Die Geschichte von Nova und Quinton ist intensiv, schonungslos ehrlich und definitiv nichts für schwache Nerven. Wer eine leichte, romantische Liebesgeschichte sucht, ist hier fehl am Platz. Jessica Sorensen greift ernste Themen wie Verlust, Schuld, Depression und Drogenabhängigkeit auf und verpackt sie in eine düstere, aber fesselnde Handlung.
Nova, die den Suizid ihres besten Freundes miterlebt hat und selbst fast mit dem Leben abschließen wollte, trägt schwer an ihrer Vergangenheit. Als sie Quinton begegnet, der sich nach einem tragischen Unfall in Drogen flüchtet, prallen zwei zutiefst verletzte Seelen aufeinander. Beide sollten eigentlich unbeschwerte Teenager sein, doch ihre Realität ist geprägt von Schmerz und inneren Kämpfen.
Trotz der Schwere des Inhalts entwickelt sich eine besondere Verbindung zwischen den beiden, die leider nur von kurzer Dauer ist. Es ist keine klassische Liebesgeschichte, sondern vielmehr ein intensiver Kampf ums Überleben, ums Vertrauen – und vielleicht um eine zweite Chance im Leben, wenn man sie denn ergreifen möchte…
Ein berührendes und erschütterndes Buch, das tief unter die Haut geht.
Ich habe das Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Nochmal vielen Dank dafür!
Nova hat einiges erlebt und schwere Schicksalsschläge erlitten. Sie hat ihre erste große Liebe verloren und ist seitdem nicht mehr die Nova, die sie früher war. Sie hat schwer mit dem Verlust zu kämpfen. Auch Quinton hat einiges durchgemacht und fühlt sich noch bis heute schuldig, wegen eines Autounfalls, bei dem er am Steuer saß.
Doch dann treffen die Beiden aufeinander und auf einmal scheint das Leben wieder einen Sinn zu haben.
Nova ist sehr in sich gekehrt. Sie lässt kaum einen an sich ran und verdrängt die Bilder aus der Vergangenheit. Quinton ist der erste Mensch, dem sie wieder beginnt zu vertrauen und sie spürt, dass auch er schlimmes erlebt hat und beschließt, dass sie ihm helfen möchte.
Quinton gibt sich die Schuld für den Unfall, bei dem er am Steuer des Wagens saß. Er sieht keinen Sinn mehr in seinem Leben und verdrängt den Schmerz mit Alkohol und Drogen. Doch mit Nova wird für ihn alles anders.
Ich liebe einfach die Geschichten von Jessica Sorensen. Sie sind zwar jedesmal sehr dramatisch und traurig, aber sie schreibt so schön und es macht so viel Spaß ihre Bücher zu lesen.
Auch in diesem Buch gelingt es ihr, mit zwei tollen Protagonisten eine wunderbare Liebesgeschichte zu erschaffen, bei der man die ganze Zeit über mitfiebert.
Die Geschichte hat mir super gefallen, da man sowohl Novas als auch Quintons Sicht der Dinge mitverfolgen kann. Was mir auch gut gefallen hat war, dass es auch immer wieder einen Einblick in die Vergangenheit gab, sodass man besser nachvollziehen kann, wieso sich Nova oder Quinton so benehmen und so handeln, wie sie es getan haben.
Neben den Beiden haben auch noch Novas Freundin Delilah, ihr Freund Dylan und Quintons Cousin Tristan eine Rolle gespielt.
Dylan ist ein richtiger Vollidiot. Er behandelt seine Freundin schlecht und hat nichts besseres zu tun, als den ganzen Tag zu kiffen und zu dealen. Ihn konnte ich überhaupt nicht leiden. Auch Delilah hat während der Geschichte eine negative Wandlung gemacht, weshalb auch sie mir nicht so gut gefallen hat. Tristan ist zwar ein lieber, aber auch er gehört nicht zu meinen Lieblingen.
