Um ehrlich zu sein habe ich mich mit diesem Buch zu Beginn etwas schwer getan. In der ersten Hälfte des Buches ging es fast ausschließlich um die Vergangenheit und das Gefühlsleben von Violet und das hat dem Buch etwas Fahrt genommen. Erst danach ist wirklich etwas passiert, auch wenn dieses Buch für die eher geringe Seitenanzahl erstaunlich wenig Plot hat. Es war unterhaltsam, aber letztendlich mochte ich die anderen Bände mehr. Und das Ende ist sehr .... stereotypisch für das Genre.
Es ist viel in der Vergangenheit passiert. Violet und Luke sind sich näher, aber gleichzeitig auch distanzierter denn je. Violet hat noch immer mit den Schatten der Vergangenheit zu kämpfen und hat große Angst, dass diese ihre Beziehung zu Luke beeinflussen könnten. Denn auch Luke nagt noch immer an dem, was geschehen ist und so werden beide auf eine harte Probe gestellt. Vom ersten Teil an, war ich ein riesen großer Fan, dieser Reihe, aber leider bin ich mit diesem Teil nicht so richtig warm geworden. Ich habe lange gebraucht, bis ich rein kaum und der Anfang war für mich einfach total langweilig, weil so gut wie nicht passiert ist und es sich einfach die ganze Zeit nur um die Gedankengänge der Beiden gedreht hat, aber dabei alles viel zu oft wiederholt und zu breit ausgetreten wurde. Das fand ich wirklich schade und somit ist dieser Band für mich bisher der schwächste Teil der Reihe. Die Beziehung von Violet und Luke kam auch einfach nicht genug ins Rollen. Die ganze Zeit habe ich auf einen entscheidenden Moment gewartet, der einfach nicht kam. Wirklich Schade. Zur Mitte hin kam dann endlich ein bisschen Schwung auf, dann hat mir die Geschichte auch direkt wieder besser gefallen, auch wenn mir nach wie vor die Spannung und das gewisse Etwas fehlten. Trotzdem hat es mir dann zum Schluss wieder ganz gut gefallen. Der Schreibstil ist – wie gewohnt von der Autorin – toll und ich konnte gut folgen. Sie schreibt sehr emotional, was gerade in diesem Teil der Reihe besonders gut zur Geltung kam, da es sich einfach sehr viel um die Gedanken und Emotionen der Protagonisten gedreht hat. Fazit: Leider ein bisschen langatmig zu Beginn und es fehlten einfach ein paar Kleinigkeiten, die ich bei der Autorin bisher so geliebt habe. Daher für mich leider bisher der schwächste Teil der Reihe. Trotzdem war das Buch jetzt nicht schlecht und ich freue mich nach wie vor auf die weiteren Teile, die ich mit Freude bald weiter lesen werde.
Endlich ein kitschiges Ende nach der ganzen Tortur im Buch ^^ https://martinabookaholic.wordpress.com/2016/01/15/rezension-violetluke-fuer-immer-verbunden/ Meine Gedanken zum Buch: Ich liebe die Teile rund um Callie & Kayden und daher war für mich klar, dass auch Violet & Luke gelesen werden müssen. Leider konnten mich die beiden bisher nur bedingt überzeugen, aber mit diesem Band bin ich wieder versöhnlicher gestimmt. Ab hier gibt es leider Spoiler für die Vorbände, also aufpassen: Die Handlung geht ca. 2 Wochen nach dem Ende vom vorigen Teil weiter und die beiden sind wieder zurück von ihrem Kurztrip nach Las Vegas, was mir gut gefallen hat. Dort mochte ich die Stimmung nämlich nicht besonders. Luke geht wieder regelmäßig zur Uni und versucht alles, um es Violet so angenehm wie möglich zu machen und sich sicher zu fühlen. Violet hingegen ist erneut an einem ziemlichen Tiefpunkt angekommen, nachdem sie erfahren hat, wer Preston wirklich ist und in welcher Verbindung er zu ihrer Vergangenheit steht, auch wenn noch nicht alles geklärt ist, was aber in Verlauf des Buches noch passiert, was ich gut fand. Manchmal enden ja nicht alle Bücher gänzlich geklärt, aber hier war es wirklich gut, dass alle Fragen beantwortet wurden und man zufrieden mit dem Buch enden konnte. Zugegeben, es war aber ein langer Weg bis dorthin, denn gerade Violet hat mit sich und der ganzen Situation rund um den Tod ihrer Eltern noch zu knabbern, und die Sache mit dem Stalker macht es für sie auch nicht leichter. Aber dafür ist ihr Luke eine riesige Stütze, auch wenn es für ihn ebenfalls nicht so leicht ist, dennoch ist er ihr Fels in der Brandung, unerschütterlich und einfach nur großartig. <3 Ich fand Luke toll und ich mag ihn fast genauso sehr wie Kayden, weshalb ich ihm und seiner Liebe zu Violet auch alles Gute und mir ein Happy End gewünscht habe. Er wirkt zwar nach außen hin etwas unnahbar und hart, ist aber ein Softie im Herzen, was ich besonders süß fand. Manchmal ist er fast schon kitschig, aber darüber beschwere ich mich jetzt nicht. Nur Violet war mir an manchen Stellen zu anstrengend mit ihrer negativen, depressiven, nicht–wahr-haben-wollenden-Art, was mir leider etwas vom Lesespaß genommen hat, auch wenn sie ein dickes Päckchen zu tragen hatte. Auch hätte ich mir mehr Nebendynamik von Kayden und Callie gewünscht, aber die zwei kamen nur ganz am Rande vor. Wie immer war der Schreibstil ohne viele Schnörkel, sondern eher brutal und direkt mit vielen Flüchen, sowie in der Gegenwart und ich der Ich-Form geschrieben, weshalb man quasi durch das Buch rasen kann, so schnell ist es zu lesen. ^^ Was ich nicht störend finde, sondern zu den Charakteren und auch zu dem Genre passt. Und das Ende war sowieso total nach meinem Geschmack, obwohl ich nach diesen emotionalen drei Bänden rund um Violet & Luke schon fast nicht mehr damit gerechnet habe. Vielleicht ist es gegen Ende hin dann auch etwas zu gut und zu schnell gegangen, aber zumindest wurden fast alle Fragen beantwortet. Nur die Sache mit Lukes Mum liegt noch ein wenig frei im Raum herum, aber ich denke, dass er schon vorher seine Meinung zu ihr geäußert hat. Auch wenn man jetzt nicht genau weiß, wie er noch im späteren Verlauf mit ihr umgehen oder wie lange sie „weg sein“ wird. Dennoch ein schöner Abschluss und der Epilog war doch einmal so richtig schön kitschig – dabei hatte ich trotz kleiner Tränen ein breites Grinsen im Gesicht. *schön* (Mehr dazu auf meinem Blog)


