Große Verbesserung im Vergleich zum 1. und 2. Buch
Ich finde, dieser Schweden-Krimi in der Reihe um Cilla Storm ist bisher das beste der 3, die ich gelesen habe. Ich musste viel mehr rätseln, was passiert ist und der Autor war echt gut darin, mich von meinen Vermutungen wieder wegzulenken. Es war sogar an einigen Stellen etwas gruselig!
Im Allgemeinen hatte dieses Buch mehr Tiefe, sowohl was den Fall als auch die Charaktere anging, was sehr willkommen war.
Im Übrigen kann man die Bücher auch unabhängig voneinander lesen, wenn man möchte, weil das meiste nochmal erzählt oder erklärt wird (wie die Charaktere zueinander stehen, wie sich kennengelernt haben, alte Fälle).
Cilla Storm, eine Insel und ihre Freundin Rosie. Immer wieder spannend!
„Der Winter hat Stockholm fest im Griff, und Cilla Storm vermisst ihr Häuschen in den Schären. Da kommt ihr die Einladung von ihrem besten Freund Zacke gerade recht. Zusammen mit Zackes Freund Jonathan und Cillas Nachbarin Rosie geht es über die Feiertage in eine gemütliche Hütte im Skigebiet Idre Fjäll. Die Winterromantik findet allerdings ein jähes Ende, als Rosie auf der Piste einen Toten entdeckt. Bevor die Weihnachtsglocken läuten und der Schnee sich über das Verbrechen legt, müssen Cilla und Rosie herausfinden, warum der junge Mann in dieser eisigen Nacht sterben musste.“
Weihnachten steht vor der Tür. In ihre hübsche Gartenlaube kann Cilla nicht, dafür ist es zu kalt. Da kommt es ganz gelegen, dass ihre Freunde Zacke und Jonathan eine Skiehütte gekauft haben in den Bergen. Dort verbringen sie Weihnachten, natürlich ist Rosie auch dabei. Cillas Freundin, mit der sie so viel erlebt und die gleichzeitig die Mutter ihres Freundes ist, Adam. Der ist Polizist und arbeitet an Weihnachten und kommt daher nicht mit.
Gleichzeitig befindet sich Sebbe bei einer Familie in Idre. Er soll sich um den Sohn kümmern der im Rollstuhl sitzt. Das macht Sebbe beruflich. Und das Angebot der Familie ist sehr großzügig. Bis Weihnachten soll er da bleiben für ein tolles Gehalt.
Das Buch ist so aufgeteilt, dass es aus der Sichtweise von Sebbe erzählt und in der von Cilla. Cillas Sichtweise befindet sich ein paar Tage vor Weihnachten. In der von Sebbe erlebt man aber seine Wochen bei der Familie Niemi und wie er sich um Fredrik, DEM Wunderkind, kümmert. Naja eigentlich kümmert er sich nicht um ihn. Sie sind eigentlich so was wie Kumpel. Einfach, damit Fredrik nicht so allein ist, während seine Eltern arbeiten müssen.
Es ist wieder herrlich in die kleinen Abenteuer von Cilla und Rosie einzusteigen. Das Buch ist super geschrieben mit einer Prise Humor und Humor. Das Ende konnte ich fast schon erahnen im Laufe des Buches, aber dennoch war es überraschend. Ich möchte aber nicht zu viel verraten tatsächlich, da es sich wirklich lohnt, das Buch selbst zu lesen.
Das Buch erhält 5/5 Sternen!