Nova und Quinton hingegen haben mir echt gut gefallen, auch wenn ich manchmal fand, sie hätten sich nicht so sehr zurückhalten sollen, sondern lieber ihre Gefühle füreinander genießen sollen.
Das Ende ist echt fieß, denn man möchte unbedingt schnell wissen, wie es weiter geht und muss jetzt erst auf die Erscheinung des zweiten Teils warten.
"True Love" ist auf jeden Fall ein toller Trilogie Auftakt, den ich sehr empfehlen kann! Ich bin schon total gespannt, wie es weiter geht und kann es gar nicht erwarten, bis der nächste Teil rauskommt. Ich werde ihn auf jeden Fall sofort lesen!!
http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/11/19/rezension-nova-quinton-true-love/
Meine Gedanken zum Buch:
Normalerweise bin ich immer ein riesiger Fan aller Bücher von Sorensen, denn obwohl sie meist sehr gebrochene, schwer traumatisiert und traurige Charaktere präsentiert, zeigt sie, wie sich diese wandeln können, sich verändern, aus ihrem Umfeld, Trauer, usw. ausbrechen und es gibt viele schöne, romantische Momente und auch stellenweise Humor in den Büchern. Aber hier war es leider nicht so.
Es herrschte hauptsächlich nur eine bedrückende, traurige, alles-auffressende Stimmung, die mich selbst fast in eine Depression gestürzt hat. Der Humor fehlte für mich leider vollständig und auch die romantischen Momente, auf die man bei Sorensen sonst immer wartet und einfach toll sind, waren auch hier nicht so berauschend und fesselnd wie sonst. Sicher, es gab sie auch, aber trotzdem waren diese schönen, wenigen Momente dennoch immer überschattet und von Trauer und Schuldgefühlen geprägt, was ich sehr schade, aber wohl auch teilweise verständlich fand.
Hier treffen nämlich zwei sehr, sehr kaputte Charaktere aufeinander, wobei ich nicht weiß, wer das schlimmere Schicksal hat erleiden müssen. Die ganze Zeit über hätte ich fast nur mit den Charakteren weinen wollen und diese Hoffnungslosigkeit und tiefe Trauer kann Sorensen perfekt einfangen, aber es wird einfach zu viel, wenn es keine Lichtblickte im ganzen Buch gibt, oder wenn zur Bewältigung vor allem Drogen eingesetzt werden.
Das in Sorensens Büchern Alkohol oder rauchen immer eine Rolle spielen, ist wohl schon allgemein bekannt, aber hier wird alles noch eine Spur heftiger und schlimmer und für mich war dieses Thema mit Drogen einfach zu viel, auch wenn sie die Beweggründe immer versucht zu erklären.
Deswegen war ich auch nicht so ein riesiger Fan der Charaktere, wie sonst. Ich mochte sie zwar, aber einige oder viele Entscheidungen von ihnen, konnte ich einfach nicht ganz nachvollziehen. Außerdem fehlte zumindest ein Charakter, der etwas Leichtigkeit reingebracht hätte und die beste Freundin von Nova ist auch total mies, dass sogar hier kein positiver Einfluss kam. Aber dennoch will ich ihnen, Nova und Quinton, keinen Vorwurf machen, weil ihre Schicksalsschläge wirklich gewaltig sind und daher wäre es von mir auch Heuchelei, wenn ich sage, es gäbe auch andere Wege um weiterzuleben, es zu bewältigen. Man weiß im Prinzip eigentlich ja nie, wie man selbst auf diese Dinge/ Trauer/ Schicksal reagieren würde und ehrlich – ich will auch jetzt nicht darüber nachdenken und mir vorstellen, wie es für mich wäre. :( Sehr traurige Geschichte.
Cover:
Wieder einmal ein passendes Cover zum Genre und ich mag es, dass man nur die Körper, und keine Gesichter auf dem Cover sieht, so bleibt mehr für die eigene Fantasie übrig.
