Am Anfang fand ich es nicht so schlecht, wie viele andere hier, eigentlich ganz unterhaltsam (ja, das Thema der Apotheke hätte man ausbauen können, das war eigentlich nur eine Nebeninfo und es ging hauptsächlich um Blus Leben im Allgemeinen), aber am Ende dachte ich mir nur noch "Hä? Wie, das ist jetzt das Ende? Ich check gar nichts mehr!"
Die kleine literarische Apotheke hat mir ein paar sehr angenehme Lesestunden beschert. Es war meiner Meinung nach nicht überragend, aber für zwischendurch ein solides Buch, bei dem man die Liebe zur Literatur spürt.
Den Schreibstil fand ich angenehm leicht. Die Figuren ebenso, wobei sie sich nicht wirklich entwickelt haben über die Zeit.
Insgesamt mag ich die Idee unglaublich gerne und finde es wunderbar, dass soeine Buchapotheke in der Realität existiert.
Schade fand ich die "Geister", die der Protagonistin begegnet sind. Das war für mich irgendwie nicht so passend, obwohl die Idee schön war.
Auch die Zeit fand ich etwas schwer nachzuvollziehen. Ich gkaube mit Daten am Anfang jedes Zeitsprungs wäre mir das deutlich einfacher gefallen.
4 Sterne gab's weil die Geschichte genauso gut meine Lebensgeschichte hätte sein können. Für ein erstes Buch nicht so schlecht. Aber die geniale Idee und Nähe zu meiner eigenen Situation haben meine Rezension nochmal sehr positiv beeinflusst
Vorab: ich habe mich sehr darauf gefreut, dieses Buch zu lesen.
Zu Beginn fiel es mir schwer, in die Story hineinzufinden. Die Gedanken und Handlungen der Hauptperson sind zunächst verwirrend und ohne wirklichen roten Faden. Trotzdessen habe ich die ersten 100 Seiten schnell gelesen und wollte dann auch wissen, wo das Buch überhaupt hinführt. Erst nach 130 Seiten kommt die Geschichte um die literarische Apotheke so wirklich ins Rollen. Zwischendurch wird auf einmal die angststoerung der Protagonistin erwähnt, die vorher noch nie aufgetaucht war und nur auf wenig Seiten erwähnt wird. Um ehrlich zu sein, hat das Buch mich verwirrt. Die letzten Seiten habe ich mit gerunzelter Stirn gelesen und mich gefragt, wie das Ende nun zustande gekommen ist und was das die Autorin damit bezwecken wollte. Ich kann hier leider keine Empfehlung aussprechen.
Rezensionsexemplar
Gute Idee - misslungene Umsetzung. Leider konnten mich weder die Charaktere noch der Plot von sich überzeugen. Dabei war die Idee so vielversprechend! Eigentlich war mir aber alles in der Geschichte egal. Und dann gab es noch so viele verschiedene Figuren, die ähnliche Namen hatten, dafür aber absolut keine Persönlichkeit. Deswegen hatte ich teilweise echt Probleme die Figuren überhaupt auseinander halten zu können…
Außerdem fand ich den Reveal am Ende wirklich sehr befremdlich. Wie kann man denn sowas in ein realistisches Buch einbauen und dann nicht aufklären?
Darüber hinaus wurden keine der Handlungsstränge abgeschlossen. Aber leider wirkte es auf mich nicht so, als würden diese im nächsten Buch behandelt werden, sondern so, als wären sie einfach vergessen worden… Generell wurde einfach zu viel angefangen, aber nicht zum Ende geführt.
Leider war das Buch überhaupt nicht mein Fall… ich sollte mich in Zukunft eventuell von italienischer Literatur fern halten, denn ich konnte bisher noch keine guten Erfahrungen damit sammeln
Ich hatte am Anfang Probleme in die Geschichte reinzukommen und habe zwischenzeitlich überlegt abzubrechen. Irgendwann fing es dann an interessant zu werden, als Blu z.B. sich Hals über Kopf verliebt hat. Die Entstehung der literarischen Apotheke fand ich interessant, aber die Autorin hätte etwas mehr ins Detail gehen können. Zwischendrin war es wieder etwas zäh. Spannend fand ich dann, als Blu herausgefunden hat, das sie sich einige Menschen wohl nur eingebildet hat. Leider lässt die Autorin die Leser dann mit dieser Feststellung in der Luft hängen, ich hätte mir eine Aufklärung gewünscht, warum dies so gewesen ist. Außerdem hätte ich mir noch ein paar Seiten darüber gewünscht, wie es mit Blu und ihrem "Freund" weitergeht.
