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"Die Totengräberin" ist das dritte Buch aus der "Commissario Neri"- Reihe. Ich finde aber, man kann es ebenfalls gut als Einzelbuch lesen, die Geschichte nimmt auch hier wieder nur einen klitzekleinen Bezug auf die vorhergehenden Bücher. Versteht man den nicht, tut das dem Verständnis null Abbruch. Einzig für das Bild des Commissarios sind die Vorgeschichten wichtig. Er ist anscheinend ein personifizerter Pechvogel, der in der Vergangenheit aufgrund eines Fehlers aus Rom hierher in die Provinz versetzt wurde und für den es hier nicht besser läuft. "... allmählich glaube ich, dass alles, was du anfängst, danebengeht. Du bist ein richtiger Unglücksmensch." (Zitat seiner unzufriedenen Ehefrau) Anfangs dachte ich, dieses Buch packt mich nicht ganz so, wie seine beiden Vorgänger. Ich fand es spannend, doch, ja, aber stellenweise zog es sich ein bisschen. Später muss ich sagen, das Buch brauchte diese Zeit, um mich anhand der Rückblicke auf die Leben von Magda und Lukas in ihre verdrehten Welten eintauchen zu lassen. Verrückt, wie man sich seine eigene Welt bauen und in ihr leben kann, obwohl die Realität eine ganz andere ist. Und nicht nachvollziehbar, dass man aus Liebe die Augen so verschließen kann. Ich dachte immer nur "Lauf Junge, lauf!" 😲 Leseempfehlung 👍🏻











