Eine schwierige, aber trotzdem schöne Liebesgeschichte 💗
Ella und Micha sind füreinander geschaffen, auch wenn es öfter mal zu Streitigkeiten kommt. Beide haben mit ihren persönlichen Problemen zu kämpfen, diese schwer zu bewältigen sind und deshalb auch die ihre Beziehung darunter leiden muss.
Ich liebe die schmutzige Art von Micha. 😏
Mir persönlich hat das erste Buch besser gefallen.
Bei diesem Buch hatte ich ehrlich gesagt die Befürchtung, dass die Autorin sinnlos irgendwelche Konflikte erfindet, damit sie die Geschichte fortführen kann. Am Anfang kam mir das vielleicht auch ein bisschen so vor, aber mit dem Verlauf des Buches habe ich erkannt, dass Ellas & Michas Geschichte mit dem ersten Band tatsächlich noch nicht beendet war und dass die Fortsetzung gerechtfertigt ist.
Ella besucht inzwischen regelmäßig eine Therapeutin und versucht, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Dabei ist es nicht gerade besonders hilfreich, dass sie Micha so gut wie nie sehen kann, da er mit seiner Band unterwegs ist. Und doch mochte ich Micha wieder sehr gerne, auch wenn er in der Geschichte ein, zwei Fehler macht. Jessica Sorensen hat ein Talent für gute männliche Protagonisten. Egal, wie schwierig Ella ist und wie oft sie ihn von sich stößt, früher oder später bringt Micha sie wieder dazu, sich zusammen zu raufen.
Die radikale Entscheidung, die im Klappentext erwähnt wird, hab ich mir schon von vornherein gedacht und fand sie etwas überspitzt. Aber gut, da Ella ja wirklich ziemlich verwirrt ist, was ihre Gefühle angeht (um es mal vorsichtig auszudrücken), kann es ja sein, dass sie wirklich hinter dem stand, was sie getan hat.
Ella und Micha sind Charaktere, die es im Leben bisher alles andere als einfach hatten und das merkt man auch wieder in Band 2. Nicht nur Ellas Familie macht ihr zu schaffen, sondern auch Micha hat eine unschöne Begegnung mit seinem Vater. Beide sind mehr oder weniger verkorkst, doch sie geben sich Mühe, ihr Leben und ihre Beziehung auf die Reihe zu kriegen.
Das Ende fand ich wirklich schön und es hat mir ein bisschen Herzklopfen beschert.
Fazit:
Ich denke, wer Band 1 mochte, sollte auch Band 2 lesen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und hatte einige schöne Lesestunden, auch wenn das Buch jetzt irgendwie nichts Weltbewegendes war.
Meine Gedanken zum Buch:
Ich weiß, viele sind hartgesottene Fans von dem Buch und ich muss zugeben, dass ich es auch richtig schnell gelesen habe. Aber trotzdem war das ganze Buch über traurig und hat ein ungutes Gefühl beim Lesen gegeben, was ich sehr schade fand.
Die Geschichte beginnt ein paar Wochen nach dem ersten Teil, wo alles perfekt und gut geendet hat für die beiden, aber es war klar, dass es nicht so harmonisch bleibt, sonst hätten wir ja keine Story. Daher hat Sorensen ein paar Komplikationen, einige Selbstzweifel, Eifersüchteleien und Zusammenbrüche eingebaut, um die Beziehung und die Geschichte von Ella und Micha etwas Würze zu verleihen. Und wenn ihr mich fragt, hat sie damit nicht meinen Geschmack getroffen, sondern einfach viel zu sehr damit übertrieben und es kam mir vor, als ob sie sich die Probleme regelrecht an den Haaren herbei gezogen hätte, um irgendetwas von den beiden noch schreiben zu können um dem Buch Dramatik zu verleihen.
Und Drama war leider genügend in dem Buch, auch wenn es dadurch schnell zu lesen war, weil man diese traurigen, voller Liebeskummer getränkten Szenen hinter sich lassen wollte.
Das dumme daran war aber, sobald sie sich wieder einander genähert haben, hat Ella wieder einen Grund gefunden oder eine Situation herauf beschworen, damit es mit Micha nicht funktioniert. Dann hat Micha wieder Himmel und Hölle in die Wege geleitet, damit er sie von dem Gegenteil überzeugen und sie zurück gewinnen kann. -> und das in Endlosschleife!
Ganz ehrlich – ich finde Micha toll und hätte Ella manchmal eine Kopfnuss verpassen können – im ernst jetzt, die Frau hat keine Ahnung, was er alles für sie macht, sich den Arsch für sie aufreißt und ihr Getue, dass sie ihn nicht mit in den Abgrund reißen will, ist mir gegen dreiviertel des Buches tierisch auf die Nerven gegangen. Also wie ihr seht, doch einige grobe Kritikpunkte, die mich an diesem Buch gestört haben.
Nichtsdestotrotz muss ich aber 3,5 Punkte vergeben, wegen dem sexy, tollen Micha, der mein Herz mit seiner süßen, frechen Art für sich gewonnen hat und für Ethan, der einfach zum Zerkugeln war – er war einer meiner Lieblinge im Buch.