Alles in allem, war das Buch nicht schlecht, aber hat mich leider auch nicht überzeugt.
Deshalb gebe ich 3 Sterne.
Bücher wie Medizin zu verschreiben - das klingt gar nicht mal so blöd, oder? Bibliotherapie verfolgt genau diesen Ansatz: Bücher werden als Heilmittel für Herz und Seele verschrieben und sollen ihren Leser:innen so bei Problemen helfen. Elena Molini betreibt nach diesem Konzept eine kleine Buchhandlung mitten in Florenz - und hat darüber einen Roman geschrieben.
Blu wünscht sich ihr Leben lang nur eines: Sie möchte mit Büchern arbeiten! Nachdem sie im Verlagswesen gescheitert ist und feststellen musste, dass große Ketten nichts für sie sind, beschließt sie kurzerhand ihre eigene Buchhandlung zu eröffnen, bei der sie nach kurzer Zeit allerdings einsieht, dass es durch fehlende finanzielle Mittel nicht so läuft, wie sie es sich vorgestellt und gewünscht hat. Die kleine Buchhandlung steht kurz vor dem Aus bis eines Tages ein Unbekannter in den Laden kommt und Blu auf eine besondere Idee bringt: Bücher mit Beipackzetteln zu verkaufen wie in der Apotheke! Blu geht all in und mit Hilfe ihrer Mädels-WG zieht sie ihre Buchhandlung komplett neu auf - und das scheint anzukommen. Dummerweise hat sie den Fremden nicht nach seinem Namen gefragt. Wird sie ihn wiederfinden, um sich bedanken zu können?
Elena Molini nimmt ihre Leser:innen in diesem Buch mit ins schöne Florenz und hat es geschafft, mich innerhalb weniger Seiten mit ihrem charmanten Wortwitz und der direkten Anrede um die Finger zu wickeln. Während der ersten Kapitel hatte ich große Lust auf einen Wochenendtrip nach Italien und die Tatsache, dass die kleine Buchhandlung tatsächlich existiert, lässt mich diese Idee wahrscheinlich auch nicht so schnell wieder gehen lassen. Aber zurück zum Buch! In Blus Gedankenwelt abzutauchen, lässt sich mit wenigen Worten zusammenfassen: schonungslos ehrlich mit einer Prise Sarkasmus und dabei einfach herrlich amüsant. Mit vielen Gedanken konnte ich mich wirklich eins zu eins identifizieren und auch der ein oder andere Lacher ist mir beim Lesen entschlüpft. Die Geschichte regt zum Nachdenken an und allein das Vorwort würde ich mir gerne einrahmen und an die Wand hängen.
Lediglich der Plottwist am Ende hat mich nicht zu einhundert Prozent überzeugt und hätte mir diesbezüglich noch ein bisschen mehr Aufklärung gewünscht, was der Geschichte aber in keinem Fall Abbruch tut. Ich habe die Geschichte sehr genossen und wer weiß, vielleicht findet ihr mich ja bald in Florenz?
"Die kleine literarische Apotheke" von Elena Molini durfte ich in einer Leserunde bei @lovelybooks lesen, vielen Dank für das Rezensionsexemplar.
Worum geht es:
Die 30jährige Blu hat sich einen Traum erfüllt, sie hat einen Buchladen in Florenz eröffnet. Das Problem ist nur, dass er nicht gut läuft und sie kaum ihre Rechnungen zahlen kann. Da taucht ein mysteriöser Mann auf und gibt ihr einen Tipp: wie wäre es mit Büchern auf Rezept? Bücher gegen Liebeskummer, Stress, Einsamkeit usw. inklusive Dosierungsanleitung.
