Solid read. Am Anfang etwas langsam, aber die Eruählung nimmt immer mehr an Fahrt auf. Bis zum Ende bleibt es spannend.
Absolutes Highlight..eine berührende spannende und wundervolle Familiengeschichte einer Glasbläserfamilie aus Murano, und im Vordergrund um deren Tochter Orietta. Der Flair von Murano, sowie Venedig wird einzigartig rüber gebracht ..Orietta ist eine Protagonistin die man sofort ins Herz schließt, sie hat ihre Stärken und Schwächen und für beide hab ich sie sehr gemocht. Hochs und Tiefs wirbeln einen durch diese Geschichte, ebenso wie man oberflächlichkeit und Ignoranz und Intrigen zwischen den Klassen damals hautnah erleben kann. Absolute Leseempfelung meinerseits - freu mich schon auf Band 2 der sicher die Tage noch dran kommt.
War ein schönes Buch aber etwas langatmig für meinen Geschmack.💖

Intrigen, Macht und Emotionen
Worum geht’s? Murano 1893: Orietta Volpatos Wunsch ist es, eine führende Rolle in der Glasbläserei ihrer Familie zu übernehmen. Doch als Frau ist ihr das nicht möglich. Vergeblich setzt sie sich für die Rechte der Frauen ein. Als ihr Idol, die Salondame Sibilla Veridiani, in die Stadt kommt, versucht sie alles, einen Platz in ihrer Literaturrunde und so mehr Einfluss zu bekommen. Ein Versuch, der viele Dinge in Gang setzt. Meine Meinung: Jessica Amankonas Roman „Das Vermächtnis von Murano“ ist wirklich wundervoll geschrieben. Die Worte fließen lebendig dahin und zaubern bunte und lebhafte Bilder in die Köpfe der Lesenden. Sie lässt das damalige Leben auf wundervolle Weise wiederauferstehen und erschafft tolle Charaktere. Allen voran natürlich Orietta, die ich sehr gerne mag. Überhaupt ihre ganze Familie, insbesondere auch ihre Schwester Flavia, die am Ende noch für eine große Überraschung sorgt. Die Familie Volpato ist eine Familie, wie sie sein muss. Man streitet sich, verträgt sich, neckt sich und ist doch immer füreinander da. Auch die Figur der Sibilla Veridiani ist toll dargestellt. Ebenso die von Salem. In dem Buch selbst lernen wir all diese wundervollen Charaktere näher kennen und dürfen mit ihnen ein Stück ihres Weges gehen. Dabei lernen wir das Glasbläserhandwerk kennen. Das Leben von Salondamen. Das damalige Standesrecht und den Unterschied der Rechte von Männern und Frauen. Es ist ein bisschen politisch, ein bisschen emotional und wir haben jede Menge Intrigen, Machtspielchen und Klüngeleien. Wir erleben mit, wie Orietta auf harte Weise lernen muss, dass man nicht jedem Vertrauen kann. Überhaupt erleben wir in dem Buch wirklich eine ganze Menge. Spannende Diskussionsrunden, rauschende Feste. Das Buch ist so bunt wie das Muranoglas und der Maskenball von Venedig selbst. Es hat Spaß gemacht, einzutauchen in diese doch andere Welt, Teil sein zu dürfen und mitzuträumen. Mitzuhoffen. Mitzulachen und mitzuweinen. Eine wirklich wundervolle Geschichte, die mit einem Cliffhanger endet: Was passiert in zwei Jahren? Wie geht es mit Orietta weiter? Mit Salem? Mit den Glasbläserbetrieben? Und wie lange müssen wir auf den nächsten Band warten? Von mir eine ganz klare Leseempfehlung an alle, die gerne in bunte, historische Romane ab- und in einer anderen Welt eintauchen wollen. Fazit: „Das Vermächtnis von Murano“ ist ein wirklich wundervoller Roman. Jessica Amankona entführt uns ins Murano und Venedig Ende des 19. Jahrhunderts. Wir dürfen wundervolle Charaktere kennenlernen, erleben jede Menge Intrigen. Rauschende Feste, große Gefühle und finstere Machenschaften. Das Buch hat mich total in seinen Bann gezogen und ich konnte komplett eintauchen in die damalige Welt. Es war wirklich auf viele unterschiedliche Arten fesselnd und spannend. 5 Sterne von mir und ich freue mich bereits jetzt auf die Fortsetzung!

Etwas langatmig….
Ich habe das nur sehr schwer verdauen können. Nicht weil die Geschichte an sich uninteressant wäre, aber es war inhaltlich alles sehr langgezogen. Was ich sehr schätze an diesem Buch ist die Art der Recherchen die die Autorin betrieben hatte. Ich war noch nie in Murano, habe aber das Gefühl jetzt schon mal dort gewesen zu sein weil alles sehr Detailliert beschrieben wurde. Man spürt das Herzblut was darin investiert wurde. Aber für mich einfach etwas zu langgezogen ☺️
Gut zu lesen aber zum Anfang sehr langweilig zum Schluss spannend.
Geschichte eigentlich spannend, aber viel zu viel Beschreibung von Nichts. Dem Buch hätten auch 250 Seiten gereicht 🙈
Die Kurzbeschreibung am Buchcover klingt so vielversprechend, deshalb hat mich die Langatmigkeit der Handlung sehr enttäuscht. Und zudem sind mir die Protagonistinnen, allen voran die Salondame Sibilla Veridiani, extrem unsympathisch. Aber auch Orietta schafft es zu keinem Zeitpunkt der Handlung, mich für sie und ihr Schicksal zu gewinnen. Leider rundum eine Enttäuschung!