Lila ist mir etwas zu blass rüber gekommen, aber ich denke, das liegt daran, dass sie erst im nächsten Buch an der Reihe ist und man ihre Geschichte erfährt. Zu Ella brauche ich ja nichts mehr zu sagen. Sicher, sie hat mich am meisten im Buch genervt, aber sie hat auch die verkorkste Kindheit und es hat sich dennoch Mitleid in mir geregt, wenn ich von ihr gelesen habe. Wenn sie nur nicht ständig ein Brett vor den Kopf gehabt hätte, wären wir sicher bessere ‚Freundinnen‘ geworden. ;)
Für mich hat das Ende dann gut gepasst und ich war froh, wie es sich zwischen den beiden entwickelt hat, auch wenn es für manche Leser vielleicht zu kitschig gewesen ist, aber für mich hat es gepasst. Außerdem fand ich es schön, dass es sich in ihrer Familie gebessert hat und hier ein Lichtblick am Horizont ist und es nur noch besser werden kann.
Was ich aber nicht ganz verstehe, ist, warum noch ein weiterer Teil mit Ella und Micha geplant ist. Wurde von den beiden nicht bereits alles gesagt und erzählt? Denke nicht, dass ich den Teil von ihnen bald lesen werde, da ich eine Pause von dem übertriebenen, aufgeblasenen Problemen brauche, die einem während dem Lesen hauptsächlich in eine ungute, traurige Stimmung versetzten – außer sie machen miteinander rum, das war heiß. ;)
German Cover:
Leider gefallen mir die Covers bei dieser Reihe nicht so gut. Das englische Cover ist schlichtweg langweilig und beim Deutschen finde ich die Farbgebung, sowie die Gesichter nicht so hübsch.
All in all:
Ein mittelmäßig guter zweiter Teil, der zwar seine Berechtigung hat, aber mit Problemen aufwartet, die mir doch ein wenig an den Haaren herbeigezogen wirken und zu aufgeblasen wurden, um extra viel Dramatik und Herzschmerz in das Buch zu bekommen. Momentan brauche ich eine Pause von der Reihe, aber ich werde doch wieder ein Buch von Sorensen lessen, denn ihre Liebessezen sind richtig sexy und verführerisch.
Mehr zu diesem Buch findest du auf meinem Blog:
http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/01/29/rezension-fur-immer-ella-micha/
Im ersten Band konnte Micha Ella endlich davon überzeugen, dass sie beide als Paar zusammengehörten. Doch nach einer kurzen gemeinsamen Zeit, heisst es für die beiden schon wieder Abschied zu nehmen von der Zweisamkeit. Ella muss zurück ans College in Las Vegas und Micha kurbelt seine Karriere an und geht mit einer Band auf Tour. So besteht die Beziehung hauptsächlich aus Telefongesprächen und ganz seltenen Besuchen. Dass das nicht lange gut gehen kann, war zu erwarten ....
Micha hat kaum Zeit für Ella und sie fällt wieder in ihre alten Muster zurück, denkt, dass sie nicht gut genug ist und leidet unter einer sehr grossen Angst, dass sie an der gleichen Krankheit wie ihre Mutter leiden könnte. Aus diesem Grund besucht sie regelmässig Therapiestunden. Doch irgendwie kommt sie aus der Zwickmühle nicht heraus. Auf der einen Seite liebt und braucht sie Micha und auf der anderen Seite, möchte sie ihm nicht im Weg sein, ihn nicht mit ihrer schwierigen Situation belasten, möchte nicht, dass er so endet, wie ihr Vater ...
Und als genau dieser aus der Entzugsklinik flieht, muss Ella zurück nach Hause und sich den Dämonen der Vergangenheit stellen.
Gestört hat mich, dass Ella wieder total in ihre alte Muster zurückgefallen ist. Und im Allgemeinen bringt "Für immer Ella & Micha" leider nicht wirklich viel Neues. Ich hatte eher das Gefühl, dass die Autorin da alles aus dem ersten Band herausgeholt und etwas neu aufbereitet hat. Ich hätte mir gewünscht, dass sich da noch den einen oder anderen Aha- oder Wow-Effekt eingestellt hätte.
Jessica Sorensens Schreibstil ist wieder sehr einfach gehalten, so dass sich die Geschichte trotz meiner Kritikpunkte locker und vor allem auch sehr schnell wegschmökern lässt.
In diesem zweite Band bekommen auch Lila und Ethan wieder ihren Platz. Und obwohl die beiden immer behaupten, dass sie nur gute Freunde seien, fragt man sich als Leser ab und zu, was denn da zwischen den zweien läuft. Am 14. Juli 2014 erschein "Verführt. Lila & Ethan" und ich denke, dass man da genau das erfahren wird.
Fazit:
"Für immer Ella & Micha" ist ganz sicher eine leichte Lektüre, die sich zwischendurch sehr schnell wegschmökern lässt. Doch leider konnte mich die Geschichte nicht mehr so faszinieren, geschweige denn überraschen, sondern war für mich eher ein Aufwärmen des ersten Bandes.
Dies ist eine würdige Fortsetzung vom ersten Band "Das Geheimnis von Ella und Micha". Hier geht es weiter mit den beiden Protagonisten, die beide einige Baustellen in ihrem Leben haben. In diesem Buch geht es allerdings vor allem um Ellas Probleme mit sich selbst und ihrer Umwelt, die ihr das Zulassen von echten Gefühlen sehr erschweren. Es wird wieder zwischen den Perspektiven von beiden Charakteren gewechselt, so dass man einen guten Einblick in deren Gefühls- und Gedankenwelt sowie Beweggründe und Motivation etwas zu tun oder nicht zu tun erhält. Dadurch wirken beide sehr authentisch und man kann sich als Leser gut in sie hineinversetzen. Besonders sympatisch war mir auch dieses Mal Micha, der wirklich ein sehr treuer und gutherziger Mensch ist und Ella in allen Lebenslagen zur Seite steht und sich durch nichts abschrecken lässt. Durch den Schreibstil und die häufigen Perspektivenwechsel ist das Buch wirklich sehr schnell weg zu lesen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen, weil es wirklich die ganze Zeit auch sehr spannend war.
