Kurzweiliger, einfacher Schweden Krimi. Kein Thriller, kein großes Drama, aber schön zu lesen. Leichte Kost.
Keine hohe Literatur, aber was leicht verdauliches für Zwischendurch
Dieses Buch ist bei weitem keine hohe Literatur, aber dafür ein leicht verdaulicher Schwedenkrimi, den man schnell durchlesen kann. Das ist der zweite Band der Cilla Storm-Reihe und weil ich die Charaktere so sympathisch und witzig fand, wollte ich wissen wie es mit ihnen weitergeht. Es landet allerdings nicht jeder Witz und manchmal wird mir auch ein bisschen zu viel erklärt. Das Buch hat bekannte Charaktere, eine kleine Romanze und zwei parallel laufende, spannende Kriminalfälle. Die Auflösung derer war mir aber schon bei der Hälfte des Buches klar.
Alles in allem ein einfach geschriebener und schnell durchgelesener Krimi. Sehr leichte Lektüre, aber in Ordnung für zwischendurch.
Ich mag das Cover wieder sehr! Auch wenn man diesmal bedingt durch das Messer in der Zimtschnecke eher sieht, dass es ein Krimi ist. Die Geschichte gefiel mir diesmal noch besser als in Band 1. Der Fall gefiel mir mehr, auch wenn ich von der zweiten Perspektive am Anfang verwirrt war, weil ich nicht wusste, wie sie mit der Geschichte rund um Cilla zu tun hat, aber das löste sich schon ungefähr bei der Hälfte auf. Die Geschichte wird, genau wie der letzte Krimi, wieder aus zwei Perspektiven erzählt. Das Besondere für mich daran ist, dass Cillas Perspektive in der Ich-Form erzählt wird und die Perspektive der anderen Personen wird aus der Sicht eines personalen Erzählers erzählt. Dadurch war sehr schnell am Beginn eines Kapitels klar aus welcher Sicht die Szene ist. Das fand ich sehr hilfreich. Die Erzählung aus zwei Perspektiven gefiel mir gut, da es gut gepasst hat. Zum Fall kommen noch die tollen Figuren. Durch die Figuren, über die ich gerne mehr erfahren wollte, bin ich auch in einen Lesefluss geraten. Ich bin durch den Krimi geflogen, weil ich mehr wissen wollte und meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Cilla fand ich wieder sehr sympathisch! Sie ist schlagfertig und neugierig, was ich auch in mir sehe und ich mag es sehr, wenn ich mich mit Figuren in irgendeiner Weise identifizieren kann. Auch die anderen Figuren mochte ich sehr. Rosie ist eine tolle Ergänzung zu Cilla. Ein bisschen wie eine ältere verrückte Tante, die mit Cilla ein Spa-Wochenende macht. Die Figuren, die zum Fall gehören, haben mir auch sehr gefallen.

Cilla, Rosie und Bullholmen. Die perfekte Dreierkombie.
Rosie, Cillas Freundin gewinnt ein Spa-Wochenende in einem Luxushotel auf Bullholmen. Na, wenn das nicht nach einem richtig guten Wochenende klingt! Damit sie das Wochenende auch gut genießen kann, recherchiert sie schon mal für den neuen Podcast, eine verschwundene Frau aus den 80er Jahren, die nie gefunden wurde oder je wieder gesehen wurde. Denn Cilla ist Journalistin und mittlerweile Kriminalreporterin und schreibt für einen True-Crime-Podcast, der sich mit solchen Fällen auseinandersetzt. Auf Bullholmen angekommen, voller Vorfreude, treffen sie im Hotel auf eine Hochzeitsgesellschaft. Was besseres kann den beiden Frauen nicht passieren. Doch dann passiert ein Todesfall, ein Gast der Hochzeitsgesellschaft ist durch einen tragischen Unfall verstorben. Ein Unfall? Cilla und Rosie glauben nicht daran! Da stimmt doch was nicht. Und warum nur kommt ihr die Braut so bekannt vor? Die beiden Frauen ermitteln auf eigene Faust und ein bald wird klar, da schlummert ein dunkles Geheimnis. Das Buch ist wieder super geschrieben, es enthält zwischendrin ein paar Rückblicke vom ersten Buch. Das ist gut für alle, bei denen das Lesen des ersten Buches schon länger her ist, oder aber auch für Leute, die das erste Buch nicht gelesen haben. Zeitweise wird man im Buch auch in die Vergangenheit zurück versetzt oder auch in der Perspektive einer anderen Person. Das macht das Buch spannend, da man dadurch immer wieder kleine Informationshappen bekommt. Somit ist auch dieses Buch, der zweite Fall für Cilla Storm, wieder super gelungen! Das Buch erhält 5/5 Sterne!