All in all:
Es war ein sehr aufwühlendes, tieftrauriges, erdrückendes Buch, das nicht viele schöne Momente präsentieren konnte und auch diese waren mit Schatten behaftet. Normalerweise mag ich Sorensens Geschichten, aber dieses hier war mit zu trostlos und hatte eindeutig zu viele Drogen und erschütternde Momente, was ich teilweise für jüngere Leser etwas bedenklich finde. Daher dieses Mal wirklich nur eine Empfehlung für erwachsene-Fans von Sorensens. Wer etwas Lockeres, Schönes mit Romanze lesen will, sollte die Finger davon lassen.
Diese frage stellt sich nova und sie findet ihren weg zur antwort. Doch quinton verschwindet immer mehr.
Sehr gut geschrieben. Mit beiden Protagonisten kann man mit fühlen. Die Hoffnung die mit schwingt, die Gefühle die beschrieben werden, die Schauplätze.
Irgendwann fühlt man sich verloren. Irgendwann denkt man man ist komplett alleine. Ich weiß mittlerweile für mich. I'm not alone.
Klappentext:
Als Teenager wollte Nova Drummerin werden und ihre große Liebe Landon heiraten. Aber dieser Traum wurde in einem einzigen Moment zerstört. Nova ist überzeugt, dass sie nie wieder jemanden lieben wird. Bis sie den unverschämt attraktiven Quinton Carter kennenlernt. Er fasziniert und verwirrt sie. Und Nova ahnt, dass sie besser die Finger von ihm lassen sollte ..
Der erste Satz:
Manchmal frage ich mich, ob man Erinnerungen, mit denen man nichts zu tun haben will, nicht einfach blockieren kann: die Bilder wegsperren, den Schmerz betäuben, der mit dem verbunden ist, was man gesehen hat und nicht sehen wollte.
Meine Meinung:
Auf dieses Buch habe ich mich riesig gefreut! Ich habe die Callie und Kayden Reihe der Autorin verschlungen und habe mir danach gleich die Ella und Micha Reihe gekauft. Umso gespannter war nun natürlich auf dieses Buch. Auch habe ich mich gefragt ob es der Autorin wieder gelingen wird mich zu überzeugen. Nun kann ich sagen sie mich vollkommen überrascht und sprachlos gemacht hat. Alleine ihr Schreibstil hat mich berührt was natürlich auch das besondere an ihr ist, sie schreibt über Protagonisten die nicht in einer heilen Welt aufgewachsen sind sondern die schwer Schläge einstecken mussten und dadurch gezeichnet sind für den Rest ihres Lebens.
Protagonisten die nicht mehr an Liebe und Hoffnung glauben, Protagonisten die kurz davor sind sich selbst aufzugeben.
Daher schreibe ich heute mal nichts zu dem Inhalt denn ich denke er steht oben und das reicht.
Der Schreibstil wie gesagt ist etwas ganz besonderes! Er liest sich locker und flüssig und gleichzeitig gelingt es der Autorin den Leser ganz tief innen drin zu berühren.
Nova ist eine Protagonistin die einen wirklich schweren Schicksalsschlag erlitten hat. Das konnte sie sich noch nicht mal aussuchen, sie konnte auch nichts dafür. Und dennoch kämpft sie gegen ihre Schuldgefühle an.
Quinton hingegen hatte es ähnlich wie Nova getroffen. Aufgrund einer Unachtsamkeit macht er sich Verantwortlich für den Tod seiner über alles geliebten Freundin. Dies zerfrisst ihn, Trost sucht er in Drogen und Alkohol.
Die Handlung ist durchweg, gefühlvoll, spannend und emotional. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt und hatte hier und da auch mal ein feuchtes Auge.
Daher empfehle ich dieses Buch uneingeschränkt jeden New Adult Fan, und für Fans der Autorin ist dieses Buch ganz klar ein Muss! Macht euch bereit für eine emotionale Achterbahn der Gefühle!
