Bewertung: 3,5/5 Sterne Interessant, aber nicht überwältigend. Eine Geschichte mit Höhen und Tiefen, die zwar unterhält, aber nicht nachhaltig beeindruckt.
Was habe ich erwartet? Eine grandiose Geschichte über Atlantis, versteckt im ewigen Eis der Antarktis. Was habe ich bekommen? Eine Geschichte, in der Atlantis zwar entdeckt wird, diese Entdeckung aber eine weltweite Katastrophe auslöst – die natürlich in letzter Sekunde abgewendet wird. Als wäre das nicht genug, schwingt sich einer der Entdecker auch noch in ein Raumschiff und verlässt die Erde. Das klingt wilder, als es ist. Die Idee hinter der Geschichte ist durchaus spannend, und ich finde alternative Szenarien wie dieses grundsätzlich interessant. Aber der Funke wollte bei mir nicht so recht überspringen. Die Handlung war stellenweise mitreißend, aber insgesamt fehlte mir der Wow-Effekt, der mich voll und ganz in den Bann gezogen hätte. "Stadt unter dem Eis" ist ein solider Abenteuerroman mit einigen spannenden Momenten, der jedoch nicht das Potenzial ausschöpft, das die Grundidee verspricht. Vielleicht hatte ich einfach andere Erwartungen, aber für mich bleibt das Buch im Mittelfeld.
