6. Dez.
Viel Spannung und verrückt Wendungen 🥰❤️
Rating:4

Viel Spannung und verrückt Wendungen 🥰❤️

Ich muss sagen das es mich am Anfang etwas verwirrt hat... Aber dann super Spannend war und sehr verrückt Wendung... Bin echt sehr gespannt auf den 3 Teil.....

Talberg 1977
Talberg 1977by Max KornHeyne
21. Nov.
Rating:4.5

Düster geht es weiter

Ich fand diesen Band 2 der Trilogie besser als Band 1. MK schildert das Schicksal von Marie, einer im Wald lebenden Außenseiterin/Hexe, in all ihrer Tragik, Missbilligung & Skepsis sehr gekonnt und empathisch. Auch der Kriminalfall und die Verknüpfung von gestern zu heute ist sehr gut konstruiert. Die Verknüpfung zum ersten Teil wird in seinem ganzen Ausmaß erst am Schluss ersichtlich, dann aber mit voller Wucht. Spannend und für die dunkle Jahreszeit bestens geeignet.

Talberg 1977
Talberg 1977by Max KornHeyne
27. Sept.
Rating:3.5

Mystery-Krimi Auf über 1100 Seiten in drei Büchern zeichnet Max Korn das Panorama eines Dorfes mit vorwiegend verschrobenen und irgendwie traumatisierten Einwohnern. Auch die Ermittler kämpfen mit ihren Dämonen. Ob die geschilderte Düsterkeit des niederbayerischen Landstrichs die Krimis so zäh werden lässt, oder der träge Schreibstil bleibt unklar. Lange Passagen wird nur beobachtet, das zieht sich! Die Protagonisten haben öfters Gedächtnislücken. Das vereinfacht dem Autor die Auflösung.

Eine kräuterkundige Frau, die auf einer einsamen Lichtung wohnt, bekommt Besuch. Mehr im Klappentext.

Talberg 1977
Talberg 1977by Max KornHeyne
29. Apr.
Rating:4

📚 Inhalt Maria lebt nach zwei gescheiterten Ehen alleine im Wald. Der erste Mann ein Choleriker, der zweite ein Säufer und beide sind lange tot. Die Menschen aus dem Dorf halten sie für eine Hexe und stirbt einer, gibt man ihr die Schuld. Aber niemand ahnt ihr wahres Geheimnis und wie gerne der Tod ihr zur Hand geht. 📖 Meinung Teil zwei der Talberg-Trilogie. Ich glaube, ich habe im ersten Teil gar nicht erwähnt, dass ich auch diese Reihe durch «whatpadiloves» entdeckt habe. Sie hat mir wirklich einige gute Bücher empfohlen und ich bin ihr jedes Mal dankbar, wenn sie meinen Lesehorizont erweitert hat. Der zweite Teil hat mir besser gefallen als der erste, da ich Maria als Protagonistin sehr spannend fand. Sie hat mir sehr gut gefallen, obwohl sie eigenbrötlerische wirkt. Doch das passt ja auch gut zu ihr. Ich habe sie gerne durch die Geschichte begleitet. Josef dafür war ein furchtbarer Charakter, dem ich gar nichts abgewinnen konnte. Aber wie wichtig ist es, dass einem die Charaktere immer nur sympathisch sind? Eigentlich gar nicht. So auch hier. Auch wenn ich Josef nicht mochte, war auch seine Sicht der Dinge interessant, doch hätte ich lieber weiterhin Maria nahe verfolgt. Das Buch war wieder flüssig und leicht zu lesen geschrieben. Man hat auch hier unterschwellig stets die unheimliche, bedrohliche Stimmung gespürt, die sich wunderbar durch die ganze Geschichte durchgezogen hat. Die Spannung war für mich da und der Plot hat mir gut gefallen. Ich freue mich auf den letzten Teil der Reihe und bin gespannt, wie alles zusammenhängen wird.

Talberg 1977
Talberg 1977by Max KornHeyne
26. März
Rating:4.5

Der erste Teil der Serie hat mich so fasziniert, dass ich die anderen Bücher mir auch besorgte. Die ganzen Verwandtschaftsverhältnisse waren sehr verwirrend. Das Problem lag vielleicht auch darin, dass ich zwischen Buch 1 und 2 ein zu grosser Abstand war. Teil 3 werde ich nun als nächstes Lesen. Trotz dieser Probleme hat der Schreibstil und der Inhalt dieses Buch etwas das mich gefangen hat

Talberg 1977
Talberg 1977by Max KornHeyne
24. Juli
Rating:4

Man muss den Stil mögen! Es ist ein düster verpackter Kriminalfall der stellenweise übernatürlich wirkt. Ich mochte bereits den ersten Teil und der zweite steht dem in nichts nach.

