
41/2026 Tragisch!
Es dauerte etwas bis ich in die Geschichte reinkam. Blaze ist mir aber nach und nach sehr ans Herz gewachsen. Tragisch! eBook

41/2026 Tragisch!
Es dauerte etwas bis ich in die Geschichte reinkam. Blaze ist mir aber nach und nach sehr ans Herz gewachsen. Tragisch! eBook
Ein Bachmann, der 30 Jahre in der Schublade lag.
Ich fand das Buch so ganz gut und mochte Blaze irgendwie. Das Ende fand ich bisschen abprubt und zwischen durch hat sich die Geschichte leider gezogen.
Ganz ok
Das Buch war im großen und ganzen ganz in Ordnung. Ich habe nicht groß Erwartungen gehabt, fand es interessant aber nicht sonderlich spannend. Die Rückblicke waren Teilweise interessanter als das Hauptgeschehen. Von Stephen King erwartet man vielleicht mehr Horror oder Thrill, das ist in diesem Buch eher weniger vorhanden aber trotz allem fand ich die Geschichte sehr gelungen.
Schade, ich wurde mit der Geschichte gar nicht warm. Die erste Hälfte empfand ich tatsächlich passend zum Titel als Qual. Ich war dauernd kurz vorm Abbrechen. Ich hatte zwar Mitleid mit Blaze und manche Stellen in der 2. Hälfte waren auch rasanter und spannend, aber es war halt insgesamt einfach nicht meins.
Zadnja Bachmanova knjiga napisana davne '73 godine, a manuskript pronađen na tavanu poslije 30 i kusur godina. Stvarno šteta što je Bachman preminuo... pisao je prokleto dobre knjige. Iako ovdje nema prštenja ideja na sve strane i iako je priča poprilično banalna, ima ono nešto, a to je karakterizacija. Blaze, iako negativac ove priče, je tako draga i fina osoba, a la John Coffey iz Zelene milje, da ti srce ugrije toplinom i dobrotom kojom lik zrači, uprskos užasnim djetinjstvom koju je imao, i pomalo nepravednim zivotom kojeg je proživio. Mom apsolutnom uživanju ove priče je malko zasmetao policajac Albert , koji je bio nekako... meh, previše crno-bijelo. Sve u svemu, zaista poslastica za čitat. 4.5*
Eine Handlung, die scheinbar harmlos ist, von einem verwirrten Mann handelt, der auch nur sein Glück und sein Leben sucht. Aber wenn man zwischen die Zeilen schaut und das Gesamtpaket auf sich wirken lässt, kann einem dieser Mann nur leidtun.
Ein Bücherschrankfund, der dann sein Dasein noch etwas länger auf meinem Sub gefristet hat. – Nun habe ich mich aber endlich mal dran gemacht und den Stoff gelesen. Die Handlung selber beschreibt das Leben eines wirklich bedauernswerten Jungen, dem zu früh die Mutter genommen wurde und dessen Vater dann auf sein Leben nicht mehr klar kam. Er hat ihm, in einem Wutausbruch, die Intelligenz und somit auch die Zukunft genommen. Das Heimsystem hat ihn dann wohl komplett verkorkst und die erforderliche Fürsorge verweigert. Statt dessen wurde aus diesem Kraftpaket ein Mann, der mit seiner Kraft nichts anfangen konnte und durch falsche Kontakte auf die schiefe Bahn geraten ist. Der finale Coup hat ihm dann komplett das Genick gebrochen und sein Schicksal besiegelt. Wenn ich hier eins gelernt habe, dann ist es das, dass die amerikanische Polizei wirklich erst schießt und dann fragt. Oder diesen Fall haben die unfähigsten Beamten des Landes betreut. Die Handlung lebt in jedem Fall von dem, was man hier zwischen den Zeilen zu lesen bekommt. Man sollte hier wirklich mal genauer darüber nachzudenken versuchen, warum der Protagonist das macht, was er eben macht. Und am Ende bin ich zu dem Schluss gekommen, dass er selber nur ein Opfer der Umstände seines Lebens war. Der Stiel war für King bzw. Bachmann sehr typisch und er kann dieses Buch nicht verleugnen. Da bringt es auch nichts, das Werk als Schubladenroman zu beschreiben. Verzapft ist nun mal verzapft. – Und nein, das Ende fand ich fürchterlich. Ich hätte mir so sehr einen anderen Ausgang gewünscht. Das wäre mit Sicherheit auch wesentlich humaner gegangen. – Immer dieses rücksichtslose Draufhauen von allen Seiten.
