
Kurzgeschichten - manchmal tragisch, manchmal komisch und manchmal echt seltsam
8 Kurzgeschichten finden sich in diesem Buch. Von der Länge her variieren diese zwischen 25 und 40 Seiten. Es geht immer um einen kurzen Einblick in das Leben/einen momentanen Aunahmezustand und den Umgang und die Gefühlswelt des jeweiligen Protagonisten. Dabei stellt sich (das für mich typische) Problem einer Kurzgeschichte: Entweder sie macht so viel Lust auf mehr, dass es echt schade ist wenn sie nach kurzer Zeit schon endet, lässt nur einen kurzen Blick auf eine interessante Geschichte zu oder die kurze Zeit reicht nicht, die Geschichte wirklich interessant werden zu lassen. Im schlimmsten Fall (das ist hier bei der „Leonard und ich“ Geschichte der Fall) ist man dankbar, dass es nur eine kurze Story ist. „Der Teufel kommt nach Orechowo“, „ Alles auf Anfang, Barfuß im Klee“ und „Merde bringt Glück“ sind wunderschöne/traurige/ nachdenklich machende und oder spanende Kurzgeschichten, die definitiv mehr Seiten verdient hätten. Die restlichen 3 Geschichten sind meiner Meinung nach einfach so dahingeplätschert oder hatten einen guten Anfang aber kein gutes Ende. Lieber zu den anderen Büchern des Autors (25 Stunden und Stadt der Diebe) greifen!



