Süßes Kleinstadtsetting, mit viel unausgeschöpftem Potential
Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. 😢 Es hat etwas schwach angefangen, ich kam leider nicht richtig in das Buch rein. Doch ich konnte Camelford als kleines süßes Dorf lieb gewinnen und fand die Geschichten um die Charaktere lustig und schön. Mir fehlte leider der rote Faden, der Klappentext wurde leider erst in den letzten 100 Seiten aufgegriffen und wurde dann auch eher schnell wieder gelöst. Die Charaktere hatten keine Tiefe und somit konnte ich mich nicht gut in die Geschichte rein versetzen. Die vermutete Action bleibt auch dadurch leider aus. Der Handlungsstrang des Settings innerhalb der Kleinstadt und auch rund um das Drehbuches nimmt den größten Teil der Geschichte ein und wir müssen uns hier Seite um Seite durch ein Drehbuch quälen. Gegen Ende des Buches dürfen wir uns noch eines kleinen Mordes erfreuen, der allerdings keinen Mehrwert mehr für den Plot hat. Hier wurde einfach Potenzial verschenkt. Die Erzählperspektive ist in der dritten Perspektiv geschrieben, der Schreibstil ist oft verwirrend da der rote Faden fehlt und man dadurch manchmal kreuz und quer in die Story geworfen wird. Insgesamt eine sehr interessante Story, mit viel ungenutztem Potential, schlagfertige und lustige Charaktere mit süßem Kleinstadtsetting.