Eine solide kleine Story vom Meister des Horrors
Der geistig zurückgebliebene Mann Blaze schlägt sich mit kleinkriminellen Tätigkeiten durchs Leben. Damit will er nun Schluss machen und startet einen letzten großen Clou: nach einem Plan seines toten Kameraden Charlie entführt Blaze das Baby einer reichen Familie. Doch schnell baut er eine Beziehung zu dem Kleinen auf und das Geld interessiert ihn nicht mehr… „Qual“ war ein Weihnachtsgeschenk 2007, ich habe das Buch also mit 15 zum ersten Mal gelesen und auch jetzt mag ich die, im Vergleich zu anderen Werken Kings, einfache Schreibweise. Der Spannungsbogen hält sich kontinuierlich bis zum Ende. Stephen King veröffentlichte das Buch 2007 unter dem Pseudonym Richard Bachmann, das Skript schrieb er jedoch schon 1973. Wer noch nie ein Werk Kings gelesen hat, für den ist „Qual“ aufgrund der Kürze und einfachen Sprachstils eine gute Option.
Schonungslos uns tragisch - die Geschichte eines Entführers
"Qual" ist eines dieser Stephen-King-Bücher, in das ich zunächst nur schwer hineinfand. Schon beim Lesen der kurzen Inhaltsangabe dachte ich, dass ich mir vielleicht lieber ein gemütliches Cozy-Fantasy-Buch gönnen sollte. Denn die Grundidee wirkt brutal und tragisch zugleich: Ein junger Mann mit geistigen Einschränkungen – verursacht durch schwere Misshandlungen in seiner Kindheit – entführt das Baby einer wohlhabenden Familie, um damit einen großen Coup zu landen. Begleitet wird Protagonist Blaze dabei von seinem Freund George, dem klugen Kopf des kleinkriminellen Duos. Das Problem: George ist tot und existiert nur noch in Blazes Vorstellung. King wechselt zwischen der Entführungshandlung in der Gegenwart und erschütternden Episoden aus Blazes Kindheit und Jugend. Mit jedem Kapitel lernt man den eigentlich sehr sanftmütigen Blaze besser kennen, und seine Lebensgeschichte trifft einen genau an der Stelle, an der es wehtut. Man schwankt unentwegt zwischen Mitgefühl, Sympathie und dem dringenden Wunsch, dass dieser Mann schnellstmöglich gefasst wird. So verwandelt sich der Roman nach einem etwas schwierigen Start klammheimlich in eine spannende, zugleich zutiefst berührende Geschichte – wie immer gut geschrieben, aber emotional schonungslos. Ein typischer King eben. King selbst bezeichnete Blaze als „Schubladenroman“: Er schrieb ihn Ende 1972/Anfang 1973, hielt ihn lange für misslungen und veröffentlichte ihn erst 2007 unter seinem Pseudonym Richard Bachman. Misslungen ist er ganz sicher nicht. Der deutsche Titel "Qual" (Originaltitel "Blaze") trifft es aber ganz gut, denn auf eine Art war es schon eine kleine Qual, dieses Buch zu lesen .