In den nächsten Büchern der Autorin geht es zwar um Ethan und Lila, die man bereits aus den "Ella und Micha" Büchern kennt, dennoch hoffe ich, dass man auch dort eventuell noch mehr über Ella und Micha selbst erfährt. Obwohl das Ende sehr schön ist und eigentlich auch relativ abgeschlossen, würde es mich dennoch sehr interessieren, wie es mit den beiden weiter geht.
http://teabooksandfairytales.blogspot.de/2014/04/rezension-fur-immer-ella-und-micha-von.html
Der erste Satz
Die Brücke hat etwas Unheimliches, und doch zieht es mich immer wieder zu ihr.
Meine Erwartungen
Ich mochte "Das Geheimnis von Ella und Micha" richtig gerne, weil es so berührend, bedrückend, tiefgründig und gleichzeitig romantisch, schön und einfach wundervoll war. Ich war von der Geschichte total begeistert und gefesselt. Deswegen wollte ich unbedingt dieses Buch lesen und hatte dementsprechend auch hohe Erwartungen. Ich habe erwartet, dass die Geschichte dramatisch, romantisch, erotisch, berührend, aufwühlend, bewegend und gefühlvoll ist. Ich habe erwartet, dass mich die Geschichte von Ella und Micha mitfühlen lässt, dass ich mit ihnen lache und weine. Ich habe erwartet, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann, bis ich es wirklich durchgelesen habe und, dass ich am Ende fast schon ein bisschen traurig bin, weil mich Ella und Micha "verlassen".
Meine Meinung
Die Geschichte
Ich war wirklich sehr gespannt wie die Geschichte von Ella und Micha weitergeht. Im ersten Buch haben die beiden ja erst zusammengefunden und das trotz der schlimmen Vergangenheit. Ella ist gezeichnet von den schlimmen Dingen, die sie erlebt hat und hat nur Micha an sich herangelassen, auch wenn sie große Angst hatte, dass sie so depressiv wie ihre Mutter wird und Micha damit seine ganze Lebensfreude nimmt und dennoch konnte sie nicht die Finger von ihm lassen. Ich bin der Meinung, dass das zwischen Micha wahre Liebe ist. Am Ende vom letzten Buch hat Micha zugesagt, dass er mit einer Band auf Tour geht, um seinen Traum zu leben und Ella ist wieder zurück ans College gegangen. Deswegen konnte man erahnen, dass diese Geschichte wieder viel Material für viel Drama enthält, denn die beiden sind voneinander getrennt und Ella macht sich immer Sorgen, dass sie Micha in sein Unglück stürzen wird und, dass sie ihn nie glücklich machen kann, denn sie hat totale Angst, dass sie der Depression verfällt und wie ihre Mutter wird. So viel zu der Vorgeschichte. Bevor ich dazu komme, ob die Geschichte meine hohe Erwartungen erfüllen konnte, würde ich euch gerne den Inhalt ein bisschen näher bringen. Die Geschichte handelt wie auch das Buch zuvor von Ella und Micha. Die beiden sind ein paar und es könnte alles wunderschön sein, aber Micha ist mit seiner Band auf Tour in ganz Amerika und Ella studiert in Vegas an einem College, was ihr eigentlich auch richtig Spaß macht. Doch Micha fehlt ihr ganz schrecklich und sie merkt, dass sie ihn immer weniger sieht. Außerdem hat sie immer noch sehr mit dem Suizid ihrer Mutter zu kämpfen, an dem sie sich immer noch die Schuld gibt und dann ist da auch noch ihr alkoholabhängiger Vater, der ihr immer wieder vorhält, was sie alles falsch gemacht hat. Ella hat so viele Probleme und kommt gar nicht zur Ruhe. Sie hegt ernsthafte Zweifel daran, dass Micha überhaupt mit so einem verkorksten und kaputten Menschen wie ihr glücklich werden kann. Sie weiß nicht was sie tun soll, denn sie liebt Micha über alles, aber sie kann sich nicht ganz auf ihn einlassen, weil sie sich selbst nicht mehr liebt. Sie hat echt richtig viele Probleme und möchte Micha mit ihnen nicht belästigen. Deswegen fällt sie eine folgenschwere Entscheidung, die ihr ganzes Leben verändert. Schaffen es Ella und Micha zusammen zu sein und zu bleiben ? Und kann sich Ella irgendwann selbst lieben und sich nicht mehr die Schuld für den Selbstmord ihrer Mutter geben ? Das sind Fragen, die im Laufe der Geschichte geklärt werden. Die Geschichte war meiner Meinung nach nicht ganz so gut wie die im ersten Band, da ich zwischendurch ein bisschen gelangweilt war, weil Ella sich selbst so viel bemitleidet hat und dann immer wieder vor Micha zurückgeschreckt ist, wenn sie gerade einen Schritt auf ihn zugemacht hat. Das hat mich so leicht genervt. Die Geschichte war halt relativ langatmig und nicht so spannend, weil man eigentlich die ganze Zeit vorhersehen konnte was passieren wird. Ansonsten war sie aber wieder genauso berührend, dramatisch, traurig, romantisch und irgendwie schön. Ich finde, dass es ein angemessenes Ende für die Geschichte ist, aber man hätte wirklich noch irgendwas einbauen können, was ein bisschen Spannung aufbaut. Trotzdem hat mir die Geschichte gefallen. Sie war nicht perfekt, aber immer noch gut.