Was habe ich erwartet:
Ich habe eine nette Geschichte für Zwischendurch erwartet, im besten Fall ein Wohlfühlbuch für meine Sammlung. Ein bisschen Urlaubsfeeling und Florenz Vibes hätte ich auch gerne gehabt. Außerdem mag ich Bücher, die von Büchern handeln - wer nicht?
Was habe ich bekommen:
Zunächst kann ich sagen, dass die Geschichte viel mehr Witz hatte, als ich dachte. Gerade zu Beginn musste ich mehrfach schmunzeln. Der Schreibstil ist locker, so dass man gut voran kam und zunächst habe ich das Buch ganz gerne gelesen. Es stellte sich nur recht schnell heraus, dass das Buch weniger literarischen Anspruch hat und eher in die Richtung ChickLit geht. Ist ja erst mal nicht so schlimm, ich lese gerne auch sowas.
Leider muss man sagen, dass damit die positiven Aspekte schon aufgezählt sind.
Der Schreibstil ist irgendwie unausgereift und ich konnte mich bis zuletzt nicht ganz damit anfreunden. In einem Moment ist die Sprache fast gestelzt, im nächsten Moment richtig derb.
Die Handlung ist chaotisch, mir hat der rote Faden gefehlt. Eigentlich sollte es ja um die literarische Apotheke gehen, die wird aber erst zur Mitte hin gegründet und die "Patienten" kann man an einer Hand abzählen. Ansonsten geht es um Blu's Liebesleben, ihre Schulden, ihre Freundinnen, die Suche nach einem mysteriösen Mann.. usw. Aber alles irgendwie chaotisch erzählt.
Was mich sehr verwundert hat: ungefähr in der Mitte wird plötzlich erwähnt, dass Blu eine Angststtörung hat. Das wurde weder davor noch danach thematisiert und war durch ein Gespräch und eine seltsame Begegnung plötzlich einfach kein Problem mehr. Wie realistisch.
Zum Schluss hin wird die Handlung immer abstruser und ich weiß nach wie vor nicht, was ich von diesem seltsamen Ende halten soll. Ich denke, ich verstehe was die Autorin wollte und dass sie hier so etwas wie Fügung und Schicksal aufgegriffen hat, die Umsetzung wirkt aber, als wäre Blu geisteskrank. Tut mir leid, ich weiß das klingt kryptisch, aber anders kann es nicht beschreiben ohne zu spoilern.
Ganz hinten gibt es noch ein Kapitel, die "literarische Apotheke' mit vielen im Buch kurz genannten Büchern samt Anwendungsgebiet und Dosierung, das fand ich wiederum ganz schön. Leider kann es aber die Geschichte nicht retten, die interessant begann und immer seltsamer wurde.
Mir fällt es immer schwer ein Buch schlecht zu bewerten, weil so viel Arbeit drin steckt und ich Respekt vor den Autoren habe. Aber leider gibts nur 2 von 5 Sternen.
Dieses Buch habe ich gerade leider nach knapp 150/ 340 Seiten abgebrochen!
Klappentext:
Blu hat gerade ihre Buchhandlung in Florenz eröffnet, doch das Geschäft läuft schleppend an. Erst nach dem Besuch eines ebenso charismatischen wie geheimnisvollen Kunden hat Blu eine Eingebung: Alle Besucher ihres Ladens suchen dringend Rat. Was tun gegen Liebeskummer, Einsamkeit und Stress? Ganz einfach: Lies ein Buch! Bücher sind Medizin. Und genau so verordnet Blu sie ab jetzt – inklusive Anwendungsgebiet und Dosierungsanleitung. Doch wer war der mysteriöse Mann, der Blu die rettende Idee eingab? Sie macht sich auf die Suche und begegnet dabei immer wieder hilfsbereiten Fremden, die ihr auf sonderbare Weise bekannt vorkommen…
Meinung:
Die Idee mit den Büchern als Medizin finde ich eigentlich großartig, hier fehlt es allerdings an der Umsetzung. Diese ist doch sehr trocken und emotionsfrei. Emotionen und Gedanken sind zwar niedergeschrieben, werden aber nicht gefühlt. Die Geschehnisse sind irgendwie ohne Übergänge einfach nur aneinander gereiht. Vieles wirkt konfus. ProtagonistInnen, die auftreten, werden kaum oder zu wenig beschrieben.