Qual gehört für mich zu den King Büchern die eher nicht so bekannt sind und von denen niemand so richtig redet. In Qual kommt wieder die große stärke von Stephen King zur Geltung, er kann unfassbar gut Charaktere ausarbeiten. Mit Blaze hat King einen Charakter erschaffen mit dem man mitfühlt und leidet. Es wirkt als würde die Person real existieren. Für mich ist Qual weniger ein Kriminal Roman sondern mehr ein Drama. Trotzdem ist es gerade zum Ende hin spannend und richtiger pageturner.
Ich fand die Selbstgespräche mit George verdammt witzig. Das Buch ist jedoch als Drama anzusehen und ehr traurig gestimmt
Chronologisches Leseprojekt Stephen King Part 51. Es geht bald in das 7. Jahr, seit ich Stephen King chronologisch lese. Aktuell habe ich mal einen richtig guten Lauf erwischt und lese ein Buch nach dem anderen Weg und arbeite mich so langsam an die 2010er heran. Die 2000er hatte ich damals nicht so richtig auf dem Schirm und hatte bis auf wenige Ausnahmen (z.B. den Abschluss vom Dunklen Turm) kaum etwas von ihm gelesen. Umso überraschter war ich dann, wie vielfältig und variabel King in diesem Jahrzehnt geworden ist. Es ist sogar eine richtig tolle Liebesgeschichte dabei und auch Richard Bachman wurde sogar noch einmal ausgegraben. Und zu diesem Buch komme ich jetzt. Das RIchard Bachman das Pseudonym von Stephen King war sollte hinlänglich bekannt sein. Unter diesem Namen hat King Romane veröffentlicht, die eher zynisch daher kamen und abseits von Horror funktionierten. Irgendwann ist sein Pseudonym dann aufgeflogen und er hat es den Pseudonymkrebs sterben lassen. Doch ruhen wollte dieser fiktive Autor trotzdem nicht, den "posthum" wurden noch zwei Werke ausgegraben, neben "Regulator" nun der nun zu besprechende "Qual". Und so richtig weiß ich immer noch nicht, wie ich das Buch einordnen soll. Mein erster Gedanke war, dass es weder Fisch noch Fleisch ist. Es hat mich unterhalten und war auch gut geschrieben, so dass man flott voran kam. Aber irgendwie wollte der Funke nicht auf mich überspringen. Doch zuerst: Worum geht es? Wir haben mit Blazer eine Hauptfigur, die mit eigentlichem Namen Clayton Blaisdell heißt und von seinem Vater als Kind so schwer verletzt wurde, dass er eine Delle am Kopf behalten hat und geistig zurück geblieben aufgewachsen ist. Zu Beginn des Romans erleben wir Blazer bei Selbstgesprächen mit einem gewissen George, der sich schnell als dessen ehemaliger Komplize herausstellt, der aber schon einige Zeit tot ist. Mittels dieser übernatürlichen geistigen Verbindung kommt Blaze irgendwann auf die Idee ein Baby von irgendwelchen reichen Leuten zu entführen und setzt das auch in die Tat um. Allerdings hinterlässt er dabei so viele Spuren, dass er bald im Fokus des FBI und der Polizei steht. Kann er ihnen entkommen und sein Leben mit dem erstrebten Lösegeld umsetzen? In Rückblenden erfahren wir mehr über die Vergangenheit von Blazer, wie er im Heim aufgewachsen ist und wie er zu dem Kleinganoven werden konnte, der zusammen mit George seine krummen Dinger abzieht. Wie am Anfang schon geschrieben kann ich das Buch noch nicht richtig einordnen. Es ist wirklich toll geschrieben, der Hauptcharakter ist eigentlich ein liebevoller Junge, der leider auf die falschen Wege geführt wurde und allgemein lässt sich das Buch wirklich flott lesen. Doch so richtig will sich die Geschichte bei mir nicht verfangen. Zum einen hat mir meine Erwartungshaltung einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn für einen Bachman-Roman war das Buch dann zu zahm gehalten (außer am Ende) und der Zynismus fehlte fast komplett. Auch waren die Gegenpartei mehr schemenhafte Figuren, die nie so richtig ein Bild in meinem Kopf entstehen lassen wollten. In anderen Worten, sie blieben blass. Somit ist es alles in allem leider nur ein Werk, an den ich einen Haken auf meiner Lesereise setze und mich vielleicht an das Buch erinnere. So ab und an, denn Blaze ist es das trotzdem wert, dass man sich an ihn erinnert. Es ist somit kein schlechtes Buch, aber für mich persönlich auch kein richtig gutes. Ein Schubladenroman, wie ihn Stephen King in seinem Nachwort so schön beschreibt.