Die Charaktere
Ich habe irgendwie alle Charaktere in mein Herz geschlossen, auch wenn sich einige echt daneben benommen haben. Sie gehören alle zu der Geschichte und haben sie zu der gemacht, die sie ist. Es sind in diesem Buch keine Charaktere mehr dazu gekommen, allerdings wurden die vorhandenen viel mehr charakterisiert. Übrigens wünsche ich mir sehr, dass die beste Freundin von Ella (Lila) und der beste Freund von Micha (Ethan) ein eigenes Buch bekommen, denn die beiden können sich auch nicht entscheiden, ob sie es jetzt miteinander versuchen wollen. Dann könnten ja Ella und Micha in dem Buch auch nochmal auftauchen (*-*). Ich habe gerade nachgeschaut und gemerkt, dass die Autorin auch auf die grandiose Idee gekommen ist *lach*. Man das ist jetzt echt leicht peinlich, aber egal. Auf jeden Fall mag ich die Charaktere echt gerne, auch wenn es so zwei gibt, die ich nicht so richtig ausstehen kann. Besonders Ella, Micha, Lila und Ethan sind mir ans Herz gewachsen und auch Ellas Therapeutin, weil sie Ella bei so vielen Sachen hilft und ihr nicht vorschreibt, was sie tun soll. Ich kann mir für die Geschichte wirklich keine besseren Charaktere vorstellen, denn sie vervollständigen und perfektionieren sie alle zusammen. Ella ist einer der beiden Charaktere. Sie ist meiner Erinnerung nach ca. 19 Jahre alt und geht momentan in Vegas auf ein College, wo sie zusammen mit ihrer besten Freundin Lila auch lebt. Ella hatte eine ganz schwere Kindheit und Jugend, denn ihre Mutter litt unter schweren Depressionen und hat sich nie aus dem Haus getraut. Sie hat Ella eingesperrt, weil es ja draußen zu gefährlich für sie ist und dann hat sie irgendwann Selbstmord begangen. An dem Abend ist Ella abgehauen, um sich mit Freunden zu treffen und war nicht zu Hause, als sich ihre Mutter umgebracht hat. Ella hätte nichts dagegen tun können, weil ihre Mutter psychisch krank war und von niemanden Hilfe angenommen hat. Und dennoch macht sie sich natürlich Vorwürfe und denkt, dass sie am Tod ihrer Mutter Schuld ist. Sie ist unendlich doll in Micha verliebt und möchte auch mit ihm zusammen sein, aber sie kann sich selbst nicht lieben und kann sich nicht vorstellen, dass Micha dauerhaft mit ihr glücklich wird. Sie denkt, dass sie ihr Leben erst selbst in den Griff bekommen muss bevor sie mit Micha zusammen sein kann. Ich mag Ella wirklich richtig gerne, auch wenn sie mir in diesem Buch zeitweise ein bisschen auf die Nerven gegangen ist. Es hat mich total genervt, dass sie Micha immer weggestoßen hat, weil sie denkt, dass das für ihn besser ist. Sie soll ihn doch einfach mal selbst entscheiden lassen was er will. Ich konnte es ehrlich gesagt auch nicht mehr hören wie sie sich selbst bemitleidet hat. Ich weiß, dass sie eine schwere Vergangenheit hatte und, dass ihr jetziges Leben auch nicht leicht ist, aber dann soll sie eher was dagegen tun und sich nicht ständig selbst bemitleiden.
Micha ist der andere Protagonist. Er hat sich dazu entschieden mit seiner Band auf Tour durch die USA zu gehen. Doch nach einer kurzen Zeit fragt er sich, ob das die richtige Entscheidung war, denn er sieht Ella immer weniger und sie zieht sich immer mehr vor ihr zurück. Micha hat Angst, dass er seine große Liebe verliert und würde alles für Ella tun. Er liebt Ella schon sein ganzes Leben lang und das obwohl er weiß was bei ihr los ist. Er kennt die guten und die schlechten Seiten an ihr. Niemand kennt sie so gut wie Micha. Doch auch er hat viele Probleme. Sein Vater kümmert sich einen Scheißdreck um ihn und kommt immer nur an wenn er etwas von Micha will. Der einzige Mensch, der immer für ihn da war, ist Ella und auch Ella zieht sich immer mehr vor ihm zurück. Das bereitet ihm ganz viel Angst, denn er weiß, dass Ella die Frau seines Lebens ist und er mit keinem anderen Mädchen zusammen sein möchte. Ich mochte Micha ja schon immer. Er wirkt immer so cool, dabei ist er der totale Softie. Wenn Ella da ist mutiert er automatisch zum Weichei und liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Er ist nicht perfekt, aber meiner Meinung nach ein totaler Traumtyp. Ich mag ihn einfach sehr gerne.
