Seit langem mal wieder ein Thriller, den ich einfach nicht aus der Hand legen konnt!
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ab Seite 1 hat mich die Story gepackt und ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Ich musste wissen, was hinter dem ganzen steckt.
Im letzten Drittel war ein Teil, der sich ein bisschen gezogen hat und den es für mich eigentlich auch nicht gebraucht hätte.
Eine absolute Empfehlung 😊
Zuerst hat mir das Buch richtig gut gefallen. Kurze, knackige Kapitel die aus verschiedenen Sichten geschrieben sind. Leider hat sich für mich die Geschichte total in die Länge gezogen und war teilweise sehr langweilig, so dass ich irgendwann den Leseturbo eingeschaltet habe um zum Ende zu kommen (wollte gerne die Auflösung). Schade, hatte mir mehr erhofft.
Ein absolutes Jahres Highlight für mich mit vielen Überraschungen. Hätte ich vorher gewusst, dass mich das Buch so packen würde, hätte ich es schon längst verschlungen. Allerdings nichts für schwache Nerven. Wenn es Kinder betrifft. Menschen, die das nicht gut abhaben können, sollten dieses Buch nicht lesen.
Von einem Thriller hatte das Buch gar nichts für mich. Die Handlung hat mich nicht fesseln können, den ganzen Protagonisten, aus deren Perspektive jeweils erzählt wurde, kam man nicht nahe. Über dem jeweiligen Kapitel stand, aus wessen Sicht erzählt wurde: „der Ehemann“, „die Frau“, „die beste Freundin“. Das hat schon für Distanz gesorgt. Hat mir nicht gefallen.
Dieser Thriller wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Ich hatte beim Lesen keine Langeweile und fieberte von der ersten bis zur letzten Seite mit. TW: häusliche Gewalt und postpartale Psychose!
Kurz - Ⓡ Ⓔ Ⓩ Ⓔ Ⓝ Ⓢ Ⓘ Ⓞ Ⓝ
(Werbung- Rezensionsexemplar)
Die Vermisste
Thriller
Autorin: Caroline Corcoran
Verlag: HEYNE
Seiten: 478
ISBN: 9783453427112
Klappentext:
Romilly ist verschwunden. Nur wenige Stunden nach der Geburt ihrer >Tochter. Ihre Familie kümmert sich um den Säugling und versucht herauszufinden, was mit Romilly geschehen ist. Ihr Mann Marc hat eine Erklärung. Aber ist die einfachste Antwort auch die richtige ? Wissen ihre Freunde und ihre Schwester mehr, als sie zugeben? Während immer schockierendere Geheimnisse ans Licht kommen, wird klar: Die Wahrheit ist düsterer, als sie Dachten. Und nicht alle werden am Ende noch leben, um sie zu erfahren...
𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈:
Wieder so ein Buch, welches ich kaum aus der Hand legen wollte!
Die Geschichte von Romilly hat mich von der ersten Seite an gepackt.
Richtig gut hat mir hier der Schreibstil und auch der Aufbau vom Buch gefallen. Die kurzen Kapitel sind den einzelnen Charakteren zugeordnet und werden dann in der „Ich-Perspektive“ von diesen erzählt. Dadurch hatte ich das Gefühl noch mehr in diese ganze Geschichte hinein gezogen zu werden.
Ich fand das Buch wirklich spannend und aufwühlend und kann es jedem empfehlen der Psychothriller mag, - vor allem welche, die sich langsam aber stetig aufbauen und nach und nach immer mehr preisgeben.
Also, in der erstern Hälfte des Buches passiert so gut wie nichts und ich habe mich zeitweise wirklich durch das Buch gequält. Dann kommt aber etwas Spannung auf und noch eine Prise Verwirrung. Insgesamt daher ein durchaus spannendes Buch, bei dem sich das Dran-bleiben lohnt.