Talberg 1977
Talberg 1977by Max KornHeyne
13. Sept.
Die Alte Frau im Waldhaus ist noch nicht bereit für den Tod.
Rating:4

Die Alte Frau im Waldhaus ist noch nicht bereit für den Tod.

Der zweite Teil der Talberg Reihe(1977) hat mir rein von der Story her mindestens genau so gut gefallen wie sein Vorgänger. Ich mochte wie schon im ersten Teil die düstere Stimmung und den bayrischen Flair. Die "übernatürlichen" Anspielungen gefallen mir ebenfalls richtig gut. Alles in allem ist es trotzdem ein kleines bisschen schwächer als sein Vorgänger da mir der Bezug zu der Zeit in der die Geschichte spielt etwas zu sehr abhanden gekommen ist und die Verwandtschafts Verhältnisse doch manchmal sehr kompliziert sind. 4/5⭐

Talberg 1977
Talberg 1977by Max KornHeyne
22. Aug.
Gruselige Spannung!
Rating:5

Gruselige Spannung!

Wir schreiben das Jahr 1977 und in den Wäldern rund um Talberg lebt eine seltsame, alte Frau. Und dann passieren Dinge, die nicht passieren sollten. Ein Wanderer verschwindet, ein junges Mädchen wird vergiftet und wer ist der Fremde, der immer wieder im Dorf gesehen wird? 🧙‍♀️🧹 Max Korn spinnt im zweiten Teil die Geschichte um Talberg und seine Bewohner weiter. Viele Fäden aus der Vergangenheit finden hier ihre Anknüpfungspunkte und die Spannung findet bis zum überraschenden Finale kein Ende. Denn das wird erst im dritten Band abgeschlossen werden und ich freue mich jetzt schon darauf es bald zu lesen. #thriller #lesen #bücher #instabooks #gelesen

Talberg 1977
Talberg 1977by Max KornHeyne
22. Aug.

