelle Lektüre von Naglers Lincoln-Biographie nur bestätigen kann. Besonders gefallen hat mir übrigens Henry Sturges, ein überaus interessanter Vampir. Das muss sogar ich zugeben. Fazit: Ich hatte nicht damit gerechnet, dass mir diese Geschichte so sehr gefallen würde. Aber schlussendlich konnte ich mit dem Lesen nicht mehr aufhören. Die Figur des Abraham Lincoln gefiel mir immer besser und besser und durch die persönlichen Tagebucheinträge kommt man ihm sehr nahe. Ein rasantes und brisantes Buch. Und hey - wer sagt eigentlich, dass es sich hier um "Fantasy" handelt? Vielleicht hat Abraham Lincoln ja tatsächlich gegen Vampire gekämpft?

Abraham Lincoln - Vampirjäger
Abraham Lincoln - Vampirjägerby Seth Grahame-SmithHeyne