
Der erste alleinstehende Roman aus der Klingenwelt- mit kleinen Schwächen
Man könnte es kurz machen: Die ersten 200 und die letzten 200 Seiten sind sehr, sehr stark- dazwischen ist es „nur“ gut. Die Story will ich nicht Spoilern- aber wie der Titel auch schon sagt, geht es um Rache. Wir treffen einige Charaktere aus den ersten drei Büchern und der oder die ein oder andere, schafft es auch als Hauptcharakter (in den klingen Romanen sind die erwähnten kleine Nebenrollen) zu überzeugen. Mich persönlich überzeugt leider die weibliche Hauptfigur überhaupt nicht… In den ersten Seiten sieht das noch ziemlich interessant aus aber dann ist bei ihr keine große Entwicklung zu beobachten. Das und die ein oder andere kleine Länge in der Mitte des Buches (800 Seiten pure Rache sind vielleicht 150 zuviel) kosten einen halben Stern. Aber der Rest ist absolut hohes Abercrombie Niveau und mit „Freundlich“ kommt ein total sympathischer, schräger Charakter dazu. „Espe“ kennt und liebt man schon von den Vorgängern und mit dem Glücksritter Costa hat Abercrombie eine absolut schillernde und ambivalente Person aufs Papier gezaubert. Ihm begegnete man zuvor schon, aber erst in „Racheklingen“ legt er so richtig los. Weiter geht es jetzt mit „Heldenklingen“. PS: angeblich möchte man gerade „Racheklingen“ verfilmen- da wären die ersten drei Bücher sicherlich die bessere Wahl….