Ich finde es schwierig. Schwierig deshalb weil mir der Roman einerseits wieder sehr gut gefallen hat. Andererseits fiel mir dennoch auf, das der Autor sich einiger Klischees bedient, die sich gezielt auf Sinti und Roma beziehen und ich fand das sehr problematisch. Die Reproduktion von Klischees und Vorurteilen in einem Band, bei dem es im Grunde unnötig war, das Ganze überhaupt in die Handlung zu integrieren... Klar, eine bestimmte Verknüpfung mit Band 1 war gewollt. Aber wenn ich vergleiche dazu ziehe, passte in Band 1 das Ganze zumindest noch in die Zeit und es wurde auch deutlicher aus welchem Blickwinkel erzählt wird und weshalb dann bestimmet Ansichten eine Rolle spielen. ​In Talberg 1977 wurden diese Trennungen unscharf und ich finde, das der Autor sich in den Klischees verfangen hat. Sinti und Roma werden einerseits auf ihre Außenseiterrolle reduziert - soweit so noch historisch Korrekt, wir wissen das die Diskriminierung weiterhin besteht - aber das Problem ist meiner Meinung nach, das der Autor sich dann auf Mythen bezieht, a la hellseherische Fähigkeiten, und hinterlistiges Verhalten... Es besteht aber ein Unterschied zwischen dem Aufzeigen von Vorurteilen und deren Reproduktion. Meiner Meinung nach ist es Max Korn nicht gelungen, diesen Unterschied zu machen. Und das beschäftigt mich daher nun mehr, als die eigentliche Handlung ... Alltagsrassismus fängt dort an, wo wir ihn als Normal empfinden und ein Autor das Ganze wie selbstverständlich in eine spannende Geschichte integriert und vermutlich sogar noch denkt, das er so toll ist, weil er eine Minderheit mit einbezogen hat. Dennoch möchte ich auch über die eigentliche Geschichte schreiben und den Grund, weshalb ich das Buch subjektiv betrachtet eigentlich erstmal ziemlich gut fand. Talberg ist kein Ort an dem man länger verweilen möchte, dennoch zieht keine der alleingesessen Familien weg. Was vielleicht auch mehr über die ganzen Dynamiken des Ortes aussagt. Die Düstere Atmosphäre wird scheinbar der Umgebung zu geschrieben. Aber wenn man sich die Menschen anschaut, sieht man, sie selbst verursachen ein Klima von Unbehagen und dem Gefühl des Gefangenseins. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, das hier immer wieder Menschen verschwinden, Morde nicht richtig aufgeklärt und die eigentlichen Geheimnisse nicht aufgedeckt werden. Dieser Aspekt ist definitiv eine der Stärken der bisherigen Reihe. Die Verbindungen zu Band 1 sind schnell hergestellt, auch wenn ich fand, das es zu Beginn etwas verwirrend war, wie Maria als Hauptfigur noch mal damit verknüpft wurde. Die Personen aus Band 1 werden eher beiläufig erwähnt, es ist sinnvoll das Ganze in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Dazu ist vieles zu sehr mit einander verknüpft und ich finde, es wird sonst doch eher verwirrend. Die Ereignisse aus Band 1 hängen wie ein Damoklesschwert über allem. In Talberg wird einem die Seele vergiftet... das ist im Grunde die Botschaft. Es ist aber nicht der Ort... es sind die Menschen die das tun. Sie vergiften die Luft zwischen den Nachbarn. Maria als Hauptfigur fand ich ziemlich interessant und ich hätte tatsächlich gerne mehr über sie und ihre weiteren Geheimnisse gelesen. Sie ist vielschichtig angelegt und einiges was sie tut, ist aus meiner Perspektive heraus ganz schön verstörend. Wenn man dazu dann aber die Talberg- Gemeinschaft näher betrachtet hatte sie aus ihrem Blickwinkel heraus kaum eine andre Wahl um sich selbst zu schützen. Josef, dessen Erzählperspektive etwa ab der Hälfte einsetzt, fand ich dagegen teilweise anstrengend zu lesen. Er ist einfach so ich bezogen und ich fand das er zu eindimensional erzählt wurde. Eine bestimmte Person und deren Verhalten war dabei durchaus der große Knalleffekt der Geschichte, gleichzeitig konnte mich das Motiv nicht so richtig überzeugen. Das liegt daran, das Korn meiner Meinung nach zu wenig darauf eingeht, weshalb Menschen so werden, wie sie als Erwachsene sind. Ich finde er hat sich hier einfach so ein bisschen darauf ausgeruht, das man halt alles irgendwie erbt. Das dabei aber weit komplexeres passiert und das eben nicht alles einfach in den Genen festgelegt wird, ignoriert man hier halt mal. Gut gefiel mir, das man nur als Leser*in die volle Wahrheit kennt. Welche Schlüsse z.B. die Polizei am Ende zieht, hängt auch damit zusammen, das gar nicht das gesamte Bild vorliegt. Im Grunde liest man vor allem darüber, wie Geheimnisse bewahrt werden können und wie geschickt jemand falsche Fährten legt. um diesen Punkt auch zu garantieren. Ich flog nur so durch die Seiten, hatte kaum Zeit und Ruhe mir zu überlegen, weshalb ich beim Lesen immer wieder ein unangenehmes Gefühl hatte. Erst mit etwas mehr Distanz konnte ich mir darüber klarer werden. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich sicher, das es dem Autor nicht mal groß aufgefallen ist. Viele Menschen die rassistische Begriffe und Vorurteile reproduzieren tun dies nicht automatisch aus Böswilligkeit, sondern aus der Normalisierung heraus. Gerade was Sinti und Roma betrifft ,habe ich den Eindruck das wir als Gesellschaft immer noch ziemlich hinter her hinken und Stereotype nach wie vor nicht aufgebrochen wurden. Ich bin ganz ehrlich. So an sich ohne meine objektive Stimme ein zu beziehen, hat mir der Roman eigentlich richtig gut gefallen. Es war spannend und geheimnisvoll. Ich mag die düstere Atmosphäre. Gleichzeitig fühle ich mich auch zunehmend unwohl, das mir das Buch eben trotz allem so gut gefallen hat.

Talberg 1977
Talberg 1977by Max KornHeyne
23. Mai
Rating:5

Noch besser und spannender als Band eins. Ich war gefesselt vom Geschehen, wollte immer mehr erfahren und alle Geheimnisse lüften . Ich liebe diese Verstrickungen und Wendungen, mit denen man teils einfach nicht rechnet. Ich kannst kaum abwarten den finalen Band zu verschlingen!