Wow
Ein großer Coup soll den geistig zurückgebliebenen Blaze aller Sorgen entledigen. Er entführt das Baby einer reichen Familie. Was wird er dem Kleinen antun? Während alle Welt ihn jagt, um den Horror zu beenden, geht in Blaze eine Verwandlung vor. Das Lösegeld interessiert ihn längst nicht mehr .Die Kindheit des jungen Blaze ist schrecklich: Die Mutter ist gestorben, und sein Vater, ein Trinker, verprügelt ihn ständig und wirft ihn so oft die Treppe hinunter, bis das Kind einen bleibenden Schaden davonträgt. Der leicht behinderte Junge kommt in ein Kinderheim, wo sich die kommenden Jahre jedoch erst recht qualvoll gestalten. Als Jugendlicher begeht er mit seinem Kumpel George harmlose Straftaten, bis dieser bei einer Stecherei umkommt. Aber George meldet sich aus dem Totenreich und flüstert Blaze ein, einen größeren Coup zu starten. Um an wirklich viel Geld zu kommen, entführt Blaze schließlich das Baby einer reichen Familie. Allein mit dem kleinen Bündel Leben, erwacht in ihm eine ungeahnte Fürsorge. Die Flucht vor dem gigantischen Polizeiaufgebot führt in eine Katastrophe. Zu Beginn lernen wir wie üblich erst einmal alle Protagonisten richtig kennen, Blaze ist ein faszinierender Charakter und es hat mir Spaß gemacht ihn zu begleiten , er wird durch die vollständige Geschichte von seinem Toten Komplizen heimgesucht, der ihm immer wieder hilft, aber bei diesem Coup kann ihm niemand mehr helfen, die Story wird von dem grandiosen David Nathan gelesen, ich liebe seine stimme , er bringt die Emotionen der Protagonisten perfekt rüber, der Plot war perfekt, ich hätte vieles so nicht erwartet, die Settings waren kopfkino reif dargestellt, ich konnte perfekt in die Geschichte eintauchen, ich kann die Story jedem Horror Fan definitiv empfehlen.
Clayton "Blaze" Blaisdell Jr. ist ein großer, körperlich starker, aber geistig zurückgebliebener Mann. Nach einer harten, lieblosen Kindheit und einer kriminellen Karriere beschließt Blaze, ein Baby aus einer reichen Familie zu entführen – ein Plan, den sein verstorbener Freund George Rackley entworfen hatte. Obwohl George tot ist, "hört" Blaze weiterhin seine Stimme in seinem Kopf, die ihn anleitet. Die Entführung entwickelt sich tragisch: Blaze wächst das Baby ans Herz, doch sein Schicksal ist durch seine Umstände und Fehler scheinbar unausweichlich. Der Roman wechselt zwischenBlazes Gegenwart: die Entführung des Babys, seine Flucht und der langsame, tragische Untergang und seiner Vergangenheit: Rückblenden auf seine Kindheit, die Misshandlungen durch seinen Vater, das Leben im Waisenhaus und seine Freundschaft mit George. King verwendet eine einfache, klare Sprache, die gut zu Blazes Naivität passt. Oft beschreibt er grausame oder traurige Ereignisse in einer beinahe nüchternen Weise – was die emotionale Wirkung sogar noch verstärkt. Blaze (Qual) ist im Vergleich zu vielen anderen King-Werken melancholischer, weniger auf Horror oder Suspense ausgelegt, sondern auf stille Tragik. Der Roman lebt von Empathie und unterschwelliger Spannung, nicht von Schockmomenten. King legt schonungslos offen, wie Menschen wie Blaze durch Armut, Gewalt und Vernachlässigung aus dem System fallen. "Qual" ist ein stilles, trauriges Buch, das sich stärker mit Mitgefühl und menschlicher Tragik beschäftigt als mit Horror oder Action.
