Ein Krimi der leicht und ungezwungen überzeugt!
Vorweg möchte ich erwähnen, dass man nicht zwingend Band 1 gelesen haben muss um sich in diesem Band zurecht zu finden. Ich würde es aber empfehlen damit man den menschlichen Beziehungen der Hauptprotagonisten folgen kann. Dieses Mal muß Rabbi Silberbaum herausfinden was mit Galina Gurewitz aus der russisch-jüdischen Gemeinde passiert ist. Denn die Weltklasseschwimmerin ist verschwunden und der Rabbiner steht vor einer Mauer des Schweigens. Wird ihr Ehemann, ein unsympathischer Geschäftsmann, erpresst? Weiß ihre Mutter mehr als sie zugibt? Welche brisante Geschichte wird er wohl am Ende zu Tage führen? Sein mittlerweile guter Freund Kommisar Berking von der Frankfurter Polizei unterstützt ihn so gut es ihm möglich ist. Doch ohne eine offizielle Vermisstenanzeige sind auch ihm die Hände gebunden. Als wäre das nicht alles nervenzehrend genug hat Henry Silberbaum auch noch den normalen Wahnsinn mit der jüdischen Gemeinde zu bewältigen - und seine Mutter hat natürlich auch ihre Meinung zu all den Dingen die rund um sie und ihren Sohn geschehen. Ich kann nur so viel sagen, Michel Bergmann hat so einige Überraschungen für uns in den Roman eingebaut. …und ich freue mich auf Band 3