Das Cover:
Das Cover wirkt auf mich geheimnisvoll und dennoch ist es sehr aussagekräftig! Mir gefällt es wahnsinnig gut!
Mein Dank geht an den Heyne Verlag der mir dieses berührende Buch als Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat!
Fazit:
Mit "Nova & Quinton - True Love ist es der Autorin ein New Aduldt Roman gelungen der noch gefühlvoller und emotionaler ist als wir es bisher von ihr gewöhnt waren. Mit diesen ersten Teil ihrer neuen Reihe hat sie es geschafft sogar noch die Callie und Kayden Bücher zu toppen. Es ist der Wahnsinn was die Autorin hier geschaffen hat. Ich bin sprachlos und einfach nur begeistert! Dieses Buch hätte viel mehr Sterne verdient aber leider kann ich nur 5 Sterne geben, aber die kommen von ganzen Herzen! Hut Ab!
Meine Meinung
Die Geschichte
Ich gelange jetzt immer mehr zu dem Entschluss, dass die neueren Bücher von Jessica Sorensen viel dunkler, dramatischer und auch trauriger sind als die vorherigen.
Mit dieser Geschichte ist Jessica Sorensen mal wieder etwas ganz besonderes gelungen. Ich würde fast sagen, dass diese zusammen mit der Geschichte über Violet und Luke ihre dramatischste und auch bedrückendste Geschichte ist.
Die Geschichte um Nova und Quinton ist nämlich keine Friede, Freude, Eierkuchen Geschichte, bei der man schon nach 10 Seiten weiß, dass sie in einem Happy End endet. Diese Geschichte ist traurig, bedrückend, dramatisch und besitzt so viel Tiefgang, dass der Leser nur mitfühlen kann. Denn wer von dieser Geschichte nicht berührt ist, der fühlt schon lange nichts mehr.
Jessica Sorensen schafft es einfach immer wieder mit bedrückenden und berührenden Geschichten den Leser zu fesseln und ihn in die Geschichte zu ziehen.
Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich so mitgefiebert habe, dass Nova und Quinton es schaffen die "Dämonen" aus ihrer Vergangenheit zu besiegen und irgendwie zusammen zu finden.
Ich bin immer wieder begeistert, dass die Autorin die Geschichte selbst und das Schicksal der Charaktere in den Vordergrund stellt und die Erotik nur als Zusatz hinzufügt.
Die Charaktere
Jessica Sorensen hat zwei wundervoll kaputte Charaktere erschaffen, die beide von ihrer Vergangenheit gebeutelt sind und sich von ihrer Trauer leiten lassen, sodass sie nicht mehr die Gleichen sind. Ich habe so mit Nova und Quinton mitgefiebert, dass sie es irgendwie schaffen ihre Vergangenheit zu verarbeiten und wieder Freude am Leben zu haben.
Ich möchte gar nicht darauf eingehen, was den beiden genau wiederfahren ist, weil das viel zu viel von der Geschichte nehmen würde. Man erfährt nämlich erst nach und nach warum die beiden so unglücklich sind und so viel Schmerz und Trauer auf ihnen lastet.
Nova hat in ihrer Vergangenheit viel mitmachen müssen und ist nicht mehr die selbe, nachdem sie ein schlimmer Schicksalsschlag ereilt hat. Eigentlich wollte sie immer nur mit ihrem Freund Landon zusammen sein und ihn irgendwann heiraten. Sie war voller Lebensfreude doch dann kam alles anders. Sie hat sich in ein Mädchen verwandelt, dass immer traurig ist und über alles die Kontrolle behalten muss, weil sie sonst Panik bekommt. Sie ist nur noch ein Schatten ihrer selbst.
Quinton hat auch einen schlimmen Schicksalsschlag erlitten und macht sich starke Selbstvorwürfe, die ihn nach und nach innerlich auffressen. Er ist innerlich kaputt und es scheint als könne ihm nichts und niemand helfen.
