
Mann gegen Maulwurf - sehr unterhaltsam 🤣
Sascha und Anna haben es gewagt! Sie haben die Hamburg gegen das Landleben getauscht. Marie ist nun 15 und braucht nicht mehr so viel Aufmerksamkeit. Endlich kann Psychologin Anna sich wieder neuen Projekten widmen und nutzt die Ruhe und schöne Aussicht für Inspiration. Sascha als neuer Nachhaltigkeitsbeauftragter der Firma Schicks kann nun mit gutem Beispiel voran gehen, verzichtet auf den Dienstwagen, nützt den ÖPNV und einen E-Scooter für den Arbeitsweg. Alles wirkt perfekt, bis der erste Hügel im Garten auftaucht, der vor allem für Sascha überhaupt nicht in das symmetrische Bild passt. Das Buch wirkt, wie aus dem Leben gegriffen und tatsächlich überhaupt nicht krass überzogen 😅 der Schreibstil ist flüssig, bildhaft, man ist mittendrin statt nur Beobachter der Situationen. Der geschniegelte Sascha, bei dem alles gradlinig und symmetrisch verlaufen muss, nimmt den Kampf mit einem Maulwurf auf und verliert sich dabei immer mehr. Anna als Psychologin scheint ein wenig "betriebsblind" zu sein und so schreitet die mit großen Schritten auf den unvermeidlichen Knall hin. Dabei mangelt es in keinster Weise an situativer Komik und ich könnte mir vorstellen, dass jeder in dem ein oder anderen Charakter entweder sich selbst oder den ein oder anderen Nachbarn oder Bekannten erkennt. Ich habe den Roman gern gelesen, vor allem, weil auch unser "Gartengast" kürzlich wieder aktiv wurde - uns macht das aber weniger zu schaffen. 😅























