Der Thriller ließ sich nur schleppend lesen und konnte kaum Spannung aufbauen. Die Handlung wirkte stellenweise langatmig und wenig fesselnd, sodass das Interesse schnell nachließ. Insgesamt konnte mich das Buch nicht überzeugen – daher vergebe ich 3 von 5 Sternen.
Der Thriller ließ sich nur schleppend lesen und konnte kaum Spannung aufbauen. Die Handlung wirkte stellenweise langatmig und wenig fesselnd, sodass das Interesse schnell nachließ. Insgesamt konnte mich das Buch nicht überzeugen – daher vergebe ich 3 von 5 Sternen.
Politthriller der Anfang der 2000er in London und Neuengland (USA) spielt. Ein Ghostwriter schreibt für einen hochrangigen und in der öffentlichen Kritik stehenden Ex-Politiker seine Memoiren und findet sich schnell in CIA-Machenschaften wieder. Als Thema greift Robert Harris die Anschlagserie u.a. in London und die darauffolgende Verschleppung von angeblichen Terroristen aus ihren Heimatländern durch westliche Geheimdienste ohne Gerichtsurteile auf (Stichwort Guantanamo, Waterboarding etc.). Seine Kritik an diesem Vorgehen lässt er durchaus durch die entsprechende Ausgestaltung bestimmter Charaktere einfließen. Wie in allen Büchern von Robert Harris gefallen mir auch hier sein Schreibstil und die authentisch geführten Dialoge sehr.
Hat mich nicht wirklich vom Hocker gehauen. Hannes Jaenicke liest zweifellos gut, aber seine Stimme und die ruhige Art, in der er liest, ist dermaßen einschläfernd, dass ich nach zwei Minuten ausgeblendet habe, dass mir einer was erzählt und habe damit auch nicht wirklich viel von der Geschichte selber mitgekriegt. Bitte nicht mit "langweilig" verwechseln. Eher meditativ und angenehm. Würde mich jemand fragen, um was es genau geht, könnte ich keine genaue Antwort drauf geben.
Richard Harris hat einen wundervollen Erzählstil. Es ist einfach, aber dennoch so spannend, dass man kaum aufhören möchte zu lesen. Außerdem liest es sich sehr schnell, ich war überrascht wie fix ich durch das Buch durch war. Und ich war trotzdem sehr fasziniert - obwohl ich den Film gesehen hatte und somit die ganze Geschichte kannte. Das Ende ist etwas anders als im Film. Ich muss sagen, mir gefallen beide Enden. Das im Film war mehr so "WTF?!" und hier im Buch ist es an einer eheren Stelle "WTF?!" und dafür am Ende nur: "wooahhh!" Alles in allem sehr gelungenes Buch. Ich werde sicherlich auch andere Titel von Harris lesen - sobald ich welche in die Finger bekomme :D