Der Schreibstil
Die Geschichte ist aus den beiden Sichtweisen von Nova und Quinton geschrieben. Ich finde es immer sehr angenehm, wenn die Geschichte von zwei Personen "erzählt" wird, weil man sich als Leser so einen viel besseren Überblick verschaffen kann und die beiden Charaktere besser kennenlernt.
In dieser Geschichte hat auf jeden Fall Nova den größeren Redeanteil und Quinton kommt immer nur relativ kurz zu Wort. Die beiden erzählen ihre Geschichte aus der personalen Ich-Perspektive, sodass man ihre Gedanken und Gefühle ungefiltert miterlebt und somit sich auch viel besser in die beiden hineinversetzen kann und auch ihr Verhalten ein Stück besser verstehen kann.
Jessica Sorensen transportiert mit ihrem Schreibstil so viele echte Gefühle, sodass der Leser eigentlich von der ersten bis zur letzten Seite berührt ist.
Ich mag ihren Schreibstil einfach super gerne und kann dank der Geschichten und des Schreibstils ihre Bücher innerhalb weniger Stunden durchlesen.
Der Titel
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht so ganz, was ich von der Wahl des Titels halten soll. "Nova & Quinton" passt ja auf jeden Fall sehr gut, weil so die beiden Hauptcharaktere heißen. Ich habe nur so meine Bedenken bei "True Love", weil ich mir nicht so sicher bin, ob man das als wahre Liebe beschreiben kann und ob man das überhaupt schon als Liebe bezeichnen kann. Wenn dann währe es eine komplizierte Liebe.
Das Cover
Dieses Cover sieht ein bisschen anders aus als die anderen. Erstmal ist es im Gegensatz zu allen anderen nicht an der Seite farbig gestaltet sondern schwarz. Außerdem ist der Titel in diesem gelben Kreis. Dennoch ist es ja irgendwie von dem Aufbau ein typisches Jessica Sorensen Cover, das nicht viel über den Inhalt der Geschichte verrät und dennoch passend und schön gestaltet ist.
Mein Fazit
"Nova & Quinton- True Love" ist eins der berührendsten und auch bedrückendsten Bücher der Autorin. Jessica Sorensen hat eine dramatische, tiefgründige und auch traurige Geschichte erschaffen, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.Wer von diesem Buch nicht berührt ist, fühlt schon lange nichts mehr.
Meine Meinung
Die Geschichte
Ich gelange jetzt immer mehr zu dem Entschluss, dass die neueren Bücher von Jessica Sorensen viel dunkler, dramatischer und auch trauriger sind als die vorherigen.
Mit dieser Geschichte ist Jessica Sorensen mal wieder etwas ganz besonderes gelungen. Ich würde fast sagen, dass diese zusammen mit der Geschichte über Violet und Luke ihre dramatischste und auch bedrückendste Geschichte ist.
Die Geschichte um Nova und Quinton ist nämlich keine Friede, Freude, Eierkuchen Geschichte, bei der man schon nach 10 Seiten weiß, dass sie in einem Happy End endet. Diese Geschichte ist traurig, bedrückend, dramatisch und besitzt so viel Tiefgang, dass der Leser nur mitfühlen kann. Denn wer von dieser Geschichte nicht berührt ist, der fühlt schon lange nichts mehr.
Jessica Sorensen schafft es einfach immer wieder mit bedrückenden und berührenden Geschichten den Leser zu fesseln und ihn in die Geschichte zu ziehen.
Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich so mitgefiebert habe, dass Nova und Quinton es schaffen die "Dämonen" aus ihrer Vergangenheit zu besiegen und irgendwie zusammen zu finden.
Ich bin immer wieder begeistert, dass die Autorin die Geschichte selbst und das Schicksal der Charaktere in den Vordergrund stellt und die Erotik nur als Zusatz hinzufügt.