Mir fehlt es hier an Zusammenhängen und Gefühlen. Teils wusste ich nicht, ob es jetzt Humor sein soll oder doch ernst gemeint ist.
Leider ein ziemlicher Flop, der von der Grundidee aus aber viel mehr gekonnt hätte!
Ich mag das ruhige, dezente Cover sehr gern. Es wirkt einladend und gemütlich.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr lebendig und schnelllebig, was ziemlich gut zur Protagonistin passt. Manchmal wirkt alles etwas chaotisch, aber auch das spiegelt den Charakter von Blu ziemlich gut wieder.
Blu ist eine mutige Frau, die gern Risiken eingeht und versucht, immer das Positive zu sehen. Ihre verrückte Art hat die Geschichte sehr aufgelockert und ich musste über ihre Gedanken sehr oft schmunzeln.
Die Idee mit dem Buchladen, in dem es Bücher nach Rezept gibt, hat mich direkt überzeugt und wurde unglaublich toll umgesetzt. In Verbindung mit dem traumhaften Setting war wohlfühlen garantiert.
Man sucht gemeinsam mit Blu nach dem mysteriösen Mann, der ihr Herz aus dem Takt gebracht hat, begegnet literarischen Größen und erlebt den alltäglichen Wahnsinn.
Aber auch Freundschaft bekommt hier einen großen Stellenwert und wie schnell diese auseinanderbrechen kann.
Blu trifft immer wieder auf Menschen, die ihr nachhaltig im Gedächtnis bleiben, ihr merkwürdig bekannt vorkommen und ihr immer wieder helfen. Und währenddessen ist sie immer wieder einem Phantom auf der Spur.
Das Ende habe ich so nicht kommen sehen und ich war kurzzeitig sehr verwirrt. Es war völlig anders, hat aber sehr gut gepasst, auch wenn die eigentliche Geschichte für mich erst am Ende losging.
Fazit
Die kleine literarische Apotheke ist eine Liebeserklärung an die Buchwelt, geprägt von eigenwilligen Charakteren und einem zauberhaften Setting. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
Die kleine literarische Apotheke war Liebe auf den ersten Blick. Das Cover und der Klappentext hatten mich sofort überzeugt und ich war sehr gespannt auf das Buch. Ich liebe es, wie die Buchstaben über das Cover fliegen und die Bücherregal im Hintergrund angedeutet sind.
Überzeugt von der Buchidee habe ich angefangen zu lesen und war nach kürzester Zeit leider nicht mehr so euphorisch, wie zu Beginn. Der Einstieg in die Geschichte ist mir persönlich sehr schwer gefallen und ich bin mit dem Schreibstil der Autorin nicht richtig warm geworden. Die Protagonistin springt oft zwischen ihren Gedanken und Handlungen hin und her, was für mich den Lesefluss gestört hat. So befindet man sich in einem Moment mitten in der Handlung und im nächsten erzählt Blu ausführlich vom Kennenlernen einer neuen Person. Mit der Zeit hat sich das gelegt und nach dem ersten Drittel konnte ich der Geschichte besser folgen.
Die Protagonistin war mir zu Beginn der Geschichte nicht so sympathisch, aber ich fand es toll, dass sie einen Buchladen eröffnet hat. Die eigentliche Handlung, die im Klappentext beschrieben ist, begann erst nach mehr als hundert Seiten und ich hätte mir gewünscht, dass das ganze früher eine Rolle spielt.
Die Idee, dass Bücher auf Rezept verschrieben werden, hat mir richtig gut gefallen. Eine Geschichte mit dieser Handlung ist mir zuvor noch nicht in die Hände gefallen und ich fand sie äußerst originell. Die Umsetzung hätte ich mir allerdings etwas anders gewünscht, da mir die Idee nicht genug im Vordergrund stand.