Ich bin gerade noch nicht sicher, was ich von diesem Buch halte. Was mal wieder großartig gelungen ist, ist die Beschreibung der Figuren. Stephen King schafft es, dass man sich richtig mitten drin fühlt und auch mit dem Protagonisten mitfühlt. Überhaupt war ich immer wieder hin- und hergerissen zwischen Mitgefühl und Unverständnis. Der Protagonist hat einiges mitmachen müssen in seinem Leben und trotzdem hat er immer noch eine gute und liebevolle Seite. Das finde ich immer faszinierend an Kings Figuren. Viele haben krasse Lebensläufe und trotzdem steckt in ihnen oft ein guter Kern. Das lässt den Leser die Hoffnung in die Menschheit nicht verlieren. Obwohl das Buch mich nicht vollends abholen konnte, hat es mich gut unterhalten.
Wirklich kein Highlight, aber trotzdem gute Unterhaltung für zwischendurch. :)
Qual wäre neben "Dolores", und"Misery" eines der Bücher, die ich einem King-Neuling empfehlen würde. Nicht zu düster und nicht zu langatmig. Gerade richtig, um sich mit Stephen Kings ganz spezieller Art vertraut zu machen. 3,5 Sterne von mir, weil ich weiß, dass Stephen King noch viel, viel spannender kann. Streng bewertet, ja... Aber er ist nunmal nicht grundlos der Meister des Grauens.
Liest sich schneller als die meisten Bücher von King, was vermutlich auch an der Handlung liegt. Der Protagonist war mal was anderes und hat mir gut gefallen, auch die Rückblenden fand ich sehr gelungen. Die Kurzgeschichte am Ende des Buches war weniger mein Geschmack, sollte aber auch getrennt vom eigentlichen Buch bewertet werden.
Ein sehr trauriges Buch. Fesselnd und schockierend lernen wir Blaze kennen. Er hat eine furchtbare, harte Kindheit und sein weiteres Leben nimmt auch keinen wirklichen gütigen Verlauf. Er ist leicht behindert weil ihn sein Vater einmal zu oft schlug. Als Jugendlicher begeht er mit seinem Freund George kleinere Delikte. Der Traum ist nur einen letzten riesigen Coup durch zu führen Auch ihn verliert er… jedoch nicht so ganz. Kaum zu glauben, dass dieses Buch mehrere Jahrzehnte in Kings Schublade schlummerte. Ich muss King recht geben, die Rückblicke und tieferen Einblicke in Blazes Leben gefallen mir weit besser als die eigentliche Story. Wobei diese tatsächlich nicht schlecht ist. Es ist kein rasanter Thriller, da es tatsächlich mehr um die Tiefen der Figuren geht. Das Ende kann man erahnen und behält leider Recht mit seiner Vermutung. Spannungsgeladen ist es am Ende dennoch. Dafür dass das Buch bereits 1973 geschrieben wurde, finde ich es teilweise zeitlos. Als Hörbuch genossen, wird es von David Nathan, wie immer sehr kurzweilig und ansprechend dargeboten.