Talberg 1977
Talberg 1977by Max KornHeyne
14. März
Rating:5

Die Talberg Reihe geht weiter und ich war unglaublich gespannt auf den zweiten Teil der Reihe. Bereits der Vorgängerband hat mich absolut begeistert. Umso gespannter war ich natürlich was mich hier erwarten würde. Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht. Ich mag den Schreibstil von Max Korn sehr. Er schreibt einnehmend, fesselnd und sehr bildhaft. Auch dieses Buch ist wieder in zwei Teile aufgeteilt. Im ersten Teil erfahren wir alles über die 72 jährige Marie die in Talberg als Kräuterhexe verschrien ist. Der zweite Teil dreht sich um Josef. Mir haben beide Sichtweisen unglaublich gut gefallen. Talberg zog mich wieder in den Bann und ich bekam nicht genug. Ich habe auch dieses Mal das Hörbuch, gesprochen von Michael Schwarzmaier, gehört. Ich war auch hier absolut begeistert von seiner Stimme. Er schafft es auf beeindruckende Weise der Geschichte Leben einzuhauchen. Max Korn gelingt es beeindruckend eine sehr düstere und beklemmende Atmosphäre zu erschaffen. Es ist wie ein Sog dem man sich nicht entziehen kann. Die Erzählweise packte mich wieder ungemein. Die familiären Verstrickungen in Talberg sind enorm. Nach und nach setzt sich alles zusammen. Nach und nach erfährt man wie sich Marias und Josefs Schicksale verknüpfen. Das Ganze wurde unsagbar gut umgesetzt und fesselte mich ungemein. Die Spannung steigerte sich stetig. Durch unvorhersehbare Wendungen wird es noch spannender. Das Ende glich einem finalen Showdown und war absolut sprachlos! Was für ein geniales Ende!!! Ich bin absolut begeistert und freue mich nun schon sehr auf den dritten Teil der Reihe. Klare Empfehlung! Fazit: Mit "Talberg 1977" gelingt Max Korn ein beklemmender, beängstigender und komplexer Roman der einfach begeistert!

Talberg 1977
Talberg 1977by Max KornHeyne
14. Jan.
Rating:4

Talberg 1977 Ich habe meine Sachen gepackt und mich ein weiteres Mal auf die Reise nach Talberg begeben. Hatte ich denn von der ersten Begegnung mit dem düsteren Ort, der am Berghang klebt wie ein Giftpilz am knorrigen Baum, nichts gelernt? Nein, wohl nicht. Ich wusste aus der Vergangenheit ja, dass Talberg ein gefährliches (nicht beschauliches) Dörfchen ist und auch, dass nicht alle (un)bescholtenen Bürger überleben. Aber die Geschichte, die sich im Jahr 1977 ereignete, kroch mir unter die Haut und baut sich da ihr Spinnennetz. Talberg 1977 ist der zweite Roman der locker verknüpften Talberg-Reihe - der Leser reist einmal 1935, 1977 und das letzte mal 2022 in das Dörfchen - und immer herrscht die selbe bedrückende düstere Atmosphäre. Ich glaubte wirklich, ich stände im Schatten des Berges wie das Dorf selbst. Die Schatten kriechen aus den Seiten, ich sah sie in den Augen der Figuren. Kurzum - der Autor erzeugte gekonnt eine beklemmende Stimmung, die zur Handlung passt wie ein Abziehbild. Wir folgen Maria - die im Dorf als betagte Kräuterhexe verschrien ist und folglich ein einsames Leben fristet. Ich habe Maria schätzen gelernt. Ich fühlte mich im Buch beinahe wie ihre Verbündete. Natürlich war Maria (wie übrigens keine Figur, die im Buch vorkommt) nicht vollkommen makellos. Hat geliebt und Traumata durchgemacht, die sie geprägt haben. Teilweise waren diese für mich - leise erzählt - umso eindringlicher. Um die Dorfhexe herum gruppieren sich mit zunehmender Seitenzahl seltsame Ereignisse. Menschen verschwinden. Dubiose Briefe tauchen auf. Und alle Spuren verlaufen sich auf unebenen Waldpfaden. Ich begann, selbst Hypothese aufzustellen. Weiß die ehemalige Bäckerin Traudl mehr? Was wird in der Schankwirtschaft über die Bierkrüge hinweg getuschelt? Gleich ob unten im Dorf oder bei Maria in der Waldhütte. Die Spannung war immer zum Greifen nah. Mal dünn wie Spinnenseide, mal dick wie eine Eisenkette. Sie hat mich durch die Geschichte geleitet - die manchmal in die kriminalistische Sparte schlägt, oftmals aber auch mysteriös bleibt. Wie es sich für so einen kleinen Ort an der deutschen Grenze gehört. Ein paar Dinge bleiben immer ungeklärt, werden unter feuchten Tannennadeln verscharrt. Und das ist gut so, in diesem Dorf, in diesem Buch hatte ich auch nicht das Gefühl, alles wissen zu müssen und jedes Geheimnis lüften zu müssen. Gerade das Mysteriöse übte einen ungeahnten Reiz auf mich aus. Die verzweigten Beziehungsgeflechte, die Andeutungen, die im Dorf getratscht werden. Das hat mich richtig mitgerissen. Ich bin sehr gespannt, ob noch ein paar Talberg-Geheimnisse auf meiner nächsten Reise aufgedeckt werden oder ob sie im Dunkeln bleiben. Denn einige Geheimnisse überdauern die Zeit. Einzig für das Ende hätte ich gern ein paar mehr Seiten gesehen. Es wäre sicher nichts an der geheimnisvollen Aura des Buches verloren gegangen, wenn die Schläge nicht im Stakatotakt erfolgt wären.