Insgesamt ein war “Die kleine literarische Apotheke” ein Buch mit großem Potenzial, was mich letztendlich aber nicht vollständig überzeugen konnte.
Wir kennen es doch alle oder? Manchmal ist ein ganz bestimmtes Buch einfach genau das, was wir brauchen. Eine herzzerreißende Liebesgeschichte, die die eigenen Sorgen einfach mal vergessen lässt. Etwas Humor, um endlich mal wieder laut loszulachen. Einen Ratgeber, um mit der Trauer umzugehen. Eine neue Fantasywelt, um der Realität zu entfliehen.
Dieser Grundgedanke steckt hinter Blus Idee aus ihrem kleinen Buchladen in Florenz eine literarische Apotheke zu machen. Eine Idee, die ihr Leben ganz schön auf den Kopf stellt.
Ich habe mich so auf dieses Buch gefreut, weil mich die Idee total neugierig gemacht hat! Ich habe mich schon auf viele Leseempfehlungen und literarische Diskussionen gefreut. Das spielt in der Geschichte aber leider nur eine Nebenrolle. Hauptsächlich geht es um das chaotische Leben der Protagonistin Blu, um ihre Mädels-WG und ihre Suchen nach einem Mann an ihrer Seite. Damit hatte ich wohl die größten Probleme: das Buch hat überhaupt nicht meinen Erwartungen entsprochen und der literarische Aspekt ist total untergegangen. So schade!
Auch mit der Sprache hatte ich zunächst einige Schwierigkeiten, weil die Sätze zu Beginn sehr verschachtelt waren. Das hat sich aber dann im Laufe der Geschichte gebessert und der ansonsten leichte, lockere Stil passt auch insgesamt gut zur seichten Story. Gut gefallen hat mir aber das italienische Flair, das der Geschichte beigefügt wurde.
Insgesamt hat mir leider das Literarische und auch die Tiefe, sowie der nachdenkliche Aspekt gefehlt, die ich mir erwartet hatte. Eher eine locker leichte Geschichte für zwischendurch.
„Die kleine literarische Apotheke“ von Elena Molini spielt in Florenz und handelt von der Idee einer Buchhandlung, in der die Bücher mit einem Beipackzettel versehen werden.
An sich fand ich das Setting super, die Idee ist interessant. Die Umsetzung hat mir aber leider nicht sonderlich gefallen. Es war häufig nicht wirklich harmonisch, zu viel, zu konstruiert und einfach sehr unruhig.
Wir begleiten in dem Buch Blu, der ihre Buchhandlung zunächst scheint unterzugehen. Bis sie eines Tages die Idee hat, eine Bibliotherapie anzubieten. Das heißt, die Bücher, die sie verkauft, hat sie entweder selbst gelesen oder wurden von Gästen/Kunden an die „Best-Of“- Wand geklebt. Diese Bücher bekommen alle einen Beipackzettel, mit Dosierung, Nebenwirkungen und wofür das Buch bestimmt ist.
Zudem begleitet man Blu, wie sie ihre vermeintliche Liebe wieder finden möchte, nachdem diese sie hängengelassen hatte.
Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch einige ansprechen wird. Mich konnte es leider nicht vollends überzeugen, weshalb ich auch keine Empfehlung aussprechen möchte.
Übersetzt aus dem Italienischen von Janine Malz.
♡Rezension
Die kleine literarische Apotheke von: Elena Molini
Verlag: Diana
♡Blu
ist Besitzerin einer kleinen Buchhandlung in Florenz.
Doch ihre Einnahmen reichen nicht aus - sie schreibt rote Zahlen.
Ein geheimnisvoller Kunde bringt Blu schließlich auf eine tolle Geschäftsidee.
Jeder, der ihren Laden betritt, sucht dringend Rat in allen Lebenslagen: Liebeskummer, Einsamkeit, Trennungsschmerz, Zukunftsangst...
Sie macht aus ihrem kleinen Buchladen eine literarische Apotheke und verordnet ihren Kunden Bücher auf Rezept nach dem Prinzip der Bibliotherapie.
