
Kanada-Feeling pur – Ein atmosphärischer Trip mit Herzklopfen
Wandering Hearts hat mich direkt in die Wildnis Kanadas entführt. Josi Wismar schafft es ab der ersten Seite, ein unglaubliches Fernweh zu wecken. Wer auf der Suche nach einer Geschichte ist, die Naturverbundenheit und „Enemies-to-Lovers“ perfekt kombiniert, ist hier genau richtig. Warum ich Tara und Jaimie gerne begleitet habe: Das Setting: Die Rocky Mountains sind in diesem Buch fast ein eigener Charakter. Die Beschreibungen der versteckten Wasserfälle und der rauen Natur während ihrer Forschungsreise sind so bildhaft, dass ich beim Lesen fast die klare Bergluft riechen konnte. Die Dynamik: Tara, die aus ihrem durchgeplanten Leben in Deutschland ausbricht, trifft auf den grummeligen Jaimie. Das klassische „Grumpy meets Sunshine“-Trope funktioniert hier wunderbar, weil das Knistern zwischen den beiden auf engstem Raum während ihrer Reise extrem greifbar ist. Authentische Themen: Neben der Romantik geht es auch um die Erwartungen der Eltern und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen. Taras Konflikt mit ihrer Familie verleiht der Story eine schöne emotionale Tiefe. Warum es für mich 4 statt 5 Sterne sind: Der Einstieg: Ich habe ein kleines bisschen gebraucht, um richtig in die Geschichte reinzukommen. Erst als die Forschungsreise losging, hat mich die Handlung so richtig gepackt. Vorhersehbarkeit: Auch wenn die Atmosphäre toll ist, folgt der Plot doch einigen bekannten New-Adult-Mustern. Das Ende kam für mich zwar mit einer schmerzhaften Wendung, die ich so nicht ganz erwartet hatte, aber zwischendurch hätte ich mir noch ein paar mehr Überraschungen gewünscht. Fazit: Ein wunderbarer Auftakt für alle, die Kanada-Vibes, mürrische Ranger und starke Protagonistinnen lieben. Josi Wismar hat hier ein tolles Wohlfühlbuch mit Tiefgang geschrieben. Ich bin sehr gespannt, wie es in Wildest Dreams weitergeht!





























