Talberg 1977
Talberg 1977by Max KornHeyne
18. Dez.
Rating:4

Ein herrlich düsteres Buch! Hat mir mindestens so gut gefallen wie der erste Teil. Was mich etwas gestört bzw durcheinander gebracht hat, waren die Verwandtschaftsverhältnisse.

Talberg 1977
Talberg 1977by Max KornHeyne
18. Okt.
Rating:5

“Was die Menschen fürchten, das vertreiben sie; und ließ es sich nicht vertreiben, brachten sie es um. So waren die Menschen. Sie hatte es nie anders erlebt.“ (Seite 11) Wie schon Talberg 1935 liest sich auch dieser Teil der Trilogie unglaublich intensiv und real. Er fügt sich perfekt die Zeit ein, in der er spielt und lässt sämtliche Taten und Gespräche authentisch erscheinen. Für mich perfekt auf den Punkt gebracht, spannend, geschickt und rund - ganz so, als wäre man direkt mit dabei. Man riecht, fühlt und spürt den Wald und hört jeden noch so kleinen, brechenden Ast in der Nacht. Mich erinnert die Erzählweise an einen True-Crime Roman mit Thriller und Krimianteilen und auch die Verknüpfung mit Band 1 durch die Familien- und Verwandschaftssituationen lässt einen noch tiefer in Talberg abtauchen. Ich freu mich auf den Abschluss!

Talberg 1977
Talberg 1977by Max KornHeyne
19. Sept.
Rating:3

Leider schlechter als der Teil 1.

𝕂𝕝𝕒𝕡𝕡𝕖𝕟𝕥𝕖𝕩𝕥 Schwarz ist der Wald, finster sind die Herzen
Maria lebt allein im Wald. Sie hat zwei Ehen hinter sich, ihr erste Gatte war ein Choleriker, der zweite ein Säufer. Beide sind lange tot. Die Leute aus dem Dorf halten sie für eine Hexe, der man besser aus dem Weg geht. Wenn jemand stirbt, gibt man der Hexe die Schuld. Doch niemand ahnt ihr wahres Geheimnis – und wie gerne der Tod ihr zur Hand geht. ••••••••••••••••••••••••••• 𝚁𝚎𝚣𝚎𝚗𝚜𝚒𝚘𝚗 Ich habe mich sehr auf den zweiten Teil der Trilogie gefreut, weil mich die Geschichte sehr angesprochen hat. Den Schreibstil kannte ich bereits von Teil 1 und kam daher besser und schneller rein. Die menschlichen Abgründe und Handlungen des Ortes Talberg und seiner Menschen sind gut dargestellt und den LeserInnen wird nichts vorgemacht oder beschönigt. Wie schon bei Teil 1. ist es wieder sehr düster und bedrückend. Und da komme ich schon zu meinem Kritikpunkt. Leider hat die Spannung gefehlt und die ständigen Zeitsprünge haben der Geschichte auch nicht gut getan. Weiters fand ich auch die Verwandtschaftsverhältnisse in diesem Teil extrem verwirrend und musste immer wieder im Stammbaum nachschauen, was mich teilweise wirklich genervt hat. Schade weil es klang so gut! Trotz hoher Erwartungen leider ein eher enttäuschender 2.Teil, dennoch will ich die Reihe beenden und noch das dritte Buch der Reihe lesen. Von mir 3/5⭐️ ••••••••••••••••••••••••••• Kennt ihr die Trilogie? Teil 1. findet ihr bereits unter meinen Rezensionen, bei der ich bereits darauf einging, für wen diese Bücher etwas sein könnten und wie der Schreibstil ist 😊📚

Talberg 1977
Talberg 1977by Max KornHeyne
12. Mai
Noch besser als der erste Band!
Rating:5

Noch besser als der erste Band!