Auch Blu ist auf der Suche nach ihrem eigenen Glück und begibt sich auf die Suche nach dem mysteriösen jungen Mann...
Wird sie ihre wahre Liebe finden?
Ich bin von der Idee der Bibliotherapie und der kleinen literarischen Apotheke sehr begeistert, jedoch hat das Buch meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllt.
Die Autorin ist selbst Besitzerin einer eigenen kleinen literarischen Apotheke in Florenz und folgt dem im Buch beschriebenen Konzept.
Für mich persönlich ist der Beruf Buchhändlerin ein absoluter Traumjob. Ich träume seit meiner Kindheit davon, deswegen wollte ich das Buch unbedingt lesen.
Die verschiedenen Tätigkeiten dieses Berufes wurden alle sehr gut beschrieben und die Buchhandlung ist ein tolles, gemütliches Setting. Ein wirklich schöner Wohlfühlort.
Ich muss aber leider ehrlich sein...Ich habe mich beim Lesen dieser Geschichte gelangweilt und Sätze übersprungen. Ausgenommen die Suche nach dem mysteriösen Mann, war mir das Buch zu ruhig. Viel zu ruhig...
Wenn ich nicht unbedingt hätte wissen wollen, wie die Geschichte ausgeht und ob Blu zum Schluss glücklich sein wird, hätte ich das Buch abgebrochen. Es tut mir so leid, aber ich muss ehrlich sein.
Das Buchcover finde ich wunderschön, der Klappentext hat mich sehr angesprochen und die Idee mit der Bibliotherapie und auch die Idee mit den Wanderbüchern, finde ich ganz toll.
Ich bin mit der Umsetzung nur leider nicht zufrieden. Zu wenig Spannung, zu ruhig, die Liebesgeschichte konnte mich nicht fesseln.
Am Ende des Buches sind noch einige "Buchrezepte" / Buchtipps mit Einsatzbereich, Wirkung und Nebenwirkungen aufgeführt.
Ich werde mir die Buchempfehlungen auf jeden Fall zu Herzen nehmen.
Ich gebe dem Buch 2/5 Sterne.
Ein Roman, der das Bücherwurmherz höher schlagen lässt
Blu liebt Bücher. Deshalb hat sie sich nach einigen beruflichen Sackgassen dazu entschlossen, ihren eigenen Bauchladen zu eröffnen. Doch leider bleibt auch hier die Kundschaft aus und ihr kleiner Laden rutscht immer weiter in die roten Zahlen - bis ein geheimnisvoller Mann auftaucht und ihr zur rettenden Idee verhilft: Eine literarische Apotheke, in der Bücher wie Medikamente mit Beipackzettel versehen und für bestimmte Lebenssituationen und Gefühlslagen verordnet werden.
Während Blus kleine literarische Apotheke wächst, macht sie sich auf die Suche nach dem mysteriösen Mann. Dabei kreuzen immer wieder Fremde ihren Weg, die ihr auf seltsame Art bekannt vorkommen..
»Die kleine literarische Apotheke« fühlt sich beim Lesen an, wie ein Liebesbrief ans Lesen und an alle Bücherwürmer da draußen. Es ist eine Geschichte über die Liebe zum Lesen und zu den Figuren, die einem dort begegnen, ebenso wie über die Kraft, die das geschriebene Wort haben kann.
Das Setting der Geschichte ist absolut zauberhaft und sorgt dafür, dass man sich mehr als einmal in Tagträumen von einem Kurzurlaub in Florenz verliert.
Die Figuren sind ebenso eigenwillig und chaotisch wie liebenswürdig und authentisch, sodass man gar nicht anders kann als sie ins Herz zu schließen und mit ihnen zu fühlen.
Zudem ist der Schreibstil so leicht und angenehm, dass man auf ihm sanft und beschwingt durch die Geschichte gleitet.
»Die kleine literarische Apotheke« von Elena Molini ist ein ganz wundervoller und leichter Roman, der das Bücherherz höher schlagen lässt und zugleich für eine ordentliche Portion Flausch sorgt. Ganz große Leseempfehlung!