Der Schreibstil
Der Schreibstil ist typisch für ein Young Adult Buch. Die Geschichte ist aus zwei verschiedenen Sichtweisen geschrieben und zwar aus den beiden Sichtweisen von Ella und Micha, was ich echt gut finde, weil ich die beiden total gerne mag. Manchmal ging mir Ellas Sicht allerdings ein bisschen auf die Nerven aus den Gründen, die ich oben schon genannt habe. Die Sichtweisen sind aus der personalen Ich-Perspektive geschrieben, sodass man wirklich alles aus erster Hand erfährt. Man bekommt als Leser die Gedanken und Gefühle der beiden Personen mit und weiß somit immer wie sie wohl handeln werden. Ich finde auch, dass man so eine viel engere mit den Protagonisten eingeht, denn man lernt sie ja automatisch viel, viel besser kennen. Ich finde, dass der Schreibstil sehr angenehm zu lesen war, sodass man das Buch eigentlich sehr schnell hätte durchlesen können, hätte sich die Geschichte nicht manchmal so hingezogen. Die Geschichte enthält einige erotische Stellen und diese sind im genau richtigen Maß beschrieben. Der Schreibstil transportiert sehr viele Gefühle und passt meiner Meinung nach sehr gut zu den beiden Charakteren. Ich habe mit ihnen geweint und gelacht.
Der Titel
Ich muss sagen, dass der Titel schon ganz schön viel über das Ende aussagt, was ich nicht so toll finde, weil die Geschichte dadurch sehr vorhersehbar. Denn wir wissen ja wohl alles was dieses "Für immer Ella und Micha" wohl bedeutet, oder ? Trotzdem passt er sehr gut zu der Geschichte und ich finde es sehr schön, dass die Namen wieder aufgenommen wurden.
Das Cover
Ich finde, dass das Cover sehr schön zu dem ersten Buch passt und eben ein typisches Cover für ein Young Adult Buch ist. Es könnte auch zu fast jedem anderen Buch aus diesem Genre passen. Und trotzdem finde ich es wirklich sehr, sehr schön. Es passt zu Ella und Micha und mehr sage ich nicht.
Mein Fazit
"Für immer Ella und Micha" von Jessica Sorensen konnte mich leider nicht ganz so überzeugen wie der erste Band der Dilogie. Trotzdem ist es ein sehr schönes Ende von der Geschichte, die sich um die verkorkste Ella und den liebevollen Micha dreht. Die Geschichte war leider an einigen Stellen ziemlich langatmig, weil nichts sonderlich spannendes passiert ist. Ich war manchmal ganz schön genervt, weil Ella sich die ganze Zeit selbst bemitleidet hat anstatt etwas gegen ihre Probleme zu tun und, weil sie andauernd entschieden hat was für Micha am besten ist. Nichts desto trotz finde ich, dass diese Geschichte ein sehr zufriedenstellendes Ende darstellt. Die Charaktere sind mir alle total ans Herz gewachsen. Besonders mag ich natürlich Ella und Micha, aber auch Lila und Ethan finde ich total toll und ich freue mich schon sehr auf die Bücher bzw. das Buch mit den beiden. Der Schreibstil ist sehr persönlich, gefühlvoll und bei den erotischen Stellen prickelnd. Dadurch, dass die Geschichte aus den Sichtweisen von Ella und Micha geschrieben wurde, kam Abwechslung rein und man wusste immer was in den beiden vorgeht. Der Titel verrät meiner Meinung nach schon zu viel vom Ende der Geschichte, da ja wohl jeder weiß was passiert wenn es heißt "Für immer Ella und Micha", oder ? Trotzdem passt er sehr gut zu der Geschichte. Das Cover finde ich persönlich sehr schön, auch wenn es zu fast jedem Buch aus dem Genre Young Adult passt.
Ich freue mich auf jeden Fall auf ein Wiedersehen mit Ella und Micha wenn das Buch über Lila und Ethan erscheint.
http://teabooksandfairytales.blogspot.de/2014/04/rezension-fur-immer-ella-und-micha-von.html
Der erste Satz
Die Brücke hat etwas Unheimliches, und doch zieht es mich immer wieder zu ihr.
Meine Erwartungen
Ich mochte "Das Geheimnis von Ella und Micha" richtig gerne, weil es so berührend, bedrückend, tiefgründig und gleichzeitig romantisch, schön und einfach wundervoll war. Ich war von der Geschichte total begeistert und gefesselt. Deswegen wollte ich unbedingt dieses Buch lesen und hatte dementsprechend auch hohe Erwartungen. Ich habe erwartet, dass die Geschichte dramatisch, romantisch, erotisch, berührend, aufwühlend, bewegend und gefühlvoll ist. Ich habe erwartet, dass mich die Geschichte von Ella und Micha mitfühlen lässt, dass ich mit ihnen lache und weine. Ich habe erwartet, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann, bis ich es wirklich durchgelesen habe und, dass ich am Ende fast schon ein bisschen traurig bin, weil mich Ella und Micha "verlassen".
