
Klara Jahn hat mich wieder überzeugt. Diesmal mit ihrem historischen Roman „Das Lied des Waldes“. Auf 383 Seiten verfolgen wir gleich zwei Geschichten, die miteinander verwoben sind. Da wäre einmal die Geschichte von Veronika in der Gegenwart, die im Nürnberger Reichswald zu ihrem Elternhaus zurückkehrt. Außerdem lernen wir Anna Stromer kennen, die sich im 14. Jahrhundert für den Schutz des zuvor genannten Waldes einsetzt. Während des Lesens habe ich viel über die Entstehung des Forsts und über den Wald erfahren. Was mir besonders gefallen hat, war der Emanzipationsprozess beider Frauen, der eindrucksvoll und interessant erzählt wurde. Klara Jahn ist einer von vielen Pseudonymen der österreichischen Autorin und Historikerin Julia Kröhn. Vorher hatte ich schon den Roman „Die Farbe des Nordwinds“ von ihr gelesen und war ebenfalls begeistert. Kennst du die Autorin bereits? „Besser, den krummen Weg begehen, wenn es der eigene ist, als den geraden, den andere gepflastert haben.“ (S.144)