Hab mir ganz was anderes vorgestellt. Gefällt mir aber sehr gut. Auch die Kurzgeschichte zum Schluss war gut und regt zum Nachdenken an! Blaze ist ein toller Charakter und obwohl er eigentlich der Täter/ Bösewicht ist, entwickelt man Sympathie für ihn. Der Schluss hat mich sehr traurig gemacht. Egal ob als King oder als Bachmann, der Mann der kanns!
Eine nette dahin plätschernde Geschichte, dessen Hauptcharakter mich am Anfang interessiert und zum Schluss eher verloren hat. Wahrscheinlich lag es daran, dass die Hauptstory doch recht zügig zum Ende kam und mir dann an der Stelle zu schnell ging.
Obwohl es sich bei Blaze um einen kriminellen handelt hatte ich doch das ganze Buch über Mitleid mit ihm und hätte mir ein anderes Ende für ihn gewünscht. Dennoch eine großartige Geschichte die erschreckend und berührend zugleich war. Der beste Bachman bisher für mich
- Ein rasanter & tiefberührender Thriller. - Ein Opfer wird Täter - hätte nie gedacht mit einem Kindesentführer Mitleid zu haben - mein bis dato 3. King & wieder einmal ein Highlight
Wieder einmal nimmt sich King der Minderheiten an und schafft die Opfer/Täters Verwirrung
Was mir an Stephen Kings Büchern so gefällt, ist die gewaltige bildhafte Sprache. Es fällt so leicht in seine Geschichten einzutauchen und sie vor dem eigenen Auge entstehen zu lassen. Wie auch hier in 'Qual'. Der deutsche Titel gefällt mir übrigens überhaupt nicht. Im Original heißt das Buch 'Blaze' nach dem Protagonisten, was für mich besser passt. Der deutsche Titel lässt anderes vermuten und wird der Geschichte nicht gerecht. Ja, Blaze hat mitunter einen qualvollen Weg hinter sich. Aber da ist auch so viel mehr, Freundschaft, Empathie, Hoffnung. Wir begleiten Blaze bei seinem letzten großen Coup, geplant von seinem Toten Freund George, der aber doch immer wieder auftaucht und ihm Impulse setzt. In Rückblenden erfahren wir mehr aus der Vergangenheit des riesigen, kognitiv stark eingeschränkten Blaze. Manchnal möchte man schreien, ob der Ungereimtheiten, die er erfährt und dann wieder diesen Bären von Jungen (im Körper eines Mannes) umarmen, festhalten und helfen. Blaze wird wieder einmal zum Täter, doch mit der Entführung eines kleinen Babys verändert sich etwas in ihm. Er fühlt Verantwortung und Hingabe. Und für ihn gibt es jetzt nur noch einen Weg. Das Ende war mir leider viel zu abrupt, aber das ist auch das Einzige was ich zu bemängeln habe. Vielleicht war dieses kurze Ende auch ganz im Sinne von Blaze. Keine langen Qualen.