Eine junge Frau, die nach der Geburt ihrer kleinen Tochter aus dem Krankenhaus verschwindet. Ein Ehemann, der sie verzweifelt zu finden versucht, aber für das Kind da ist. Eine Schwester der Vermissten, die den Vater mit dem Kind unterstützt und nicht zu vergessen, sein bester Freund und die beste Freundin der Vermissten.
Was steckt hinter dem Verschwinden? Und ist die frische Mutter wirklich nach Frankreich abgehauen?
Jeder der Beteiligten erzählt etwas aus seiner Sicht. Der Ehemann, die Schwester, die beste Freundin und so weiter. Es zieht sich teilweise wirklich, bis man überhaupt ein wenig etwas raus bekommt und doch ist es nicht so, dass man es unbedingt weiterlesen möchte. Ich bin leider nur schwer in die Geschichte rein gekommen und auch im Verlauf ist es für mich persönlich nicht wirklich besser geworden. Die Idee ist wirklich gut gewesen, aber die Umsetzung hat mir persönlich leider kaum gefallen.
Deswegen gibt es von mir für "die Vermisste" leider nur 3 Schmetterlinge.
➡️ Inhalt: Romilly verschwindet kurz nach der Geburt ihrer Tochter spurlos aus dem Krankenhaus. Ihr Mann Marc ist verzweifelt, macht eine genetisch bedingte postpartale Psychose für das Verhalten seiner Frau verantwortlich. Romillys Familie und Freunde kümmern sich rührend, und alle versuchen herauszufinden , wo sie ist. Nach und nach wird jedoch klar, dass es Geheimnisse gibt, die nicht ans Tageslicht kommen sollen...
➡️ Meinung: Auf den ersten Seiten war ich ziemlich genervt...ich weiss nicht, wie oft der Name Romilly genannt wurde, aber irgendwann hätte ich am liebsten laut losgeschrien. (Sagt mir bitte, dass es Euch auch so ging 🙈) Gott sei dank verlor sich das ab einem gewissen Zeitpunkt.
Die Kapitel wurden unterteilt in Tage und sind aus der Sicht von 3 Protagonisten geschrieben: Marc ("Der Ehemann"), Steffi ("Die beste Freundin") und Romilly ("Die Frau"). Ich persönlich finde die Wahl der Überschriften etwas seltsam und wüsste gern, ob die Autorin damit etwas bezwecken wollte.
Auf jeden Fall erfährt man sehr sehr viel über die Gedanken dieser Drei, was ich besonders bei Marc spannend fand. Er war sehr verzweifelt, machte sich ständig Gedanken um seine kleine Tochter und dass sie einen ganz anderen Empfang auf dieser Welt verdient hätte, als den jetzigen. Allerdings wird durch hier und da eingeworfene Kommentare seiner Schwägerin Loll und seiner Schwiegermutter Aurelia der Verdacht stärker, dass er doch einiges zu verbergen hat und die beiden mehr darüber wissen, als sie zugeben. Mir war dann relativ klar um was es geht und ungefähr in der Mitte des Buches wird es dem Leser offenbart. Nachdem die erste Hälfte also von den Gedankengängen und Verwirrungen untereinander lebte, ging es in der zweiten Hälfte eher darum, Romilly zu finden und kam Aktionsreicher unf spannender daher.
Ich mochte es sehr, dass wir dadurch einen ganz anderen Blick auf Loll und Aurelia bekamen, die zuerst etwas undurchsichtig schienen.
Auch Romillys verzwickte Lage wurde klarer und ich fand es echt krass, wie sie immer wieder am zweifeln war, ob wirklich alles so passiert ist, oder Marc nicht doch recht hat. Wie manipulativ können manche Menschen sein? Und wie würde ich reagieren, wenn mir immer wieder Dinge eingetrichtert werden würden?