Meine Meinung
Die Geschichte
Ich war wirklich sehr gespannt wie die Geschichte von Ella und Micha weitergeht. Im ersten Buch haben die beiden ja erst zusammengefunden und das trotz der schlimmen Vergangenheit. Ella ist gezeichnet von den schlimmen Dingen, die sie erlebt hat und hat nur Micha an sich herangelassen, auch wenn sie große Angst hatte, dass sie so depressiv wie ihre Mutter wird und Micha damit seine ganze Lebensfreude nimmt und dennoch konnte sie nicht die Finger von ihm lassen. Ich bin der Meinung, dass das zwischen Micha wahre Liebe ist. Am Ende vom letzten Buch hat Micha zugesagt, dass er mit einer Band auf Tour geht, um seinen Traum zu leben und Ella ist wieder zurück ans College gegangen. Deswegen konnte man erahnen, dass diese Geschichte wieder viel Material für viel Drama enthält, denn die beiden sind voneinander getrennt und Ella macht sich immer Sorgen, dass sie Micha in sein Unglück stürzen wird und, dass sie ihn nie glücklich machen kann, denn sie hat totale Angst, dass sie der Depression verfällt und wie ihre Mutter wird. So viel zu der Vorgeschichte. Bevor ich dazu komme, ob die Geschichte meine hohe Erwartungen erfüllen konnte, würde ich euch gerne den Inhalt ein bisschen näher bringen. Die Geschichte handelt wie auch das Buch zuvor von Ella und Micha. Die beiden sind ein paar und es könnte alles wunderschön sein, aber Micha ist mit seiner Band auf Tour in ganz Amerika und Ella studiert in Vegas an einem College, was ihr eigentlich auch richtig Spaß macht. Doch Micha fehlt ihr ganz schrecklich und sie merkt, dass sie ihn immer weniger sieht. Außerdem hat sie immer noch sehr mit dem Suizid ihrer Mutter zu kämpfen, an dem sie sich immer noch die Schuld gibt und dann ist da auch noch ihr alkoholabhängiger Vater, der ihr immer wieder vorhält, was sie alles falsch gemacht hat. Ella hat so viele Probleme und kommt gar nicht zur Ruhe. Sie hegt ernsthafte Zweifel daran, dass Micha überhaupt mit so einem verkorksten und kaputten Menschen wie ihr glücklich werden kann. Sie weiß nicht was sie tun soll, denn sie liebt Micha über alles, aber sie kann sich nicht ganz auf ihn einlassen, weil sie sich selbst nicht mehr liebt. Sie hat echt richtig viele Probleme und möchte Micha mit ihnen nicht belästigen. Deswegen fällt sie eine folgenschwere Entscheidung, die ihr ganzes Leben verändert. Schaffen es Ella und Micha zusammen zu sein und zu bleiben ? Und kann sich Ella irgendwann selbst lieben und sich nicht mehr die Schuld für den Selbstmord ihrer Mutter geben ? Das sind Fragen, die im Laufe der Geschichte geklärt werden. Die Geschichte war meiner Meinung nach nicht ganz so gut wie die im ersten Band, da ich zwischendurch ein bisschen gelangweilt war, weil Ella sich selbst so viel bemitleidet hat und dann immer wieder vor Micha zurückgeschreckt ist, wenn sie gerade einen Schritt auf ihn zugemacht hat. Das hat mich so leicht genervt. Die Geschichte war halt relativ langatmig und nicht so spannend, weil man eigentlich die ganze Zeit vorhersehen konnte was passieren wird. Ansonsten war sie aber wieder genauso berührend, dramatisch, traurig, romantisch und irgendwie schön. Ich finde, dass es ein angemessenes Ende für die Geschichte ist, aber man hätte wirklich noch irgendwas einbauen können, was ein bisschen Spannung aufbaut. Trotzdem hat mir die Geschichte gefallen. Sie war nicht perfekt, aber immer noch gut.
Die Charaktere
Ich habe irgendwie alle Charaktere in mein Herz geschlossen, auch wenn sich einige echt daneben benommen haben. Sie gehören alle zu der Geschichte und haben sie zu der gemacht, die sie ist. Es sind in diesem Buch keine Charaktere mehr dazu gekommen, allerdings wurden die vorhandenen viel mehr charakterisiert. Übrigens wünsche ich mir sehr, dass die beste Freundin von Ella (Lila) und der beste Freund von Micha (Ethan) ein eigenes Buch bekommen, denn die beiden können sich auch nicht entscheiden, ob sie es jetzt miteinander versuchen wollen. Dann könnten ja Ella und Micha in dem Buch auch nochmal auftauchen (*-*). Ich habe gerade nachgeschaut und gemerkt, dass die Autorin auch auf die grandiose Idee gekommen ist *lach*. Man das ist jetzt echt leicht peinlich, aber egal. Auf jeden Fall mag ich die Charaktere echt gerne, auch wenn es so zwei gibt, die ich nicht so richtig ausstehen kann. Besonders Ella, Micha, Lila und Ethan sind mir ans Herz gewachsen und auch Ellas Therapeutin, weil sie Ella bei so vielen Sachen hilft und ihr nicht vorschreibt, was sie tun soll. Ich kann mir für die Geschichte wirklich keine besseren Charaktere vorstellen, denn sie vervollständigen und perfektionieren sie alle zusammen. Ella ist einer der beiden Charaktere. Sie ist meiner Erinnerung nach ca. 19 Jahre alt und geht momentan in Vegas auf ein College, wo sie zusammen mit ihrer besten Freundin Lila auch lebt. Ella hatte eine ganz schwere Kindheit und Jugend, denn ihre Mutter litt unter schweren Depressionen und hat sich nie aus dem Haus getraut. Sie hat Ella eingesperrt, weil es ja draußen zu gefährlich für sie ist und dann hat sie irgendwann Selbstmord begangen. An dem Abend ist Ella abgehauen, um sich mit Freunden zu treffen und war nicht zu Hause, als sich ihre Mutter umgebracht hat. Ella hätte nichts dagegen tun können, weil ihre Mutter psychisch krank war und von niemanden Hilfe angenommen hat. Und dennoch macht sie sich natürlich Vorwürfe und denkt, dass sie am Tod ihrer Mutter Schuld ist. Sie ist unendlich doll in Micha verliebt und möchte auch mit ihm zusammen sein, aber sie kann sich selbst nicht lieben und kann sich nicht vorstellen, dass Micha dauerhaft mit ihr glücklich wird. Sie denkt, dass sie ihr Leben erst selbst in den Griff bekommen muss bevor sie mit Micha zusammen sein kann. Ich mag Ella wirklich richtig gerne, auch wenn sie mir in diesem Buch zeitweise ein bisschen auf die Nerven gegangen ist. Es hat mich total genervt, dass sie Micha immer weggestoßen hat, weil sie denkt, dass das für ihn besser ist. Sie soll ihn doch einfach mal selbst entscheiden lassen was er will. Ich konnte es ehrlich gesagt auch nicht mehr hören wie sie sich selbst bemitleidet hat. Ich weiß, dass sie eine schwere Vergangenheit hatte und, dass ihr jetziges Leben auch nicht leicht ist, aber dann soll sie eher was dagegen tun und sich nicht ständig selbst bemitleiden.