Die Charaktere
Jessica Sorensen hat zwei wundervoll kaputte Charaktere erschaffen, die beide von ihrer Vergangenheit gebeutelt sind und sich von ihrer Trauer leiten lassen, sodass sie nicht mehr die Gleichen sind. Ich habe so mit Nova und Quinton mitgefiebert, dass sie es irgendwie schaffen ihre Vergangenheit zu verarbeiten und wieder Freude am Leben zu haben.
Ich möchte gar nicht darauf eingehen, was den beiden genau wiederfahren ist, weil das viel zu viel von der Geschichte nehmen würde. Man erfährt nämlich erst nach und nach warum die beiden so unglücklich sind und so viel Schmerz und Trauer auf ihnen lastet.
Nova hat in ihrer Vergangenheit viel mitmachen müssen und ist nicht mehr die selbe, nachdem sie ein schlimmer Schicksalsschlag ereilt hat. Eigentlich wollte sie immer nur mit ihrem Freund Landon zusammen sein und ihn irgendwann heiraten. Sie war voller Lebensfreude doch dann kam alles anders. Sie hat sich in ein Mädchen verwandelt, dass immer traurig ist und über alles die Kontrolle behalten muss, weil sie sonst Panik bekommt. Sie ist nur noch ein Schatten ihrer selbst.
Quinton hat auch einen schlimmen Schicksalsschlag erlitten und macht sich starke Selbstvorwürfe, die ihn nach und nach innerlich auffressen. Er ist innerlich kaputt und es scheint als könne ihm nichts und niemand helfen.
Der Schreibstil
Die Geschichte ist aus den beiden Sichtweisen von Nova und Quinton geschrieben. Ich finde es immer sehr angenehm, wenn die Geschichte von zwei Personen "erzählt" wird, weil man sich als Leser so einen viel besseren Überblick verschaffen kann und die beiden Charaktere besser kennenlernt.
In dieser Geschichte hat auf jeden Fall Nova den größeren Redeanteil und Quinton kommt immer nur relativ kurz zu Wort. Die beiden erzählen ihre Geschichte aus der personalen Ich-Perspektive, sodass man ihre Gedanken und Gefühle ungefiltert miterlebt und somit sich auch viel besser in die beiden hineinversetzen kann und auch ihr Verhalten ein Stück besser verstehen kann.
Jessica Sorensen transportiert mit ihrem Schreibstil so viele echte Gefühle, sodass der Leser eigentlich von der ersten bis zur letzten Seite berührt ist.
Ich mag ihren Schreibstil einfach super gerne und kann dank der Geschichten und des Schreibstils ihre Bücher innerhalb weniger Stunden durchlesen.
Der Titel
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht so ganz, was ich von der Wahl des Titels halten soll. "Nova & Quinton" passt ja auf jeden Fall sehr gut, weil so die beiden Hauptcharaktere heißen. Ich habe nur so meine Bedenken bei "True Love", weil ich mir nicht so sicher bin, ob man das als wahre Liebe beschreiben kann und ob man das überhaupt schon als Liebe bezeichnen kann. Wenn dann währe es eine komplizierte Liebe.
Das Cover
Dieses Cover sieht ein bisschen anders aus als die anderen. Erstmal ist es im Gegensatz zu allen anderen nicht an der Seite farbig gestaltet sondern schwarz. Außerdem ist der Titel in diesem gelben Kreis. Dennoch ist es ja irgendwie von dem Aufbau ein typisches Jessica Sorensen Cover, das nicht viel über den Inhalt der Geschichte verrät und dennoch passend und schön gestaltet ist.
Mein Fazit
"Nova & Quinton- True Love" ist eins der berührendsten und auch bedrückendsten Bücher der Autorin. Jessica Sorensen hat eine dramatische, tiefgründige und auch traurige Geschichte erschaffen, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.Wer von diesem Buch nicht berührt ist, fühlt schon lange nichts mehr.