➡️ Fazit: Wer nicht unbedingt einen blutigen Thriller möchte, der ist bei dieser Geschichte gut aufgehoben. Mich hat das Buch wirklich gut unterhalten, anfängliche "Schwierigkeiten" mal ausgenommen.
Romily ist weg. Ihr Ehemann Marc findet wenige Stunden nach der Geburt nur noch das Baby im Krankenhaus vor. Ist eine postpartale Psychose wirklich der Grund ihres Verschwindens?
.
Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt. Unsere Informationsgeber sind “Der Ehemann”,”Die beste Freundin” und “Die Frau”. So sind die einzelnen Kapitel überschrieben. Dazu jeweils noch eine Zeitangabe. Der Autorin gelingt es, ihren Plot sehr intensiv zu entwickeln. Ruhig geht es hier zu. Trotzdem ist eine unterschwellige Spannung da. Die Bedrohung steigt.
.
Bis zur Hälfte des Buches ist soweit alles gut. Da ich psychologische Ansätze mag, hat mir die Story gefallen. Wer mehr Aktionen braucht, wäre an dieser Stelle allerdings schon längst raus gewesen. Als die Geschichte eine recht stereotype Erklärungs-Wende nimmt, hat mich die Handlung allerdings auch mehr und mehr verloren. Ein bisschen bleibt zwar noch die Frage, wie vertrauensvoll die jeweiligen Erzähler sind, eigentlich ist der Weg aber eindeutig vorgezeichnet. Und die Autorin schlägt auch keine überraschende Richtung mehr ein. In der zweiten Hälfte des Buches dreht sich die Story im Kreis und bekommt Längen. Ein besonderer Twist zum Schluss ist ausgeblieben und so bleibt bei mir der Eindruck, dass man die Erzählung deutlich hätte straffen können.
.
Fazit: Dieser psychologische Thriller lässt sich über weite Strecken ganz gut lesen. Ab einem gewissen Punkt fehlt aber das gewisse Etwas. Der Story fehlt ein Knalleffekt und hinterlässt dadurch keinen besonderen Eindruck.
Leider hat mich das Buch nach ca. der Hälfte immer mehr verloren.
Man erfährt schon recht früh, was passiert ist, kann allerdings die Beweggründe noch nicht ganz begreifen. Daher war es auch noch leicht spannend, weil man sich doch hin und wieder fragt, ob das wirklich alles so war.
Allerdings schafft es die Autorin dann leider nicht, diesen Spannungsbogen mit Hilfe von Andeutungen und Vermutungen permanent oben zu halten.
Es war einfach viel zu früh offensichtlich, wohin es geht.
Sie hat dann zwar am Schluss probiert, nochmal das Ruder rumzureißen, aber da war das Interesse schon zu arg abgeflaut.
Meinung: Schon das Cover weckte meine Neugier, und der Einstieg ins Buch fiel mir leicht. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Die Frage, warum eine Mutter nur wenige Stunden nach der Geburt ihre Tochter verlässt und verschwindet, trieb mich durch das Buch. Die Erzählung erfolgt abwechselnd aus der Sicht von Romilly, ihrer besten Freundin Stef und ihrem Ehemann Mark. Romilly tritt erst nach der Mitte des Buches in den Vordergrund. Die Charaktere sind dabei detailreich beschrieben. Der Fokus liegt auf dem Verschwinden und den psychologischen Spielchen, bei denen man nie sicher ist, wem man Glauben schenken soll. Einerseits empfindet man Mitleid mit dem Ehemann, andererseits stellt sich die Frage, was passiert, wenn alles, was wir zu wissen glauben, nicht der Wahrheit entspricht. Der Schreibstil ist flüssig, die Spannung bleibt konstant, obwohl ich denke, dass die Geschichte kürzer hätte erzählt werden können. Vieles konnte ich nachvollziehen, jedoch vermochte mich das Ende nicht restlos zu überzeugen. Alles in allem ein packender Thriller für zwischendurch