Micha ist der andere Protagonist. Er hat sich dazu entschieden mit seiner Band auf Tour durch die USA zu gehen. Doch nach einer kurzen Zeit fragt er sich, ob das die richtige Entscheidung war, denn er sieht Ella immer weniger und sie zieht sich immer mehr vor ihr zurück. Micha hat Angst, dass er seine große Liebe verliert und würde alles für Ella tun. Er liebt Ella schon sein ganzes Leben lang und das obwohl er weiß was bei ihr los ist. Er kennt die guten und die schlechten Seiten an ihr. Niemand kennt sie so gut wie Micha. Doch auch er hat viele Probleme. Sein Vater kümmert sich einen Scheißdreck um ihn und kommt immer nur an wenn er etwas von Micha will. Der einzige Mensch, der immer für ihn da war, ist Ella und auch Ella zieht sich immer mehr vor ihm zurück. Das bereitet ihm ganz viel Angst, denn er weiß, dass Ella die Frau seines Lebens ist und er mit keinem anderen Mädchen zusammen sein möchte. Ich mochte Micha ja schon immer. Er wirkt immer so cool, dabei ist er der totale Softie. Wenn Ella da ist mutiert er automatisch zum Weichei und liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Er ist nicht perfekt, aber meiner Meinung nach ein totaler Traumtyp. Ich mag ihn einfach sehr gerne.
Der Schreibstil
Der Schreibstil ist typisch für ein Young Adult Buch. Die Geschichte ist aus zwei verschiedenen Sichtweisen geschrieben und zwar aus den beiden Sichtweisen von Ella und Micha, was ich echt gut finde, weil ich die beiden total gerne mag. Manchmal ging mir Ellas Sicht allerdings ein bisschen auf die Nerven aus den Gründen, die ich oben schon genannt habe. Die Sichtweisen sind aus der personalen Ich-Perspektive geschrieben, sodass man wirklich alles aus erster Hand erfährt. Man bekommt als Leser die Gedanken und Gefühle der beiden Personen mit und weiß somit immer wie sie wohl handeln werden. Ich finde auch, dass man so eine viel engere mit den Protagonisten eingeht, denn man lernt sie ja automatisch viel, viel besser kennen. Ich finde, dass der Schreibstil sehr angenehm zu lesen war, sodass man das Buch eigentlich sehr schnell hätte durchlesen können, hätte sich die Geschichte nicht manchmal so hingezogen. Die Geschichte enthält einige erotische Stellen und diese sind im genau richtigen Maß beschrieben. Der Schreibstil transportiert sehr viele Gefühle und passt meiner Meinung nach sehr gut zu den beiden Charakteren. Ich habe mit ihnen geweint und gelacht.
Der Titel
Ich muss sagen, dass der Titel schon ganz schön viel über das Ende aussagt, was ich nicht so toll finde, weil die Geschichte dadurch sehr vorhersehbar. Denn wir wissen ja wohl alles was dieses "Für immer Ella und Micha" wohl bedeutet, oder ? Trotzdem passt er sehr gut zu der Geschichte und ich finde es sehr schön, dass die Namen wieder aufgenommen wurden.
Das Cover
Ich finde, dass das Cover sehr schön zu dem ersten Buch passt und eben ein typisches Cover für ein Young Adult Buch ist. Es könnte auch zu fast jedem anderen Buch aus diesem Genre passen. Und trotzdem finde ich es wirklich sehr, sehr schön. Es passt zu Ella und Micha und mehr sage ich nicht.
Mein Fazit
"Für immer Ella und Micha" von Jessica Sorensen konnte mich leider nicht ganz so überzeugen wie der erste Band der Dilogie. Trotzdem ist es ein sehr schönes Ende von der Geschichte, die sich um die verkorkste Ella und den liebevollen Micha dreht. Die Geschichte war leider an einigen Stellen ziemlich langatmig, weil nichts sonderlich spannendes passiert ist. Ich war manchmal ganz schön genervt, weil Ella sich die ganze Zeit selbst bemitleidet hat anstatt etwas gegen ihre Probleme zu tun und, weil sie andauernd entschieden hat was für Micha am besten ist. Nichts desto trotz finde ich, dass diese Geschichte ein sehr zufriedenstellendes Ende darstellt. Die Charaktere sind mir alle total ans Herz gewachsen. Besonders mag ich natürlich Ella und Micha, aber auch Lila und Ethan finde ich total toll und ich freue mich schon sehr auf die Bücher bzw. das Buch mit den beiden. Der Schreibstil ist sehr persönlich, gefühlvoll und bei den erotischen Stellen prickelnd. Dadurch, dass die Geschichte aus den Sichtweisen von Ella und Micha geschrieben wurde, kam Abwechslung rein und man wusste immer was in den beiden vorgeht. Der Titel verrät meiner Meinung nach schon zu viel vom Ende der Geschichte, da ja wohl jeder weiß was passiert wenn es heißt "Für immer Ella und Micha", oder ? Trotzdem passt er sehr gut zu der Geschichte. Das Cover finde ich persönlich sehr schön, auch wenn es zu fast jedem Buch aus dem Genre Young Adult passt.
