
Leider viel zu lange Geschichte
Die Geschichte beginnt im Jahre 1959 in Paris. Doch einige Dinge scheinen hier anders als man sie kennt und in Erinnerung hat. Zudem wäre da noch das Paris der weitaus späteren Zukunft - um genau zu sein ca. 400 Jahre - viel übrig davon ist allerdings nicht mehr - lediglich ein paar Ruinen. Zwei Parallelwelten, die auf den ersten Blick eigentlich gar nicht zusammengehören können und doch haben sie eine Verbindung. Alastair Reynolds gibt uns hier zwei Hauptfiguren zur Hand die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben. Hier lässt der Autor auch auf sich warten, eh hier ein entscheidender AHA-Effekt kommen wird. Das ganze Buch hat insgesamt 800 Seiten. Die eigentliche Geschichte hätte man sicher auch weniger ausschreiben können. Generell ist das leider mein großes „Hmmm“ Wenn es da nicht noch ein aber gäbe. Denn das Buch sticht auch mit guten Charakterentwicklungen und Vorstellungen raus. Ein klarer Pluspunkt, wo man sich bei großen Büchern halt auch Zeit lassen kann. Spannung ist auf jeden Fall da und die Ideen die der Autor hier einbringt sind auch nicht von schlechten Eltern. Das Buch ist aber einfach zu lang. Die Story hätte man in eine Trilogie packen können und es wäre perfekt. Zu lange Kapitel (30 -40 Seiten) steigern dann leider auch nicht die Leselust. Tolle Ideen die Reynolds hier eingebracht hat, aber mein 100 prozentiger Fall war es leider nicht. Ich habe bereits auch andere Rezensionen gelesen, die ähnlich klangen - scheinbar sind andere Bücher von Reynolds hier besser. Kann man mitnehmen aber kein muss.

