⭐️ Plot: 5 Lesbarkeit: 2 Länge: 4 Ende: 4 🧭 Zur etwa gleichen Zeit begehen drei RAF-Terrorist:innen einen gescheiterten Überfall und ein Mann, der Beziehungen zur Reichsbürgerszene hat, wird ermordet. Beide Fälle sind für den Verfassungsschutz interessant. Der Fall, der in der Szene des Linksextremismus spielt, wird von einer Schwarzen Frau geleitet, die bei der Arbeit immer wieder auf verschiedenste Hürden trifft. Es werden aber auch verschiedene andere Personen bei deren Arbeit begleitet. 💭 Die vielen verschiedenen Mitarbeiter:innen in den verschiedenen Städten waren sehr verwirrend. Es sind sehr viele Namen, in die ich mich schwer reingefunden habe. So war es dann auch recht kompliziert das Ende zu durchblicken, wo so ziemlich alle Namen nochmal erwähnt wurden. Die Geschichte an sich ist sehr gut durchdacht und hat sich für mich schlüssig angefühlt. Der Schreibstil war gut lesbar, aber phasenweise hat sich das Buch etwas gezogen. Das könnte auch daran liegen, dass ich zwischenzeitlich ein wenig den Überblick verloren habe, weil (gefühlt) immer mehr Nebenschauplätze eröffnet wurden und es einfach zu viele (ich wiederhole mich) Namen zu merken gab. Super fand ich, dass ich viele der Städte gut kannte. 90% der Handlung spielen in meiner Heimatstadt und da wo ich aktuell wohne. Das war definitiv mal eine nette Abwechslung! 📖 Warum das Buch als „Thriller“ gekennzeichnet ist, verstehe ich nicht. Es ist ein politischer Krimi. Für Krimi Fans und Leserinnen, die trotz vieler Charaktere den Überblick behalten, kann ich es empfehlen, als Einstieg war es mir zu unübersichtlich.
21. Mai1 days ago
Im Namen der Lügeby Horst EckertHeyne