Ich freue mich auf jeden Fall auf ein Wiedersehen mit Ella und Micha wenn das Buch über Lila und Ethan erscheint.
Meine Gedanken zum Buch:
Ich weiß, viele sind hartgesottene Fans von dem Buch und ich muss zugeben, dass ich es auch richtig schnell gelesen habe. Aber trotzdem war das ganze Buch über traurig und hat ein ungutes Gefühl beim Lesen gegeben, was ich sehr schade fand.
Die Geschichte beginnt ein paar Wochen nach dem ersten Teil, wo alles perfekt und gut geendet hat für die beiden, aber es war klar, dass es nicht so harmonisch bleibt, sonst hätten wir ja keine Story. Daher hat Sorensen ein paar Komplikationen, einige Selbstzweifel, Eifersüchteleien und Zusammenbrüche eingebaut, um die Beziehung und die Geschichte von Ella und Micha etwas Würze zu verleihen. Und wenn ihr mich fragt, hat sie damit nicht meinen Geschmack getroffen, sondern einfach viel zu sehr damit übertrieben und es kam mir vor, als ob sie sich die Probleme regelrecht an den Haaren herbei gezogen hätte, um irgendetwas von den beiden noch schreiben zu können um dem Buch Dramatik zu verleihen.
Und Drama war leider genügend in dem Buch, auch wenn es dadurch schnell zu lesen war, weil man diese traurigen, voller Liebeskummer getränkten Szenen hinter sich lassen wollte.
Das dumme daran war aber, sobald sie sich wieder einander genähert haben, hat Ella wieder einen Grund gefunden oder eine Situation herauf beschworen, damit es mit Micha nicht funktioniert. Dann hat Micha wieder Himmel und Hölle in die Wege geleitet, damit er sie von dem Gegenteil überzeugen und sie zurück gewinnen kann. -> und das in Endlosschleife!
Ganz ehrlich – ich finde Micha toll und hätte Ella manchmal eine Kopfnuss verpassen können – im ernst jetzt, die Frau hat keine Ahnung, was er alles für sie macht, sich den Arsch für sie aufreißt und ihr Getue, dass sie ihn nicht mit in den Abgrund reißen will, ist mir gegen dreiviertel des Buches tierisch auf die Nerven gegangen. Also wie ihr seht, doch einige grobe Kritikpunkte, die mich an diesem Buch gestört haben.
Nichtsdestotrotz muss ich aber 3,5 Punkte vergeben, wegen dem sexy, tollen Micha, der mein Herz mit seiner süßen, frechen Art für sich gewonnen hat und für Ethan, der einfach zum Zerkugeln war – er war einer meiner Lieblinge im Buch.
Lila ist mir etwas zu blass rüber gekommen, aber ich denke, das liegt daran, dass sie erst im nächsten Buch an der Reihe ist und man ihre Geschichte erfährt. Zu Ella brauche ich ja nichts mehr zu sagen. Sicher, sie hat mich am meisten im Buch genervt, aber sie hat auch die verkorkste Kindheit und es hat sich dennoch Mitleid in mir geregt, wenn ich von ihr gelesen habe. Wenn sie nur nicht ständig ein Brett vor den Kopf gehabt hätte, wären wir sicher bessere ‚Freundinnen‘ geworden. ;)
Für mich hat das Ende dann gut gepasst und ich war froh, wie es sich zwischen den beiden entwickelt hat, auch wenn es für manche Leser vielleicht zu kitschig gewesen ist, aber für mich hat es gepasst. Außerdem fand ich es schön, dass es sich in ihrer Familie gebessert hat und hier ein Lichtblick am Horizont ist und es nur noch besser werden kann.
Was ich aber nicht ganz verstehe, ist, warum noch ein weiterer Teil mit Ella und Micha geplant ist. Wurde von den beiden nicht bereits alles gesagt und erzählt? Denke nicht, dass ich den Teil von ihnen bald lesen werde, da ich eine Pause von dem übertriebenen, aufgeblasenen Problemen brauche, die einem während dem Lesen hauptsächlich in eine ungute, traurige Stimmung versetzten – außer sie machen miteinander rum, das war heiß. ;)
German Cover:
Leider gefallen mir die Covers bei dieser Reihe nicht so gut. Das englische Cover ist schlichtweg langweilig und beim Deutschen finde ich die Farbgebung, sowie die Gesichter nicht so hübsch.
All in all:
Ein mittelmäßig guter zweiter Teil, der zwar seine Berechtigung hat, aber mit Problemen aufwartet, die mir doch ein wenig an den Haaren herbeigezogen wirken und zu aufgeblasen wurden, um extra viel Dramatik und Herzschmerz in das Buch zu bekommen. Momentan brauche ich eine Pause von der Reihe, aber ich werde doch wieder ein Buch von Sorensen lessen, denn ihre Liebessezen sind richtig sexy und verführerisch.
Mehr zu diesem Buch findest du auf meinem Blog:
http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/01/29/rezension-fur-immer-ella-micha/