Dieser von King unter seinem Pseudonym Richard Bachmann verfasste Roman, ist von daher bedeutsam, als dass es sich um ein sehr frühes Werk des Autoren handelt; 1973 und damit vor seinem ersten Erfolgsroman “Carrie” verfasst, landete Qual (Originaltitel “Blaze”) zunächst in der Schublade und wurde - nach Kings Aussage im Nachwort - nie einem Verlag zugeschickt. Erst 2006 überarbeitete King das Werk und brachte es dann zur Veröffentlichung. Zum Inhalt bediene ich mich WIKIPEDIA und zitiere: “Clayton „Blaze“ Blaisdell ist, weil er als Kind von seinem Vater misshandelt wurde, ein geistig zurückgebliebener Mann, der nach dem Tod seines einzigen Freundes, dem Kleinkriminellen George, eine gespaltene Persönlichkeit entwickelt: Sein früherer Partner „lebt“ noch immer in seinem Kopf weiter und führt mit ihm Gespräche. Um an Geld zu kommen, entführt Blaze unter Georges Anweisungen ein Kind, baut aber schnell eine Beziehung zu diesem auf.” Dies trifft es eigentlich kurz und knapp - es sei erwähnt, dass es sich bei dem Kind um einen Säugling handelt - und bei Blaze um eine eigentlich sanftmütige Person im Körper eines Hünen. Er will niemandem weh tun - aber wehe, er wird gereizt. Die Story wird in zwei Zeitebenen erzählt. Die Gegenwart beschreibt die Entführung und Flucht vorm FBI und in Rückblenden wird der Leser durch Blazes Leben geführt - von seiner Kindheit bis zur Gegenwart. Mich hat diese Art der Erzählung sehr gefesselt; zudem ist die von King gewollte Parallele zu “Von Mäusen und Menschen” (ein wundervolles Buch) unverkennbar - ebenso - wie ich finde - erinnert es an “Oliver Twist”. Blaze ist eine verlorene Seele, deren Weichen in der frühesten Kindheit komplett falsch gestellt wurden. Ein oder zweimal ergibt sich nochmal eine Chance, die jedoch direkt wieder verpufft. Ein schöner coming of age Roman der anderen Art - wie gewohnt, grandios gelesen von David Nathan

Naja, war was anderes.
Ok, ich habe etwas übernatürliches erwartet. War es nicht. Nicht richtig. Keine Ahnung mein erster Bachman war gut. Nix besonderes aber Anfang und Ende sehr gut. Mittelteil naja einmal weniger abhauen hätte gereicht.
Ich liebe es...
Als King-Leser der ersten Stunden und bis heute treuer Fan habe ich beschlossen, ab und zu einem Re-Read aller seiner Bücher vorzunehmen, bis die nächsten Bücher von ihm veröffentlicht werden. Wenn man bedenkt, dass King Qual als 25jähriger schrieb und dann 30 Jahre nicht veröffentlicht hat, weil er es zu schlecht fand, würde ich gern in die Zeit zurück reisen und King durchschütteln. Ich finde ausser vielleicht "Der Fluch" alle Bachman-Romane wirklich gelungen und herausragend, jedes einzelne Buch ist flüssig geschrieben und lässt einen nicht mehr los, so auch Qual. King schafft es ausnahmslos immer seinen Leser zu fesseln, weswegen ich auch ein treuer Fan geworden und geblieben bin. Kurz zu Qual: Man kann Blaze nur bemitleiden, er hat das Herz am rechten Fleck und weiss nicht so richtig gut von Böse zu unterscheiden - schon allein aufgrund seiner Behinderung. Seine "Freunde" haben ihn eigentlich nur aufgrund seiner massigen Stärke ausgenutzt. Eigentlich ist er ein liebenswerter dicker großer Bär, dem das Leben böse mitgespielt hat. Ich habe das Re-Read genossen und vergebe 4 🌟 für dieses Bachman-/King-Werk, weil ich weiss, dass es 5 🌟 Romane von ihm gibt, die noch einen Ticken besser sind.
Wirklich eine einzigartige Geschichte, die such mit einen wirklich unheimlichem Thema befasst. Die Protagonisten sind so realistisch, dass ich mich sehr gut in ihr Dilemma hinein versetzen konnte nd im Hörbuch die Dramatik gut spürbar ist. Das Ende fand ich gegen Kings sonstige Endigungen dieses mal sehr rasant und dadurch super dramatisch. Trotzdem hat mir auch diese Variante gefallen! Auf in den nächsten King- Roman
Das Buch hat mich relativ gut unterhalten. Für meinen Geschmack wurden gewisse Szenarien zu sehr ausgeführt. Alles in allem war es ok.
Mal was anderes als Horror von ihm. Die Handlung ist zwar etwas abgedreht und teilweise auch vorhersehbar, aber dennoch spannend.
Das Buch hat mich relativ gut unterhalten. Für meinen Geschmack wurden gewisse Szenarien zu sehr ausgeführt. Alles in allem war es ok.