Hier kommt meine Rezension zum zweiten Band der „Talberg-Reihe“ von Max Korn. Ich kann vorab schon mal so viel verraten, dass mir der zweite Band noch besser gefallen hat als der Erste und ich die volle Punktzahl vergeben habe - 5 Sterne ⭐️ Meiner Meinung nach lässt sich der zweite Band übrigens auch durchaus unabhängig vom ersten Band lesen. „Was die Menschen fürchteten, das vertrieben sie; und ließ es sich nicht vertreiben, so brachten sie es um. So waren die Menschen.“ (eBook S. 12) Maria ist 72 Jahre alt und lebt seit 30 Jahren in einer einsamem Hütte im Wald, 5 Kilometer von Talberg entfernt. Sie hat 2 Ziegen und einen Hund und geht hin und wieder nach Talberg um nach den Gräbern ihrer Ehemänner und ihrer Cousine zu sehen und ein paar Lebensmittel zu kaufen oder einzutauschen. Maria lebt autark auf ihrem kleinen Hof, im Einklang mit dem Wald um sie herum, den Naturgeistern und den Jahreszeiten. „Mit dem Winter kam die ungewisse Zeit des Wartens, denn der Tod glitt am liebsten über Eis und Schnee.“ (eBook S. 25) Doch Maria hat Geheimnisse. Geheimnisse, die in der Vergangenheit lauern und ihren Schatten immer wieder auswerfen. Als Maria eines Tages einen Brief bekommt, fängt sie an, an ihrem Verstand zu zweifeln; denn dieser Brief stammt von ihrer Tante Bruni, die seit 20 Jahren in Passau beerdigt liegt. Wie kann das sein? Und dann passieren weitere merkwürdige Dinge… Ich muss sagen, dass mir der zweite Talberg-Band sogar noch besser gefallen hat als der Erste. Auch beim zweiten Band schafft der Autor wieder eine sehr eindringliche und düstere Atmosphäre. Die intensiven Naturbeschreibungen lassen uns neben Maria im Wald stehen und mit ihr in ihrer Hütte sitzen, wenn der Wind ums Haus pfeift. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen! Die erste Hälfte des Buchs liest sich fast wie eine Kammerspiel; wir begleiten ausschließlich Maria, lernen ihr tägliches Leben auf ihrem Hof kennen und erfahren in kleinen Dosen und durch Sprünge in die Vergangenheit etwas von Marias Innenleben; ihrer Kindheit, den Verlauf ihrer Ehen und wie sie im Haus mitten im Wald gelandet ist. Maria hat hin und wieder Erinnerungslücken und wir wissen als Leser selbst nicht genau, was nun wahr ist oder was sie sich vielleicht auch einbildet; das sorgt für eine mystische und auch leicht gruselige Stimmung. Ab der zweiten Hälfte des Buches „verlassen“ wir Maria und es kommen weitere Perspektiven hinzu, die die Handlung aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten; auch hier gibt es wieder einige Rückblenden. Nach und nach entfaltet sich das ganze Ausmaß und der Schrecken, der in Talberg zu jeder Zeit lauert. Mich hat die Erzählweise wieder komplett eingesogen und auf ganzer Linie begeistern können! Die Familienverstrickungen in Talberg fand ich nicht immer leicht zu durchschauen und ich habe mir oft den Stammbaum der Familien angeschaut um einen Überblick zu behalten. Der letzte Teil des Buchs hatte auch nochmal einige krasse Wendungen im Gepäck und das Ende an sich finde ich richtig gelungen und einfach passend zu dieser mystischen Buchreihe. Ich bin sehr gespannt, welcher Schrecken von Talberg uns 2022 auflauert, im dritten und letzten Band der der Reihe, der am 9.5. erscheint. Von mir eine klare Lese-Empfehlung an diejenigen, die Slow-Burn-Thriller mit einer starken Atmosphäre und mit Fokus auf die Charaktere mögen.

Talberg 1977
Talberg 1977by Max KornHeyne